Autofreie Friedrichstrasse (Bild: rbb/Franziska Ritter)
Video: Abendschau | 04.09.2020 | Dorte Störmann | Gespräch mit Guido Herrmann | Bild: rbb/ Franziska Ritter

Autofreie Friedrichstraße - So flaniert es sich in Mitte

Die Friedrichstraße ist den Rest des Jahres für Autos gesperrt – zumindest zwischen Französischer und Leipziger Straße. Mehr Platz für Radfahrer und Fußgänger sollen die Einkaufsmeile beleben. Franziska Ritter hat das Ergebnis getestet.

Anstelle einer Blechlawine rollen zwischen Französischer und Leipziger Straße jetzt Fahrradfahrer über die Friedrichstraße. Links und rechts einer vier Meter breiten Markierung laufen Fußgänger. Hier und da gibt es Inseln mit Holzbänken, auf denen einige Passanten sitzen. Es gibt Kübel mit Bäumen und Glasvitrinen, in denen Händler ihre Waren präsentieren.

Eine Dame, die mit ihren Freundinnen extra aus dem Umland in die Hauptstadt gekommen ist, um sich die autofreie Friedrichstraße anzuschauen, freut sich: "Ich bin so froh, dass ich das noch erleben kann, den Beginn einer neuen Zeit." "Ich bin zwar Autofahrerin, aber so ist es natürlich viel schöner", entgegnet ihre Freundin.

Stefan Lehmkühler sitzt vor einem Café, das seine Tische und Stühle auf den Asphalt gestellt hat und beißt in ein Croissant. Seit die Autos von der Friedrichstraße verschwunden sind, sei die Atmosphäre hier viel entspannter, sagt er. "Ich habe noch nie so viele Leute mit einem Lächeln auf dem Gesicht in der Friedrichstraße gesehen", sagt der Berliner, der um die Ecke wohnt.

Glasvitrine an der autofreien Friedrichstraße (Bild: rbb/Franziska Ritter)
Schaufenster a la Gewächshaus | Bild: rbb/ Franziska Ritter

Ein umstrittenes Experiment

Der Stadtplaner trägt die Idee einer autofreien Friedrichstraße schon ein paar Jahre mit sich herum. Er hat sie im Netzwerk fahrradfreundliche Mitte vorangetrieben und dafür Beifall, aber auch Gegenwind bekommen. Wirtschaftsverbände befürchten, Händler könnten unter der Verkehrsberuhigung leiden, weil ihre Geschäfte für Autofahrer jetzt schwerer erreichbar sind. "Wir brauchen Mobilitätskonzepte der Zukunft, aber es ist ein Irrtum zu glauben, man könnte einen Teilabschnitt der Friedrichstraße sperren und hätte damit die Lösung", schimpft Stefan Genth vom Handelsverband Deutschland.

Dass Kunden, die in der Friedrichstraße einkaufen wollen, nicht mehr vor der Tür parken können, hält Stefan Lehmkühler vom Netzwerk fahrradfreundliche Mitte nur für ein vorgeschobenes Argument. Er verweist auf Verkehrszählungen, wonach sonst jeden Tag mehr als 6.800 Autos durch die Straße gerollt sind: "98 Prozent sind hier durchgefahren. Es war keine Einkaufsstraße, sondern Durchgangsverkehr mitten in der Stadt." Und laut einer Stichprobe hätten vor allem Anwohner und Angestellte, die in den umliegenden Büros arbeiten, ihre Autos hier abgestellt.

"Viel mehr Passanten auf der Straße"

Der Bezirksbürgermeister von Mitte, Stephan von Dassel von den Grünen, steht hinter der autofreien Friedrichstraße. Er hat den Verkehrsversuch vorerst bis Ende Januar genehmigt: "Einkaufsstraßen haben Zukunft, wenn der öffentliche Raum nicht durch den motorisierten Individualverkehr dominiert wird", so seine Worte.

Isabell Steiner, die in der Friedrichstraße ein französisches Modegeschäft betreibt, kann das nur bestätigen: "Wir sehen viel mehr Passanten auf der Straße, die wie auf einer Strandpromenade flanieren." Die Stimmung sei entspannter, die Luft reiner: "Für uns als Modeboutique ist das eine einhundertprozentige Verbesserung." Das Netzwerk fahrradfreundliche Mitte will die autofreie Zone nach eigenen Angaben auf die südliche Friedrichstraße ausweiten. Einzelne Händler hätten bereits Interesse angemeldet.

Nicht alle Autofahrer halten sich dran

Ein paar Tage nach dem Start des Modellversuchs sind die Initiatoren der autofreien Friedrichstraße zufrieden. "Für Berliner Verhältnisse läuft es sehr gut", sagt Stefan Lehmkühler. Wenn Fußgänger den Radweg queren wollen, werde das einfach per Blickkontakt gelöst. Für Lieferfahrzeuge gibt es in den Nebenstraßen ausgewiesene Ladezonen. Feuerwehr und Polizei dürfen auf dem 500 Meter langen Abschnitt der Friedrichstraße weiterhin fahren. Hin und wieder kreuzt ein Taxi oder Mietwagen unerlaubterweise die Straße. "Wenn in ein paar Tagen noch Poller an den Zufahrtsstraßen eingerichtet werden, ist das auch vorbei", so Stefan Lehmkühler.

Sendung: Inforadio, 07.09.2020, 19:45 Uhr

Beitrag von Franziska Ritter

Kommentar

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95 Kommentare

  1. 95.

    Ihr Vergleich zu den Gewichten ist recht unseriös, denn die Reifen von Fahrrad und Kfz unterscheiden sich schon gewaltig durch die Auflagefläche und den daraus resultierenden Rollwiderstand.
    Der Anhalteweg bei 20 km/h liegt bei 10 m; bei einer Gefahrenbremsung bei 8 m. Bei einem Fahrrad liegt er, nach der üblichen Formel, bei 4 m und bei einer Gefahrenbremsung bei 2 m. Allerdings muß man schon berücksichtigen, das kaum ein Radfahrer wirklich die Bremsen tatsächlich so benutzt, das es zu einem derartigen Anhalteweg kommt. Radfahrer haben merkwürdigerweise eine längere Reaktionszeit, die mit zunehmenden Alter zunimmt.
    Meine Fahrradmechanikerin hat mir des öfteren erzählt, das sie immer öfter kaputte Fahrräder (und dabei besonders E-Bikes und Pedelecs) in die Werkstatt bekommt, weil die Fahrer nicht richtig bremsen. Im vergangenen Jahr ist ein E-Bike Fahrer einen Pkw so schnell aufgefahren, das der Radfahrer durch die Heckscheibe bis in das Fahrzeug flog.

  2. 94.

    Also das mit der Schutzwirkung von Helmen, wenn sie denn korrekt angepasst/angelegt sind, hätten wir schon mal geklärt.

