Polizeieinsatz am Freitagabend vor der U-Bahnstation Gleisdreieck (Bild: Morris Pudwell)
Bild: Morris Pudwell

Nach Party im Park - 32-Jähriger vor U-Bahnhof Gleisdreieck niedergestochen

Ein Mann mit einem Messer hat sich am Gleisdreieckpark in Berlin-Kreuzberg mit Dutzenden Menschen gestritten und ist dabei verletzt worden.

Der 32-Jährige soll am Freitagabend "mit einem mitgebrachten Messer hantiert haben", teilte ein Sprecher des polizeilichen Lagedienstes am Samstag mit. Daraufhin soll er mit einer Gruppe von bis zu 30 Menschen an der Schöneberger Straße Ecke Luckenwalder Straße aneinander geraten sein.

Im Verlauf des Streits erlitt der Mann demnach Schnittverletzungen. Er kam in ein Krankenhaus. Der genaue Hergang sowie der Grund für den Streit waren nach Polizeiangaben zunächst unklar.

Nach rbb-Informationen war es zu dem Streit nach einer Party im Park am Gleisdreieck in Berlin-Kreuzberg gekommen. Die Party mit hunderten Teilnehmern selbst verlief demnach offenbar friedlich, allerdings gab es im Anschluss Übergriffe auf Polizeibeamte und auch Rangeleien unter mehreren Personen.

Korrekturhinweis: In einer ersten Version dieses Berichts war von einem verletzten Jugendlichen die Rede. Diese Angabe wurde inzwischen von der Polizei korrigiert. Es handelt sich bei dem Verletzten um einen 32-Jährigen.

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24 Kommentare

  1. 24.

    Wenn Sie genaueres wissen möchten, erkundigen Sie sich einfach bei der Pressestelle der Berliner Polizei.
    Für Sie sind Ansammlungen von Hunderten an Personen in einem öffentlichen Park somit etwas ganz normales.
    Fragen Sie dann bitte gleich noch die genervten Anwohner. Die können Ihnen gewiss auch wertvolle Hinweise zu den anderen Ruhestörungen geben.

    Und dafür dass "derartige" Meldungen für Sie schon lange keinen Mehrwert besitzen, haben Sie viel Platz an Kommentar investiert.

  2. 23.

    Berlin geht den Bach runter zumal die Partyjünger immer älter werden und scheinbar nichts anderes als Party machen. Vielleicht wäre arbeiten besser. Aber wegziehen würde ich auch nicht.

  3. 22.

    @Monika B. Na klar, wieder auf die Berliner Polizei rumkloppen. Aber, richtig lesen hätte geholfen. Es hat jemand mit dem Messer rumgefuchtelt, dann wurde jemand verletzt und musste ins Krankenhaus. Das ist schon wenigstens für mich ein Niederstechen. Und dann ist erst von Polizei die Rede. Also nix da mit Polizei hat friedliche Party gesprengt und dadurch jemand schwer verletzt worden.

  4. 21.

    Diesen Gedanken habe ich auch sehr oft im letzter Zeit.
    Berlin ist nicht mehr meine Stadt.
    Ganz Deutschland erkenne ich manchmal nicht mehr wieder.

  5. 20.

    Zu Ihrer Information:
    Gesetzlich erlaubt sind alle Klappmesser mit einer Zweihand-Bedienung und feststehende Messer mit einer Klingenlänge von unter 12 Zentimeter (sofern nicht das Waffengesetz greift). Klappmesser dürfen auch länger sein.

  6. 19.

    Was denn, wegen einer illegalen Party kotzt Sie ganz Berlin an? Vielleicht folgen Ihnen ja noch ein paar andere. Schwupps und schon sind wieder einige Wohnungen frei. Ironie off. Auch mir gefällt so manches nicht, was hier so abläuft. Aber deswegen aus Berlin wegziehen? Nee, dazu lebe ich schon zu lange hier und mag diese Stadt. Auch mit all seinen Widersprüchen.

  7. 18.

    Die Party war übrigens illegal. Berlin du kotzt mich langsam richtig an. Bloß weg hier. Das schreibt ein Urberliner

  8. 16.

