Der Tempelhofer Damm wurde am 09.07.2020 aufgrund eines Wasserrohrbruches gesperrt. (Quelle: Verkehrsinformationszentrale Berlin)
Bild: Verkehrsinformationszentrale Berlin

Stadtauswärts in Höhe Alt-Tempelhof - Tempelhofer Damm nach Wasserrohrbruch "bis auf Weiteres" gesperrt

Nach einem Wasserrohrbruch gibt es auf dem Tempelhofer Damm in Berlin voraussichtlich länger anhaltende Verkehrsbehinderungen. Die Fahrspur stadtauswärts bleibt in Höhe des Kreuzungsbereichs Alt-Tempelhof "bis auf Weiteres" gesperrt, teilte die Verkehrsinformationszentrale am Donnerstagnachmittag mit.

Die Reparaturarbeiten sollen mindestens 1,5 Wochen dauern - wann die Spur wieder befahren werden kann, ist unklar. Auch die Straße Alt-Tempelhof ist betroffen.

Auch Schienenersatzverkehr betroffen

Der verkehrsreiche Tempelhofer Damm war am frühen Morgen nach dem Rohrbruch gesperrt worden. Nach Angaben der Verkehrsinformationszentrale wurde gegen 6:45 Uhr die Fahrbahn Richtung stadtauswärts in Höhe des Kreuzungsbereichs Alt-Tempelhof abgeriegelt. Etwa eine Stunde später wurde auch die Fahrspur stadteinwärts gesperrt - seit dem Mittag ist diese wieder frei.

Von den Sperrungen waren auch mehrere Buslinien der BVG betroffen sowie Pendelbusse, die für die S-Bahn im Schienenersatzverkehr im Einsatz sind. Die Buslinie 184 fährt aber inzwischen wieder.

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6 Kommentare

  1. 6.

    Erstaunlich, die U-Bahnstation ist nicht mit "abgesoffen"?

  2. 5.

    Verantwortlich für die Belastung ist die Verlagerung der (vorher noch betriebenen) Lagerhaltung auf die Straße. Kein Lager, kein Zu- und Rückgriff auf Vorhandenes, mithin das Prinzip der ständigen Bewegung per LKW. Ein eigens angestoßenes Perpetuum Mobile, nur dass es nicht von selber funktioniert, sondern immense Folgeschäden nach sich zieht.

    Keine Lagerhaltung, keine vorbeugende Instandhaltung, welche vorsorglich Schäden vermeidet, mithin ist das besagte Hinterher-Reparieren die zwangsläufige Folge. Eine Gedrängtheit wie im Zeitraffer hat somit ihren Preis, eine Entspanntheit hat ihn allerdings auch. Den allerdings sehe ich als geringer an.

  3. 4.

    Schuld an diesen ständigen Strassen-und
    Rohrschaeden am Te-Damm ist die staen-
    dige Belastung durch den Schwerlastverkehr. Das ist bedingt durch
    die bloedsinnige Maut-Regelung. Die
    Verkehrsströme werden ungünstig gebuendelt.

  4. 3.

    Und wenn saniert und gebuddelt wird regen sich auch wieder alle auf das man im Stau steht usw. ...

    Egal wie es gemacht wird es nie richtig.
    Zu mal man nicht alles zu gleichen Zeit sanieren kann.

    Zu mal ja auch Absprachen zwischen den Akteuren stattfinden muss.
    Stellen Sie sich mal vor es würde alles zu gleichen Zeit saniert werden. Was ist dann ?

  5. 2.

    Beim letzten Wasserrohrbruch am Mariendorfer Damm hat es gut 1 Jahr gedauert, bis der Schaden behoben war. Damalige Begründung: der Lieferant könne die bestellten Rohre nicht liefern.

    Ich hab auch schon gehört das der Weltmarkt für Rohre streng in der Hand eines einzigen Lieferanten liegt. Und wenn der nicht liefern kann, müssen wir halt warten.

  6. 1.

    Berlin, ick hab dir gerne.. aber leider zerfällt die Stadt immer mehr, weil nichts rechtzeitig saniert wird.

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