Eine Bache mit zwei Frischlingen vor eiem Badegast am Teufelssee (Quelle: dpa/Fernando Gutierrez)
Audio: Inforadio | 13.08.2020 | Mehring | Bild: dpa/Fernando Gutierrez

Mensch und Tier auf engem Raum - Förster wollen Wildsau vom Teufelssee erlegen

Am Berliner Teufelssee bedienen sich Wildschweine am hellichten Tag an Müll und am Picknick von Badegästen. Es kommt zu einer Nähe zwischen Wildtier und Mensch, die so nicht sein sollte. Nun schreiten voraussichtlich Jäger ein. Von Vanessa Klüber

Bilder einer Szene mit Wildsau und nacktem Mann am Berliner Teufelssee sind in den letzten Tagen viral gegangen. Zu sehen ist, wie ein Mann an der FKK-Badestelle einer Bache und ihren Frischlingen hinterherrennt, um seine Tasche wiederzubekommen. Das Schwein hatte sich diese geschnappt. In der Tasche soll sich auch das Laptop des Mannes befunden haben.

Wie rbb|24 erfuhr, haben Förster diese Rotte schon seit Wochen auf dem Schirm - mitsamt der findigen Wildsau. Auch ihr droht nun der Abschuss.

Eben diese forsche Bache mit zwei Jungtieren und auch andere Wildschweine seien dort ständig unterwegs, heißt es von Katja Kammer, der Leiterin des Forstamtes Grunewald. Die Tiere stöbern am helllichten Tag seelenruhig über die Wiese und suchen nach Nahrung im Umfeld der Badegäste - besonders problematisch, wenn diese gerade am Platz sind. Normalerweise hätten die Tiere eine "Grundscheue", sagte die Försterin rbb|24. "Die Schweine dort haben sie verloren."

Gekommen um zu bleiben

Vor allem in der Dämmerung kommt es vor, dass Wildschweine Badegäste umzingeln. Diese Erfahrung machte auch schon die Autorin selbst und fand es ein wenig unheimlich, als sie aus zwei Metern Entfernung von einem Wildschwein angeblinzelt wurde. Aggressiv wurde es aber nicht.

"Es ist bisher zum Glück nicht zu schwerwiegenden Auseinandersetzungen durch Wildschweine am Teufelssee gekommen", sagt Forstamtsleiterin Kammer. Die Realität sei aber auch, dass man die Wildtiere am See so schnell nicht wieder loswerde. Sie hätten diesen Lebensraum nun einmal besiedelt und ließen sich nicht so einfach wieder vertreiben.

Müll zieht Wildschweine an

Das liege zum einen daran, dass die Wildtiere Wasserstellen mögen, vor allem bei der derzeitigen Hitze. "Sie müssen sich in die Situation des Schweines hineinversetzen: Die Sonne knallt auf das schwarze Fell. Dann ziehen sie sich in die Nähe von Wasser oder in einen Sumpf zurück", erklärt die Försterin.

Die Distanzlosigkeit der Tiere habe laut Kammer aber vor allem auch damit zu tun, dass sie sich an "enormen Mengen von Müll" bedienen, der von den Menschen hinterlassen werde. Oder dass sie gar gefüttert würden.

Normalerweise meiden Wildscheine Menschen. Im Corona-Sommer ist das aber schlechter möglich, weil besonders viele zu Hause geblieben sind und in die Berliner Wälder und Seen drängen. Auch dadurch begegnen sich Wildtier und Mensch häufiger im Grunewald.

Wildschweine können gefährlich werden

Damit sich Wildschweine auf den 3.500 Hektar Fläche im Grunewald nicht unkontrolliert vermehren, werden sie bejagt, denn die Schweine haben hier keine natürlichen Feinde. Im Grunewald sowie in allen anderen Waldgebieten der Berliner Forsten ist das laut Kammer erlaubt und notwendig. Anders sei das zum Beispiel für die Gemeinde Stahnsdorf: Wildschweine dort dürfen nicht von Förstern der Berliner Forsten erlegt werden, sondern nur durch speziell ausgebildete Stadtjäger mit Sonderequipment und Ausnahmegenehmigung.

Generell seien zu viele Wildschweine auf zu dichtem Raum Krankheitsüberträger, sagt Kammer. Die Försterin hat auch die Gefahr der Afrikanischen Schweinepest im Blick, die sich auch über verseuchte Wurst von Badegästen verbreiten kann.

Und so zahm die Wildschweine auch wirken, haben es die Badegäste immer noch mit einem Wildtier zu tun, das gefährlich werden kann: die Muttertiere vor allem im Frühjahr, um den Wurf zu beschützen, und die Keiler üblicherweise ab November, wenn sie hormon- und triebgesteuert ihr Revier zur Paarungszeit gegen alles und jeden verteidigen wollen. Hundert Prozent zuverlässig seien diese Zyklen jedoch nicht, sagt Forstexpertin Kammer, so dass nie sicher vorausgesagt werden könne, wann genau Wildschweine besonders gefährlich sind und wann nicht.

"Besonders intelligente Sau"

Bei der Bache am Teufelssee handele es sich um eine "besonders intelligente Sau". Sie werde demnächst "vorrangig entnommen", erklärt Katja Kammer - was bedeutet, dass das Tier getötet werden soll.