    Was hätte den überrollten Radfahrern ein Helm genutzt? Nichts.

    Man muß also das Radfahren an sich sicherer machen. Weder eine Helm-, noch eine Kennzeichenpflicht machen Radfahren ein winziges Stückchen sicherer.

    Wir reden hier über ein klitzekleines Stück autofreie Straße und hier benehmen sich einige als stünde der Untergang des Abendlandes unmittelbar bevor.

  3. 93.

    Dagegen ist nichts einzuwenden, siehe die Studien. Schade dass es hier keine Möglichkeit gibt einen Spoiler zu posten.

    Jetzt kommt nämlich was häßliches. Andere Studien beweisen wann ein Helm hilft und wann nicht. Ab 25 km/h ist ohnehin Schluß, vorher hilft er nur beim touchieren oder schleifen auf der Straße. Schon bei einem Aufprall mit 10 km/h auf eine Bordsteinkante oder z.B. die Dachkante oder B-Säule eines Autos hilft kein Fahrradhelm mehr. Das verschweigen Unfallchirurgen, die ja keine Fachleute sind, gerne.

    Nicht veröffentliche, bzw. nicht für die Öffentlichkeit bestimmte Studien der Helmhersteller beweisen das. 2. tes Problem, ein Helm kostet im Fahrradladen mitunter das 3-fache wie online oder beim Lebensmittelhändler.

    Ich brauche bis zu einer HALBEN Stunde um einen Helm individuell anzupassen, welcher Laie kann das? Ich sehe immer wieder Helme die lässig wie Basecaps sitzen. Unfallschutz = 0. Oder der Träger stranguliert sich sogar noch.

    P.S. Ich besitze 2 Helme.

  4. 92.

    Gegen die Helmpflicht - aber mit Helm!

    "Der Münsteraner Unfallchirurg Juhra empfiehlt einen klaren Fokus: "Man muss unterscheiden zwischen der Helmpflicht und der Entscheidung jedes Einzelnen, einen Helm zu tragen." Er selbst ist wie viele seiner Kollegen aufgrund der unklaren Datenlage eher gegen eine gesetzliche Helmpflicht - empfiehlt aber ausdrücklich, einen Helm aufzusetzen."

    Es ist wie immer im Leben. Man muss sich entscheiden.



  5. 91.

    Danke für den Link.
    Ich weiß nicht,ob die Unfallstatistik auch auswertet,in welchen Fällen Helm getragen wurde oder auch nicht.
    Aber jeder Helm der Schlimmeres verhindert hat ist wichtig und ich bin immer froh,wenn ich sehe,dass Kids vermehrt Helme tragen. Es gibt ja nicht nur Unfälle mit Autos oder LKW' S, sondern auch mit Straßenbahnen, Radfahrer mit Radfahrer / mit Fußgängern etc. oder Stürze ohne Fremdverschulden.
    Da landet man schnell mal unglücklich und handelt sich ggf. eine Kopfverletzung ein.

  6. 90.

    E-ben. Sie geben nur den Teil wieder, der ihnen genehm ist. Praxisvita erscheint im Bauer Verlag, wo auch Bravo, Auto Zeitung, Neue Post uvm. verlegt wird. Also alles Yellow Press mit einem Wahrheitsgehalt gen Null. Selbst vor plumpen Lügen " und das, obwohl die Zahl der Radfahrer in Australien seit der Gesetzesänderung nicht gesunken ist." schreckt man nicht zurück.

    Seriöse Zeitschriften geben die beiden Studien wahrheitsgemäß wieder: "Statistiken zeigen etwa, dass nach der Einführung der Helmpflicht in Australien die Radnutzung in Städten um 20 bis 40 Prozent sank."

    https://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/helmpflicht-fuer-radfahrer-helm-frage-laesst-forscher-verzweifeln-a-905466.html

  7. 89.

    Autofreie Straßen - gut und schön. Jedoch habe ich es als Fußgänger in der Friedrichstraße NICHT LEICHTER, die Straße (unfallfrei) zu queren, denn leider sind dort jetzt die Radfahrer, Skatboarder und E-Scouterfahrer besonders rücksichtslos.

  8. 88.

    Ich habe ja nur einen Teil wiedergegeben und nicht umsonst den Link beigefügt ,wo man den kompletten Text nachlesen kann:
    Hier nochmal
    https://www.praxisvita.de/helmpflicht-australien-rettet-leben-16881.html

  9. 87.

    Um meine Pappe machen Sie sich mal keine Sorgen. Ich fahre seit 37 Jahren unfallfrei und noch nie Punkte in Flensburg.

  10. 86.

    Sie zitieren sie Studie falsch, bzw. unvollständig. Ich reiche die Studien gerne nach.

    Sie lassen u.a. aus dass durch die Helmpflicht die Anzahl der Radfahrenden insgesamt zurückging. Dann reduzieren sich logischerweise auch die Anzahl der Unfälle.

  11. 85.

    So muss es sein, 100% für die Helmpflicht!
    Mal schauen was wir für eine Statistik wir als nächstes zum Thema Helm präsentiert bekommen, vielleicht von den Fidschi Inseln?
    Ich bin schon mehrmals mit dem MTB im Grunewald gestürzt und war jedesmal froh den Deckel auf dem Kopf zu haben.
    Ob die Geschäftsleute auch im Winter von der Flaniermeile profitieren wird sich noch zeigen. Ich würde keine großen Weihnachtsgeschenke mit dem ÖPNV transportieren. Dann gehe ich lieber woanders shoppen.

  12. 84.

    https://www.praxisvita.de/helmpflicht-australien-rettet-leben-16881.html
    Helmpflicht in Australien seit den 90ern
    Die Australier kommen seit fast 30 Jahren nicht mehr um den Fahrradhelm herum – denn in Down Under besteht seit Anfang der 1990er Jahre Helmpflicht für Radfahrer. In einer aktuellen Studie analysierten Wissenschaftler aus Sydney, welche Auswirkungen diese Neuregelung auf die Unfallstatistiken hat.
    Die Auswertung ergab einen jährlichen Rückgang der tödlichen Fahrradunfälle um 46 Prozent – und das, obwohl die Zahl der Radfahrer in Australien seit der Gesetzesänderung nicht gesunken ist. Etwa 50 Todesfälle werden so jährlich verhindert, insgesamt rettete die Neuregelung nach Berechnungen der Forscher zwischen 1990 und 2016 rund 1.300 Menschenleben.

  13. 83.

    Falsch. Ich greife nicht "Autofahrer" an, sondern blindwütige Radfahrerhasser. Ich bin selbst manchmal Autofahrer, wie sie bemerkt haben. Insofern gehört ihr Kommentar in die Kategorie "Unsinn, den man nicht verstehen muß".

