Archivbild: Autos fahren am 02.04.2013 in Berlin auf dem Stadtring A100, Ausfahrt Detmolder Straße. (Quelle: dpa/Paul Zinken)
Bild: dpa/Paul Zinken

Lange Staus und Busverspätungen - Polizei sperrt A100 wegen Ermittlungen zu Banküberfall

Auf der Berliner Stadtautobahn A100 hat es am Mittwoch wegen polizeilicher Ermittlungen abschnittsweise in beiden Richtungen im Bereich Wilmersdorf Sperrungen gegeben. Wie die Verkehrsinformationszentrale (VIZ) mitteilte, gab es am Vormittag zunächst eine Sperrung zwischen Wexstraße und Detmolder Straße, anschließend war der Abschnitt zwischen Schmargendorf und Hohenzollerndamm in Richtung Wedding gesperrt, später in Richtung Neukölln zwischen Hohenzollerndamm und Detmolder Straße. Es bildeten sich lange Staus, vor allem im Bereich Dreieck Charlottenburg.

Auch der Busverkehr war betroffen. Wie die BVG auf Twitter mitteilte, kam es bei den Linien M46, 170, 246 und 248 zu Verspätungen. Es wurde dazu geraten, auf S- oder U-Bahnen umzusteigen.

Ermittlungen mit Spürhunden

Die Landesmeldestelle der Polizei bestätigte dem rbb, dass es um den Banküberfall am Dienstag geht. Was genau untersucht wurde und wie lange die Sperrungen andauern, war zunächst unklar. Nach Informationen der Deutschen Presseagentur waren Personenspürhunde im Einsatz, sogenannte Mantrailer.

Unbekannte Täter hatten am Dienstagvormittag versucht, eine Bankfiliale in der Detmolder Straße in Wilmersdorf zu überfallen. Laut Polizei flüchteten sie zunächst zu Fuß ohne Beute in Richtung der A100 und stiegen dann in ein schwarzes Auto. Ein Wachmann wurde bei dem versuchten Raubüberfall angeschossen.

Das mutmaßliche Fluchtfahrzeug der Täter war in der vergangenen Nacht ausgebrannt. Es wurde in einer Kleingartenkolonie in Britz gefunden. Wie die Polizei mitteilte, waren die Kennzeichen an dem Wagen gestohlen. Derzeit werde davon ausgegangen, dass es sich um das Fluchtauto handelt.

Sendung: Inforadio, 05.08.2020, 12:00 Uhr

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