So leicht wird die Wildsau allerdings nicht zur Strecke zu bringen sein. Für sie gilt noch die Regelung im Bundesjagdgesetz, wonach Muttertiere nicht geschossen werden dürften, wenn die Frischlinge jünger als sechs Monate alt sind. Das Fell der Jungen ist allerdings schon nicht mehr gestreift, sondern hellbraun, was darauf hindeutet, dass sie langsam in das Alter kommen, in dem sie selbständig werden und das Muttertier geschossen werden darf.

Aber es gibt noch einen weiteren Grund, warum die Bache noch länger leben könnte: Wo sich Menschen aufhalten, so wie am Teufelssee derzeit in Massen, kann nicht geschossen werden. Marc Franusch, Sprecher des Landesforstamts Berlin, teilte rbb|24 mit, dass "ein Abschuss der Wildschweine am Teufelssee unter den gegebenen Bedingungen weder gefahrlos möglich
noch zulässig" sei. In den Berliner Wäldern und auch im Grunewald würden die Schweine vor allem in den Herbst- und Wintermonaten bejagt. "Ergeben sich an Orten wie der Badestelle am Teufelssee allerdings besondere Gefahren für Mensch oder Tier, müssen im Zweifel geeignete Maßnahmen zur Abwehr dieser Gefahren ergriffen werden."

Wildschweine lassen sich nicht in ein anderers Gebiet lenken

Aber selbst wenn Mutter- und Jungtiere erlegt werden, würde sich der Rest der Rotte vermutlich nicht vom Acker machen, glaubt Kammer. "Die Wildschweine dort sind so gechillt, es ist ihnen egal, da überwiegen die Vorteile." Sie hätten gelernt, dass es sich am Teufelssee gut leben lasse. Schon vor der Badesaison sei das ihr Revier gewesen. Gäste sind nicht die Wildschweine, sondern die Menschen.

Die Zutraulichkeit der Wildtiere zu den Badegästen sei menschengemacht, kritisiert auch Forstamts-Sprecher Franusch. "Wildschweine sind Wildtiere, die unseren Respekt verdienen und nicht gefüttert werden sollten und dürfen."

Eine Möglichkeit, die Wildschweine in ein anders Gebiet zu lenken, sieht Försterin Kammer nicht. Man müsste dann schon das gesamte Gebiet umzäunen. Das käme aber nicht infrage, weil das Recht auf freie Betretung des Waldes für jeden gelte.

Beitrag von Vanessa Klüber

72 Kommentare

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  1. 72.

    Ich finde es grauenvoll wie mit den Tieren umgegangen wird. Erst wird es gefüttert und wird zutraulich und nun soll es abgeschlossen werden. Menschen sind grausam. Hab für all das kein Verständnis.

  2. 71.

    So ein Aufriss um diese kleine Schweinebande.
    Wenn die Menschen so dämlich sind und die Tiere noch anfüttern, ist dies noch weit weniger waidgerecht als der notwendige Abschuss! Zudem sind diese Schweine eine absolute Plage geworden und gehören prinzipiell reduziert.

  3. 70.

    Sobald es mal (vielleicht auch durch doofe Mitmenschen) dazu kommt, dass sich die Schweine sich unwohl/angegriffen fühlen, wehren sie sich. Vielleicht greifen sie ein spielendes Kind an, dessen Eltern auch mal kurz abgelenkt waren...

    Und dann wird sofort die Wut auf die Behörden groß sein:
    „Warum habt ihr denn nichts gemacht?! Ihr wusstet doch darum!“

    Außerdem lernt das Mutterschwein ja den folgenden Generationen, dass man von Menschen Futter fordern kann...und dann steht ein Schulkind mal alleine an einer Bushaltestelle...?! Also ich mag die süßen Schweinchen ja schon sehr, aber man kann es ihnen leider nicht beibringen einfach immer wegzubleiben v. Menschen. Und wenn wir weiter so machen und hier einen Zaun bauen, dann müsste man sämtliche Außenränder Berlins irgendwann einzäunen...tut mir schon leid, aber lieber abschießen, wie irgendwann größere Probleme! Und sie hatten wirklich ein besseres Leben als die zichtausend Schweine in Massentierhaltung...

  4. 69.

    Das ist wieder mal typisch,der Mensch mit seinem unsauberen Verhalten lockt die Tiere an und diese sollen es dann büssen.

  5. 68.

    Ich finde es unmöglich, die Bache nun erschießen zu wollen. Sperrt doch lieber den Teufelsee für die Menschen oder zieht einen Zaun um die Liegewiese!

  6. 67.

    Es ist das Habitat dieser Wildschweine, in das wir Menschen eingebrochen sind. Zumindest könnten beide Arten friedlich koexistieren. Ich habe allerdings beobachtet, wie sich manche Teufelsseebesucher zu Pulks zusammenschließen, so dass sie sich stark fühlen, und in die Hände klatschend auf die Wildschweine losgehen. Manche heben sogar Holzäste auf und schmeißen sie nach den Wildschweinen, um sie zu vertreiben. Wenn sie offenbar Probleme mit und Angst vor diesen friedlichen Tieren haben, so sollten lieber sie einen anderen Ort, am besten tot und steril, aufsuchen.

  7. 66.

    Leider nimmt der Mensch den Tieren immer mehr Lebensfreiräume. Wälder, Acker und Wiesen werden einfach bebaut. Ob für Autobahnen, Raststätten, Wohnungen ider Häuser.. Bestes Beispiel zeugte in der Vergangenheit Firma Tesla.
    Warum?
    Nur weil der Mensch denkt, das RECHT auf der Erde zuhaben?!

