Gelände der ehemaligen Fachhochschule - Potsdams Mitte bekommt ein neues Quartier

Archiv - Ein Abrissbagger steht am 08.08.2018 am fast vollständig abgerissenen Gebäude der FH Potsdam (Bild: imago images/Martin Müller)
Audio: Antenne Brandenburg | 13.08.2020 | Claudia Stern | Bild: imago images/Martin Müller

Auf dem ehemaligen Gelände der Fachhochschule in Potsdams historischer Mitte soll in den kommenden Jahren ein neues Quartier entstehen.

Geplant ist ein Karree mit 13 Gebäuden, in denen unter anderem Sozial- und Studentenwohnungen entstehen sollen. Bauen werden die städtische Wohnungsbaugesellschaft ProPotsdam, das Studentenwerk und private Investoren.

Der Potsdamer Hauptausschuss hat am Mittwoch die Pläne gebilligt. Wenn am kommenden Mittwoch auch die Stadtverordnetenversammlung zustimmt, kann das Vergabeverfahren beginnen. Bis 2026 soll der Block rund um das Bildungsforum fertig sein.

Sendung: Antenne Brandenburg, 13.08.2020, 08.00 Uhr

12 Kommentare

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  1. 12.

    Frech ist es einem Drohungen anzurichten. Wenn Sie keine Ahnung von den Pflichten einer Geschäftsleitung haben, dann informieren Sie sich bitte erst bevor Sie zu einen Unsinn schreiben. Verstößt eine Geschäftsführer dagegen ist er persönlich haftbar. Wie Sie selber zugeben, rechnen sich die Fake-Bauten nicht. Schon daraus leitet sich möglicherweise ein Verstoß gegen die Obliegenheitsplichten der Geschäftsführer der Genossenschaften und des Studentenwerks ab. Schon eine Ermittlung oder Prozess dürfte für kräftige negativ Schlagzeilen sorgen. Mit Glaubwürdigkeit über welche Sie schrieben haben die Fake-Bauten nun wirklich nichts am Hut (Dreispitz?) Zudem ist die trostlose Gegend am Rosa Klotz wohl kaum die wirkliche Mitte der Stadt.

  2. 11.

    Dann schreiben Sie sicher auch gleich die ganze Geschichte um. Potsdam ist dann ihrer Ansicht folgend aber dann nur 800 Jahre alt. Eine Stadt entwickelt sich. Das Areal welches Sie wieder gerne hätten, hatte schon vor rund 200 Jahren seine Bedeutung als Zentrum verloren. Also weit vor der DDR. Das preußische Disneyland wird eine alberne Kulissensiedlung als Schlafstadt für Reiche werden. Wie wenig die Stadtentwicklung welche zudem gegen die Mehrheit der Bürger erfolgt ist funktioniert kann jeder an der trostlosen Gegend hinterm Rosa Klotz bewundern.

  3. 10.

    Der Vergleich der viertklassigen Kopien welche in Potsdam entstehen wie des Rosa Klotz / Nazikirche mit Karlsbrücke / Markusplatz ist richtig unsinnig. Wie wenig das zugige Areal um die alberne Schloss-Attrappe angenommen ist, kann auch daran festgestellt werden, dass sowohl das langjährige Café geschlossen hat und es lange Leerstand von Immobilien dort gab.

  4. 9.

    Ich meine Sie haben wieder unrecht und Potsdamer recht.
    "Die frühslawische Burg, die Keimzelle der heutigen Stadt Potsdam" Quelle: https://www.potsdam-chronik.de/Chronik%20Mittelalter/E1/Hajo/Potsdam%20-%20Gebaeude%20im%20Mittelalter/Potsdamer%20Burg/slawische%20Burg/slawische.html

  5. 8.

    " ... da der Ursprung Potsdams nicht wo sie meinen lag."

    Die slawische Wehrsiedlung, als Ursprung, den S I E offenbar anführen, hat keine Entwicklung erlebt.

  6. 7.

    "Die Geschäftsführer könnten eventuell sogar persönlich in Regress genommen werden."