    Man kann nur hoffen dass sie nicht auch so fahren. Sonst ist die Pappe schneller weg, wie sie "Schelm" tippen können.

    Ich benutzte motorisierte Fahrzeuge, wenn ich muß, ja. Sie werden lachen, ich habe bereits eine halbe Küche eines bekannten schwedichen Einrichtungshauses mit einem Fahrradanhänger transportiert aber manchmal muß es eben der Transporter oder 7,5 t sein.

    Ich kann daran nichts "schelmiches" finden. Eher Logik. Also, das was ihren "Kommentaren" gänzlich fehlt.

  14. 82.

    Na Sie sind mir ja ein Schelm. Greifen unentwegt Autofahrer an und sind hin und wieder selbst einer dieser Bösen. Sie machen sich hier nur noch lächerlich.

  15. 81.

    "Kritik ist nicht gleich Hass." Richtig, ich sehe hier aber mehr Hass als Kritik. Eigentlich nur Hass und Lügen. Oder zählen sie zu "Kritik" solche Aussagen wie:

    "Weisheit mit Löffeln gefressen [...] Radfahrer pöbeln und beleidigen [...] wohl den führerschein nicht bestanden [...] freue mich auch immer, wenn ich einen großen Regenschirm aufspannen kann und die Radfahrer dadurch Abstand halten müssen [...] auf das Fahrrad entfallen keine Steuern [...] und Rot und Grün unterschieden werden kann".

    Aber auch sie wollen bestenfalls blödeln und keine Kritik üben und dazu ist mir das Thema zu ernst. Oder wie soll man diesen Blödsinn sonst deuten?

    "Wenn die Kennzeichenpflicht zum Vermeiden von Unfällen und Rüpeleien im Straßenverkehr bei Autos nichts bringt, kann man sie ja bei denen abschaffen...andererseits wären ja dann wieder mehr Autofahrer unterwegs, weil man ohne Kennzeichenpflicht ja mehr Lust hätte, Auto zu fahren...ach, das ist aber auch alles kompliziert..."

  16. 80.

    So, haben sich jetzt die Ahnungslosen und/oder Radfahrerhasser ausgetobt?

    "Weisheit mit Löffeln gefressen [...] Radfahrer pöbeln und beleidigen [...] wohl den führerschein nicht bestanden [...] freue mich auch immer, wenn ich einen großen Regenschirm aufspannen kann und die Radfahrer dadurch Abstand halten müssen [...] auf das Fahrrad entfallen keine Steuern [...] und Rot und Grün unterschieden werden kann".

    Soviel zu der Wahrnehmung solcher Leute plus purer Hass und Gehässigkeit. Unglaublich. Und sowas darf eine Tonne Sondermüll auf deutschen Straßen bewegen. Das bedarf einer Novelle bei der Führerscheinprüfung. Bei einigen scheint die geistige Reife nicht vorzuliegen.

    "ist mir auch völlig egal was eine Statistik aus Australien darüber sagt." Klar, wenn Statitiken nicht der eigenen Wahrnehmung/Erwartung entsprechen werden sie schlicht ignoriert. Ich könnte noch eine aus Kanada nennen aber das wäre hier die sprichwörtlichen "Perlen vor die Säue".

  17. 79.

    Wenn die Kennzeichenpflicht zum Vermeiden von Unfällen und Rüpeleien im Straßenverkehr bei Autos nichts bringt, kann man sie ja bei denen abschaffen...andererseits wären ja dann wieder mehr Autofahrer unterwegs, weil man ohne Kennzeichenpflicht ja mehr Lust hätte, Auto zu fahren...ach, das ist aber auch alles kompliziert...

    Ansonsten: Kritik ist nicht gleich Hass. Immer diese unangebrachten Beissreflexe und Schwarz-weiss-Malereien.

  18. 78.

    Ich hab die Lösung für den ganzen Mist:
    1. alle Autos, Motorräder, E-Fahrzeuge, Krankenfahrstühle, Fahrräder, Dreiräder uswusf. werden verboten, alle fahren mit Bus und Bahn. Wo es keine Bus- und Bahnlinien gibt, wird gelaufen. Dann braucht es keine Gurte, Kennzeichen, Helme etc., keiner kann mehr auf den anderen schimpfen.
    Ich wohne auf dem Land und arbeite in der Friedrichstraße, diese Polemik über eine autofreie Friedrichstraße ko..t mich maßlos an. Überhaupt, dass eine Bevölkerungsgruppe über die andere herzieht, jeder weiß alles besser....
    Also, nur noch öffentl. Verkehrsmittel in ganz Deutschland, dazu FW, Pol, Rettung und auch unsere unterbezahlten (hihi) Abgeordneten fahren Bahn.
    Was jeder so übers Jahr sparen könnte...

  19. 77.

    "....ich Ihnen als auch Radler mal eben mitgeben." Wer einmal im Jahr das Rad benutzt nur um nicht am "Vatertag" die Fahrerlaubnis zu verlieren mag evt. ein "Radler" wie das Getränk sein aber kein Radfahrer.

    Vorweg, ich darf bis auf Busse und schwere LKW alles fahren, was ich manchmal muß. Ich habe aus Platzgründen kein eigenes Transportrad.

    "...haben also eine geringere Finanzlast als Kfz-Nutzende." Sie nutzen die Infrastruktur auch kaum ab und finanzieren aber die Infrastruktur für z.B. Auto und LKW mit.

    Warum fahren Hunderte täglich, trotz Kennzeichen, zu schnell, schneiden, parken falsch oder in zweiter Reihe, wo sie gefährliche Unfälle provozieren?

    "Den Bremsweg aus 20km/h auf Kfz mit 50 zu vergleichen ist polemisch" Nein, realistisch. Ihre Milchmädchenrechnung hat aber noch einen Fehler. Rad + Fahrer = 80 kg. Auto + Fahrer 1280 kg.

    "... dass fast alle Kfz mindestens 60 fahren eine pauschale Vorverurteilung." Dann fahren sie mal 50, das Hupkonzert wäre gigantsich.

  20. 76.

    Okay, sie WOLLEN nicht verstehen, das erklärt ihre Ignoranz und Hartnäckigkeit.

    Gleich zweiter Satz in der Headline: "Mehr Platz für Radfahrer und Fußgänger sollen die Einkaufsmeile beleben."

    "Eine Helmpflicht für Radfahrer und die Gurtpflicht beim KFZ" und wieder vergleichen sie Äpfel mit Birnen. Ein Gurt schützt ganzheitlich, ein Helm nur vor ... Kopfverletzungen, welch Wunder. Sie fordern also eine Helmpflich für Fußgänger?

    Was eine Kennzeichenpflicht bringt sieht man an den tausenden Verkehrsverstößen alleine nur von Autofahrern tagtäglich in Berlin. Der Verwaltungsaufwand wäre immens, der Sicherheitsgewinn marginal.