    Egal ob Wildschweine, Wölfe, Waschbären und Co. Wo sollen Sie denn die Tiere hin?
    Der Mensch breitet sich aus und schreit dann nach Klimawandel.

    Da ist Abknallen die leichteres Erklärung für :" Wir haben uns vedroht gefühlt!" Unglaublich

  8. 65.

    Wenn ich dieses unwahre!! Gequatsche von WILDSCHWEINPLAGE...oder die Lüge, die Schweine müssten verstärkt wegen der angeblichen Schweinepest abgeknallt werden.........Alles nur Nachgequatsche von unwissenden Leuten (bzw.. auch bewusste Täuschung von Jägern, um verstärkt ihrer "LEIDENSCHAFT" nachzugehen..von wegen Hege und Pflege.. .) oder wie so oft unkorrekte Verbreitung durch die Massenmedien...Ich bin seit mindestens 2016 sehr regelmässig im Grunewald...Damals hat man noch- besonders in der Dämmerung-..die Tiere immer mal wieder gesehen..und gehört..so in der Regel max.! 10 Tiere. Niemals wurden wir von ihnen angegriffen .im Gegenteil- .sie ergriffen die Flucht..Seit 2017 scheint man besonders im Grunwald- Tabula Rasa mit den Schweinen zu machen.. nahezu täglich- hat es dort nicht nur an einer Stelle geknallt..WIr haben dann nur noch selten Schweine gesehen und wenn nur 1-2...Es war fast ein Geisterwald ..jetzt gibt es wieder einige mehr. und es wird täglich!! weitergeknallt.......

  9. 64.

    1. Ja. Dramatische Uninformiertheit - wie Sie gerade wieder eindrucksvoll bestätigen. Ich habe nicht behauptet, daß Wölfe keine Wildschweine jagen. Ich schrieb, sie trauen sich nicht an die großen Angstrotten heran. Warum lesen Sie Ihren Link nicht selbst? 16% sind ein bißchen wenig, um Wildschweinplagen in den Griff zu kriegen.

    2. Mit dem Gejammer und Gezeter bezüglich des städtischen Prekariats habe ich offensichtlich einen Nerv getroffen. Danke für Ihre Bestätigung. Und nein, ich bekomme keine Entschädigung. Zwischen Wolfsrudeln zu leben, reicht dafür nicht aus.

    3. Niemand hat hier von Überart gesprochen. Aber Sie haben die Art Homo sapiens als "Gast" bezeichnet. Und das ist grober Unfug. Intelligenz? Ja eben - siehe 1.

  10. 63.

    Wildschweine werden nicht umgebracht, sondern entnommen. Schönes neues Wort.

  11. 62.

    Nein - ich habe kein Schnitzel gegessen. Und wenn eine Bache ´mit Frischlingen bisher friedlich war, muss sie jetzt auch nicht abgeschossen werden. Wie so oft wird das Problem hier am falschen Ende angepackt.
    Nicht das Tier befindet sich im Lebensraum des Menschen, sondern der Mensch sich im sowieo immer kleiner werdenden Lebensraum des Tieres. Und wenn ihm da was passiert, dann hat der Mensch Pech gehabt. Genauso wie bei Haiangriffen - das Meer ist nicht der Lebensraum des Menschen. Nur leider breitet er sich ja als intelligente Krone der Schöpfung immer mehr aus. Nun ja - der Mensch ist so intelligent, dass er dabei ist, sich langfristig (mittlerweile eher mittelfristig) selber auszurotten. Dann hat die Erde wieder Ruhe. Und die Wildschweine auch....und die Wölfe.....und.....
    Die Natur reguliert sich selber - der einzige wirkliche Störenfried ist inzwischen der Mensch.

  12. 60.

    die Menschen tragen die Schuld,weil sie durch das dumme,oberflächliche Verhalten,die Tiere animieren,sich in deren Nähe zu begeben.
    Das Tier wird bestraft,der Mensch nicht,ich finde das unmöglich,warum wird der Verursacher, Mensch,nicht bestraft?

  13. 59.

    Ich würde - wie Obelix - sofort ein Wildschwein essen. Ich nehme das kleine, zarte ;-) aber mal ehrlich, Oberjäger, wo genau bekommt man eines von den frisch erlegten Schweinen? Hört sich wie Fake-News an...

    Abgesehen davon ist bei der Badestelle die Frage, wer das Schwein ist und wer gejagt werden sollte....

    Und denkt dran, auch bei der Jagd: Badehose anlassen!!

  14. 58.

    Ich stimme den anderen Kommentaren zu, die sich auf die Seite der Sauen stellt. Warum nimmt der Mensch sich heraus ein Gewehr in die Hand zu nehmen und Tiere zu töten, deren Lebensraum vom Menschen immer mehr eingenommen wird? Warum ist es nicht möglich einen Zaun zu ziehen, so dass Mensch und Sauen entspannt nebeneinander leben können? Der Mensch muss aufhören Besitzanspruch an die Natur zu hegen, egal wo! Ich fordere hiermit das Forstamt Grunewald auf, den Zaun zu ziehen und die Sauen am Leben zu lassen. Das Forstamt Grunewald ist telefonisch unter 030 - 8953810 zu erreichen. Ich hoffe sehr, es finden sich 1000`e Stimmen, die sich für die Sauen einsetzen. Danke:)

  15. 57.

