Einkauf im arabischen Laden "Olive"
Audio: Radioeins | 12.08.2020 | Interview mit Haluka Maier-Borst | Bild: Maier-Borst/rbb|24

Fünf Jahre "Wir schaffen das" - Syrische Flüchtlinge zieht es in Brandenburg vom Land in die Städte

Als 2015 Tausende von Geflüchteten kamen, verteilte man sie in Brandenburg gleichmäßig auf Landkreise und Städte. Doch längst hat insbesondere unter Syrerinnen und Syrern eine Landflucht begonnen. Das hat wohl nicht nur wirtschaftliche Gründe. Von Haluka Maier-Borst

Ein Donnerstag in einer Seitengasse von Potsdam. Immer wieder kommen in den kleinen Laden "Olive" Kunden. Sie kaufen Hummus, Fladenbrot, grüßen lächelnd. Jalal lächelt etwas abwesend zurück und wendet sich dem Gespräch mit seinem Kumpel Amjad zu.

"Es ist die schönste Stadt der Welt", sagt er und Amjad, der neben der Kasse an die Kühltheke lehnt, nickt. Die Rede ist nicht von Potsdam. Es geht um Damaskus, die Metropole, die Hauptstadt Syriens, die auch nachts um vier Uhr noch die besten Falafel bietet, sagt Amjad. Die schönste Stadt war. Die Vergangenheit ist nicht nur ein Hindernis der Grammatik, an das die beiden sich erinnern müssen. Es ist der Grund, wieso sie hier stehen.

2013 war die größte Gruppe der Schutzsuchenden in Deutschland noch die Irakerinnen und Iraker mit über 50.000 Menschen. Inzwischen sind es durch den Krieg in Syrien über 500.000 Syrerinnen und Syrer, die nach Deutschland kamen und die größte Gruppe der Schutzsuchenden stellen. Mit Schutzsuchenden sind diejenigen gemeint, die bereits Asyl haben, darauf warten oder keinen Asylstatus haben und eigentlich das Land verlassen müssen. Letzteres ist bei Syrerinnen und Syrern aber sehr selten der Fall. Rund 40.000 von ihnen wohnen in Berlin und Brandenburg, versuchen hier ein neues Leben aufzubauen, anzukommen.

Und doch hat sich in den vergangenen fünf Jahren noch etwas getan. Für viele Syrerinnen und Syrer war das Ankommen in Deutschland nicht das Ende des Umherziehens. Es folgte eine zweite, wenngleich weniger beschwerliche Reise: Viele zogen vom Land in die Stadt, von kleinen Dörfern nach Potsdam, Cottbus und natürlich Berlin.

Während insgesamt die Zahl der syrischen Geflüchteten in Brandenburg mehr oder weniger konstant blieb, hat sich ihre Verteilung innerhalb des Bundeslandes vollkommen verändert.

Aus den Landkreisen Ostprignitz-Ruppin, Oberspreewald-Lausitz und Dahme-Spreewald zum Beispiel ist seit Ende 2016 jeweils ein Drittel der syrischen Geflüchteten weggezogen. Kurz dahinter rangieren die Landkreise Elbe-Elster, Uckermark und Prignitz, wo immerhin fast ein Viertel wegzog. Den größten Zuzug verzeichneten dagegen neben Berlin wiederum die Städte Potsdam mit 700 und Cottbus mit 290 Syrerinnen und Syrern.

Grundsätzlich werden Asylsuchende nach ihrer Ankunft in Brandenburg aus der Erstaufnahmeeinrichtung zunächst auf die Landkreise und kreisfreien Städte verteilt. Diese Verteilung erfolgt nach einer Quote, die die Einwohnerzahl berücksichtigt. Sobald anerkannte Flüchtlinge mindestens 15 Stunden die Woche einem Job nachgehen oder irgendeiner Form von Berufsausbildung oder Studium nachgehen, dürfen sie aber ihren Wohnort frei wählen.

Das Wegziehen vom Land scheint dabei aber gar nicht so sehr von wirtschaftlichen Faktoren getrieben zu sein. Zwar ist tatsächlich in der Prignitz und in der Uckermark, wo Syrerinnen und Syrer wegziehen, das durchschnittliche Einkommen pro Kopf im Vergleich eher niedrig und die Arbeitslosigkeit eher hoch. Andersrum ist aber auch das Durchschnittseinkommen in Cottbus, Potsdam oder Berlin teilweise niedriger als in manchen ländlichen Regionen und die Arbeitslosigkeit höher.

Einen Job zu bekommen, sei in Potsdam beileibe nicht einfach gewesen, sagt auch Jalal. Darum hat er sich mit einem Partner kurzerhand selbst zwei Jobs geschaffen – sie haben gemeinsam den Laden mit syrischen Spezialitäten aufgemacht. "Einen Steuerberater zu finden, den Papierkram für den eigenen Laden – das war alles kompliziert", sagt er. Was also macht die Städte so attraktiv, wenn wirtschaftliche Faktoren wohl eher zweitrangig sind?

Wie syrische Netzwerke bei der Integration helfen

Zwei der Hauptgründe, wieso Syrer wie Jalal und Amjad in die Städte ziehen, sind gar nicht so verschieden von denen, die auch Deutsche umtreiben. "Zum einen ist hier mehr los", sagt Amjad. "Und zum anderen ist man besser angebunden. Klar, habe ich darum das Dorf in Sachsen-Anhalt verlassen und ich weiß von vielen Syrern, die das ebenfalls hier in Brandenburg machen."

Anna Steigemann, die an der TU Berlin zum Thema "Migration und Städtebau" forscht, kann bestätigen, dass viele wie Amjad denken und aus ähnlichen Gründen in die Städte ziehen. Die bessere Verkehrsanbindung sei für viele Syrerinnen und Syrer mindestens genauso wichtig wie für Deutsche, wenn nicht gar wichtiger. Weil sie viele Behördengänge machen müssen, weil ein langer Weg von Wohnung zum Sprachunterricht oder zur Ausbildung sie besonders behindere.

