Eine Bache mit zwei Frischlingen vor eiem Badegast am Teufelssee (Quelle: dpa/Fernando Gutierrez)
Audio: Inforadio | 13.08.2020 | Mehring | Bild: dpa/Fernando Gutierrez

Mensch und Tier auf engem Raum - Förster wollen Wildsau vom Teufelssee erlegen

Am Berliner Teufelssee bedienen sich Wildschweine am hellichten Tag an Müll und am Picknick von Badegästen. Es kommt zu einer Nähe zwischen Wildtier und Mensch, die so nicht sein sollte. Nun schreiten voraussichtlich Jäger ein. Von Vanessa Klüber

Bilder einer Szene mit Wildsau und nacktem Mann am Berliner Teufelssee sind in den letzten Tagen viral gegangen. Zu sehen ist, wie ein Mann an der FKK-Badestelle einer Bache und ihren Frischlingen hinterherrennt, um seine Tasche wiederzubekommen. Das Schwein hatte sich diese geschnappt. In der Tasche soll sich auch das Laptop des Mannes befunden haben.

Wie rbb|24 erfuhr, haben Förster diese Rotte schon seit Wochen auf dem Schirm - mitsamt der findigen Wildsau. Auch ihr droht nun der Abschuss.

Eben diese forsche Bache mit zwei Jungtieren und auch andere Wildschweine seien dort ständig unterwegs, heißt es von Katja Kammer, der Leiterin des Forstamtes Grunewald. Die Tiere stöbern am helllichten Tag seelenruhig über die Wiese und suchen nach Nahrung im Umfeld der Badegäste - besonders problematisch, wenn diese gerade am Platz sind. Normalerweise hätten die Tiere eine "Grundscheue", sagte die Försterin rbb|24. "Die Schweine dort haben sie verloren."

Gekommen um zu bleiben

Vor allem in der Dämmerung kommt es vor, dass Wildschweine Badegäste umzingeln. Diese Erfahrung machte auch schon die Autorin selbst und fand es ein wenig unheimlich, als sie aus zwei Metern Entfernung von einem Wildschwein angeblinzelt wurde. Aggressiv wurde es aber nicht.

"Es ist bisher zum Glück nicht zu schwerwiegenden Auseinandersetzungen durch Wildschweine am Teufelssee gekommen", sagt Forstamtsleiterin Kammer. Die Realität sei aber auch, dass man die Wildtiere am See so schnell nicht wieder loswerde. Sie hätten diesen Lebensraum nun einmal besiedelt und ließen sich nicht so einfach wieder vertreiben.

Müll zieht Wildschweine an

Das liege zum einen daran, dass die Wildtiere Wasserstellen mögen, vor allem bei der derzeitigen Hitze. "Sie müssen sich in die Situation des Schweines hineinversetzen: Die Sonne knallt auf das schwarze Fell. Dann ziehen sie sich in die Nähe von Wasser oder in einen Sumpf zurück", erklärt die Försterin.

Die Distanzlosigkeit der Tiere habe laut Kammer aber vor allem auch damit zu tun, dass sie sich an "enormen Mengen von Müll" bedienen, der von den Menschen hinterlassen werde. Oder dass sie gar gefüttert würden.

Normalerweise meiden Wildscheine Menschen. Im Corona-Sommer ist das aber schlechter möglich, weil besonders viele zu Hause geblieben sind und in die Berliner Wälder und Seen drängen. Auch dadurch begegnen sich Wildtier und Mensch häufiger im Grunewald.

Wildschweine können gefährlich werden

Damit sich Wildschweine auf den 3.500 Hektar Fläche im Grunewald nicht unkontrolliert vermehren, werden sie bejagt, denn die Schweine haben hier keine natürlichen Feinde. Im Grunewald sowie in allen anderen Waldgebieten der Berliner Forsten ist das laut Kammer erlaubt und notwendig. Anders sei das zum Beispiel für die Gemeinde Stahnsdorf: Wildschweine dort dürfen nicht von Förstern der Berliner Forsten erlegt werden, sondern nur durch speziell ausgebildete Stadtjäger mit Sonderequipment und Ausnahmegenehmigung.

