Feuerwehrleute löschen das Unfallwrack eines Autos.
Bild: dpa/Julian Stähle

Potsdam-Mittelmark | Groß Kreutz - 19-Jährige Frau verbrennt nach Unfall in ihrem Elektroauto

Diese Meldung über den Unfall wird nicht mehr aktualisiert. Alle neuen Erkenntnisse und Informationen, auch über die Probleme beim Löschen des E-Autos, können Sie hier nachlesen.

Eine junge Fahrerin ist in Groß Kreutz (Potsdam-Mittelmark) mit dem Auto gegen einen Baum geprallt und darin verbrannt.

Die 19-Jährige sei mit dem Auto in einer Linkskurve aus noch ungeklärter Ursache von der Straße abgekommen und mit dem Baum kollidiert, teilte ein Feuerwehrsprecher mit. Das Fahrzeug habe gebrannt. Die Fahrerin konnte nicht gerettet werden.

Es sei schwierig gewesen, die Frau in dem Elektroauto zu bergen, sagte der Sprecher weiter. Feuerwehrleute hätten versucht, mit dem Kühlen von Akkus zu verhindern, dass die Batterien in dem Fahrzeug explodieren.

Die Landstraße war nach dem Unfall zwischen Schmergow und Phöben am Dienstagnachmittag zunächst gesperrt.

Sendung: Brandenburg aktuell, 28.07.2020, 19:30 Uhr

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50 Kommentare

  1. 50.

    Laut KBA brennen "Verbrenner" mit einer 20-40x höheren Wahrscheinlichkeit. Ingesammt 2019 waren es 15000 Brände, Schmorbrände mitgezählt 40000.
    Technisch betrachted ist der Verbrenner eine fahrende Kohlenwasserstoffbombe und die haben auch eine Batterie. Die Abgasanlage wird bis zu 500° heiß, was die Kraftstoffe zum selbstzünden anregt (Streichholz nicht nötig!). Beim Tanken besteht hier übrigens immer eine verpuffungsgefahr und es kann bei falscher Betankung zu Flächenbränden um das Fahrzeug führen.
    Wenn wir dann noch in die Produktionskette zurück gehen und mal schauen wie viele Tankstellen, Tanklaster (z.B. Bolonga), Tankzüge, Tankschiffe, Pipelines, Raffinerien (Salzbergen, Philadelphia US), Bohrinseln(Deep Water Horizon, Pyper Alpha 1074 Tage) sowie Ölfelder brennen und gebrannt haben. Was ist gefählicher?

  2. 49.

    Nochmal für alle Interessierten: "TRAKTIONSBATTERIEN" gibt es nicht. Man spricht hier vielmehr von "Antriebsbatterien", "Hochvoltspeichern" oder eben - wenn es denn sein muß "Batterien für Traktionsanwendungen" ! Batterien haben mit Traktion absolut nichts zu tun !
    Es ist selbstverständlich so, das NiCoMn-basierte Zellchemien eine erhöhte Brandgefahr aufweisen, zumal es aus Kostengründen und verkürzten Entwicklungszyklen keine hinreichenden Hochgeschwindigkeits-Crashversuche gibt. Die Batteriehersteller versuchen alles, um die brandgefährlichen Zellchemien im Crashfall vor Verformungen zu schützen - das gelingt aber nur begrenzt - wie wir es immer wieder hören müssen. Neuere Batteriegenerationen verwenden LiFePO4, welches als deutlich weniger brandgefährlich gelten. Die Zellen werden damit nur immer schwerer und teurer und die Fahrzeuge damit immer uninteressanter für die Käufer. Man muß also Kompromisse bei der Batterieherstellung eingehen und das sind eben die NiCoMn-Batterien.

  3. 48.