    Danke für die fachlich tiefgreifende Belehrung. Wieder was gelernt, Wölfe bejagen keine Wildschweine. Dann hätte, wenn ich ihre profunden Kenntnisse der Tierwelt mal aufgreifen darf, sich mit dem aussterben des Säbelzahntigers, das ist übrigens eine Großkatze gewesen, nur falls sie es nicht wissen, kein natürlicher Feind mehr auf dem europäischen Kontinent befunden. Und Großbären scheiden ja wohl aufgrund ihrer körperlichen Merkmale als Fressfeind aus. Wer hat dann, vor der Erfindung der Feuerwaffen, mit der der mutige Hobbyjäger endlich in der Lage war, ohne Eigengefährdung alles abzuknallen, was ihm vor das Rohr kam, die ungebremste Ausbreitung der Wildschweinpopulation verhindert? Asterix und Obelix? In den Annalen unserer Vorväter ist von dem Einfall riesiger marodierender Wildschweinhorden in die Anbaugebiete, und den daraus folgenden Hungersnöten leider nichts zu finden. Und noch eine Ungereimtheit. Wölfe greifen angeblich Menschen an. Menschen greifen Wildschweine an. Warum bejagen Wölfe Menschen, auch diese leben in Rotten, aber angeblich keine Wildschweine? Da Menschen aber auch Wölfe angreifen, stimmt so gesehen etwas mit ihrer Hackordnung nicht. Dann wären Herdenschutzhunde, unsinnig, und eine Rotte Wildschweine bei den Schafen zielführender.

  16. 56.

    Liebes RBB Team,
    bis auf wenige, nicht erwähnenswerte und nicht ganz zutreffende Kleinigkeiten, ist das ein guter Bericht. Danke dafür!
    Jedoch diese Vielzahl von dümmlichen Kommentaren veranlasst mich, diesen Beitrag zu schreiben.
    Die geschossenen Wildschweine liefern hervorragendes Wildfleisch. Es gibt wirklich nichts daran auszusetzen, alle drei zu erlegen und zu verwerten.
    Liebe Leser, zieht gerne über die Massentierhaltung her, refektiert bitte eure Eßgewohnheiten, aber eine Diffamierung der Jagd mit dem Ziel der hochwertigen Nahrungsbeschaffung bei gleichzeitiger Gefahren- und Schadensabwehr, ist plump und ungebührlich.

  17. 55.

    Seh ich auch so: Warum kein Zaun um eine klar definierte Plansche für den Menschen?? Wenn ein direktes Nebeneinander nicht möglich ist, muss man eben Grenzen ziehen. Und um die Plansche schweinefrei zu halten, darf der Mensch da eben mal nix essen und vor allem keine Reste da lassen. Andernfalls gibt's nicht die Flinte, sondern nur eine satte Geldstrafe. - Jagd auf Wild ist ein legitimes Mittel der Bestandskontrolle. Sie jedoch anzuwenden, um Wildtiere von einem Waldsee (!) fernzuhalten, ist absurd. Wie weit soll das gehen? Wie Försterin Kammer selbst sagt: "Schon vor der Badesaison [war] das ihr Revier [...]. Gäste sind nicht die Wildschweine, sondern die Menschen."

  18. 54.

    Wen wollen Sie abschießen, die Müllschweine oder die Wildschweine? Wenn die Besucher ihren Müll artig mit nach Hause nehmen würden, wäre das Problem halbso schlimm. Wer also sind hier die Schweine?

  19. 53.

    Uninformiertheit ?

    Einfach mal im Netz suchen...
    (z.B. https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/saeugetiere/wolf/wissen/15572.html)

    "Auf das Gejammer und Gezeter, wenn der Nachwuchs des städtischen Prekariats einem Rudel auf dem Schulweg begegnet, bin ich gespannt."

    Aber wenn es Kohle gibt, wegen eventueller Wolfsschäden sind sie bestimmt ganz vorne dabei...

    Und zum Zweiten:

    Der Mensch (Homo sapiens, lateinisch für „verstehender, verständiger“ oder „weiser, gescheiter, kluger, vernünftiger Mensch“) ist nach der biologischen Systematik eine Art der Gattung Homo aus der Familie der Menschenaffen.

    Eine Art !!! Nicht die Überart !!!

    Und das weise, gescheit, klug erspare ich mir mal bei Ihnen zu kommentieren...

  20. 52.

    Oh, Blümel, das wird spannend!
    Kiste Bier und Popcorn zum Lesen dieses Blogs dann, wenn Wölfe in Berliner Forsten drohen heimisch zu werden und das Geschrei der Abschussbefürworter laut wird.

  21. 51.

    Ich hätte es kaum besser in Worte fassen können!

    *Applaus*

  22. 50.

    oh ich bin gerade sooo wütend. Was soll der Scheiß. Lasst verdammt nochmal die Schweine in Ruhe. Nicht sie sind in unserem Revier sondern wir in Ihrem!!! Soe haben niemanden was getan. Bestraft gehören die Leute die Ihren Müll einfach hinterlassen oder entsorgen. Genauso wie die ,die sie Füttern. Der Mensch ist soo widerlich!!!

  23. 48.