Generell seien zu viele Wildschweine auf zu dichtem Raum Krankheitsüberträger, sagt Kammer. Die Försterin hat auch die Gefahr der Afrikanischen Schweinepest im Blick, die sich auch über verseuchte Wurst von Badegästen verbreiten kann.

Und so zahm die Wildschweine auch wirken, haben es die Badegäste immer noch mit einem Wildtier zu tun, das gefährlich werden kann: die Muttertiere vor allem im Frühjahr, um den Wurf zu beschützen, und die Keiler üblicherweise ab November, wenn sie hormon- und triebgesteuert ihr Revier zur Paarungszeit gegen alles und jeden verteidigen wollen. Hundert Prozent zuverlässig seien diese Zyklen jedoch nicht, sagt Forstexpertin Kammer, so dass nie sicher vorausgesagt werden könne, wann genau Wildschweine besonders gefährlich sind und wann nicht.

"Besonders intelligente Sau"

Bei der Bache am Teufelssee handele es sich um eine "besonders intelligente Sau". Sie werde demnächst "vorrangig entnommen", erklärt Katja Kammer - was bedeutet, dass das Tier getötet werden soll.

So leicht wird die Wildsau allerdings nicht zur Strecke zu bringen sein. Für sie gilt noch die Regelung im Bundesjagdgesetz, wonach Muttertiere nicht geschossen werden dürften, wenn die Frischlinge jünger als sechs Monate alt sind. Das Fell der Jungen ist allerdings schon nicht mehr gestreift, sondern hellbraun, was darauf hindeutet, dass sie langsam in das Alter kommen, in dem sie selbständig werden und das Muttertier geschossen werden darf.

Aber es gibt noch einen weiteren Grund, warum die Bache noch länger leben könnte: Wo sich Menschen aufhalten, so wie am Teufelssee derzeit in Massen, kann nicht geschossen werden. Marc Franusch, Sprecher des Landesforstamts Berlin, teilte rbb|24 mit, dass "ein Abschuss der Wildschweine am Teufelssee unter den gegebenen Bedingungen weder gefahrlos möglich
noch zulässig" sei. In den Berliner Wäldern und auch im Grunewald würden die Schweine vor allem in den Herbst- und Wintermonaten bejagt. "Ergeben sich an Orten wie der Badestelle am Teufelssee allerdings besondere Gefahren für Mensch oder Tier, müssen im Zweifel geeignete Maßnahmen zur Abwehr dieser Gefahren ergriffen werden."

Wildschweine lassen sich nicht in ein anderers Gebiet lenken

Aber selbst wenn Mutter- und Jungtiere erlegt werden, würde sich der Rest der Rotte vermutlich nicht vom Acker machen, glaubt Kammer. "Die Wildschweine dort sind so gechillt, es ist ihnen egal, da überwiegen die Vorteile." Sie hätten gelernt, dass es sich am Teufelssee gut leben lasse. Schon vor der Badesaison sei das ihr Revier gewesen. Gäste sind nicht die Wildschweine, sondern die Menschen.

Die Zutraulichkeit der Wildtiere zu den Badegästen sei menschengemacht, kritisiert auch Forstamts-Sprecher Franusch. "Wildschweine sind Wildtiere, die unseren Respekt verdienen und nicht gefüttert werden sollten und dürfen."

Eine Möglichkeit, die Wildschweine in ein anders Gebiet zu lenken, sieht Försterin Kammer nicht. Man müsste dann schon das gesamte Gebiet umzäunen. Das käme aber nicht infrage, weil das Recht auf freie Betretung des Waldes für jeden gelte.

Beitrag von Vanessa Klüber

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72 Kommentare

  1. 72.

    Ich finde es grauenvoll wie mit den Tieren umgegangen wird. Erst wird es gefüttert und wird zutraulich und nun soll es abgeschlossen werden. Menschen sind grausam. Hab für all das kein Verständnis.

  2. 71.

    So ein Aufriss um diese kleine Schweinebande.
    Wenn die Menschen so dämlich sind und die Tiere noch anfüttern, ist dies noch weit weniger waidgerecht als der notwendige Abschuss! Zudem sind diese Schweine eine absolute Plage geworden und gehören prinzipiell reduziert.