    Das weiß ich natürlich nicht, das müssen Fachleute jetzt untersuchen. Aber die Heftigkeit und rasende Geschwindigkeit, mit der sich das Feuer bei diesem verunglückten Fahrzeug ausgebreitet hat (zitierte Zeugenaussagen) spricht schon dafür, daß die Traktionsbatterie zumindest erheblich daran beteiligt war.
    Ja, natürlich kann auch Diesel brennen, sonst wäre es kein Kraftstoff. Aber vorwiegend erst dann, wenn er zerstäubt wird.
    Flüssiger Diesel ist deutlich schwerer entflammbar als Benzin oder Alkohol, und in meinem selbst erlebten Fall entzündete sich der Diesel jedenfalls nicht, als er über den heißen Auspuffkrümmer lief.
    Eine 100%ige Sicherheit gibt es natürlich nicht, das habe ich auch nicht behauptet. Es haben schon Menschen nach der Einnahme von Schmerztabletten einen Herzinfarkt erlitten, andere sind schon mit 110 Volt zu Tode gekommen, wo die meisten nur ein leichtes Kribbeln verspüren.

  4. 47.

    Woher wissen Sie, dass das Feuer von der Traktionsbatterie ausgelöst wurde? Der RBB konnte bisher nichtmals meine Frage beantworten, ob die überhaupt gebrannt hatte. übrigens brennen auch Diesel-PKW "sehr gut". Es gab deshalb in letzten Jahren bei mehreren Herstellern Rückrufaktionen. Andere Hersteller mussten Fahrzeuge zurückrugen, weil die Elektronik ein erhöhtes Brandrisiko aufwies oder gar nur die beheizten Waschdüsen. Die Benzintanks stellen vor allem in Filmen wie "Spys like us" eine besondere Gefahr dar und befinden sich schon seit Ewigkeiten nicht mehr in der Knautschzone.

  5. 46.

    Sorry, aber das ist offenbar nicht der erste Fall, wo Li-Ionen-Batterien einen verheerenden Brand ausgelöst haben. Lithium ist ein Alkalimetall (falls Sie wissen, was das ist) und gehört in die gleiche Gruppe wie Natrium und Kalium - hochreaktive Metalle, die schon beim bloßen Kontakt mit Luft oder Wasser heftig reagieren und zu brennen beginnen. Ich arbeite in einem Elektrolabor, und wir hatten schon zwei heftige Lithium-Batteriebrände, die gerade noch gelöscht werden konnten.
    Und daß Diesel verhältnismäßig schwer entflammbar ist, davon können Sie sich im übrigen durch ein simples Experiment überzeugen: Man nehme ein Schnapsglas voll Benzin und eines mit Diesel, und werfe ein brennendes Streichholz hinein. Beim Benzin macht es Puff, beim Diesel zischt es nur kurz und die Flamme ersäuft.
    Nicht umsonst sagte mein früherer Chef einmal, der nebenbei im Rettungsdienst tätig war: "Wenn du einmal einen Menschen gesehen hast, der in seinem Auto verbrannt ist, dann fährst du nur noch Diesel"

  6. 45.

    Sie finden es gut, dass in einem Verbrenner ein Kraftstoffschlauch platzen kann? Alles "halb so wild", weil Sie mehr Glück als Verstand hatten?

    Es ist schon grotesk, dass ausgerechnet Sie so gegen Elektroautos wettern. Hier hat sich ein Auto überschlagen und ist gegen einen Baum geprallt. 100-prozentige Sicherheit gibt es nicht.

    In Wahrheit wollen Sie nur Ihr eigenes Weltbild rechtfertigen. Traurig.

  7. 43.

    Ich hab vor 25 Jahren miterleben müssen wie zwei Jugendliche in ihrem Manta verbannt sind. Sowas vergisst man nie.

  8. 42.

    Ich bin über diesen schrecklichen Unfall zutiefst schockiert. Und das sollen die Autos der Zukunft sein, die uns von der Politik wärmstens ans Herz gelegt werden? Nach mehreren solcher Vorfällen mit Teslas, etlicher Brände der neuen Post-E-Scooter nun auch ein deutsches Fabrikat. Sorry, aber solche E-Autos sind doch rollende Brandbomben. Deshalb bin ich nach wie vor überzeugter Dieselfahrer. Ich habe die Situation erlebt (mit 2 kleinen Kindern im Auto !) - nach 500km Autobahnfahrt platzte der Kraftstoffschlauch im Motor. Der Diesel sprudelte raus wie aus einer Quelle, lief über den knallig keißen Auspuff - sofort alles raus und hinter die Leitplanke. Es qualmte und stank, doch weiter passierte ... nichts!!! Benzin wäre sofort in Flammen aufgegangen, und E-Autos sind mit ihren Hochleistungs-Lithiumbatterien offenbar noch schlimmer. Nein - das kann auf jeden Fall nicht das Auto der Zukunft sein. Mein tiefstes Mitgefühl an die Eltern der so grausam verunglückten jungen Fahrerin. RIP

  9. 41.