    Wie von Radfahrerhassern immer wieder gefordert, warum? Weil man damit Menschen abhalten kann Rad zu fahren. Helme suggerieren zudem Radfahren ist gefährlich.

    Seitdem die Helmpflicht in Australien eingeführt wurde ging die nutzung drastisch zurück und genau das will man damit auch erreichen. Freie Fahrt für freie (Auto-) Bürger. Darum geht es ihnen.

  21. 75.

    Finde ich cool. Die Sendung ist vom 7.9.2020! Fahrradfahrer sollten Schrittgeschwindigkeit durch die Verkehrsberuhigte F. fahren. 20 erlaubt, also reale Geschwindigkeit bei mehreren 30-40 ist viel zu schnell. Die Stadt gehört weder den Auto-noch Fahrradfahrern. Wer es eilig hat, also fast alle, sollte sich seine eigene Straße bauen.

  22. 74.

    Schmunzel, Sie haben völlig recht! Es gibt immer einen der meint die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben.
    Zum Thema: als Rad/Auto/per pedes Verkehrsteilnehmer bin ich zu 100% für eine Helmpflicht. Und da ist mir auch völlig egal was eine Statistik aus Australien darüber sagt.
    Irgendwann werden Radfahrer eh so etwas wie eine Verkehrsabgabe entrichten müssen, spätestens wenn die Einnahmen der KFZ Steuer durch Fahrverbote sinken. Der Staat verzichtet nicht auf Einnahmen.

  23. 73.

    Mich würde wirklich mal interessieren, wie viele Verstöße registriert werden würden, wenn Fahrräder gekennzeichnet wären. Denn der Radfahrer ist in der Tat schnell und unerkannt weg. Wer zeigt schon einen Unbekannten an? Im Ünigen sollte die Teilnahme am Straßenverkehr eine vorherigen Prüfung erfordern. Theoretische reicht aber beim Radfahrer. Wenn ich an meine Mutter denke, die einige Verkehrszeichen nicht mal ansatzweise kennt und trotzdem Fahrrad fährt... Oh je ;-)

  24. 71.

    Seltsam , ich bin selbst Auto und Rad Fahrer und sage ganz klar " Helmpflicht und Kennzeichen+ Versicherungspflicht" . Das hat nichts mit Hass zu tun sondern eine Gleichstellung. Wieso darf ein Radfahrer eine Spiegel abfahren und einfach abhauen , egal ob da 200 Zeugen drum rum stehen? Wieso darf ein Radfahrer pöbeln und beleidigen ohne das man ihn wirklich anzeigen kann? Beim Auto geht das doch auch und da ist mindestens eine Haftpflicht vorgeschrieben, was is also so falsch daran das auch Radfahrer diese Vorschrift bekommen? Es geht mir dabei auch nicht um "Mehreinahmen" für den Staat. Also bevor sie hier etwas von Hass Predigen sollten sie erstmal Klarheit schaffen was die Beweggründe für solche Aussagen sind.

  25. 69.

    1.Das Radfahrer keine Steuern zahlen habe ich nie behauptet
    3.zur Zeit sind in Berlin soviel Autos zugelassen wie noch nie. Bei den Haushalten mit Auto hält sich das in der Wage. Nicht vergessen es gibt noch 105000 Motorräder. Also stimmt ihre Behauptung nicht das der überwiegende Teil kein Fahrzeug besitzt.

    4. Helmpflicht minimiert das verletzungsrisiko am Kopf oder bestreiten sie es auch. Würden Fahrräder Kennzeichen besitzen würden zu den Autofahrern noch tausende Verstöße durch Fahrradfahrern dazukommen. Einfach mal Augen aufmachen dann sehen sie das jeden Tag.

  26. 68.

    Also welche Wahrnehmungsstörung haben Sie eigentlich?
    Radfahrende sind mitnichten die friedliebenste Gattung, das kann ich Ihnen als auch Radler mal eben mitgeben. Und Steuern zahlen Radelnde auch nur durch die Mehrwertsteuer, wie alle anderen auch, haben also eine geringere Finanzlast als Kfz-Nutzende.
    Außerdem haben 4 Räder aus 20km/h ein een kürzeren Bremsweg als zwei Räder. Den Bremsweg aus 20km/h auf Kfz mit 50 zu vergleichen ist polemisch und Ihre Behauprung, dass fast alle Kfz mindestens 60 fahren eine pauschale Vorverurteilung.
    Das Radfahrend im Vergleich zu Kfz-Nutzenden täglich weniger Verkehrsverstöße begehen würden, ist auch eine Milchmädchenrechnung, die Sie kaum belegen können sollten.
    Und eine Kennzeichnungspflcht für Fahrräder fände ich ebenso sinnvoll wie geboten.

  27. 67.

    Wie schön, dass es einen gibt, der alles weiß, der als einziger die richtigen Quellen kennt und der gar nicht borniert und engstirnig ist.

  28. 66.

    Guter Kommentar. Ich freue mich auch immer, wenn ich einen großen Regenschirm aufspannen kann und die Radfahrer dadurch Abstand halten müssen.

  29. 62.

    Das habe ich im Artikel vor bereits kommentiert;
    "Der Abschnitt zwischen Französischer Straße und Leipziger Straße ist zu einer Flaniermeile umgestaltet worden. "
    Das ist keine Flaniermeile sondern eine Fahrradstraße mit Sitzinseln und weiterhin schmalen Fußgängerwegen in beide Richtungen. Völlig konzeptlos und zur falschen Jahreszeit. Flaniermeilen sind Fußgängern vorbehalten ,da haben Radfahrer zu schieben. Radfahren und Lieferverkehr nur zu Randzeiten."
    Bei Autofahrern,Motoradfahrern,Mofas und selbst bei Elektrorollstühlen können Verkehsverstöße geahndet werden,ohne dass sie sofort abgehalten werden,weil sie anhand ihres Kennzeichens identifiziert werden können.
    Eine Helmpflicht für Radfahrer und die Gurtpflicht beim KFZ verhindert keine Unfälle,kann aber vor schwereren Verletzungen schützen. Eine Kaneraüberwachung verhindert ja auch keine Straftaten,kann aber zu einer schnelleren Aufklärung beitragen. Schutz und Prävention ist auch für Radfahrer wichtig.

  30. 61.

    "Anstelle einer Blechlawine rollen zwischen Französischer und Leipziger Straße jetzt Fahrradfahrer über die Friedrichstraße."