Wichtig sei außerdem das Netzwerk an Exilsyrerinnen und Exilsyrern in den jeweiligen Städten. Und auch das können Jalal und Amjad bestätigen. "Jalals Bruder kannte ich von der Arbeit und er hat mir empfohlen nach Potsdam zu ziehen. Und ja, hier gibt es eben mein Brot, meine Lebensmittel, meine Leute", sagt Amjad. Es gibt sogar Forschung, die genau diesen Vorteil der Netzwerke schon herausgestellt hat. So fand eine Studie in den USA heraus [jstor.org], dass Geflüchtete, die umziehen, bessere Chancen auf einen Job und bessere Gehälter bekamen, wenn vor Ort andere Geflüchteten mit gleichem Hintergrund mindestens zwei Jahren dort schon lebten.

Entscheidung nicht nur für die Stadt, sondern auch gegen das Land

Dass Syrerinnen und Syrer also dort hinziehen, wo andere Menschen aus Syrien wohnen, kann einen positiven Effekt haben. Tatsächlich scheint es aber so, dass die Entscheidung zum Umzug eben nicht nur eine für die Städte ist, sondern auch gegen gewisse ländliche Regionen. "Ich und andere haben auf dem Land Beleidigungen und Drohungen gehört, die will ich nicht wiederholen", sagt Amjad.

Dass als direkte Reaktion auf den Zuzug von Flüchtlingen sich eine feindliche Haltung gegen Flüchtlinge in Teilen der Bevölkerung einstellen kann, ist durch die Forschung gut belegt. Studien in Griechenland [Cambridge Journal] und Österreich [Journal of the European Economic Association] zeigen zum Beispiel, dass in Regionen mit mehr Zuzug von Geflüchteten rechtspopulistische Parteien stark zulegen. Es gibt sogar eine Studie, die Gewalt gegen Geflüchtete als direkte Reaktion auf die Krise von 2015 untersucht hat. Forscher der ETH Zürich konnten zeigen, dass in deutschen Landkreisen, in die mehr Geflüchtete verteilt wurden, es auch zu mehr Anschlägen und Straftaten gegen Geflüchtete kam [ipl.com].

Aber es deutet sich eben auch an, dass diese feindlichen Reaktionen einen anderen Effekt hervorrufen: den Wegzug von Geflüchteten. So weist der Flüchtlingsrat Brandenburg darauf hin, dass Rassismus für Teile des Wegzugs aus bestimmten Regionen wohl verantwortlich sei. "Klar, wo viele Leute rechtsextreme Parteien wie die AfD wählen, willst du als Geflüchteter nicht unbedingt bleiben, das hören wir schon immer wieder", sagt Jibran Khalil, Vorstandsmitglied des Flüchtlingsrats.

Die Daten deuten zumindest für gewisse Regionen Brandenburgs auf einen möglichen Zusammenhang zwischen Wahlergebnissen der AfD und dem Wegzug von syrischen Flüchtlingen. Sie lassen erahnen, dass womöglich die Wahlergebnisse für eine feindlichere Haltung gegenüber Flüchtlingen stehen. Aber die Wahrheit ist eben auch, dass die AfD-Ergebnisse beileibe nicht das komplette Muster erklären – genauso wenig wie die Verteilung bereits ansässiger syrischer Gemeinschaften oder Arbeitslosenquoten.

So zeigt sich zwar sowohl im städtischen Potsdam als auch im ländlicheren Havelland ein Zuzug an syrischen Geflüchteten. Und in beiden Regionen schnitt die AfD eher schwächer ab als im Rest von Brandenburg.

Doch es gibt eben mit Cottbus auch ein Gegenbeispiel, das zeigt, wie die verschiedenen Faktoren sich mitunter widersprechen können. Einerseits holte die AfD bei der Landtagswahl 2019 hier mit 26,8 Prozent mehr Wähleranteile als in jeder anderen Brandenburger Stadt. Gleichzeitig ist die Stadt ein Ort, in der mehr Syrerinnen und Syrer heute wohnen als Ende 2016 und das vielleicht eben auch, weil es vor der Flüchtlingskrise in Cottbus schon eine syrische Community gab.

Wieso also Syrerinnen und Syrer aus einer Region wegziehen oder hinziehen, lässt sich nicht mit einem Faktor vollends erklären. Dass aber eine Verteilung von Geflüchteten auf die Kreise proportional zu deren Bevölkerungszahl nicht unproblematisch ist, zeichnet sich zunehmend in der Integrationsforschung ab.

Wie könnte man gerechter Schutzsuchende verteilen?

Inzwischen wird darum in der Forschung diskutiert, wie Geflüchtete künftig besser verteilt werden können und ob zum Beispiel Verteilungsmechanismen, die auch die vorhandenen Netzwerke und die wirtschaftliche Lage vor Ort mit einberechnen, eine bessere Lösung wären.

Migrationsforscherin Steigemann sagt, dass die Anfang 2015 mitunter verklärte Sicht, dass Geflüchtete schrumpfenden Regionen wieder Leben einhauchen könnten, wohl blauäugig war. "Wenn eine Gegend wirtschaftlich auf dem absteigenden Ast ist und die Infrastruktur leidet, dann wird das nicht durch den Zuzug Geflüchteter besser. Die Geflüchteten fühlen sich abgehängt und die Einheimischen sehen in ihnen, egal wie unbegründet das sein mag, eine Bedrohung", sagt Steigemann.

Amjad und Jalal fühlen sich wohl in Potsdam, hier gäbe es weniger Anfeindungen und die Stadt mit ihren alten Gebäuden und dem Schloss erinnere sie ein bisschen an Damaskus. Trotzdem reicht es nicht an die ferne Heimat heran. "Wenn der Krieg vorbei ist, werde ich Deutsche wieder durch meine Stadt führen. Versprochen", sagt Amjad zum Abschied.

Sendung: Brandenburg aktuell, 12.08.2020, 19:30 Uhr

78 Kommentare

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  1. 78.

    also, ich wohne in einem Dorf in Brandenburg und ich finde es richtig toll, dass unsere ausländischen, neuen Mitbewohner in die Großstadt wollen. Wir bleiben im Dorf gern unter uns! :-)

  2. 77.

