Bereits im Jahr 2018 war die Berliner Elsenbrücke zwischen Treptow und Friedrichshain komplett gesperrt. Quelle: Paul Zinken/dpa
Video: Abendschau | 11.07.2020 | Tobias Schmutzler | Bild: Paul Zinken/dpa

Zwischen Treptow und Friedrichshain - Berliner Elsenbrücke bis Sonntag gesperrt

Die Berliner Elsenbrücke zwischen Alt-Treptow und Friedrichshain ist seit Freitagabend bis Sonntag in beiden Richtungen gesperrt. Wie die Verkehrsinformationszentrale bereits am Mittwoch über Twitter mitteilte, dürfen die Brücke, die die Stralauer Allee und die Puschkinallee miteinander verbindet, bis Sonntagnachmittag nicht mit Fahrzeugen befahren werden, auch die Linienbusse der BVG müssen eine andere Route nehmen. Nur Fußgänger und Radfahrer dürfen die Brücke passieren.

Verkehrsinformationszentrale warnt vor Staus

Grund für die Sperrung sind umfangreiche Arbeiten zur Einrichtung einer neuen Verkehrsführung. Während der Vollsperrung ist laut Verkehrsinformationszentrale mit erheblichen Staus im Bereich Schlesische Straße und Oberbaumbrücke zu rechnen. Es werde empfohlen, den Bereich weiträumig zu umfahren.

Eine Umleitung verläuft über die Puschkinallee, Schlesische Straße, Oberbaumbrücke, Stralauer Allee. Nach den Bauarbeiten sollen den Angaben zufolge in Fahrtrichtung Markgrafendamm (Friedrichshain) nur noch ein Fahrstreifen zur Verfügung stehen, in Fahrtrichtung Puschkinallee (Alt-Treptow) stehen weiterhin zwei Fahrstreifen zur Verfügung.

Sendung: Inforadio, 10.07.2020, 10 Uhr 20

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17 Kommentare

  1. 17.

    Ich gebe Ihnen da recht aber leider hat das nichts mit der Firma zu tun eher mit der Behörde die sowas anordnet .

    Weil nur sowas gestellt/markiert werden darf wie es angeordnet wurde.

    Leider passiert dies zu oft dass einige Mitarbeiter/in in einer Behörde nicht genau weiss was man da anordnet

  2. 16.

    Moin

    Erstmal sollte man Ahnung haben von denn was man redet .
    Es wurde nicht nur Markierungen verlegt
    Was ist mit denn ganzen Ampelanlagen die aufgestellt wurden und in Betrieb genommen werden musten ?
    Wie ist die Gleitwand hin gekommen ? Die ist bestimmt nicht dahin geflogen und die muss auch erstmal aufgebaut werden.

    Ich finde es immer genial wenn hier Leute etwas äußern und von der ganzen Materie nicht ein bisschen Ahnung haben .
    Was da alles bewegt und auch organisiert werden muss an Firmen usw .

    Machen Sie sich vorher schlau bevor Sie sowas hier äußern und am besten auch mal hin gehen wenn sowas aufgebaut wird .

    Dann würden Sie mal sehen was Nachst und am Tage dort gemacht wurde .

  3. 15.

    Warum werden eigentlich keine qualifizierten Firmen mehr für die Arbeiten eingesetzt? Erst die falsche Radwegbreite auf der Oberbaumbrücke ausgeführt, die nach gerichtlichem Beschluss geändert werden muss, und bei der temporären Sperrung dieses Wochenende schon wieder den Radweg Richtung Friedrichshain viel zu schmal freigelassen. Radwege haben aus gutem Grund eine Mindestbreite. Die Öffnung in den provisorischen Absperrungen für den Radweg sind unter einem Meter breit, was praktisch einer Vollsperrung für Lastenräder oder Fahrradanhänger bedeutet.
    Bin mal gespannt was passieren würde, wenn man bei den Kraftfahrzeugspuren die gleichen Absperrungen mit einem Durchlass von 2m aufstellt. Alle "normalen" Autos (kleiner als Golf vor 15 Jahren) passen dann ja auch noch durch...

  4. 14.

    Was dauert an Markierungsarbeiten ein ganzes Wochenende? Ein Tag 2-3 Uhr nachts wäre ausreichend. Alles Schikane.

  5. 13.

    BürgerLars (#11) und Chris (#10):
    Sicher mag es sein, dass aus heutiger Perspektive (modernere Bauverfahren, Wechsel des politischen Systems) dieser Brückentyp nicht optimal ist. Wenn anstatt der 55.000 Autos (126.000t) dort 750 Busse (13.500t) täglich drüber gefahren wären, würde diese Infrastruktur ganz sicher länger halten. So verweist u.a. der Wikipedia-Artikel zur Elsenbrücke sehr deutlich auf die AbNUTZUNG. Die direkten Kosten und volkswirtschaftliche Auswirkungen davon sind der Grund, warum der MIV für den Staat ein Zuschussgeschäft der Mehrheit an eine Minderheit ist. (38% der Berliner sind motorisiert)

    Und ganz deutlich an BürgerLars: Selbst wenn die Fakten, auf denen mein Beitrag basiert, falsch WÄREN. Ihre Art, sich auszudrücken lässt einen Mangel an Kinderstube erkennen, mit dem Sie sich hinter dem Steuer eines Auto sehr gut machen. Die Fußgänger und Radfahrer in dieser Stadt müssen Wutbürger hinterm Steuer ja regelmäßig ertragen...