  3. 70.

    Sobald es mal (vielleicht auch durch doofe Mitmenschen) dazu kommt, dass sich die Schweine sich unwohl/angegriffen fühlen, wehren sie sich. Vielleicht greifen sie ein spielendes Kind an, dessen Eltern auch mal kurz abgelenkt waren...

    Und dann wird sofort die Wut auf die Behörden groß sein:
    „Warum habt ihr denn nichts gemacht?! Ihr wusstet doch darum!“

    Außerdem lernt das Mutterschwein ja den folgenden Generationen, dass man von Menschen Futter fordern kann...und dann steht ein Schulkind mal alleine an einer Bushaltestelle...?! Also ich mag die süßen Schweinchen ja schon sehr, aber man kann es ihnen leider nicht beibringen einfach immer wegzubleiben v. Menschen. Und wenn wir weiter so machen und hier einen Zaun bauen, dann müsste man sämtliche Außenränder Berlins irgendwann einzäunen...tut mir schon leid, aber lieber abschießen, wie irgendwann größere Probleme! Und sie hatten wirklich ein besseres Leben als die zichtausend Schweine in Massentierhaltung...

  4. 69.

    Das ist wieder mal typisch,der Mensch mit seinem unsauberen Verhalten lockt die Tiere an und diese sollen es dann büssen.

  5. 68.

    Ich finde es unmöglich, die Bache nun erschießen zu wollen. Sperrt doch lieber den Teufelsee für die Menschen oder zieht einen Zaun um die Liegewiese!

  6. 67.

    Es ist das Habitat dieser Wildschweine, in das wir Menschen eingebrochen sind. Zumindest könnten beide Arten friedlich koexistieren. Ich habe allerdings beobachtet, wie sich manche Teufelsseebesucher zu Pulks zusammenschließen, so dass sie sich stark fühlen, und in die Hände klatschend auf die Wildschweine losgehen. Manche heben sogar Holzäste auf und schmeißen sie nach den Wildschweinen, um sie zu vertreiben. Wenn sie offenbar Probleme mit und Angst vor diesen friedlichen Tieren haben, so sollten lieber sie einen anderen Ort, am besten tot und steril, aufsuchen.

  7. 66.

    Leider nimmt der Mensch den Tieren immer mehr Lebensfreiräume. Wälder, Acker und Wiesen werden einfach bebaut. Ob für Autobahnen, Raststätten, Wohnungen ider Häuser.. Bestes Beispiel zeugte in der Vergangenheit Firma Tesla.
    Warum?
    Nur weil der Mensch denkt, das RECHT auf der Erde zuhaben?!

    Egal ob Wildschweine, Wölfe, Waschbären und Co. Wo sollen Sie denn die Tiere hin?
    Der Mensch breitet sich aus und schreit dann nach Klimawandel.

    Da ist Abknallen die leichteres Erklärung für :" Wir haben uns vedroht gefühlt!" Unglaublich

  8. 65.

    Wenn ich dieses unwahre!! Gequatsche von WILDSCHWEINPLAGE...oder die Lüge, die Schweine müssten verstärkt wegen der angeblichen Schweinepest abgeknallt werden.........Alles nur Nachgequatsche von unwissenden Leuten (bzw.. auch bewusste Täuschung von Jägern, um verstärkt ihrer "LEIDENSCHAFT" nachzugehen..von wegen Hege und Pflege.. .) oder wie so oft unkorrekte Verbreitung durch die Massenmedien...Ich bin seit mindestens 2016 sehr regelmässig im Grunewald...Damals hat man noch- besonders in der Dämmerung-..die Tiere immer mal wieder gesehen..und gehört..so in der Regel max.! 10 Tiere. Niemals wurden wir von ihnen angegriffen .im Gegenteil- .sie ergriffen die Flucht..Seit 2017 scheint man besonders im Grunwald- Tabula Rasa mit den Schweinen zu machen.. nahezu täglich- hat es dort nicht nur an einer Stelle geknallt..WIr haben dann nur noch selten Schweine gesehen und wenn nur 1-2...Es war fast ein Geisterwald ..jetzt gibt es wieder einige mehr. und es wird täglich!! weitergeknallt.......