    Ihre Bemerkung zeugt von dramatischer Uninformiertheit. Wölfe wagen sich an die großen Wildschweinrotten nicht heran. Die sind nämlich wehrhaft. Im Übrigen plädiere ich durchaus dafür, Wölfe dort anzusiedeln, wo sie ihre größten Fans haben: in der Großstadt. Auf das Gejammer und Gezeter, wenn der Nachwuchs des städtischen Prekariats einem Rudel auf dem Schulweg begegnet, bin ich gespannt.

    Wer den Menschen nur als "Gast auf Erden" bezeichnet, sollte mit dem Wort "Intelligenz" zurückhaltender umgehen. Homo sapiens als Art innerhalb der Hominiden ist nämlich KEIN Alien und damit auch kein "Gast",.

  24. 47.

    Toller Vorschlag. Wenn's Keine Wildtiere mehr gibt dürfen die Förster unsere Hunde erschiessen...

  25. 46.

    Den Wildschweinen noch ein Rudel Wölfe dazu geben. Dann sind alle Probleme gelöst. Es muß nicht geschossen werden, das klärt die Natur, bzw Wölfe,Artenschutz und Vermüllung sind dann auch geklärt. In dem Gebiet macht keiner mehr Picknick, oder geht mit den Kindern baden. :-)

  26. 45.

    Woran das wohl wieder liegen mag,daß es zu Komplikationen kommt?In den allermeisten Fällen ist der Mensch selber schuld.Es gibt Leute,die überall ihren Müll zurücklassen und/oder regelmäßig Wildschweine anfüttern.Das dadurch die natürlichen Instinkte irritiert werden,dürfte auch logisch sie.Zusätzlich werden die natürlichen Lebensräume der Wildtiere mehr und mehr eingegrenzt und für immer zerstört.A er der Mensch darf sich ja überall breitmachen und sich vermehren ohne Rücksicht auf Verluste.

  27. 44.

    Mit "Weniger Müll" bin ich einverstanden. Auch damit, dass es Ecken geben muss, wo die Natur Natur sein und sich entfalten darf. Solche hundertprozentigen Schutzgebiete gibt es bereits.
    Ansonsten zu Ihrem Beitrag: Schlagen Sie doch bitte einen Ort vor, wo die Wildschweinpopulation noch nicht so dicht ist, dass sie eine weitere Schweinefamilie verträgt und wo sie sozusagen unter Schutz stehen und nicht bejagt werden dürfen. Und dann bezahlen Sie bitte auch diese Aktion: Einfangen, Transport etc.
    In unseren Kulturlandschaften ist Jagd übrigens zwingend erforderlich, um die Bestände an Wild gesund zu erhalten.

  28. 43.

    Nicht die arme Wildsau und ihre Ferkel sind das Problem, sondern die Menschen. Dass jetzt die Tiere jetzt deswegen umgebracht werden sollen finde ich absolut abscheulich. Schämt euch.

  29. 42.

    Würden Sie Ihr Kind nicht beschützen?

    Soll der Mensch nicht in den Lebensraum von Wildtieren eindringen, und diesen dann noch zumüllen.

    Wildschwein kommt (angelockt vom Menschen) in die Stadt...wird abgeknallt...

    Mensch geht in den Wald... Wildschwein wird auch abgeknallt !!!

    Wer ist hier das Schwein ???

  30. 41.

    "Damit sich Wildschweine auf den 3.500 Hektar Fläche im Grunewald nicht unkontrolliert vermehren, werden sie bejagt, denn die Schweine haben hier keine natürlichen Feinde."

    Richtig, weil Mensch diese natürlichen Feinde schon vor langer Zeit ausgerottet hat !!!

    Und sollten diese wiederkommen, wie der Wolf, müssen diese natürlich auch gleich wieder abgeknallt werden!!!

    Ich habe von meinen Eltern noch beigebracht bekommen das der Müll in die Tonne kommt und nicht an den Straßenrand oder in den Wald.

    Außerdem sollte sich der ach so intelligente Mensch mal klar werden das er nur Gast auf dieser Erde ist. Und Frau Kammer kann gerne wieder dahin ziehen wo sie hergekommen ist.

  31. 40.

    Die Bäume gehören auch weg. Können Äste runterfallen. Oder Feuer fangen. Oder ein Kind rennt gegen. Viel zu gefährlich diese ganze Natur sowieso. Kann alles weg.

  32. 39.

    Genau so isses - dann schreien alle hier: "Warum konnte ein so gefährliches Tier nicht viel früher erlegt werden? Warum haben die Behörden tatenlos zugeschaut?"

    Wildschweine haben so dicht am Menschen nichts zu suchen, weil es gefährlich wird. Und außerdem schmecken die wirklich lecker! Also eine Win-Win-Situation. Und nein: Das ist kein Sarkasmus.

    Und für alle, dioe sich jetzt empören wollen: Die Wildsau hatte ein weitaus besseres Leben (und demnächst Ableben) als jedes Tier, dessen Fleisch in irgendeinem Supermarkt liegt!

  33. 38.

    Da kommt eine Katja Kammer aus Thüringen nach Berlin, übernimmt die Leitung des Forstamtes und hat erstmal nix besseres zu tun als ein Muttertier abschießen zu lassen...

    Ist ja wie mit den Schwaben und unseren Wohnungen.

    Traurig was aus Berlin geworden ist.

  34. 37.