    Vielen Dank für einen Beitrag, der wieder einmal gleich zu Beginn zeigt, welch hohe Anforderungen beim RBB hinsichtlich einer objektiven, unvoreingenommenen, der Wahrheit verpflichteten Berichterstattung gestellt werden: Bisher wälzte sich bekanntlich durch die Friedrichstraße eine Blechlawine, es gab deshalb kaum eine Möglichkeit für Fußgänger, die Straße zu überqueren (deshalb die vielen Ampeln zwischen Französischer und Leipziger Straße). Nun aber kann man endlich in diesem Inbegriff städtischer Lebensfreude flanieren, sie ist zu einer Straße der Zukunft und des Lächelns geworden, eine Strandpromenade mitten in der Stadt (samt bester Luft), und selbst Autofahrer (also eigentlich böse Menschen) danken dafür unserer Regierung.

  31. 60.

    Na dann legen sie mal los mit dem widerlegen. Ich warte gespannt. Sie können ja mit dem hier anfangen:

    Lüge 1 Radfahrer zahlen keine Steuern. Richtig ist Radfahrer zahlen Steuern und bekommen keine Abwrackpärmien.

    Lüge 2 Autofahrer bezahlen für Radfahrer mit. Richtig ist die KfZ, Energiesteuer usw. deckt nicht mal einen Teil der Kosten, die durch Autofahren enstehen.

    Lüge 3 Haushalte mit Auto. Richtig ist, die überwiegende Mehrheit der Berliner besitzt kein Auto.

    Lüge 4 Kennzeichenpflicht für Fahrradfahrer um die Sicherheit zu erhöhen. Richtig ist KfZ Lenker begehen tausende Verkehrsverstöße am Tag MIT Kennzeichen.

    Lüge 5 20 km/h wären "rasen". Richtig ist dass der Anhalteweg bei 20 km/h ist bei einem Rad wesentlich geringer wie bei einem KfZ mit 20 km/h. Wenn sie mal 20 fahren, meistens rasen sie mit 60 km/h durch die Stadt wo 50 km/h erlaubt sind.

  32. 59.

    Da Sie sich so vehement verteidigen, müssen die vielen Kritiker der unqualifizierten Fahrradfahrer also Recht haben.
    Hat sich ja sowie so bald erledigt, dieses Jahr soll es viel Schnee geben. Ich freu mich schon.

  33. 58.

    Ich glaube sie können oder wollen nicht verstehen was das Thema ist. Das Thema lautet "Autofreie (Friedrich-) Straße und nicht die drölftausendste langweilige Fußgängerzone.

    Hier versucht man eine winzige, klitzekleine Neuerung und schon sind Leute wie sie auf dem Plan und sehen den Untergang des Abendlandes kommen.

    Abwegige Vergleiche, dumme Forderungen und alles nur deshalb um so viele Menschen wie möglich vom Radfahren azuschrecken und abzuhalten.

    HelmPFLICHT hält die Leute vom Radfahren ab. Eine Studie aus Australien beweist das und ich meine Studie und nicht irgenwelche Zahlen die frei erfunden sind und Wirrköpfe dann vom "rasen" fantasieren.

    Was eine Kennzeichenpflicht bringt können sie an tausenden Verkehrsverstößen tagtäglich alleine nur in Berlin sehen, der Verwaltungsaufwand für Fahrräder steht im keinen Verhältnis. Soll aber die Leute abschrecken mit dem Rad zu fahren.

    Wissen was Radfahren sicherer macht? Wenn Tausende tagtäglich mit dem Rad unterwegs wären.

  34. 57.

    Auf ihre Kommentare muss man einfach nicht mehr antworten. Ihre Behauptungen sind zum großen Teil wiederlegbar. Sie sind überhaupt nicht daran interessiert eine sachliche Diskussion zu führen.

  35. 56.

    Wollen oder können sie das Konzept "Autofreie (Friedrich-) Straße nicht verstehen? Hier probiert man (endlich!) etwas völlig Neues für Berlin aus. Und selbst bei so winzigen, klitzekleinen Leuchtturmprojekten meinen Radfahrerhasser und/oder Ahnungslose Alarm schlagen zu müssen, weil sie den Untergang des Abendlandes befürchten.

    Da wird geheuchelt und gelogen, dass sich die Balken biegen. Da wird ein Blödsinn nach dem anderen gefordert und Äpfel mit Birnen verglichen um möglichst viele Menschen vom Radfahren abzuschrecken und abzuhalten. Wissen sie was Radfahren sicherer macht?

    Wenn Tausende tagtäglich mit dem Rad fahren! Weder eine HelmPFLICHT (!), noch eine Kennzeichenpflicht erhöhen die Sicherheit. Das sieht man den tausenden Verkehrsverstößen alleine nur von Autofahrern tagtäglich aber das blenden sie einfach aus.

    Autofreie Friedrichstraße lautet das Thema und NICHT Fußgängerzonen. Thema verfehlt, setzen, sechs!

  36. 55.

    Es hat mich immer schon die Argumentation gewundert, dass in Mittel-, Groß- oder gar Millionenstädten wie Berlin ausgerechnet ein Stellplatz vor derjenigen Tür existieren soll, in die ein potenzieller Käufer gerade hinein will. Die Wahrscheinlichkeit ist geringfügig größer als ein Sechser im Lotto.

    Die Folge dieser Realitätsabstinenz ist ein Parkplatz-Suchverkehr immensen Ausmaßes. Jede Stadt, die um ihren wirklichen Wert weiß, ist gut beraten, dieses drei-, vier- und fünfmal Um-den-Block-Fahren zu unterbinden.

  37. 54.

    Was für eine Hysterie (hier), weil auf ca. 500m Straße nun Autos für einen begrenzten Zeitraum nicht mehr fahren dürfen und andere Verkehrsteilnehmer Vorrang haben.

  38. 53.

    Der gesperrte Abschnitt ist 500m lang und an den Querstraßen können die Taxen auch bis an die Friedrichstraße ran. Da sollte kein Problem bestehen sich abholen zu lassen.

  39. 52.

    Lieber 2-radmechaniker,
    wenn man von einer Flamiermeile spricht,geht es um Fußgänger und nicht um Radfahrer,die 20Km fahren dürfen. In Fußgängerzonen dürfen sie gar nicht fahren und z.B. Elektro-Rollstuhlfahrer nur Schritttempo. Die müssen übrigens auch ein Versicherubgskennzeichen haben. Und was das Anzeigen der Fahrrichtung betrifft:
    "Roland Huhn, Jurist beim Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC), verweist auf die Straßenverkehrsordnung (StVO), in der es heißt: "Wer abbiegen will, muss dies rechtzeitig und deutlich ankündigen; dabei sind die Fahrtrichtungsanzeiger zu benutzen." Da Radfahrer keine Blinker haben, müssen sie ihre Hände benutzen."
    Schönes Rest-Wochebende:-)

  40. 51.

    Ich weiß nicht, wo sie alle und wie sie alle per Fuß unterwegs sind, aber ich habe noch nie Probleme mit Radfahrern gehabt. Und ich laufe am Stock. Trotzdem bis jetzt immer alle rücksichtsvoll und auch mal wartend, wenn ich vorbei musste.
    Wenn sie natürlich ohne gucken aus ihrem Auto aussteigen und sich dann beschweren, wenn ein Radler scharf abbremsen muss und vielleicht mal ein böses Wort murmelt, dann sollten sie bitte nochmal in sich kehren und stark überlegen, ob der Fehler nicht bei ihnen liegt.