    Ich würde auch nicht aufs Dorf ziehen, wenn ich aufs Dorf angewiesen wäre. Mir ne Bude dort zulegen und weder finanziell noch sozial vom Dorf abhängig sein. Klar. Das kann jeder. Sieht man dazu noch aus, das die ansässige Bevölkerung dem äußeren nach glaubt, man hätte irgendwie zu Recht leistungslos zufällig deutschen Pass mit Staatsbürgerschaft zugeteilt bekommen. Da kann man es aushalten, dass die sich dazu berechtigt fühlen einen 40 Jahre lang für den Zugezogenen zu halten.
    Wäre ich das Dorf, würde ich Stellenausschreibungen machen. Bäcker gesucht. Mit Familie. Wohnung wird gestellt. Der Syrer bringt dem Dorf bei wie frisches geiles Fladenbrot schmeckt. Das Dorf dem Syrer wie in gutes Sauerteig Graubrot geht. Kleiner Späti im Dorf mit Gemüse aus der Gegend. Gute Sache. Aber das Dorf nölt ja rum. Dabei sind es ihre Kinder die abhauen. Da ist ja nicht der Ausländer dran schuld. Schlechte Laune und unter sich bleiben wollen ist halt nicht besonders sexy.

  3. 76.

    Richtig muß Ihre letzter Satz daher lauten: Nichts desto trotz ist es Fakt, dass es regional in Brandenburg zuviele Neonazis gibt, die davon träumen unsere Verfassung außer Kraft zu setzen. Mit eingeschlossen ist die Pegida Bewegung und fast hätte ich’s vergessen die A...ch für Deutschland Partei. Da kommen eine ganze Menge zusammen, wenn man keine Scheuklappen vor den Augen hat,gelle?

  4. 75.

    Wenn Sie schon länger hier mitlesen würden, sollte sich diese Frage nicht stellen. Aber ich antworte natürlich gern. Nazis bzw. korrekt Neonazis definieren sich für mich ausschließlich darin, dass sie unsere freiheitliche Demokratie bekämpfen und abschaffen wollen, mithin das Grundgesetz abschaffen wollen. Heißt im Umkehrschluss, alles, was sich innerhalb unserer Verfassung bewegt, fällt nicht darunter, auch keine Kritiker der aktuellen Asylpraxis. Ich finde es verheerend, alles als Nazis abzustempeln, was nicht auf Regierungslinie oder links davon ist. Das ist eine Verharmlosung des Nationalsozialismus und eine nachträgliche Verhöhnung derer Opfer.
    Nichts desto trotz ist es leider ein Fakt, dass es regional in Brandenburg Gestalten gibt, die von einem neuen Reich mitsamt Führer träumen.

  5. 74.

    Sie erwarten doch von mir jetzt nicht, dass ich Ihnen darauf eine Plausible Antwort gebe oder? Im übrigen laufe ich nicht mit Scheuklappen durch die Gegend. Das dürfte wohl genügen.

  6. 73.
    Antwort auf [Berthold v. Regensburg] vom 13.08.2020 um 15:38

    Gerne mal in Gummistiefel nach Regensburg. Denn da war ich noch nie;-)

  7. 72.

    Steffen, Sie sprechen von einem "Nazi-Problem" in Brandenburg. Würden Sie bitte mal erklären, was sie unter Nazi genau verstehen. Etwa jeder, der keine "westdeutschen Verhältnisse" oder Zustände wie in Berlin-Neukölln? Jeder, der die bestehende Massenmigrationspolitik ablehnt?

  8. 71.

    Nun ja, werter Lothar, wenn man etwas von vornherein ganz fest erwartet, dann sieht man das eben auch und blendet alles andere aus. Manchmal eröffnet Unvoreingenommenheit ganz neue Blickwinkel. Man kann freilich auch von einer unangenehmen Situation gleich auf die Allgemeinheit schließen, das heißt aber nicht, dass das eigene Empfinden dann der Realität entspricht. Das Nazi-Problem in Berlin ist genau so groß wie in Brandenburg. Deswegen ein ganzes Bundesland meiden? Kann man machen, muss man aber nicht.

  9. 70.

    Wenn das schon "Provozieren" ist, dann haben Sie eine sehr schwach ausgeprägte Diskussionskultur. Fakt ist doch, dass Deutschland unverändert eines der begehrtesten Ziele für Migranten ist, sowohl innerhalb der EU als auch von außerhalb. Die Zuwanderung ist statistisch belegt ungebrochen. In den Pflegeberufen sehe ich aber nur wenige ehemalige Asylbewerber, dafür aber unzählige Polen, Rumänen und andere Osteuropäer. Alles Menschen, die zuhause keine Arbeit finden, deshalb nach Deutschland kommen und die "Drecks"jobs ausüben, für die sich viele Deutsche inzwischen offenbar zu fein sind, denn anders lässt sich der Mangel bei über einer Million Hartz-IV-Empfängern nicht erklären. Die haben ganz bestimmt nicht alle Allergie oder "Rücken".

  10. 69.
    Antwort auf [Berthold v. Regensburg] vom 13.08.2020 um 15:38

    *lach* ja, genau, SM! Und Gummi passt ja auch dazu, die Stiefel gehen halt bis untern Arm ;-) da stehen wir drauf. Der Lothar, icke, und noch ein paar. Die Brandenburger schauen aber immer ein bisschen überrascht, wenn sie uns entdecken...

  11. 68.

    ,, ...dass Syrerinnen und Syrer also dort hinziehen, wo andere Menschen aus Syrien wohnen, kann einen positiven Effekt haben'' das mag auch stimmen aber wie in vielen deutschen Großstädten leider auch sehr gut zu beobachten ist, eine Ghettobildung als große Gefahr lauert!

  12. 67.
    Antwort auf [Berthold v. Regensburg] vom 13.08.2020 um 08:19

    Wenn schon dann bitte ruhig die Vorhaltung“dieser Wessi aus Charlottenburg“ gelle? Ich war im übrigen nicht bloß einmal im sumpfigen Umland v.Brandenburg. Doch positives kann ich leider nur sehr, begrenzt wiedergeben. Und ich habe nicht mal ein Auto um nur mal so durchzufahren. Als Fußgänger sieht und hört man besser.