    Es melden sich hier wieder die Selbsternannten Tierschützer zu Wort. Bestimmt hat jeder zweite letze Woche noch ein schönes Schnitzel gegessen. Ich ja aber ich schreibe auch nicht solche Kommentare. Fakt ist wenn Wildschweine Menschen in Gefahr bringen muss dagegen was getan werden. Sie wollen doch auch gerettet werden wenn Sie von einen z.b. Großen Hund angefallen werden. Also immer schön die Kirche im Dorf lassen

  35. 36.

    Das ist mal wieder typisch - kaum die Leitung des Forstamtes übernommen und schon will Frau Kammer gleich mal Wildschweine schiessen lassen. Das zeigt mal wieder, wie wenig Ahnung die Förster in Berlin haben. Die Wälder werden hier völlig sinnfrei schneisenartig mit riesigen Maschinen abgeholzt, die Tiere werden ohne Sinn und Verstand abgeschossen.
    Anstatt gegen die Menschen vorzugehen, die ihren Müll in freier Natur verstreuen - was unangenehmer und schwieriger wäre als der Abschuss von Wildtieren, die bisher trotz!!!! Frischlingen friedlich waren - wählt man den einfachen und letztendlich völig sinnfreien Weg.
    Wildtiere können Krankheiten übertragen? Nun - Menschen auch, aber die schiesst man (noch) nicht ab.
    Super Einstand, Frau Kammer! Sorgen Sie lieber dafür, dass die Menschen ihren Müll nicht überall abladen - dann gibt es auch weniger Probleme mit Wildschweinen - wobei ja nur einige ein Problem damit haben.....Menschen, die sich der Natur völlig enfremdet!

  36. 35.

    Die ach so feinen Badegäste hinterlassen überall ihren Müll und wundern sich wenn Wildschweine, Fuchs und anderes Wildtier angelockt werden und die Förster haben nix besseres zu tun als wieder alles abzuknallen was vor die Flinte kommt. Die brauchen wohl noch ein paar Trophäen...

    Ob Wolf, Bär oder Wildsau. Was nicht gewollt ist wird erschossen in Deutschland (war/ist ja schon immer so...). Dabei waren diese Tiere schon lange vor dem Menschen hier !!!

    Wem das nicht passt der kann sich ja andere Plätze suchen.

    Und mir soll jetzt bitte keiner kommen von wegen Jäger und Umweltschutz... Hier werden einzig die Interessen von Menschen geschützt !!!

  37. 34.

    @Alt-Westberlinerin: Genau! Kumpel von mir hat sich mal auf ein Auto geflüchtet.
    Das mit dem Müll ist natürlich die Schuld des Menschen. Bei uns in Neu-Westend streift immer ein Fuchs durch die Gegend. Der lässt sich von nichts aus der Ruhe bringen. Der Knaller ist, dass die Typen von der Dönerbude am Theodor-Heuss-Platz den immer füttern. Das kam neulich in einem Beitrag der Abendschau. Da fällt man echt vom Glauben ab. Das mit den Wildschweinen wird hier echt von Jahr zu Jahr schlimmer. Da hilft wahrscheinlich leider wirklich nur noch der Jäger. Auch wenn das Problem natürlich hausgemacht ist.

  38. 33.

    Zitat Rico Mielke: "Die Sau muss abgeknallt werden!"

  39. 32.

    Der Homo Sapiens Sapiens (Mensch) bildet sich als Affe ausNaivität und Arroganz ein, dass er der Predator ist, der über alles auf der Erde steht.
    Diese Arroganz und Naivität wird der Menschheit vernichten!
    Egoistisch, selbstherrlich, religionsfanatisch und dumm spielt der Homo Sapiens Sapiens Schöpfer und bestimmt, wie, wo, was, wann und wie auf der Erde gelebt werden darf.

    WANN begreift der Mensch, das er KEIN RECHT hat, sich über alles zu stellen und sich ALS TEIL des Ganzen versteht???

    Solange dies die 8 Mrd. Menschen nicht raffen, werden wir die Quittung bekommen für sein Verhalten!
    Die Quittung wird die Vernichtung des Affen Homo Sapiens Sapiens sein - entweder durch Klimawandel (die Erde entleigt sich des Menschen) oder ein kriegerischer Autokrat drückt den Roten Knopf (atomare Vernichtung)!

    Nur der Mensch als einz. Species hat es bisher fertig gebracht, jährlich zig Milliarden Dollar/Euro für Waffen auszugeben, nur um andere Menschen zu töten.

  40. 31.

    Lasst das Wildschwein in Ruhe! Es hat Kinder! Die Badegäste sollen sich einen anderen See suchen! See sperren!

  41. 30.

    Das Betretungsrecht ist auf eigene Gefahr. Und ich selber muß nicht überall hin, also ich hätte kein Problem damit wenn zumindest Eck von See nur für Natur, und wenn Betretung mancherorts generell nur auf Wegen gestattet, im Sinne von Artenvielfalt bei Pflanzen, Vögeln, Fischen usw., sowie z.B. Rehen Möglichkeit zu geben mal was zu trinken, da ja auch mal Durscht haben (und eher scheu als so ein Wildschwein).

  42. 29.

    Warum habe ich jetzt gerade Lust auf ein Jägerschnitzel?!

  43. 28.

