Einsatzfahrzeug der Berliner Polizei mit Blaulicht. Quelle: Marius Schwarz/imago stock&people
Bild: Marius Schwarz/imago stock&people

Berliner Stadtautobahn A100 - Betrunkener Geisterfahrer liefert sich Verfolgungsjagd mit Polizei

Ein alkoholisierter Autofahrer ist am Samstagmorgen auf der Berliner Stadtautobahn A100 in falscher Fahrtrichtung von Tempelhof bis zum Streckenende bei Moabit gerast. Nur ein quer gestellter Polizeiwagen habe den 33-Jährigen an der Seestraße stoppen können, sagte ein Sprecher des Lagedienstes. Der Fahrer war demnach mit "deutlich mehr als 100 Stundenkilometern unterwegs".

Geisterfahrer rammt Polizeiwagen

Die Fahrt auf der falschen Fahrbahnseite begann am Tempelhofer Damm, Zeugen alarmierten die Beamten. Diese entdeckten den Wagen am Spandauer Damm auf der A100 und fuhren hinterher in Richtung Beusselstraße. Am Autobahnende bei der Seestraße war die Fahrt zu Ende. Der Falschfahrer rammte einen quer gestellten Polizeiwagen.

Der Streifenwagen, der ihn verfolgte, fuhr auf das Auto des Mannes auf. Die beiden Beamten wurden leicht verletzt, alle anderen kamen nicht zu Schaden. Im Auto saß neben dem Falschfahrer auch eine 31-jährige Beifahrerin, "beide stark alkoholisiert", so der Sprecher. Dass bei der Geisterfahrt auf der Autobahn nicht mehr passiert ist, liegt "vermutlich an der ruhigen Verkehrslage in der Nacht".

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8 Kommentare

  1. 6.

    Menno, extra mit dem ATV zur Garage gebügelt, ins Handschuhfach meiner Umweltsau geschaut und ... Nix da. Können sie Ihren Sozialneid nicht für sich behalten? Übrigens, wo steht im Bericht was von "EsUVee"?

  2. 5.

    Welch Glück dass die Strafverschärfungen für die armen „Sünder“ gerade wieder zurück genommen werden mussten. So kann das töten auf Autobahnen und in Wohngebieten munter weiter gehen. Die Tausend Euro Strafe für ein Menschenleben liegen im Handschuhfach jedes SUV bereit.

  3. 4.

    Üblicher Weise wird in derartigen Fällen der Führenschein (falls vorhanden) einbehalten. Fahrzeug und Fahrzeugschlüssel werden dem Besitzer wieder ausgehändigt, mit der Mahnung das Fahrzeug erst wieder nach Ausnüchterung zu benutzen.

  4. 3.

    Ich befürchte, dass es auch so gekommen ist. Und @ #2 Eine Geldstrafe wäre hier viel zu wenig. Bei solchen Amokfahrten muss auch die Mindeststrafe erhöht werden. Wer sich so verhält, nimmt auch den Tod anderer in Kauf und sollte dafür etwas Zeit zum Nachdenken in einer Zelle bekommen.

  5. 2.

    Solche Nachrichten machen mich fassungslos. Ich kann nicht nachvollziehen was in solchen Köpfen vor sich geht. Wo ist das Verantwortungsbewusstsein? Der Führerschein des betrunkenen Autofahrers wird hoffentlich für lange Zeit eingezogen und die Geldstrafe kann gar nicht hoch genug sein. Gott sei dank gab es keine Verletzten und Tote.

  6. 1.

    Fehlt nur noch die Ansage, nach Aufnahme der Personalien liessen die den Mann wieder gehen...

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