  13. 66.
    Antwort auf [Berthold v. Regensburg] vom 13.08.2020 um 08:19

    Wenn 25% der Brandenburger wissentlich einen Rechtsextremisten wählen, müssen erstmal die damit klarkommen. Beim nächsten mal machen sie es ja vielleicht nicht mehr. Die restlichen 75% der Wähler müssen sich davon ja nicht in Geiselhaft nehmen lassen. Übrigens ignorieren sie den Inhalt des Artikels in dem ja eindeutig auf ausländerfeindliche Aktivitäten eingegangen wird. Auch in anderen Quellen steht BB diesbezüglich halt einfach nicht gut da.

  14. 65.

    "Bleibt einfach da wo ihr Her kommt. Danke.mehr..." jo, Ari, machen wir. Danke, ebenso. Kommt bitte dann auch nicht zum Feiern und Reihern nach Berlin am WE.

  15. 64.

    AfD Co-Chefin hat es doch als promovierte Volkswirtin den Sachverhalt plastisch im Bundestag ausgedrückt, was von dieser Art Einwanderung zu erwarten ist.
    Man könnte dazu auch den künftigen US Botschafter in Deutschland zitieren.

  16. 63.

    Ach Steffen, bitte nicht schon wieder diese alte Leier. Ich benötige erst mal kniehohe Gummistiefel und reichlich Überredungskunst um freiwillig nochmal durch diesen braunen Sumpf zu waten;-(

  17. 62.

    Leider ist die Diskussion etwas vom Artikel abgeschweift. Da wird ja wissenschaftlich fundiert hingewiesen, dass Flüchtlinge u.a. aufgrund von rechtsextremer Gewalt in die Städte ziehen. Der Tagesspiegel hat jetzt darüber berichtet, dass in Rheinsberg flächendeckend Flyer in die Briefkästen von Flüchtlingen verteilt wurden. Die Flyer wurden von dem rechtsextremen Netzwerk "einprozent" erstellt, darauf werden die Flüchtlinge aufgefordert in ihre Länder zurückzukehren. Es gab eine Debatte darüber im Land, die die AFD nutzte um massiv gegen Flüchtlinge zu hetzen.

  18. 60.

    In jedem Fall zeigt die erste Grafik, dass die "Flüchtingskrise" - entgegen den in weiten Teilen der Medien vermittelten Bid - eben nicht zu Ende ist. Die Zahl der neu-Hinzugekommen Asylmigranten ist zwar seit 2016 gesunken, Die Gesamtzahl aber keineswegs. Heute leben mehr Asyl-Migranten in Deutschland as zur Hochzeiten der "flüchtlingskrise" Ende 2015 anfanf 1016.

  19. 59.

    "Ich wiederrum nenne Zuwanderungsskeptiker als realitätsfern, da Zuwanderung ein ewiger und ständiger Prozess ist. Schauen sie mal in ihrer Umgebung, da heißen nicht alle Meier oder Müller."

    Ihre Aussagen sind einfach wissenschaftlich falsch. Ja, es hat schon immer eine gewisse Zuwanderung nach Deutschland gegeben. Aber das war Tröpfchenzuwanderung noch dazu aus den europäischen Nachbarländern.
    Die Migration von Millionen von Personen, noch dazu aus völlig anderen Kulturkreisen, begann aber erst nach dem 2. Weltkrieg. Bis dahin blieb die Bevölkerungszusammensetzung auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands einigermaßen konstant. Die größte Zuwanderungsbewegung war der Zuzug von rund 70 000 protestantischen Franzoßsen (Hugenotten) Ende des 17. Jahrhunderts.

  20. 58.

    Schon im Jahr 2008 erklärte Andreas Wolter, damaliger Leiter des Intensivtäter-Kommisasariats der Berliner Kripo für Neukölln und Kreuzberg gegenüber der FAZ:

    "Andreas Wolter etwa, Leiter jenes Intensivtäter-Kommissariats in der Berliner Kripo, das für die Bezirke Neukölln und Kreuzberg zuständig ist, sagt, Deutsche fielen tatsächlich in wachsendem Maße „inländerfeindlicher Kriminalität“ zum Opfer. Unter Migranten sei der Wille zur Abgrenzung eindeutig zu spüren. „Es existiert das Feindbild des Deutschen in Deutschland“, sagt Wolter. „Dass Jugendliche, die hier aufgewachsen sind, das so sehen, ist für mich eine erschreckende Erkenntnis.“ Doch „in der arabisch-türkischen Community“ sei diese Haltung Normalität. Und Wolter fügt hinzu, er frage sich schon, „wie wir dahin gekommen sind“."
    Quelle: Sascha Lehnartz. "Jugendkriminalität : Deutschland, du Opfer!", FAZ, 28.01.2008

  21. 57.

    Ich bin selbst schwul und wundere mich immer, wen Schwule, Flüchtlinge oder auch besonders Gebildete so alles nicht bei sich in der Nähe wohnen habem wollen.
    Ich verstehe, dass man sich darüber Gedanken macht, allerdings scheinen Sie ja auch Vorlieben zu haben.
    Die Idee, man würde vor lauter Reichskriegsflaggen kein Grundstück finden, ist völliger Quatsch.
    Ich halte im Übrigen Bramdenburg für Schwule nicht gefährlicher als Berlin.

  22. 56.

    Totaler Blödsinn. Das wäre alles kein Problem wenn nicht jeder der dazu intellektuell gar nicht in der Lage ist, meint studieren zu müssen. Das Studium dann abbricht ohne überhaupt einen beruflichen Abschluss zu haben. Dazu kommen völlig unnütze Studiengänge die wie Pilze aus dem Boden schießen, und keinen rationalen Wert für die Gesellschaft haben.

  23. 55.

    Danke für Ihren guten Kommentar, ich habe die selben Erfahrungen nur anders herum gemacht.

  24. 52.

    Omg...hier wird ein Blödsinn von den ach so tollen und moralisch überlegenen Berlinern verbreitet. Bleibt in eurer Blase in Bullettistan und gut ist. Kauft hier bitte keine Häuser mehr, und versucht den Einheimischen eure Lebensweise aufzuzwingen. Bleibt einfach da wo ihr Her kommt. Danke.

