Höchste Gefahrenstufe in Elbe-Elster - In fast allen Kreisen Brandenburgs hohe Waldbrandgefahr

Archivbild: Blick auf eine Rauchwolke während eines Waldbrandes im Loben-Moor zwischen Gorden-Staupitz, Hohenleipisch und Plessa. (Quelle: imago images/V. Rösler)
Bild: dpa/V. Rösler

Die Trockenheit lässt in Brandenburg die Gefahr von Waldbränden steigen. In 12 von 14 Landkreisen und in den vier kreisfreien Städten galt am Samstag die zweithöchste Warnstufe vier, die eine hohe Gefahr ausweist. Im Kreis Elbe-Elster im Süden war sogar die höchste Gefahrenstufe aktiv. Nur im Kreis Oberhavel galt eine mittelhohe Gefahr für Waldbrände. In Brandenburg gab es in diesem Jahr bereits 210 Waldbrände, wie das Umweltministerium bei Twitter schrieb. "Vorsicht ist also geboten!"

Gefahr im Norden geringer, im Süden höher

Der Deutsche Wetterdienst geht für Sonntag vor allem für die nördlichen Landesteile von einer leichten Entspannung der Situation aus, im Süden und Osten soll es eher bei höheren Warnstufen bleiben. Für die Nacht zum Sonntag erwartet der Wetterdienst zudem einzelne Gewitter mit Starkregen und Sturmböen.

Im vergangenen Jahr hatten Brände in Brandenburg insgesamt 1350 Hektar Wald vernichtet, im Land brannte es 414 Mal. Im Jahr 2018 zählte das Umweltministerium 512 Waldbrände auf insgesamt 1674 Hektar.

Sendung: Antenne Brandenburg, 1.8.2020, 14 Uhr

2 Kommentare

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  1. 2.

    Und die Bundeswehr macht auf ihrem Übungsplatz erst mal Feuer in der Heide: https://www.facebook.com/Bundeswehr.Brandenburg/posts/1262716484081407

    Muss man nicht verstehen?

  2. 1.

    Ich möchte in diesem Zusammenhang auf die Problematik des Abhaltens von Trinkgelagen und Lagerfeuern im Bereich des falkenhagener Sees aufmerksam machen. Auf die Problematik, insbesondere der Waldbrandgefahr, angesprochen, äußerte sich der Bürgermeister sinngemäß :Er könne nichts dagegen unternehmen, da sowohl die Mitarbeiter des Ordnungsamtes, als auch die polizeilichen Kräfte nicht ausreichend wären. Und er könne ja schließlich nicht eine Hundertschaft antreten lassen. Es soll aber ein Konzept erarbeitet werden. Nun liegt es in der Natur der Sache, dass es nach dem Konzept auch nicht mehr Mitarbeiter geben wird. Worauf wird gewartet? Hoffen, dass nichts passiert? Wenn es brennt, auf Personalmangel verweisen? Warum keine Hundertschaft? Wenn der Wald abfackelt, müssen die Kräfte auch antreten.

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