Das Berliner Nikolaiviertel im Ortsteil Mitte von der Spree-Seite am Spreeufer bei bewolktem Himmel. (Quelle: dpa/M. Vorwerk).
Bild: dpa/M. Vorwerk

Und jetzt zum Wetter - Der Sommer schaltet mal kurz einen Gang runter

Gerade noch war es so heiß, dass die Menschen in Berlin und Brandenburg nachts kaum schlafen konnten. Aber schon ist Abkühlung in Sicht. Tief "Heike" streckt ihre Fühler in unsere Richtung.

Das Dauerschwitzen hat ein Ende: Das tropisch anmutende Wetter der letzten Tage mit Temperaturen von tagsüber deutlich über 30 Grad und nachts kaum unter 20 Grad wird zum Wochenende hin abgelöst von angenehmerem sommerlichem Wetter mit Sonne und Wolken im Wechsel, dazu kommen nach Angaben der Meteogroup Schauer oder Gewitter.

Letztere können örtlich durchaus kräftig ausfallen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte am Freitagnachmittag zunächt eine Unwetterwarnung für den Süden Brandenburgs herausgegeben, diese am Abend aber wieder aufgehoben.

Wie Meteogroup-Meteorologe Dennis Dalter rbb|24 am Freitag sagte, trifft Tief "Heike", das seinen Schwerpunkt etwa über der Mitte Deutschlands hat, auf Hoch "Emil", das sich von der Ukraine hin bis etwa den Norden Deutschlands erstrecke.

Wohl kein flächendeckender Regen

Und während Berlin und das nördliche Brandenburg vermutlich meistens noch vom sonnigen "Emil" aufgeheizt werden, kann sich die regnerische "Heike" zumindest punktuell in den südlicheren Gefilden Brandenburgs ergießen. Ganz ausgeschlossen sind aber auch in Berlin und anderen Landesteilen Brandenburgs einzelne Schauer und Gewitter nicht.

Flächendeckende Regenschauer, die die Trockenheit in der Region beenden könnten, seien allerdings eher nicht zu erwarten. Dalter betont, dass die jetzige Hitzewelle erst gegen Dienstag wirklich abebbe. Dann erwarte man nur noch Werte von 24 bis maximal 28 Grad.

Derzeit sei es hingegen noch so, dass das Thermometer, sobald die Sonne herauskäme, sehr schnell wieder auf Werte von etwas über 30 Grad steigen könnte.

Der Sommer ist noch nicht vorbei

Doch der Sommer sei mit der Abkühlung in der Wochenmitte nicht vorbei, sagt der Meteorologe. Die Vorhersage sähe derzeit nämlich so aus, als erreichten die Temperaturen auch zum nächsten Wochenende hin noch einmal um die 30 Grad.

Sendung: Inforadio, 14.08.2020, 15 Uhr

4 Kommentare

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  1. 4.

    Auch wenn Heike normalerweise weiblich ist, ist und bleibt DAS Tief sächlich. Somit streckt es SEINE Fühler aus.
    Kann schon mal passieren bei diesen Temperaturen.
    Sommerliche Grüße!

  2. 3.

    ... und da das der Herr Meteorologe das alles weiß, die Welt aber nach Wochenaussichten lechzt, drückt und windet er sich ja nun schon derart vorsichtig (aus) mit "es sähe derzeit so aus, als ob...", dass ihm nun keiner einen Vorwurf machen kann, wenn ein Tief unvorschriftsmäßig und unvorhergesehen abbiegt oder das Hoch länger bleibt, als verabredet.
    Klar, auch die besten Wettermodelle sind fehleranfällig, je weiter es in die Zukunft geht. Aber das sollte doch wohl jeder wissen.

  3. 2.

    Welcher seriöse Meteorologe sagt Wetter mehr als 48h vorher? Richtig: keiner! Wer dies tut, liest nur Glaskugel oder Kaffeesatz.

  4. 1.

    Heike :-))) Ich liebe Heike

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