  9. 64.

    1. Ja. Dramatische Uninformiertheit - wie Sie gerade wieder eindrucksvoll bestätigen. Ich habe nicht behauptet, daß Wölfe keine Wildschweine jagen. Ich schrieb, sie trauen sich nicht an die großen Angstrotten heran. Warum lesen Sie Ihren Link nicht selbst? 16% sind ein bißchen wenig, um Wildschweinplagen in den Griff zu kriegen.

    2. Mit dem Gejammer und Gezeter bezüglich des städtischen Prekariats habe ich offensichtlich einen Nerv getroffen. Danke für Ihre Bestätigung. Und nein, ich bekomme keine Entschädigung. Zwischen Wolfsrudeln zu leben, reicht dafür nicht aus.

    3. Niemand hat hier von Überart gesprochen. Aber Sie haben die Art Homo sapiens als "Gast" bezeichnet. Und das ist grober Unfug. Intelligenz? Ja eben - siehe 1.

  10. 62.

    Nein - ich habe kein Schnitzel gegessen. Und wenn eine Bache ´mit Frischlingen bisher friedlich war, muss sie jetzt auch nicht abgeschossen werden. Wie so oft wird das Problem hier am falschen Ende angepackt.
    Nicht das Tier befindet sich im Lebensraum des Menschen, sondern der Mensch sich im sowieo immer kleiner werdenden Lebensraum des Tieres. Und wenn ihm da was passiert, dann hat der Mensch Pech gehabt. Genauso wie bei Haiangriffen - das Meer ist nicht der Lebensraum des Menschen. Nur leider breitet er sich ja als intelligente Krone der Schöpfung immer mehr aus. Nun ja - der Mensch ist so intelligent, dass er dabei ist, sich langfristig (mittlerweile eher mittelfristig) selber auszurotten. Dann hat die Erde wieder Ruhe. Und die Wildschweine auch....und die Wölfe.....und.....
    Die Natur reguliert sich selber - der einzige wirkliche Störenfried ist inzwischen der Mensch.

  11. 60.

    die Menschen tragen die Schuld,weil sie durch das dumme,oberflächliche Verhalten,die Tiere animieren,sich in deren Nähe zu begeben.
    Das Tier wird bestraft,der Mensch nicht,ich finde das unmöglich,warum wird der Verursacher, Mensch,nicht bestraft?

  12. 59.

    Ich würde - wie Obelix - sofort ein Wildschwein essen. Ich nehme das kleine, zarte ;-) aber mal ehrlich, Oberjäger, wo genau bekommt man eines von den frisch erlegten Schweinen? Hört sich wie Fake-News an...

    Abgesehen davon ist bei der Badestelle die Frage, wer das Schwein ist und wer gejagt werden sollte....

    Und denkt dran, auch bei der Jagd: Badehose anlassen!!

  13. 58.

    Ich stimme den anderen Kommentaren zu, die sich auf die Seite der Sauen stellt. Warum nimmt der Mensch sich heraus ein Gewehr in die Hand zu nehmen und Tiere zu töten, deren Lebensraum vom Menschen immer mehr eingenommen wird? Warum ist es nicht möglich einen Zaun zu ziehen, so dass Mensch und Sauen entspannt nebeneinander leben können? Der Mensch muss aufhören Besitzanspruch an die Natur zu hegen, egal wo! Ich fordere hiermit das Forstamt Grunewald auf, den Zaun zu ziehen und die Sauen am Leben zu lassen. Das Forstamt Grunewald ist telefonisch unter 030 - 8953810 zu erreichen. Ich hoffe sehr, es finden sich 1000`e Stimmen, die sich für die Sauen einsetzen. Danke:)

  14. 57.

