Kaufhaus Karstadt am Hermannplatz in Berlin-Neukölln
Bild: Bildagentur-online/Joko

Berlin-Neukölln - Kaufhaus nach gescheitertem Banküberfall wieder geöffnet

Nach dem gescheiterten Raubüberfall in einer Bankfiliale im Gebäude von Karstadt am Berliner Hermannplatz hat das Kaufhaus am Samstag wieder geöffnet. Zu den geflüchteten Tätern und anderen Details gab es keine neuen Informationen von der Polizei oder Staatsanwaltschaft.

Vier Männer hatten am Freitagnachmittag in Neukölln eine Postbank-Filiale in dem Kaufhaus überfallen. Zuvor versuchten sie, einem Angehörigen einer Geldtransporter-Besatzung Geld zu entreißen. Die Polizei hatte das ganze Gebäude abgesperrt, weil die Lage zur Tatzeit unübersichtlich war und Zeugen widersprüchliche Aussagen tätigten. Das Kaufhaus blieb einen Tag geschlossen.

Dabei setzten die Räuber auch Reizgas ein. In der Bankfiliale sollte laut Polizei gerade ein Geldautomat aufgefüllt werden. Der Mitarbeiter des Geldtransportunternehmens wehrte sich gegen die Räuber, so dass sie Reißaus nahmen.

Falsche Kennzeichen am Fluchtauto

Die Polizei fahndet nach Tätern und Fluchtwagen - einem dunklen Audi. "Wir haben Täterbeschreibungen", sagte der Polizeisprecher. Kennzeichen und Fahrzeug stimmten nicht überein.

Nach dem Überfall wurden laut Polizei zwölf Verletzte behandelt, vier von ihnen wurden ambulant im Krankenhaus versorgt. Die Verletzten sollen Bankkunden sein.

Sendung: Inforadio, 1.8.2020, 13:00 Uhr

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2 Kommentare

  1. 2.

    "Wir haben Täterbeschreibungen", sagte der Polizeisprecher. Videoaufzeichnungen gibt es von der Postbank standardmäßig. Warum sich die Polizei nach zweitägiger ergebnisloser Fahndung mit den Täterbeschreibungen nicht an die Öffentlichkeit wendet, kann mehrere Gründe haben. Es wird bestimmt bald klar sein, welche Gründe das sind.

  2. 1.

    Wenn sie IM Gebäude waren, wo sind dann die Videoaufzeichnungen?

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