Warndreieck zeigt Unfall an (Symbolbild)
Bild: picture alliance

22-Jähriger übersieht Stoppschild - Ein Toter und zwei Verletzte bei Unfall in Wustermark

Bei einem schweren Verkehrsunfall in Wustermark (Havelland) ist ein 41-Jähriger gestorben, zwei Männer wurden verletzt.

Ein 22-Jähriger rammte am Donnerstag mit seinem Auto einen anderen Wagen, nachdem er ein Stoppschild nicht beachtet hatte, wie ein Polizeisprecher in Potsdam am Abend sagte. Der Mann in dem gerammten Auto starb noch an der Unfallstelle. Sein Wagen wurde bei
dem Aufprall gegen ein anderes Auto geschleudert, dessen 49 Jahre alter Fahrer mit Schnittverletzungen in ein Krankenhaus geflogen wurde.

Auch der 22-Jährige Unfallverursacher kam in eine Klinik.

Sendung: Antenne Brandenburg, 06.08.2020, 22:00 Uhr

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3 Kommentare

  1. 3.

    Lena:
    "Warum unterschätzt unser Rechtssystem die Leichtsinnigkeit des Menschen, seine Unachtsamkeit, seinen Egoismus, seine Überheblichkeit und Dummheit?"

    1. Das Rechtssystem kann nicht "unterschätzen", weil es nur ein System ist. "Unterschätzen können nur Menschen.

    2. Auch wenn man davon ausgehen würde, dass ein Rechtssystem "unterschätzen" könne, so wäre es auch dann nicht der Fall, denn nach unserem Rechtssystem werden viele Fahrlässigkeitstaten bestraft und es besteht oft ein weiter Strafrahmen.

    3. Jede "Leichtsinnigkeit des Menschen, seine Unachtsamkeit, seinen Egoismus, seine Überheblichkeit und Dummheit" gleich mit Höchststrafen zu bestrafen ist weder eine angemessene Lösung noch sinnvoll. Insbesondere fehlt dann auch die Berücksichtigung der geringeren Schuld von Fahrlässigkeitstaten im Vergleich zu Vorsatztaten.

  2. 2.

    Lena:
    "Da ist sie wieder, die sogenannte "Fahrlässigkeit", die im deutschen Strafrecht viel zu milde bewertet wird, quasi als eine Art Unfall."

    Woher wollen Sie jetzt schon wissen, zu was der Täter verurteilt werden wird? Woher wollen Sie jetzt schon ALLE Tatumstände kennen, um dies abschließend bewerten zu können?

    Lena:
    "Aber Fahrlässigkeit ist kein Unfall, sondern nichts anderes als die Kombination von Rücksichtslosigkeit und Dummheit, und sollte deshalb viel drastischere Strafen nach sich ziehen."

    Falsch! Fahrlässigkeit ist per Definition das "Außer Acht lassen der im Verkehr erforderlichen Sorgfalt", also der Unfall war höchstwahrscheinlich fahrlässig und nicht vorsätzlich verursacht. Vorsatz ist "bewußtes Wissen und Wollen des Taterfolgs" oder zumindest die "wissende und billigende Inkaufnahme". Beides ist hier eher unwahrscheinlich. Das wird aber der Strafprozess klären.

  3. 1.

    Da ist sie wieder, die sogenannte "Fahrlässigkeit", die im deutschen Strafrecht viel zu milde bewertet wird, quasi als eine Art Unfall.

    Aber Fahrlässigkeit ist kein Unfall, sondern nichts anderes als die Kombination von Rücksichtslosigkeit und Dummheit, und sollte deshalb viel drastischere Strafen nach sich ziehen.

    Warum unterschätzt unser Rechtssystem die Leichtsinnigkeit des Menschen, seine Unachtsamkeit, seinen Egoismus, seine Überheblichkeit und Dummheit?

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