    Das hört sich "verdammt" nach Drohung an - und passt doch zu einschlägigem Vorgehen.
    Woanders wird sehr gern in Urlaub gefahren, die Karlsbrücke in Prag gewertschätzt, den Markusplatz in Venedig, ebenso den Rossio und Commercio in Lissabon; doch nicht gerade in die Außengebiete, die Sie der Allgemeinheit anempfehlen wollen.

    Genau das nenne ich Defizit in der Glaubwürdigkeit, Potsdam die wirkliche Mitte nicht zu gönnen.

  7. 6.

    Die RBB-Meldung ist keinesfalls dürftig. Die Meldung gibt genau das wieder was erfolgte. Sie sollten sich auch mit der Stadtgeschichte beschäftigen, da der Ursprung Potsdams nicht wo sie meinen lag. Warum Sie völlig unnütze Barock-Attrappen bevorzugen wo im Land soviel echte Denkmäler marode sind sollten Sie auch überdenken.

  8. 5.

    Die Antwort von Helmut Krüger ist doch aufschlussreich. Da hat sich einer um Kopf und Kragen geschrieben. Es ist doch fraglich ob die Satzungen der Genossenschaften und des Studentenwerks es erlauben in sinnfreie Barock-Attrappen am Rosa Klotz (Schloss-Attrappe) welche nie wirtschaftlich sein werden zu bauen. Die Geschäftsführer könnten eventuell sogar persönlich in Regress genommen werden. Für private Investoren ist dies nicht wirtschaftlich, deshalb werden Genossenschaften und das Studentenwerk genötigt den Unsinn zu finanzieren. Die Mieter vom Stern und Schlaatz bezahlen mit ihren Mieten die Protzsucht der kleinen Minderheit Barockfetischisten.

  9. 4.

    In der Tat gibt es im gesamten neuen Quartier eine Mischkalkulation. Es könnte auch von einer Querfinanzierung gesprochen werden. Die Genossenschaften sind im Boot, das Studentenwerk auch. Doch auch woanders - in Venedig, Prag und selbst in Lissabon - finden Sie den allergünstigsten Wohnraum nicht gerade in zentralster Lage.

    Gebäude sind nun einmal weitaus mehr als bloßer Wohnraum. Sie verleihen einer Stadt gerade in ihrem Innersten eine prägende Gestalt. Das andere Ende vom "Lied" sind die gleichförmigen, ununterscheidbaren Wohnblöcke nach ewig gleichen Bauprinzipien.

    Insofern geht mein Glückwunsch an diejenigen Stadtverordneten, die das Gepräge der Stadt, hier eben Potsdam, voll und ganz verstanden haben.

  10. 3.

    Minimal unter dem Durchschnitt von bester Potsdamer Lage zu bleiben werden wohl auch die privaten Investoren schaffen. Für den durchschnittlichen Bürger ist das wahrscheinlich trotzdem nicht zu bezahlen. Glückwunsch liebe Potsdamer!

  11. 2.

    Mietpreis unter Marktniveau bedeutet 20 Cent günstiger? Sehr schwammige, aber sicherlich gewollte Vereinbarung.

  12. 1.

    Ich empfinde die Meldung als ein bisschen dürftig. Der Kerngedanke war keineswegs ein weiteres bloßes Stadtquartier, sondern nichts weniger, als die Stadt an denjenigen Koordinaten auszurichten, anhand derer sie historisch entstanden ist. Nicht die Brandenburger Straße, die erst zwei Schritte später dazukam, war und ist der Mittelpunkt, sondern das Quartier genau hier, vom Alten Markt ausgehend nach Norden.

    Die zwischenzeitliche Nachkriegsbebauung, die so auch in Hildesheim, Dortmund und Castrop-Rauxel hätte stehen können, wird durch eine hochwertigere Bebauung abgelöst. Dass das nicht nur auf´s Portemonaie geht, dafür ist ein guter Kompromiss gefunden worden.

    Schön, dass es bald losgeht - sichtbar in maßvolle Höhe, Breite und Tiefe.

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