    Der Randbezirk-Bewohner weiß: Wildschweine können fast alles. Schnell rennen. Auch sehr gut schwimmen. Aber NICHT klettern. Also immer schön nahe eines Baumes campieren, wo man spielend Höhe erreicht. Das haben wir in "Krumme Lanke" gelernt. Spielplatz: immer aufs Klettergerüst. Auch die Muttis. Latte Macchiato dafür stehen lassen....

  44. 27.

    Einfach abknallen? Mehr fällt denen nicht ein? Herzlos, grob ... Der Mensch übt wieder Mal seine Macht über Tiere aus. Wie wär's denn, die Familie einfach einzufangen und woanders auszusetzen? Aber dann müsste man ja mehr tun, als sonst ... Und wie wäre es mit weniger Müll ?!?

  45. 26.

    Einfach abknallen? Mehr fällt denen nicht ein? Herzlos, grob ... Der Mensch übt wieder Mal seine Macht über Tiere aus. Wie wär's denn, die Familie einfach einzufangen und woanders auszusetzen? Aber dann müsste man ja mehr tun, als sonst ...

  46. 25.

    Ich schlage vor, Sie legen sich mit Kind und Kegel dort an diesen See und spielen ein bisschen mit den Wildschweinen.
    Was für weltfremde Kommentare hier wieder, unmöglich.

  47. 24.

    Warum die stehlende Sau abschießen ?
    Einfangen und an einem anderen Ort wieder aussetzen ?

  48. 23.

    Dann schlage ich vor, dass so eine Rotte im Tiergarten angesiedelt wird, da gibt es genug Menschen und Restmüll.

  49. 22.

    Dann schlage ich vor, dass so eine Rotte im Tiergarten angesiedelt wird, da gibt es genug Menschen und Restmüll.

  50. 21.

    Ich überlege gerade, ob ich da baden möchte, wo die Wildschweine suhlen... hm.... auch dieser Maggi-Geruch ist nicht so der Hammer....
    Ansonsten sind das nette Tierchen. Verhalten sich ähnlich wie Hunde, nur vielleicht noch ein bisschen gerissener ;-)

    Wer eines life erleben will, also mit Sprechen und so, der ist bei "Naturschutzstation Marienfelde" richtig. Dort wird aber auch Natur ohne Schwein erklärt. Ein wirklich empfehlenswerter Ort für Schüler und Eltern. Ein bisschen Öko muss man aber sein.

  51. 20.

    Na, da hätten Sie die Bache mal vor einigen Monaten erleben müssen ....

  52. 19.

    Es ist unverantwortlich, ein Muttertier mit Jungen zu erschießen! Gerade weil wir als Menschen solche Möglichkeiten haben, müssen wir verantwortungsvoll damit umgehen. Die Tiere und die Schöpfung sind uns anvertraut! Nicht um sie zu beherrschen, sondern um gut mit ihnen umzugehen!

  53. 18.

    Da ist doch schon vorprogrammiert, dass sich wieder Einige finden werden, die sich an die Schweine binden und somit den Abschuß verhindern wollen.

  54. 17.

    Irgendwann fühlt sich ein Frischling von den Menschen bedroht und quiekt. Die Bache wird alles tun, um ihren Nachwuchs zu beschützen und ihn im wahrsten Sinne des Wortes mit ihren vom Sand messerscharf geschliffenen Hauern bis aufs Blut verteidigen.

    Ich prophezeie: dann ist das Geschrei groß, besonders, wenn es ein Kind trifft, was nur mit den süßen kleinen Schweinchen spielen wollte.

  55. 16.

    Zitat: "[Das Gebiet zu umzäunen] käme aber nicht infrage, weil das Recht auf freie Betretung des Waldes für JEDEN gelte." Meint natürlich nur: für jeden Menschen, die "Krone der Schöpfung" (und selbstverstdl seine Hunde). Die eigentlichen Bewohner des Waldes dagegen werden höchstens dann an Wasserstellen geduldet, wenn das mit den Freizeitbedürfnissen des Homo erectus konform geht. Rücksichtnahme durch den Menschen wird dabei nirgends ernsthaft gefordert: Sämtliche Naturbadestellen werden massivst belegt, Zäune trotz klaren Hinweisen auf naturschutz massenhaft überstiegen, alles wird plattgetreten, bis tief in die Nacht bassstärkst beschallt, Gewässer mit Sonnenschutz vergiftet, Wälder vermüllt... Millionen Menschen haben "Grundscheue" und Respekt längst verloren, ohne auch nur eine Geldstrafe fürchten zu müssen. Aber wenn eine Bache die "Grundscheue" verloren hat, wird sie abgeballert. Widerlich. - Die Sache mit dem Zaun sollte m.E. jedenfalls noch längst nicht vom Tisch sein.

  56. 15.

    Ach wie herzig ach wie süß...sowas kann man nicht sachlich öffentlich diskutieren,da kommen sofort die, die die Wildtiere vermennschlichen.
    Nein,das sind keine herzogen Kreature und ja,wir haben rund um Berlin eine Übeüopulation. Eine Plage für die Randbewohner.
    Man muss sie leider abschießen, da sie keine natürlichen Feinde mehr haben.

  57. 14.

    Der Mensch stellt sich mal wieder über alles... Wie herzlos kann man sein, die Bache zu erschießen und die Jungen mutterlos zurück zu lassen. Ich wünsche diesen Menschen das ihnen das auch mal passiert. Wir nehmen den Tieren den Lebensraum, eliminieren ihre natürlichen Feinde und erschießen dann die Tiere, weil Menschen ihren Müll liegen lassen.