  6. 12.

    Ich habe verstanden, dass 55.000 Autos, die jeden Tag die Brück queren bei der typischerweise über verschiedenste Studien hinweg anzutreffenden Belegung mit durchschnittlich 1,1 Menschen in 750 Busse passen würden (bei einer sehr bequemen Auslastung von 80%). Bei zul. Gesamtgewicht von 18t je Bus wären dies dann 13.500t an einem Durchschnittstag - und nicht 126.500t der Pkw. Selbstredend würde diese Last zusätzlich zur heutigen Belastung mit Bussen und Lkw stattfinden. Aber die Vorstellung, wie der gesamte Großraum wirken würde, wenn jede Minute ein Bus und nicht 77 Autos da lang kämen (Annahme: dieser Verkehr findet an 12 von 24 Tagesstunden schwerpunktmäßig statt) klingt schon fast nach Urlaub... Da entsteht dann Lebensqualität für ALLE Menschen anstatt des üblichen ICH-ICH-ICH einer Minderheit (lt. Berliner Zeitung vom 17.10.2019 sind in Berlin 38% der Menschen motorisiert.)

  7. 11.

    Was faseln Sie denn für dummes Zeug. Die Brücken sind alt. Aus den 1960er Jahren. Und damals wurden offenbar Konstruktionsfehler begangen. Diese müssen, unter anderem durch einen Brückenneubau behoben werden. Zudem stellt diese Brücke eine der wichtigsten Verbindungen über die Spree dar.

    Ca. 55.000 Fahrzeuge passieren hier täglich.

    Aber es scheint derzeit schick zu sein, gegen das Automobil zu wettern, und alles durch eine ideologisch gefärbte Brille zu sehen. Sachlichkeit würde hier durchaus bei der Betrachtung der Belange der Allgemeinheit helfen.

  8. 10.

    Tja Andreas, wenn man wenigstens Ahnung hätte: die Sperrung der Brücke ist nicht die Folge des motorisierten Verkehrs, für den sie gebaut wurde, sondern ein Konstruktionsmangel, der bei allen Brücken dieser DDR-Bauform auftritt.

  9. 8.

    Es zeichnet sich doch ab, dass bei der nächsten Wahl nicht mehr Kompetenz zur Wahl steht. Beim Thema Verkehrspolitik ehern das Gegenteil. Da hat man zumindest bei den aktuellen Oppositionsparteien eine sehr ideologisch getriebene Politik.

  10. 7.

    "Unsere Probleme haben mit Farben zu tun "
    Diese Farben heißen Rot , Weiß und Gelb und markieren die ab Montag gültigen Fahrwege für Kfz und Fahrräder. - Ist schon sinnvoll die Markierungen nicht unter fahrenden Busse oder in rotierenden Speichenrädern zu kleben. Ist gesünder fürs Personal.

  11. 6.

    ...von mir aus!! Jetzt fangen Sie wieder an zu jammern und auf die rrg-Regierung zu schimpfen! Immer die anderen sind schuld.

  12. 5.

    Aha. Sie haben also verstanden das Busse und LKW leichter sind und weniger Schäden an Brücken verursachen als PKW.
    Dann bin ich ja froh das Sie nicht für das Projekt verantwortlich sind.

  13. 4.

    Wie recht Sie haben!
    Vor allem muss die Stadtautobahn zügig bis zur Frankfurter Allee verlängert werden. Dann gibt es eine wirklich gute Umfahrung der Innenstadt, so dass man dort autofreie oder autoärmere Experimente wie in der Friedrichstraße auch an anderen Stellen erproben könnte.
    Aber immer alles zurückbauen zu wollen und zu erwarten, der Autoverkehr löst sich dann schon irgendwie auf, ist eine grüne Illusion, die sich niemals erfüllen wird.

  14. 2.

    Also, soweit ich den Text richtig verstanden habe, können Fußgänger und Radfahrer queren. Ausschließlich der Auto- und Lkw-Verkehr - der mit dem Gewicht der Fahrzeuge den Zustand der Brücke herbeigeführt hat - ist betroffen. Und der ÖPNV, der - wie so oft - als "Kollateralschaden" der Vorgenannten leidet. Ich wäre durchaus dafür, gerade den ÖPNV mehr vor solchen Einflüssen zu schützen, indem der MIV stärker zurückgedrängt wird...

    Unsere heutigen Probleme haben tatsächlich etwas mit Farben zu tun. Mit sehr viel Schwarz, ein wenig Gelb und ein bisserl Rot. Die heutig roten Bestandteile des Senats müssen noch immer vom Grünanteil getrieben werden, diese Sünden der Vergangenheit zurückzubauen...

    "Kompetenz" drückt sich nicht durch das Motto "Blech vor Mensch" aus!!

  15. 1.

    "Es werde empfohlen, den Bereich weiträumig zu umfahren."

    Guter Scherz.

    Somit bleibt dank grüner Verkehrsplanung 1 von 5 Fahrspuren auf 2 Brücken übrig, um die Spree zu queren. Wie weit muss man sich von Realität entfernt haben?

    Berliner: bitte bei der nächsten Wahl Kompetenz statt Farbe wählen.

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