  41. 50.

    Jede Wette, auch sie waren niemals in der Friedrichstraße! "Eine Minderheit der Radfahrer kann sich ja benehmen....nur eben zuwenige."

    Oder ihre gestörte Wahrnehmung spielt ihnen einen Streich. Wen dem so wäre wie sie hier hetzen, dann sähen die Unfallberichte anders aus.

    "Da möchten wir nicht nochmal hingehen. Wenn wir von Radfahrern drangsaliert werden wollen......das können wir direkt in unserem NollendorfKiez haben, da müssen wir nicht nach Mitte. Flanieren kann man auf der Schosstr, einkaufen auch und im KaDeWe ist es jetzt auch nicht mehr so voll wie früher und zudem hübscher."

    Sie machen also mit Kinderwagen Stadtrundfahrten um einkaufen zu gehen? Ich glaube ihnen kein einziges Wort!

  42. 49.

    Aus der Friedrichstraße (oder den 500 m dieser um die es hier geht) lässt sich m. E. keine attraktive Flaniermeile machen. Das was dort nun eingerichtet wurde ist wohl des Bestmögliche, um Fussgängern eine Möglichkeit zu geben entspannter zu schoppen und die dortige Gastronomie in Anspruch zu nehmen. Ich persönlich brauchs nicht, da das nicht gerade mein Kiez ist; hoffe aber mal, dass es der öden Gegend dort etwas mehr Attraktivität für alle Beteiligten verleiht.

  43. 48.

    91,4 so, so. Der Berliner Rundfunk ist als Radiosender sowas wie die BILD für Printmedien. Und wie wollen die gemessen haben? Die haben sich da also mit einem Radarwagen hingestellt? Das glauben sie doch selbst nicht.

    Frei erfundene Zahlen sind unter Radfahrerhassern immer wieder Mode.

    Wie war das? "Erst richtig recherchieren bevor man Unsinn in die Welt setzt." Genau. Und bevor man haarsträubenden Unsinn schreibt sich an seine eigene Ratschläge halten, danke.

  44. 47.

    Und wieder greifen Radfahrerhasser zu den dümmsten Lügen weil man Radfahrer als feindliche Eindringlinge in sein Revier versteht.

    Lüge 1 Radfahrer zahlen keine Steuern. Richtig ist Radfahrer zahlen Steuern und bekommen keine Abwrackpärmien.

    Lüge 2 Autofahrer bezahlen für Radfahrer mit. Richtig ist die KfZ, Energiesteuer usw. deckt nicht mal einen Teil der Kosten, die durch Autofahren enstehen.

    Lüge 3 Haushalte mit Auto. Richtig ist, die überwiegende Mehrheit der Berliner besitzt kein Auto.

    Lüge 4 Kennzeichenpflicht für Fahrradfahrer um die Sicherheit zu erhöhen. Richtig ist KfZ Lenker begehen tausende Verkehrsverstöße am Tag MIT Kennzeichen.

    Lüge 5 20 km/h wären "rasen". Richtig ist dass der Anhalteweg bei 20 km/h ist bei einem Rad wesentlich geringer wie bei einem KfZ mit 20 km/h. Wenn sie mal 20 fahren, meistens rasen sie mit 60 km/h durch die Stadt wo 50 km/h erlaubt sind.

  45. 46.

    Genau, die ganzen Autos aus dem Speckgürtel vergessen wir mal, auch die LKWs und Transporter. Vergessen wir auch alle mal, die zahlen nichts.

  46. 45.

    Ist doch Quatsch was Sie schreiben. Es gibt etliche Radwege die nicht nur neu enstanden sind sondern auch neu gemacht wurden. Fahren Sie eigentliche durch die Stadt, dann würde Ihnen das auffallen.

  47. 44.

    Die Friedrichstrasse war schon immer, eine der häßlichsten Strassen Berlins. Kaum ein Geschäft hält sich bzw. kann große Gewinne machen. Es ist schön zu sehen, wie sich einige Radfahrer nun freuen, das Sie 600 m Autofrei so schnell fahren können wie sie wollen und es sicherlich nicht lange dauern wird bis sie die Fußgänger stören.
    Auch als Fußgänger sich in die Strasse zu setzen, geschmackssache.

    Die RRG Regierung agiert ohne Sinn und Verstand und ist völlig ideologieverblendet. Ganz nach dem Motto, was ich schön oder gut finde wird gemacht. Kein Konzept.

  48. 43.

    Was spricht den gegen eine Kennzeichenpflicht für Fahrradfahrer, ich wäre dafür und das hat nix Von meine seite mit Fahrradfahrer Hasser zu tun!
    Fahrradfahrer sind auch Verkehrsteilnehmer also mit ein Verkehrsmittel unterwegs, daher finde ich Die Idee nicht schlecht Eine Kennzeichenpflicht Einzuführen für Fahrradfahrer.

  49. 42.

    Habe Sie hier schon vermisst. Ich kann nur jedem raten, auf Ihre Kommentare nicht zu antworten. Sie unterstellen anderen Leuten sie seien Radfahrerhasser. Sie selbst hassen aber alle anderen Verkehrsteilnehmer außer Radfahrer. Selbst die Vorwürfe der Fußgänger gegen rücksichtslose Radfahrer wollen Sie nicht wahr haben. Diese gibt es aber auch zur genüge. Sie müssen Andersdenkende nicht akzeptieren, aber vielleicht versuchen Sie mal diese mit Anstand zu respektieren.

  50. 41.

    Was ist das denn für ein zynischer Blödsinn, was das Arm ausstrecken angeht. Was haben Sie gegen das Anzeigen der Fahrtrichtung? Schränkt das Ihre Freiheit ein oder gibt es religiöse Gründe?
    Man kann natürlich auch - sehe ich öfters - sehr cool die Hand vom Lenker nehmen, den Arm locker nach unten sinken lassen und dann auf Oberschenkelhöhe den Zeigefinger leicht in die gewünschte Richtung strecken, aber nicht zu viel! Cool, fällt aber den Anderen leider nur zufällig auf.

  51. 40.

    Eine Minderheit der Radfahrer kann sich ja benehmen....nur eben zuwenige. Heute Vormittag auf der Friedrichstr. beim Versuch die Seite zu wechseln 3mal angeschnauzt und 1mal fast angefahren worden. Mit Kinderwagen absolut gefährlich! Da möchten wir nicht nochmal hingehen. Wenn wir von Radfahrern drangsaliert werden wollen......das können wir direkt in unserem NollendorfKiez haben, da müssen wir nicht nach Mitte. Flanieren kann man auf der Schosstr, einkaufen auch und im KaDeWe ist es jetzt auch nicht mehr so voll wie früher und zudem hübscher.