    Peinlich ist es, dass solche Autos empfohlen werden, die so viele Gefahren in sich bergen. Die Feuerwehr muss mit diesen Schwierigkeiten zurechtkommen.
    Genau so sollte jeder Hausbesitzer sich überlegen, ob er sein Dach mi diesen Solaranlagen bebaut. Das Löschen, falls es brennt, ist dann auch nicht einfach.
    Man kritisiert schnell, mach es besser. Wenn das so weitergeht, wird es bald keine FFW mehr geben.

  10. 40.

    Mit Herrn Frank Kliem, Vizepräsident des Brandenburger Feuerwehr Verbandes tun mir die Feuerwehrleute einfach leid. Diese Stammelei und Verantwortung fortschieben war ja nicht anzusehen. Wer hat denn diesen Mann eingestellt, denn echt einfach in Rente geschickt und einen kompetenten lösungsorientierten Mann für die Feuerwehrleute.

    Es tat weh sich das Ansehen zu müssen und Hochachtung vom Moderator aus Herrn Kliem Antworten für die Betroffenen zu bekommen. Man hatte den Eindruck das der Vizepräsident gleich einschläft , sehr inkompetent und stellt so ins Fernsehen. Interessant wäre wie die den Hilferuf zur Unterstützung gesendet haben, aber die Antennen von Herrn Kliem keinen Empfang hatten.

    Gruß Ingolf Hanke

  11. 39.

    Natürlich ist es furchtbar, dass hier ein Mensch gestorben ist. Aber die Fehlerquelle scheint dann wohl das Kältemittel gewesen sein. Bei diesen furchtbaren Flugzeugabstürzen vor 2 Jahren haben auch viele gerätselt was die Ursache war und das hat schließlich zu einem Baustopp geführt.

  12. 38.

    Wir haben neben der Feuerwehr jetzt auch noch mal bei der Polizei nachgefragt: Demnach handelt es sich bei dem Unfallwagen um einen Audi E-Tron.

  13. 37.

    Noch so ein "Experte"... Der Audi e-tron ist ein reines Elektrofahrzeug, besitzt also keinen zusätzlichen Verbrennungsmotor. Somit kann sich zumindest auch kein Kraftstoff entzünden.

  14. 36.

    Was geben Sie da bitte für einen Unsinn von sich? Von wegen Abmahnung für den Autor und Meinungsmache. Sie sollten sich vorher erstmal informieren, bevor Sie ihr "Fachwissen" kundtun. Denn bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen Audi e-tron, ein vollelektrisches SUV. Und dieses Modell wird reinelektrisch angetrieben, sprich NUR von einem Elektromotor. Und nicht noch zusätzlich von einem Verbrennungsmotor, wie es bei einem Hybridfahrzeug der Fall wäre.

  15. 35.

    ISt die Frage was da gebrannt hat. selbst wenn es das Benzin war und nicht die Akkus ging ich da nicht ran da die Akkus wenn sie brennen explodieren

  16. 34.

    " Jens " Danke für Ihren Beitrag. Manchmal habe ich das Gefühl, dass bei manchen hier, der gesunder Menschenverstand abhanden gekommen ist.

  17. 33.

    ..es handelte sich um einen e-tron hybrid, also ein ganz normaler Verbrenner mit zusätzlichen Akkus und Elektromotor. Wenn das Auto frontal gegen dem Baum kracht dann brennt eben Sprit, Öl, Kältemittel... ob der Fahrakku gebrannt hat erfährt man nicht..

  18. 31.

    Sorry, der Kommentar entbehrt jeder Grundlage. Jeder Unfall ist anders und zu behaupten das ein Benziner oder Diesel nicht gebrannt hätte ist einfach eine dumme Behauptung.

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