  25. 51.

    ...und spezifizieren sie erstmal "alle wollen hierher", bevor sie sowas von anderen fordern.

  26. 50.

    Ich kann ihnen nur zustimmen und staune wieviele hier, so naiv und blind zu sein scheinen.
    In der Kurve der Schutzsuchenden ist der Anteil von :"andere " erstaunlich groß ???!!!!!!!!

  27. 49.

    Ich kann ihnen nur zustimmen und staune wieviele hier, so naiv und blind zu sein scheinen.

  28. 47.

    Überlegen Sie vielleicht mal, ob Sie nicht nur Ihre eigenen Vorurteile selbst erfüllt gefühlt haben. Die praktisch selbe Geschichte könnte ich Ihnen für Berlin genau so bestätigen. Brandenburg wird es nicht weg tun, wenn Sie auf Ausflüge dort hin künftig verzichten. Es gibt Genügend, die gern dort hin fahren und sich wohl und willkommen fühlen. Auf Besserwisser und Moralgelegter wartet man aber auch dort nicht.

  29. 46.

    Ach komisch, warum wollen dann alle hier her? So schlecht kann es doch gar nicht sein. Komischerweise werden die unattraktiven Arbeitsplätze aber vorrangig von ausländischen Arbeitskräften besetzt, die keinen Anspruch auf staatliche Leistungen haben.
    Die vielen Asylbewerber bzw. Asylanten in den Pflegeberufen müssten Sie zudem mal spezifizieren. Um welche Anzahl geht es da? Aus meiner Erfahrung sind es nämlich die berühmten positiven Ausnahmen. Ich lasse mich aber gern eines Besseren belehren.

  30. 45.

    Fünf Jahre sind vergangen seit dem „wir schaffen das“ unserer Kanzlerin und es wurde immer gesagt, dass diese „Fachkräfte“ unseren Fachkräftemangel beheben helfen.
    Leider haben wir diese fünf Jahre nur schlecht genutzt:
    Zumindest, wenn ich mir den permanenten Pflegenotstand ansehe (da kenne ich mich aus), dann muss ich feststellen, dass wir es gerade nicht geschafft haben.
    Das liegt zum einen daran, dass die benötigten Fachkräfte damals gar nicht oder nur spärlich vertreten waren.
    Zum anderen aber liegt das daran, dass wir in den letzten fünf Jahren von den zigtausenden Geflüchteten, nicht genügend zu Fachkräften ausgebildet haben – Zeit war doch nun wirklich genug vorhanden…..

  31. 44.

    Hatte der Herr am Nebentisch ein Schild um, das ihn als Einheimischen identifizierte?
    Es gibt in Lychen zwei Campingplätze, dazu Hotels u. Ferienwohnungen. Jährlich gibt es ca. 30000 Übernachtungen, hinzu kommen Tagestouristen. Sicher ist Lychen kein Ort für eine Städtereise, aufgrund der vielen Seen und Wälder aber sehr wohl ein Ziel für Wassersportler, Wanderer, Naturliebhaber etc..
    Ich empfinde es übrigens als sehr anmaßend, aufgrund eines Erlebnisses mit Einzelnen (und das der Herr am Nebentisch verkniffen geschaut hat, ist ja auch noch eine sehr individuelle Interpretation) einen gesamten Ort bzw. eine gesamte Region zu verunglimpfen. Sicher haben viele von uns, auch ich, schon unangenehme Erlebnisse in Berlin. Es würde mir aber nie in den Sinn kommen, deshalb alle Berliner über einen Kamm zu scheren.
    Aus welchem Grund haben sie eigentlich im Restaurant (in welchem weiß ich ja nicht) das Thema Rechte thematisiert?

  32. 43.

    Also ich kann dieses ständige "Gelaber" der alten Westberliner über die Dörfer und Bürger in Brandenburg nicht nach vollziehen.
    Ich, auch ein (West) Berliner, habe fast 20 Jahre in Brandenburg gewohnt und habe nur ganz wenige negative Erfahrungen gemacht, Vielmehr habe ich "Ossis" kennengelernt, die heute zu meinen besten Freunden zählen. Auch bei Ausflügen mit dem Auto haben wir durchweg nur gute Erfahrungen gemacht. Jetzt, wo ich nicht mehr arbeite, bin ich häufig mit dem Zug und mit dem Rad in Brandenburg unterwegs und den Menschen den ich begegnet bin, waren fast alle freundlich und hilfsbereit.
    Es gibt sicher in Berlin als auch in Brandenburg Mitmenschen, denen man nicht jeden Tag begegnen möchte.

  33. 42.

    Es wurde gerade erst wieder berichtet, dass der Anteil junger Menschen in Deutschland immer weiter sinkt. Ohne Zuwanderung würde Deutschland noch schneller altern und das Rentensystem wäre nicht mehr finanzierbar. Zum Glück halten viele Zuwander*innen das Land am Laufen, ohne sie läuft beispielsweise in der Pflege, in Hotellerie und Gastronomie nichts. Deutschland profitiert von der Zuwanderung enorm und wer etwas anderes behauptet möchte einfach nur ausländerfeindliche Parolen schwingen. Oder gab es seit 2015 wirtschaftliche Probleme? Nein, sprudelnde Steuereinnahmen und wirtschaftlicher Boom!

  34. 41.

    "Richtig, unser Arbeitsmarkt ist auf qualifiziete Zuwanderer angewiesen....."

    unser Arbeitsmarkt ist erstmal auf motivierte junge Menschen angewiesen, das qualifizieren hat jeder mal durchgemacht. Deutschland ist ja wohl nicht in der Situation nur Rosinen rauszupicken (damit möchte ich jetzt niemand abwerten) sonst hätten wir das Problem ja nicht. Unser Standort als Arbeitsmarkt ist international nicht der Attraktivste.

  35. 40.

    "Was soll an diesem hässlich bedruckten Stoff so toll sein?"

    Wart's ab, wenn die zweite Welle voll zuschlägt und das Klopapier wieder knapp wird, dann....

  36. 39.

