Archivbild: Ein BVG Bus am 14.05.2020. (Quelle: imago images/Stefan Zeitz)
Bild: imago images/Stefan Zeitz

Berlin-Hermsdorf - Alkoholisierter Jugendlicher zerstrümmert Tür von BVG-Bus

Ein 16-Jähriger soll am Freitagabend einen anfahrenden Linienbus aufgehalten und die Tür zertrümmert haben, weil er nicht einsteigen durfte.

Der Fahrer der Linie 125 soll dem alkoholisierten Jugendlichen am Hermsdorfer Damm die Mitfahrt verweigert haben, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Als der 60-Jährige anfuhr, soll der junge Mann den BVG-Bus gestoppt haben, indem er sich vor den Wagen stellte.

Anschließend soll er eine Glasflasche an die Fahrerscheibe geschlagen und gegen die Einstiegstür getreten haben, die durch die Wucht zerbrach. Der flüchtende Jugendliche wurde von Zeugen verfolgt. Die alarmierten Beamten nahmen ihn in der Nähe vorläufig fest.

Eine freiwillige Alkoholkontrolle ergab 1,5 Promille. Die Sicherheitskräfte brachten ihn zu seinem Vater.

Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Sendung: rbb 88.8, 25.07.2020, 14:00 Uhr

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um einen Kommentar zu verfassen.

Kommentar verfassen
*Pflichtfelder

Mit Nutzung der Kommentarfunktion stimmen Sie unserer Netiquette sowie unserer Datenschutzerklärung (Link am Ende der Seite) zu. Die Redaktion behält sich vor, einzelne Kommentare nicht zu veröffentlichen.

9 Kommentare

  1. 9.

    @4 Versicherungen zahlen nicht bei Vorsatz. @2: Die Verallgemeinerung auf die gesamte Jugend ist ungerecht für alle übrigen Jugendlichen. Randalierer gab es schon immer. Deshalb widerspreche ich auch der Eingrenzung auf die heutige Jugend. @1+4+6+8 stimme ich zu.

  2. 8.


    Gemeinnützige Arbeit ,auch bei der BVG ,inform von Busreinigung sollte mehr Eindruck machen,als nur den Sachschaden ersetzen zu müssen.
    Er hat mit seinen Aktionen auch den Fahrer gefährdet und es muss klargemacht werden,dass ein besoffener Kopp keine Entschuldigung ist. Wer nichts verträgt,sollte die Finger vom Alkohol lassen.
    "Was Hänschen nicht lernt,lernt Hans nimmer."
    Das sollte auch bei anderen gerichtlichen Verfahren mehr berücksichtigt werden. Mit "DuDu" und der x. Bewährungsstrafe ist es oft nicht getan. Viele brauchen gleich das Stopschild,damit sie sich ihr Leben nicht versauen.

  3. 7.

    Klar. Wir machen aus jeder Verfehlung einen Schwerkriminellen und wundern uns dann, warum und die Jugend entgleitet.
    Zuerst wird er ja nicht wegen der Sachbeschädigung bestraft, weil besoffen und damit schuldunfähig. Er wird wegen eines Vollrausches bestraft. Und genau über diese Strafe/Erziehungsmaßnahme muss man reden. Ich wäre auch dafür, dass er neben der Zahlung der Reparaturkosten noch irgendwas zwischen 40 und 80 Stunden gemeinnützige Arbeit zB beim Reinigen von Bussen oder U-Bahnhöfen leistet. Je nachdem, ob und wie er schon aktenkundig ist.

  4. 6.

    Für den Schaden muss der Jugendliche selbst aufkommen, wenn nicht jemand anders (z. B. Eltern) für ihn einspringt. Eine Haftpflichtversicherung zahlt da wohl nicht (Vorsatz). Welche Strafe im (Jugend-)Strafverfahren herauskommt, entscheidet das Gericht. Jugendarrest ist jedoch auf vier Wochen beschränkt.

  5. 5.

    Nun mal langsam. Dieser junge Mann hatte doch ne schlechte Kindheit. Da sollte man doch drauf Rücksicht nehmen. :-)

  6. 4.

    Wird nicht so kommen aber ich finde die Idee gut.
    So eine Erfahrung bleibt länger hängen,als nur :"DuDu" und Papas Versicherung zahlt.

  7. 3.

    .... und wie nun weiter??? Papa hat sein zugedröhntes Söhnchen wieder. Wer bezahlt den ganzen Spaß?

  8. 2.

    4 Wochen Jugenarrest, danach 1 Jahr lang Fahrzeuge der BVG schrubben. (natürlich auch Freitags) Mit Eimer, Bürste und Lappen. Die einzige Sprache, die die heutige Jugend noch versteht. Und Punkt!

  9. 1.

    Die Ausnüchterungszelle wäre effektiver gewesen.

Das könnte Sie auch interessieren