Ein Polizeibeamter winkt unweit der Eichendorff-Grundschule bei einer Verkehrskontrolle in Charlottenburg ein Fahrzeug aus dem Verkehr. (Quelle: dpa/Paul Zinken)
Bild: dpa/Paul Zinken

Maßnahmen bis 21. August geplant - Berliner Polizei kündigt Verkehrskontrollen zu Schulbeginn an

Die Berliner Polizei will zu Beginn des neuen Schuljahres verschärft vor Schulen und auf Schulwegen kontrollieren.

Von Montag bis zum 21. August seien in der ganzen Stadt intensive Überwachungs-Maßnahmen geplant, teilte die Polizei am Sonntag mit. Gefahrenträchtig für Schüler seien vor allem Autofahrer, die zu schnell entlang von Schulwegen fahren und verkehrswidriges Parken von Eltern vor Schulen. Die Polizei wolle Erwachsene dabei an ihre Vorbildfunktion erinnern, hieß es.

Auch die Brandenburger Polizei hat Kontrollen vor Schulen angekündigt.

Sendung: Inforadio, 09.08.2020, 22 Uhr

5 Kommentare

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  1. 5.

    Nix für ungut aber so viele Verstöße (und das sind ja nur die, wo man hin geguckt hat)?? Stimmt da vielleicht etwas mit den Regeln nicht ?? Welchen Sinn machen denn Gesetze, an die sich keiner hält / halten kann. Außer zum Geld verdienen.

  2. 4.

    Ich frage mich immer wieder, warum solche Maßnahmen "angekündigt" werden. Und nach diesen "geplanten" Maßnahmen fällt die Polizei wieder ins Koma? Anstatt seine regulären Aufgaben TÄGLICH wahrzunehmen?

    Ich habe langsam so einen Hals, wenn ich von diesen albernen Vorankündigungen lese, denn ich weiß, wie es z.B. mit den EScootern in der City aussieht. NICHTS geschieht da. Weder während "geplanter Maßnahmen" noch sonst.

    Tagtäglich frage ich mich, warum ich selbst mich eigentlich noch an Recht und Gesetz halten soll. Ich fühle mich in dieser Stadt als Fußgänger vollkommen im Stich gelassen.

  3. 3.

    Und jährlich grüßt das Murmeltier. Das gleiche Verhalten, die gleichen Ausreden. Nicht gewusst, nicht gesehen, huch, das Haus, in das ich meine Kinder bringe, ist eine Schule? Wie, ich darf nicht die ganze Straße blockieren, damit meine Kinder genau vor der Tür aussteigen können? Menschen mit schulpflichtigen Kindern haben nicht erst seit gestern ihren Schein. Also nicht reden, und Verhaltensweisen erklären, die sowieso bekannt sind, sondern ahnden. Die angegriffe Geldbörse schafft die Verhaltensänderung.

  4. 2.

    warum, zum Henker, werden solche Maßnahmen eigentlich angekündigt? Um die "Pappenheimer" zu erwischen, dürfen die doch nicht vorgewarnt werden. Oder ist das Ankündigen einzig und allein Zweck dessen, den Arbeitsaufwand am Aktionstag zu minimieren, weil dank Vorwarnung dann weniger erwischt werden?

  5. 1.

    Gute Idee. Dann werden parkende Eltern hoffentlich nicht mehr die Sicht der Schülerlotsen auf die Straße versperren und ihre Kinder auch nicht auf der Straßenseite aussteigen lassen.
    Ich fahre jeden Morgen an einer Grundschule vorbei und es gibt tatsächlich Eltern,die sind die schlimmsten Feinde ihrer Kinder und deren Mitschülern.
    Muss man seine Kids auf den letzten Drücker direkt bis vor die Schule fahren? Wenn die Kids schon nicht mehr alleine zur Schule kommen,dann kann man sie auch etwas entfernt aus dem Auto lassen und sie gehen den Rest zu Fuß.

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