    Als Arbeitgeber sieht man das so.Es gibt auch keinen Fachkräftemangel, sondern einen Attraktivitätsmangel.
    Wenn die Doktoren aus Syrien und IT Architekten aus Afghanisten den Job wesentlich günstiger machen.Es gibt ja sogar Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen,zwischen Ost und West,zwischen Beamten und Nichtbeamten,ja sogar zwischen den einzelnen Landkreisen!Schlechte Meldungen kann die Bundesregierung nicht gebrauchen.Deshalb bleibt sie dabei,die Arbeitslosenzahlen schönzurechnen.Und bei über 3 Mio Arbeitslose können nicht mal 800.000 offenen Stellen besetzt werden?Gebt den Menschen unbefristete Verträge und zahlt anständige Löhne,dann findet ihr auch gute Mitarbeiter.

  37. 38.

    Nicht nur Politiker, auch hier im Forum sind einige User leider nur als Realitätsverweigerer und hoffnungslose Romantiker zu bezeichnen, aber Bitteschön jeder so wie er ,,denkt"!

  38. 37.

    Jeder der diese Flagge heute so toll findet, ist entweder ewig gestrig oder ein unwissender Nazi.
    Was soll an diesem hässlich bedruckten Stoff so toll sein? Erklären Sie es mir, was Ihre Identifikation da irgendwie bedeutet.

  39. 36.

    Das die Aufteilung der unzähligen Flüchtlinge nicht klappen wird, hat damals jeder normale Mensch gesagt. Aber die Politiker sind ja immer schlauer. Genauso ist es vom Gefasel der europäischen Flüchtlingsverteilung. Kein Flüchtling bleibt lange in Rumänien oder Bulgarien. Früher oder später sind sie dann doch in Berlin oder Potsdam. Das ist ganz normale Lebenserfahrung und ich bin immer wieder über die Naivität von bestimmten Politikern erstaunt.

  40. 35.

    Richtig, unser Arbeitsmarkt ist auf qualifiziete Zuwanderer angewiesen.....

  41. 34.

    Nochmal für Sie hier. Der von uns am See begangene Nachmittag war sehr schön und alles um uns herum gefiel uns auch sehr. Mein Freund ein Ur-Berliner, der auch das Auto fuhr, zeigte uns seinen Lieblingsplatz, wo er immer im Sommer gerne 1 Tag verbrachte. In besagten Restaurant von dem ich schrieb, ist es tatsächlich so abgelaufen wie von mir beschrieben. Kann sogar noch etwas hinzufügen. Eine Kleinfamilie saß hinter mir am Tisch und als wir gingen, sagte ich noch freundlich Tschüss und einen schönen Abend noch. Der Familiengatte schaute mich verkniffen an, als wäre ich ein Außerirdischer. Nichts für ungut. Als Tourist sieht man viele Dinge einfach auch aus einer ganz anderen Perspektive. Vielleicht haben diese Einheimischen ja unser Berliner Nummernschild gesehen, was weiß ich. Die Stadt selber fand ich überhaupt nicht so überragend. Wo verkehren denn da all die Tausenden Touristen?

  42. 33.

    Leider leider geht es im Leben nicht immer darum, was der Einzelne will. Ich würde z.B. gerne für ein paar Monate bei Ihnen einziehen wollen. Natürlich kostenfrei, selbstverständlich nach Corona. Sie haben sicherlich nichts dagegen. Als Cottbuser mit Verwandschaft in Potsdam nehme z. B. vermehrt junge Familien wahr, die von Berlin nach Brandenburg ziehen. Aus unterschiedlichsten Gründen.

  43. 32.

    War nicht Lychen der Ort, der grundlos das Nacktbaden an ALLEN Badestellen verboten hat? Da war doch was im so freundlichen Lychen...

  44. 31.

    Was ist mit Krankenhauspersonal und Handwerkern, wie wollen sie die Digitalisieren. In der Oflege sind enorme Löcher vorhanden und viel Flüchtlinge arbeiten in den genannten Bereichen.

  45. 30.

    Hier in Lychen gibt es über den Sommer hinweg Tausende von Touristen. Ich bin mir sicher, dass kaum einer von diesen Ihren Eindruck bestätigen wird.

  46. 29.

    "dass unser Arbeitsmarkt auf Zuwanderung angewiesen ist."
    Damit haben sie aber nur teilweise recht: im Hightech Bereich brauchen wir dringend Zuwanderung. Aber im Niedriglohnsektor werden in den nächsten Jahren durch Digitalisierung, KI und nun auch Corona massiv Arbeitsplätze verloren gehen. Der Abbau hat schon begonnen.

  47. 28.
    Antwort auf [Berthold v. Regensburg] vom 12.08.2020 um 08:57

    Ach Berthold von Drüben, Käffer steht keineswegs für Menschen. Sie haben sich nur gerade selbst als ungebildet geoutet.

    Auch das mit der Interpretation von Schutzsuchenden ist ein Indiz dafür.

  48. 27.

    Natürlich ist Deutschland auf Zuwanderung angewiesen, vor allem auf gut Ausgebildete. Nur leider findet diese kaum statt und zusätzlich verlassen die gut Ausgebildeten Deutschland. Z. Z. findet die Zuwanderung größtenteils in unsere Sozialsysteme statt und die Kommunen haben mit erdrückenden Kosten für Sozialleistungen zu kämpfen.

  49. 26.

    Nun, dazu kommt noch, dass man die "Fremden" (Autokennzeichen) ja zu "Lockdown"zeiten ausgesperrt hat. Aber dann jammern, dass der Tourismus nicht läuft. Nunja...
    Ich glaube, wir passen nicht in das Brandenburger Weltbild. Dabei bilde ich mir ein, mir steht nix auf der Stirn geschrieben und ich kann mir auch vorstellen, dass Du im Alltag völlig unauffällig aussiehst wie jeder andere Berliner :-)

    wir wissen beide, dass die Gegend, wo wir Jahre unseres Lebens verbracht haben (Westfalen) nicht die aufgeschlossenste Bevölkerung hat - verglichen mit Brandenburg ist das aber gefühlt Karneval in Rio...

  50. 25.