    Ich finde eher die Überschrift fragwürdig. "Niedergestochen". Im Verlauf des Artikels liest man dann, der Mann hätte Schnittverletzung erlitten. Das ist für mich eine große Diskrepanz. Entweder ist die Übertitelung bewusst reißerisch gewählt, oder der eigentliche Verlauf der Attacke verharmlosend geschildert. Wie auch immer- das wirft Fragen auf, und muss nicht sein. Klarheit und wahrheitsgemäße Darlegung eines Sachverhalts wären wünschenswert.

  9. 15.

    Sie wollen mich bewusst falsch verstehen. richtig? Wer hat denn was von Sensationsschalte mit Opferinterviews gesagt. Sie drehen einem ja das Wort im Mund um. Ich habe lediglich darauf hingewisen das diese Meldung überhaupt keinen mehrwert hat, außer (wie man hier eindrücklich in den Kommentaren sieht) das sich die Leser gegenseitig anferzen. Im übrigen ist der Artikel seit meinem Kommentar maßgeblich überarbeitet worden, so das mein erste Kommentar überhaupt nicht ins verhältnis zu setzten ist mit dem Artikel der jetzt hier steht. Aber soviel differenzierung ist natürlich unerhört von mir.

  10. 14.

    Quelle für solche Berichte sind die Angaben der Polizei. Wenn selbst die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen sind, was erwarten Sie dann bitte? Es steht doch schwarz auf weiß da: Die Gründe und der Hergang sind noch unklar. Soll ihrer Meinung nach ein Journalist jetzt etwas dazu dichten, um Ihre Neugier zu befriedigen? Oder soll der Vorfall womöglich verschwiegen werden? Ihre Kritik ist jedenfalls völlig unverständlich. Hauptsache, den Medien erstmal ans Bein treten - wegen nichts.

  11. 12.

    Weise Worte. Da stimme ich Ihnen sogar zu. Mann/Frau sieht ja wohin das ganze geführt hat. Würde es sich ausschließlich um eine Kifferparty handeln, wäre so etwas mit Sicherheit nicht passiert.

  12. 11.

    Naja. "Das Versammlungsgesetz sieht vor, dass sämtliche Gegenstände, die zur „Verletzung von Personen geeignet“ sind, nicht mitgeführt werden dürfen. Bei einer Demonstration ist das Beisichführen von Messern deshalb absolut verboten." Aber: "Welche Messertypen sind verboten? Die rechtliche Situation in Deutschland variiert je nach Klingenlänge und Aufbau des Messers. In Deutschland ist der Erwerb von Klappmessern erlaubt. Das öffentliche Führen von feststellbaren Einhandmessern hingegen nicht. Dies ist der Fall, wenn der Klappmechanismus das Feststellen der Klinge mit nur einer Hand ermöglicht. Pfadfinder- und Fahrtenmesser dürfen in der Öffentlichkeit nur geführt werden, wenn ihre Klingenlänge 12 Zentimeter unterschreitet. Bei Taschenmessern ist die Funktionsweise von übergeordneter Bedeutung. Wenn sich die Klinge ausschließlich mit beiden Händen ausklappen lässt, unterfallen Taschenmesser nicht dem Waffengesetz."
    http://www.taschenmesser.de/fuehrungsverbot/

  13. 10.

    Weil Totschweigen nur wieder die Verschwörungstheoretiker auf den Plan ruft ("die Presse verheimlicht doch was - Verschwörung!"). Wenn der RBB nicht mehr Infos bekommt, kann man schlecht die Journalisten dafür verantwortlich machen. Was erwarten Sie? Eine sensationsheischende Liveschalte, noch während es passiert, mit unmittelbar im Anschluss folgenden Interviews des Opfers sowie der Täter in einer Sondersendung?

  14. 8.

    Messer in der Öffentlichkeit zu führen ist doch verboten. Selbst das bekannte Schweizer Offiziersmesser fällt darunter. Wie also kann jemand mit einer derartigen Waffe frei herumlaufen?

  15. 6.

    Alkohol sollte in der Öffentlichkeit grundsätzlich verboten werden. Weil dieser hemmungslos, aggressiv macht. Solche Typen gehen aus dem Haus, mit einer Waffe in der Tasche und wenn’s mal nicht nach deren Kram passt, wird sogleich das Messer gezückt. Armselige Gestalten. Nicht mal richtig Party feiern können die.

  16. 5.

    Es gab Zeiten da wurde auf eine Party ein sauberes Taschentuch und Kondome mitgenommen. Heute gehören Messer zur Grundausstattung.

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