  52. 38.

    Die Friedrichstr. wird so nicht besser aussehen...alles irgendwie provisorisch. Als älterer Fussgänger ist man nun den den Radfahrern noch mehr ausgeliefert und kann kaum gefahrlos die Straße überqueren. Vom Taxi kann man sich auch nicht abholen lassen. Wo man bisher 2-3 mal im Jahr hinging, braucht man nun gar nicht hin. Lieber jede Woche in die Schlossstr.

  53. 37.

    Ihr Kommentar trifft nicht ganz das Thema, er liegt gleich komplett daneben. Wenn Sie schon darüber schreiben: Steuern landen bildlich gesprochen im großen Topf, aus dem alle staatlichen Ausgaben gezahlt werden. Das unterscheidet sie von Abgaben, die einen bestimmten Zweck haben. Je nach Einkommen und Konsumgewohnheiten zahlt jemand ohne Auto möglicherweise erheblich mehr in den großen Topf ein wie Sie als Autofahrerin. Gäbe es eine Autoabgabe, die alle Kosten deckt, wäre halb Berlin verkehrsberuhigt.

  54. 36.

    Sobald das Thema Radfahren auf dem Tapet gebracht wird, sind sofort die Radfahrerhasser da und haben "kluge" Vorschläge.

    Sie wollen Radfahrer lediglich von den Straßen verbannen und deshalb die dummen Vorschläge.

    - Was Kennzeichen bringen sieht man an den tausenden Verkehrsverstößen von Autofahrern am Tag

    - In dieser "Radfahrerprüfung" wird Kindern immer noch beigebracht mit ausgestreckten Arm abzubiegen, was der größte Blödsinn ist. Aber so kann man Kinder besser unter dem Auto vorziehen wenn es tot darunter liegt

    Da faseln hier Radfahrerhasser und Ahnungslose von "Helm und Versicherungskennzeichen" und haben immer noch nicht das Konzept einer "autofreien Straße" verstanden. Oder es wird von "rasende Radfahrer, bei einer Tempo 20 Zone" fantasiert. Was sind dann die üblichen 60 km/h von Autos? Zu tief geflogen?

    Oder es wird gelogen dass sich die Balken biegen und Radioberichte erfunden. Oder die Lüge mit der KfZ Steuer, die nicht reicht um alle Kosten zu decken.

  55. 35.

    Wieso schreiben Sie "Hoffentlich geht die " tolle Maßnahme " nach hinten los."? Nur damit Sie Recht bekommen wünschen Sie sich u.a. sinkende Umsätze der Gewerbetreibenden? Wie kann man nur so miesepetrig und mißgünstig sein.

  56. 34.

    Sie haben das Konzept immer noch nicht verstanden. Das Konzept nennt sich "Autofreie Friedrichstraße" und nicht "eine weitere Fußgängerzone".

  57. 33.

    Sie vergleichen Äpfel mit Birnen. Es gibt in Berlin ca 1,22 Mill. Fahrzeuge. Viele Haushalte wo mehr als 2 Personen leben besitzen ein Fahrzeug was sie gemeinsam benutzen. Somit ist ihre Behauptung falsch. Diese wird leider regelmäßig von den Grünen benutzt um zu sagen das ein Großteil der Berliner kein Auto besitzt. Das ist einfach falsch.können Sie nachprüfen. Dann lieber nachfragen wieviel Haushalte haben kein Fahrzeug. Da sieht das Ergebnis völlig anders aus. Übrigens war ich Freitag zu Fuß in der Friedrichstraße und wurde öfters von rasenden Fahrradfahrern belästig durch klingeln und brüllen. Das kann es ja wohl auch nicht sein oder? Gehört Die Friedrichstraße nur den Fahrradfahrern?

  58. 32.

    "So sind die Autos nur durch Fahrräder ersetzt worden und ich komme als Fußgänger noch schwerer über die Straße. Bei Autos staut es sich eher, so dass ich rüberkomme. Fahrräder rollen permanent und ich finde weniger Lücken. Für mich nun noch unattraktiver."

    Jede Wette, sie waren nicht einmal dort. Warum schaffen es denn sonst alle anderen Fußgänger die Straße zu queren?

    "Wenn Fußgänger den Radweg queren wollen, werde das einfach per Blickkontakt gelöst."

  59. 31.

    Wurde nicht ursprünglich der fehlende Platz für Fußgänger auf übervollen Fußwegen zulasten der Einkaufsqualität beklagt(diese Darstellung fand ich immer schon übertrieben, als gäbe es nicht die minder vollen Fußwege am Tauentzien)+ deshalb mehr Platz für Fußgänger zugunsten der ansässigen Händler propagiert? Und das Ergebnis/Konzept? Kein Zentimeter zusätzlich. Oder soll man - im Zick-Zack-Kurs - immer zwischen Parklets + Fußweg hin und her springen, um dem vollen Fußweg auszuweichen? Dafür jetzt eine neue "Fahrrad-Schnellstraße", auch wenn sie das offiziell nicht ist. Bin mal gespannt, wie oft "in Zivil" die 20 km/h geprüft + dann die Radfahrer freundlich ermahnt werden. Rücksicht der Radfahrer in Mitte? Ich lach' mich schlapp!

  60. 30.

    Flaniermeile ? Eher an Hässlichkeit kaum zu überbieten. Dazu die typischen Berliner aggressiven Fahrradrüpel, nein danke.
    In Kopenhagen kann man besichtigen, wie das Zusammenleben mit den Radlern funktioniert,
    in Berlin wird das nie was. Schlechte Planung
    trifft auf schlechte Erziehung.

  61. 29.

    Sie haben den größten Brocken unterschlagen: Die Energiesteuer, vormals Mineralölsteuer. Die hat allerdings seit Jahren einen festen Wert in Euro - trotz Inflation, während die Mehrwertsteuer, die auch auf diese Steuer sich am Nettopreis orientiert.

  62. 28.

    Liebe Paula,
    Sie sprechen das Problem genau an.
    Eine kurze (theoretische) Prüfung, ein Versicherungsschild und eine konsequente Überprüfung von Verkehrsverstössen - nicht nur für Autofahrer - würden unsere Straßen sicherer und lebenswerter machen.

  63. 27.

    Urbanintät wird es hier nie geben. Das Problem dieser Straße ist ihre neu moderne Blockbebauung. Das hat nichts von Altstadtflair. Hier hätte man kleinteiliger Bauen müssen aber in Berlin liebt man ja großkotzige Investorenarchitektur. Ein Radhighway macht es auch nicht attraktiver...

  64. 26.

