Eingang zum S-Bahnhof Innsbrucker Platz (Bild: imago images/Klaus Martin Hoefer)
Bild: imago images/Klaus Martin Hoefer

S-Bahn kann noch stoppen - Frau wird von Unbekanntem auf S-Bahngleise gestoßen

Eine 54-jährige Frau, die am Montagabend am S-Bahnhof Innsbrucker Platz in Berlin-Schöneberg auf die Bahn wartete, ist von einem Unbekannten ins Gleisbett gestoßen und schwer verletzt worden. Eine herannahende S-Bahn konnte noch stoppen.

Ein Unbekannter hat am Montagabend eine Frau in Berlin unvermittelt auf die S-Bahn-Gleise gestoßen.

Wie die Polizei mitteilte, hatte die Frau am Bahnhof Innsbrucker Platz im Stadtteil Schöneberg auf den Zug gewartet, als ein Mann sie ins Gleisbett schubste. Mehrere Menschen halfen der Frau demnach zurück auf den Bahnsteig. Eine herannahende S-Bahn, deren Fahrer die Situation rechtzeitig erkannte, hielt vor der Einfahrt in den Bahnhof an.

Die 54-jährige Frau wurde bei dem Sturz schwer am Kopf verletzt und kam in ein Krankenhaus. Der mutmaßliche Täter konnte flüchten.

Sendung: Inforadio, 18.08.2020, 12 Uhr

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20 Kommentare

  1. 20.

    Ich war in Benjamin Franklin 2018 neben zwei Arme 60 Jahr Frauen auch mit diesem gleichen criminal Notfall!!! Criminal trends mit junge Mannen. So Schade

  2. 19.

    Stimmt. Da haben Sie recht mit. Ich erinnere mich jetzt ganz spontan an die noch damals während der Fahrt zu öffnenden S+Ubahntüren. Bei den S-Bahntüren war es eine Zeitlang ein Sport von Jugendlichen sich daran draußen festzuhalten während der Fahrt.

  3. 18.

    Gibt es seit Jahrzehnten: Lt BVG auf jedem U-Bahnhof gleich 6 Stück. Die so genannten 'Notsignalschalter'. Ein Blogger hat hierzu einen Ausschnitt aus einem recht aktuellen Kundenmagazin der BVG online gestellt: https://blog.inberlin.de/2020/01/fuer-touristen-berliner-gleich-wichtig/
    Wie die Situation bei der S-Bahn ist, weiss ich allerdings nicht.

  4. 17.

    Ich lebe genauso lange in Berlin wie Sie. Tatsächlich habe ich früher auch nix von solchen Fällen gehört. Aber das sagt nur teilweise was aus: Die Zugänglichkeit und Verbreitung von Nachrichten ist heute doch um ein vielfaches höher als noch vor 15 Jahren, geschweige denn vor fast 50 Jahren. Und weil der Nachrichtenkonsum mit dem Laptop vor der Nase auch noch bequemer ist als mit der unhandlichen Zeitung, kriegt man einfach mehr mit. Hat Vor- aber auch Nachteile.

  5. 16.

    guten Tag,

    warum gibt es auf den U-Bahnsteigen keine NOT-AUS.Schalter (Buzzer) mit dem man eine evtl. einfahrende Bahn stoppen könnte, wenn jemand im Gleis liegt.

    Bei Rolltreppen gibt es solche NOT-AUS-Schalter - warum nicht bei der U-Bahn ?

    Gruß A. MAUERER

  6. 15.

    Na Sie sind mir ja einer. Geht’s eigentlich noch? Hier wurde wiedereinmal eine unschuldige Frau unvermittelt auf das Gleis gestoßen und Sie erdreisten sich auch noch zu Lügen, indem Sie hier behaupten, soetwas gäbe es schon seit Jahrzehnten. Ich lebe seit 1972 in dieser Stadt. Aber so was gab es damals nicht. Da darf ich schon hier und jetzt eine sehr wohl begründete Angst aussprechen und zu mehr Vorsicht zu raten. Und dann noch Ihr Vergleich mit Corona. Das setzt dem ganzen noch die Krone auf.

  7. 14.

    Manno Leute lest doch mal die Statistiken, das ist wie bei Corona da werden nur die oberflächlichen Horror Zahlen präsentiert, aber in Wirklichkeit ist es viel harmloser.
    Diese Fälle z.b. von schubsen auf dem Bahnsteig gibt es schon seit Jahrzehnten, wie gesagt einfach mal die offiziellen Statistiken lesen und nicht nur von der Angst leiten lassen.

  8. 13.

    Da muss ich Ihnen allerdings recht geben. Dass es auf den allermeisten Bahnhöfen kein Personal mehr gibt, ist allerdings ein Fehler. Natürlich können ein oder zwei Wachleute auch keine Wunder bewirken. Aber die bloße Anwesenheit von Wachleuten legt die Hemmschwelle für Gewalttaten höher. Davon bin ich überzeugt.

  9. 12.

    Mich wundert es schon, daß immer noch soviele Leute unbedingt nach Berlin wollen!

  10. 11.

    Tja, wer nur einen Hammer hat, für den ist jedes Problem ein Nagel.
    Anders gesagt: Wie schaffe ich es, von jedem beliebigen Thema aus in nur einem Satz zur Fundamentalkritik am Staat zu kommen.

  11. 10.

    Kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass es keine Videoaufzeichnungen von dem Bahnsteig gibt! Die müssten heute Abend schon veröffentlicht werden und nicht erst ein Jahr später!

  12. 9.

    Früher gab es auch nicht so viele Blöd Männer in dieser Stadt.

  13. 7.

    Nicht nur Geld für Flugzeuge ist da, auch Polizisten zur Verkehrslenkung für Autos. Öffi geht immer mehr bergab, ausser Fahrpreisen steigert sich hier nichts. Bin schwer enttäuscht von den Grünen, ÖPNV steht nicht auf ihrer Liste, den ihre Bilanz ist noch skandalöser als die der SPD.

  14. 6.

    Weil sich immer mehr Menschen daran ergötzen anderen Schaden zuzufügen. Und das Wort 'Respekt' nicht mehr im Wortschatz vorkommt.

  15. 5.

    Früher gab es auch einen Kaiser. Ironie off. Im Ernst. Glauben Sie ein Mitarbeiter hätte diesen, ich nenne ihn hier schlichtweg einen Psychopaten, daran hindern können? Sie haben eine blühende Fantasie. Ich kann allen, besonders Frauen nur raten, tretet genügend weg von den Gleisen. Schlimm genug, das man heutzutage auf solche Dinge sehr acht geben muß. Ich wünsche dieser Frau alles erdenklich Gute und möge sie keine bleibenden Schäden hinterlassen. Ich kann es immernoch nicht fassen, das so etwas schon wieder passiert ist.

  16. 4.

    Tja, früher gab es auf jedem Bahnsteig Tag und Nacht Mitarbeiter der S-Bahn (Sicherheit). Heute Geisterbahnhöfe in Berlin und Milliarden für die Fluggesellschaft...

  17. 3.

    Paul, weil es viel tu viele Leute gubt die krank im Koppe sind. :-(

  18. 2.

    Diese Frage stelle ich mir immer wieder, wenn ich die Station Ernst-Reuter-Platz betrete. Ich bin mittlerweile so vorsichtig geworden, dass ich nur noch ganz selten vor Leuten die sehr nahe am Gleisbett stehen vorbei gehe. Warte ich auf einen Zug, dann stehe ich meistens abseits an der Wand, um den Rücken frei zu halten.

  19. 1.

    Warum nur machen Menschen sowas?

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