    Danke für die fachlich tiefgreifende Belehrung. Wieder was gelernt, Wölfe bejagen keine Wildschweine. Dann hätte, wenn ich ihre profunden Kenntnisse der Tierwelt mal aufgreifen darf, sich mit dem aussterben des Säbelzahntigers, das ist übrigens eine Großkatze gewesen, nur falls sie es nicht wissen, kein natürlicher Feind mehr auf dem europäischen Kontinent befunden. Und Großbären scheiden ja wohl aufgrund ihrer körperlichen Merkmale als Fressfeind aus. Wer hat dann, vor der Erfindung der Feuerwaffen, mit der der mutige Hobbyjäger endlich in der Lage war, ohne Eigengefährdung alles abzuknallen, was ihm vor das Rohr kam, die ungebremste Ausbreitung der Wildschweinpopulation verhindert? Asterix und Obelix? In den Annalen unserer Vorväter ist von dem Einfall riesiger marodierender Wildschweinhorden in die Anbaugebiete, und den daraus folgenden Hungersnöten leider nichts zu finden. Und noch eine Ungereimtheit. Wölfe greifen angeblich Menschen an. Menschen greifen Wildschweine an. Warum bejagen Wölfe Menschen, auch diese leben in Rotten, aber angeblich keine Wildschweine? Da Menschen aber auch Wölfe angreifen, stimmt so gesehen etwas mit ihrer Hackordnung nicht. Dann wären Herdenschutzhunde, unsinnig, und eine Rotte Wildschweine bei den Schafen zielführender.

  15. 56.

    Liebes RBB Team,
    bis auf wenige, nicht erwähnenswerte und nicht ganz zutreffende Kleinigkeiten, ist das ein guter Bericht. Danke dafür!
    Jedoch diese Vielzahl von dümmlichen Kommentaren veranlasst mich, diesen Beitrag zu schreiben.
    Die geschossenen Wildschweine liefern hervorragendes Wildfleisch. Es gibt wirklich nichts daran auszusetzen, alle drei zu erlegen und zu verwerten.
    Liebe Leser, zieht gerne über die Massentierhaltung her, refektiert bitte eure Eßgewohnheiten, aber eine Diffamierung der Jagd mit dem Ziel der hochwertigen Nahrungsbeschaffung bei gleichzeitiger Gefahren- und Schadensabwehr, ist plump und ungebührlich.

  16. 55.

    Seh ich auch so: Warum kein Zaun um eine klar definierte Plansche für den Menschen?? Wenn ein direktes Nebeneinander nicht möglich ist, muss man eben Grenzen ziehen. Und um die Plansche schweinefrei zu halten, darf der Mensch da eben mal nix essen und vor allem keine Reste da lassen. Andernfalls gibt's nicht die Flinte, sondern nur eine satte Geldstrafe. - Jagd auf Wild ist ein legitimes Mittel der Bestandskontrolle. Sie jedoch anzuwenden, um Wildtiere von einem Waldsee (!) fernzuhalten, ist absurd. Wie weit soll das gehen? Wie Försterin Kammer selbst sagt: "Schon vor der Badesaison [war] das ihr Revier [...]. Gäste sind nicht die Wildschweine, sondern die Menschen."

  17. 54.

    Wen wollen Sie abschießen, die Müllschweine oder die Wildschweine? Wenn die Besucher ihren Müll artig mit nach Hause nehmen würden, wäre das Problem halbso schlimm. Wer also sind hier die Schweine?

  18. 53.

    Uninformiertheit ?

    Einfach mal im Netz suchen...
    (z.B. https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/saeugetiere/wolf/wissen/15572.html)

    "Auf das Gejammer und Gezeter, wenn der Nachwuchs des städtischen Prekariats einem Rudel auf dem Schulweg begegnet, bin ich gespannt."

    Aber wenn es Kohle gibt, wegen eventueller Wolfsschäden sind sie bestimmt ganz vorne dabei...

    Und zum Zweiten:

    Der Mensch (Homo sapiens, lateinisch für „verstehender, verständiger“ oder „weiser, gescheiter, kluger, vernünftiger Mensch“) ist nach der biologischen Systematik eine Art der Gattung Homo aus der Familie der Menschenaffen.

    Eine Art !!! Nicht die Überart !!!

    Und das weise, gescheit, klug erspare ich mir mal bei Ihnen zu kommentieren...

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