    "Außerdem ist jedem seriös argumentierenden Menschen bewusst, dass unser Arbeitsmarkt auf Zuwanderung angewiesen ist."
    Jedem seriös aus der Perspektive der Arbeitgeber argumentierenden Menschen. Für die ist es gut, wenn durch Zuwanderung das Arbeitskräftereservoir aufgefüllt wird und sie nicht etwa - Gott bewahre! - gezwungen wären, für ein knappes Gut Arbeitskraft mehr Lohn zahlen zu müssen. Im 19. Jahrhundert sprach ein alter weißer Mann mal von der "industriellen Reservearmee". Allerdings, wenn Sie diese Perspektive einnehmen möchten, müssten dann Zuwanderer bevorzugt werden, deren Qualifikationen zur Arbeitswelt des 21. Jahrhunderts passen.

    "Was sie beschreiben sind allerhöchstens organisatorische Schwierigkeiten."
    "Organisatorische Schwierigkeiten" ist notiert für meine Anthologie der schönsten Euphemismen.

  51. 24.

    Was haben Sie gegen die Reichskriegsflagge? Die Reichskriegsflagge schaut auf eine lange Tradition bis zur Frankfurter Nationalversammlung zurück. Nur die von den Nazis eingeführte Variante mit dem Hakenkreuz ist verboten.

  52. 22.

    Ebenso ist es mir ergangen. Wir waren zu dritt und wollten einen schönen warmen Sommernachmittag in Lychen verbringen am dortigen See. Alles klappte hervorragend. Der Bootsverleier war auch recht freundlich. Am Ende zog es uns in ein nahe gelegenes Restaurant. Wir nahmen draußen Platz. Es war gut besucht. Schon die weibliche Bedienung hatte den Scharm einer Kratzbürste. Essen war nicht herausragend und als ich das Thema Rechte Zeitgenossen ansprach, wurden meine beiden Freunde mucksmäuschenstill. Als wir bezahlt hatten und gehen wollten, waren wirklich alle Blicke auf uns gerichtet. Und nicht mehr freundlich. Erst da merkte ich, das ich es nur laut ausgesprochen hatte, wo wir eingekehrt waren. Nie wieder zieht es mich dorthin.

  53. 21.

    Bei ihrem Beitrag merkt man eher, dass sie sich mit Händen und Füßen gegen Zuwanderung wehren. Sie nennen sich Zuwanderungsskeptiker und diffamieren andere als naiv. Ich wiederrum nenne Zuwanderungsskeptiker als realitätsfern, da Zuwanderung ein ewiger und ständiger Prozess ist. Schauen sie mal in ihrer Umgebung, da heißen nicht alle Meier oder Müller. Außerdem ist jedem seriös argumentierenden Menschen bewusst, dass unser Arbeitsmarkt auf Zuwanderung angewiesen ist. Was sie beschreiben sind allerhöchstens organisatorische Schwierigkeiten.

  54. 19.

    Hallo Adrian, aber schon das Wort ,,Kaffer" zeigt doch das Rassismus keine Einbahnstraße ist, Gelle!

  55. 18.
    Antwort auf [Berthold v. Regensburg] vom 12.08.2020 um 08:57

    Naja, als "Käffer" würde ich an die Leute aus irgendeinem Kuhkaff denken, so wie dieser über Berliner oder Großstädter entweder als Buletten oder Tonnenscheißer reden, bzw denken.
    Sowas ist mir im Grunde völlig Banane, aber fragen se doch mal Betroffene

  56. 17.

    Hinter der differenzierten Betrachtung des RBB-Beitrags, dass es eben nicht allein die Fremdenfeindlichkeit (eine allgemeine Fremdenfeindlichkeit, nicht nur gegen Ausländer) ist, die die Zuwanderer über kurz oder lang in die Städte treibt, bleibt Ihr Kommentar deutlich zurück.

    Der Beitrag beschreibt recht gut, was Zuwanderungsskeptiker immer schon gesagt haben, naive Menschen aber nicht wahrhaben wollten: dass nämlich die Dorfschule nicht dauerhaft durch syrische Kinder gerettet wird. Dass eine gesteuerte Verteilung auf die Kommunen nicht funktioniert. Dass somit insbesondere die langfristige Aufnahmefähigkeit der Städte zu betrachten ist und nicht nur freie Plätze in Übergangsunterkünften. In Bezug auf u.a. Wohnraum kann man nicht sagen "Wir haben Platz", wenn man sicher weiß, dass ein Zuzug aus dem Umland hinzukommt.

  57. 16.

    Kenne ich und ich verweise auf aufgespießte Schweinsköpfe und diverse andere "Postwurfsendungen" oder Briefpost mit Drohungen, beschmierte Gegenstände oder Autos mit Naziparolenan unliebsame Menschen, die den Nazis nicht ganz in ihrer Nachbarschaft passen - das sind also ach so friedliebende Leute, die frei nach der Parole "wir halten unser Dorf sauber" ganz friedlich und in freundlichster Art nur Hinweise geben?
    Dass (in diesem Falle Sie)auf meinen Kommentar jetzt auf die Linksfaschisten gezeigt wird, die, aber nur die, den Weltfrieden gefährden, war mir klar.
    Linke wie Rechte Faschos sind mir zuwider, um dies nur mal anzumerken - ebenso jeder, der seine eigene Weltsicht aus politischer oder religiöser Sicht als seine einzig wahre Weltordnung ansieht und damit die Intoleranz in Persona darstellt. Man kann gerne anderer Meinung oder Weltansicht sein - wenn es mit Toleranz, Diskurs und gegenseitigem Respekt einhergeht ist alles in Ordnung . jede Form von Gewalt ist abzulehnen.

  58. 15.
    Antwort auf [Berthold v. Regensburg] vom 12.08.2020 um 08:57

    Verwechseln Sie vielleicht das Wort "Käffer", das umgangsprachlich für eine kleine Ortschaften verwendet wird, mit dem Wort "Kaffer" für nicht-Moslems, oder wo soll da der Rassismus herkommen?

  59. 14.