  58. 13.

    Derk Ehlert sagt, dass Abschießen nur neue Nachkommen erzeugt :-) der Bestand und das "Wohngebiet" bleiben gleich. Die sind halt schlau. Man muss das akzeptieren. Wenn man MÜLL erzeugt und rumliegen lässt, wird das Schwein ihn finden. Da sind immer noch ein paar Restchen, die man als Schweinderl verwerten kann. Wer in der Natur leben - und BADEN - will, muss Schwein, Fuchs, Waschbär, Mücken, Frösche/Kröten, Nacktschnecken, Zecken und co akzeptieren.

    Vorschlag:
    - Müll im Plastikbeutel mit heimnehmen
    - große Müllcontainer aufstellen seitens Senat (in den USA/Yellowstone stehen wegen ähnlich gefräßiger Bären so verschließbare Tonnen...).
    - Badeverbot, die schlechteste Lösung.

    Im Übrigen sind die meist harmlos, solange man ihnen nicht willentlich zu nahe tritt. Als Zehlendorfer/Kleinmachnower/Stahnsdorfer gewöhnt man sich an das "schnurfschnurf" im Gebüsch... ein friedliches Nebeneinander ist möglich.

    Immer dran denken: Badehose anbehalten :-))

  59. 12.

    Wir nehmen den Wildtieren immer mehr Lebensraum weg, und dann wundert man sich, dass die Tieren nach Futter suchen.
    Der Müll der überall liegen gelassen wird trägt auch dazu bei das sich die Tiere die Futtersuche einfach machen.
    In unserer Gesellschaft ist ein Werteverfall zu beobachten, die Menschen kümmert das heute nicht mehr, überall wird Dreck und Müll hinterlassen.

    Es ist einfach nur traurig.

  60. 11.

    Ich stimme Ihnen absolut zu. Klar sind Wildschweine nicht geeignet als "Streichelzoo-Tiere", aber wessen Schuld ist das denn alles? Wer straft die Verursacher, wo sind Kameras, die die Umweltverschmutzer einfangen und verantworten...!

    Wir entledigen uns solcher Probleme wie immer - Tiere sinnlos töten! Egal was sie fühlen, egal wie lebenswert deren Leben ist, egal egal egal - Hauptsache die dummen Menschen haben es bequem! Ellenbogen raus, sag ich nur!
    Vielleicht überlegen wir auch, alle Vögel abzuschießen, weil das Gezwitscher mich stört! (Ja, sarkasmus!)

  61. 10.

    Info:

    Es ist nicht (nur) so, dass sich die Wildschweine in "herumliegenden" Müll wühlen, sondern dort auch Sachen aus den aufgestellten Mülltonnen zerren oder diese gar umwerfen.

  62. 9.

    Ich denke doch, dass die Förster der Berliner Forsten schon deshalb in Stahnsdorf keine Tiere erlegen dürfen, weil Stahnsdorf nicht zu Berlin sondern Brandenburg gehört.

  63. 8.

    Es ist schon erschütternd, wenn der Mensch einfach mal so die Tiere abschließen will. Schließlich ist er ja selbst schuld daran, wenn die Müllberge hinterlassen werden. Und nun soll das Tier dran glauben, nur weil der Mensch sich erdreistet, über Leben und Tod zu entscheiden. Ich frage mich, in was für einer Gesellschaft wir leben.

  64. 6.

    Speziell ausgebildete Stadtjäger. Entnehmen die Bache mit Kalaschnikow?

  65. 5.

    Also da hat das Wildschwein wohl den besseren Instinkt, als Mensch.
    Aber eine Bache abzuschießen ist nicht in Ordnung. Meine Güte, stellt Lebendfallenauf oder betuabtsie und bringt sie woanders hin, anstatt immer gleich loszuballern. Wenn Mensch das wilde Getier füttert und ihm dadurch die Furcht nimmt, soll das Tier für die ausgesprochene Blödheit des Menschen büßen?
    lächerlich

  66. 4.

    Wenn sich die Tiere in den Abend- und Morgenstunden an dem Restmüll bedienen würden, würde ich Ihnen zustimmen. Aber nicht, wenn die Tiere zwischen den Badegästen laufen, sich bedienen und Angst bei den Kindern erzeugen.

  67. 3.

    Die Bache zeigt, dass ein natürliches Miteinander zwischen Menschen und Wildschweinen möglich ist. Der Förster will hingegen töten.

  68. 2.

    ..so einfach ist es. Flinte raus und los ballern.
    Was können die Wildsauen dafür wenn die Schweine sich überall breit machen und ihren Müll verstreuen. Wem steht der Lebensraum Wald wohl zu. Den intelligenten Wildsauen doch wohl eher als den überall ihren Müll verstreuenden Schweinen. Die weg jagen und nicht die Opfer tot schießen. Wie schon die Prinzen besungen haben:"Man muss ein Schwein sein in dieser Welt.....". Oder ist das die Coronastütze für die Jäger Förster.

  69. 1.

    Der Mensch macht platt, was sich ihm in den Weg stellt, und begibt sich damit auf das Niveau des Wildschweins. Die menschliche Schweinerei des Müll-Hinterlassens passt ins Bild.

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