    Also ich denke das man bei Fragen der Wohnortwahl keinen Unterschied machen sollte zwischen " Flüchtlingen " oder Leuten die hier in Deutschland geboren sind denn diese Entscheidungen sind rein menschlicher Natur unabhängig wo jemand herkommt . Und richtig ist sicher auch das finanzielle Gründe hier wie dort nicht ganz oben auf der Liste stehen denn auch für mich sind Fragen der Infrastruktur wie ÖPNV Anbindung , Ämter und Behörden , Einkaufsmöglichkeiten , Ärztliche Versorgung , Telefon und schnelle Internetanschlüsse sowie soziale Kontakte zu Nachbarn oder Freunden wesentlich wichtiger als die Frage ob ich 300 Euro / Monat mehr oder weniger auf meinem Konto habe . Und Nazis wie auch Linke Chaoten möchte sicher auch keiner um sich haben und deshalb sind die Möglichkeiten in den meisten Fällen in größeren Städten sicher etwas leichter als in kleineren Gemeinden .

  60. 13.

    Selten so ein dummen und unsachlichen Kommentar gelesen

  61. 12.

    Whataboutism. Berlin ist nicht nur die Rigaer Straße. Es gibt keine 25% Hausbesetzer in der Stadt, aber 25% AfD Wähler in Brandenburg.

  62. 11.

    Wo und in welchem Jahrhundert haben Sie an „jeder Garage eine Reichskriegsflagge gesehen“? Ich lebe seit über 50 Jahren im Land Brandenburg, komme viel herum und habe so etwas noch nie gesehen.

  63. 10.

    Es gibt einen Grund für Stadtflucht, der im Beitrag nicht genannt wird. In der Stadt lebt es sich besser, weil anonymer, wenn man, wie es im Behördendeutsch heißt, "Auf Hilfe angewiesen" ist.

    Laut Bundesagentur für Arbeit leben drei Viertel der Syrer im erwerbsfähigen Alter ganz oder teilweise von Hartz IV.

    https://www.welt.de/debatte/kommentare/article200739598/Hartz-IV-Syrer-Wir-sollten-uns-ehrlich-machen.html

  64. 9.

    Na dann müssen mehr Wohnung in den Städten her, damit alle einen Platz haben

  65. 8.

    Genau, denn sonst müssten alle Brandenburger auch auf ihrem Kaff bleiben, wo sie herkommen :-) wer will das schon?

  66. 7.

    Bei all den populistischen Beiträgen der "Brandenburg-Hetzer " möchte ich mal einen positiven Beitrag posten.
    Wir haben seit 25 Jahren einen Zweitwohnsitz in der wunderschönen Schorfheide. Dort halten wir uns sehr oft,nicht nur an Wochenenden, auf. Noch nie,ich betone noch nie konnten wir dort Dinge beobachten, die hier im Forum beschrieben wurden. Das ist doch seltsam ,oder ?
    Ganz im Gegenteil, wir treffen dort sehr oft auf weltoffene Menschen, die auch sehr gastfreundlich sind.
    Sicherlich schaut man bei " Fremden",die man noch nie gesehen hat,genauer hin....und das ist auch gut so,wie wir finden. Schließlich nehmen die Einbrüche auch in Brandenburg zu. Da sind aufmerksame Nachbarn Gold wert. Da Berlin immer mehr verkommt, werden wir ( wenn das Rentenalter erreicht ist ) ins wunderschöne Brandenburg umziehen.

  67. 6.

    Wenn er will, klar. Bleibt auch zu hoffen, dass ein albernes "du bist dort geboren und hast dort auch zu bleiben" bald endlich für alle so überkommen klingt, wie es ist.

  68. 5.

    Wir fahren oft am WE oder abends "über Land". Wirklich toll anzuschauen. Fahren mit unserem Auto mit "fremden" Nummernschild durch Dörfer, wo wir angeglotzt werden, als hätten wir 3 Köpfe! Und wir sind dabei gerade mal 20 km von dort sesshaft. Gebürtige Deutsche, sehen aus "wie die", sprechen fließend Hoch- und Berliner-Deutsch. Dennoch... bestaunt wie das nächste Weltwunder. Ich würde daher nie dort eines dieser süßen Häuschen kaufen und rausziehen! Ich will nicht angeglotzt werden, nur weil ich nicht seit Generationen dort sozialisiert / geboren bin. Wie mag es nur Menschen gehen, die ganz offensichtlich nicht dort gebürtig sind, die nicht fließend unsere Sprache sprechen?

    Übrigens: selbst die jungen Brandenburger ziehen in die Städte. FFW und Fußball sind halt nicht genug....

  69. 4.
    Antwort auf [Moin ] vom 12.08.2020 um 07:43

    Ganz genau. Seit 3 Jahren besichtigen wir als schwules Ehepaar Eigentum in Brandenburg. Es waren viele verlockende Angebote dabei. Wir haben uns jedoch immer die letzten Wahlergebnisse angeschaut. Reichskriegsflaggen vor jeder Garage. Keine Arbeitslosigkeit und über 20 % Afd Wähler....Bisher haben wir leider Abstand genommen. Das könnte auch für uns nicht neue Heimat werden.

  70. 3.
    Antwort auf [Moin ] vom 12.08.2020 um 07:43

    Fragen Sie doch mal die Anwohner der Rigaer Str., wie es sich mit Linksradikalen in der Nachbarschaft lebt. Der rbb berichtete darueber erst vor kurzem in der Abendschau.

    > https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2020/07/randale-linksextreme-friedrichshain-boxhagener-strasse-liebig34-.htm

    Kennen Sie denn persoenlich Faelle, bei denen es zu Ausschreitungen oder Konflikten kam, weil aus Ihren Augen Rechte in der Naehe wohnten?

  71. 2.

    "Die Rede ist nicht von Potsdam. Es geht um Damaskus, die Metropole, die Hauptstadt Syriens,.."
    Heimat ist da, wo das Herz ist. Bleibt zu hoffen, dass er und akle anderen Geflüchteten bald wieder in ihre Heimat zurückkehren können.

  72. 1.

    Als Einwanderer würde ich in den braunen Regionen Brandenburgs auch ganz schnell die Beine in die Hand nehmen. Sollen die Käffer doch sehen wo sie ohne Arbeitskräfte bleiben.

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