    Wir alle solten uns mal darauf besinnen,dass wir spätestens dann alle Fußgänger sind,wenn wir von einem Verkehrsmittel absteigen oder aus einem aussteigen.
    Das sollte auch die Grundlage für Verkehrsplanungen sein,genauso wie Rollstuhlfahrer bei der Prüfung der Barrierefreiheit. Die kommt übrigens auch allen Eltern mit Kinderwagen zugute. Das gegeneinander ausspielen von Verkehrsteilnehmern bringt und keinen Schritt weiter ,verdirbt nur das Klima. Wenn alle Rücksicht nehmen und soch an die Verkehrsregeln halten würden,gebe es weniger Verkehrsopfer.

  65. 25.

    Fahrradfahrer sind steuerbefreit? Gut zu wissen. KFZ-Steuern sind nicht zweckgebunden, sondern tragen zum gesamten Steueraufkommen bei. Die Radwege Berlins stammen fast durchweg aus den 1970er Jahren oder ggf. etwas später und sind seitdem nicht saniert, geschweige denn sicherer gemacht worden. Kaum ein Steuereuro ist da ernsthaft investiert worden, auch nicht unter diesem Senat.

  66. 24.

    Das ist falsch Frau Silvia. Wenn auch ein gern verbreiteter Glaube unter Automobil-Enthusiasten.
    Die infrastrukturellen Kosten, sowie die ökologischen Kosten des Automobilverkehrs werden keineswegs durch die KFZ oder Kraftstoffsteuer gedeckt.
    Ansonsten sind mangelnde Steuereinnahmen keineswegs durch den Mangel an weiteren Spezialsteuern zu beheben. Es gilt schlicht die Steuergesetze und -bemessungen gerechter zu gestalten. Sie können ja mal ausrechnen wie viel Einnahmen dem Gemeinwesen entgehen durch bewusst mangelhafte Kontrolle und Besteuerung von Finanzströmen, leistungslos dynastisch vererbte Vermögen, Steuergesetze gegen die Interessen von Durchschnitts- und Geringverdienern.
    Die Schweiz schaffte 2012 die "Velovignette" ab. https://de.wikipedia.org/wiki/Velovignette
    Frage ist, ob ihre Begründung nicht auch rechtfertigte zu Fuß Gehende mit Nummern zu Kennzeichnen. Wie steht ihre Verursachung von Schäden im Verhältnis zu denen durch Radfahrende? Haben wir da belastbare Daten?

  67. 23.

    "Tja ist wohl nicht ganz das Thema , jedoch sollte darüber mal nachgedacht werden.
    Fahrradfahrer sollten Steuern zahlen , da alle Fahrradwege von den Steuergeldern der Autofahrer bezahlt werden. "
    Äh ja. Ich bin Fahrradfahrer und zahle wie alle anderen Bürger und Bürgerinnen meine Steuern.
    Und Autofahrer, die auch Rad fahren, sollen nach Ihnen doppelt zahlen? Oder gibt es sowas nicht, Autofahrer, die mal Rad fahren oder gar zu Fuß gehen? Sollten auch Fußgänger Steuern zahlen? Da die auch von den Steuergeldern der Autofahrer bezahlt werden? Ich glaube nicht, dass die Einnahmen der Kfz-Steuer direkt in den Straßenbau fließen. Vllt machen Sie es sich zu einfach.

  68. 22.

    Unter Naherholung verstehe ich auch was anderes und was Fahrradfahrer betrifft,müssten nicht nur die Verkehrswege angepasst werden.Ich gehöre noch zu denen,die mal eine Fahrradprüfung gemacht und so die Verkehrsregeln gelernt habe.Damals gab es auch weit weniger Radverkehr und ich konnte noch ziemlich sicher zur Schule fahren. Heutzutage frage ich mich oft,wieso viele die Verkehrsregeln nicht kennen oder diese ignorieren und damit sich selbst und andere in Gefahr bringen. Und das ohne Helm und Versicherungskennzeichen,wobei die Radfahrer heute meist auch bedeutend schneller unterwegs sind.Es reicht also m. E. nicht,wenn wir heute über sichere Radwege reden müssen. Wir müssen auch über die Helmpflicht reden und um eine Versicherung plus Kennzeichen,die ja auch bei Mofas üblich sind. Und schon sind wir wieder in der autofreien Zone in der Friedrichstr. Radfahrer können dort 20Km fahren. Das hat rein garnichts mit Flaniermeile zu tun. Schieben oder zumindest Schritttempo sind angesagt.

  69. 21.

    Habe gerade im Radio den Bericht über einen Test gehört: Das Tempolimit wird von über 50% der Fahrradfahrer nicht eingehalten. Angeblich können die sie ja nicht wissen wie schnell sie fahren ...
    Eine Fußgängerzone mit integriertem Fahrradschnellweg ist m. E. ein gelungener Schildbürgerstreich.

  70. 20.

    Schließe mich an. Meistens werden Konzepte schlecht umgesetzt. Auf der Schloßstraße zB bleibt der Bus im Stau. In der Wilmersdorfer ist eh meist Chaos, warum auch immer. Die Friedrichstraße ist schon merkwürdig, weil sie relativ eng ist und die Bauten hoch. Gemütlich geht anders. Jetzt gehört die Straße den Radlern statt den Autos. Der Fußgänger ist immer noch hinten an. KuDamm ist eine ganz andere Dimension. Das ist ein Boulevard. Nicht vergleichbar.

  71. 19.

    Das stimmt so leider nicht. In Deutschland werden pro Jahr ca. 32 Milliarden Euro für Verkehrswege ausgegeben, ca.8 Milliarden kommen davon von der KFZ Steuer. In Berlin gibt es z.B. ca. 320 Autos pro 1000 Einwohner. Das heisst im Umkehrschluss, das die große Mehrheit der Stadtbevölkerung Strassen durch Steuergelder mitfinanziert ohne ein Auto zu besitzen.

  72. 18.

    Tja ist wohl nicht ganz das Thema , jedoch sollte darüber mal nachgedacht werden.
    Fahrradfahrer sollten Steuern zahlen , da alle Fahrradwege von den Steuergeldern der Autofahrer bezahlt werden.
    Auch sollten es eine Kennzeichenpflicht für Fahrradfahrer geben, damit auch Sie belangt werden können , wenn sie Rücksichtslos gegenüber anderen Verkehrsteilnehmer benehmen.
    Ich bin durchaus für sichere Radwege , doch sollte darüber mal nachgedacht werden wer das finanziert.
    Und die Pseudoradwege auf ein paar Hundert Metern bringt auch nicht mehr gesamte Sicherheit.
    Was die Friedrichstraße betrifft , naja Betonwüste ist nicht gerade Attraktiv, dazu nur auf Konsum bedacht , Naherholung ist wohl übertrieben bei der Friedrichstraße

  73. 17.

    Ein Grund mehr mal wieder in die City zu fahren. Und bald sogar mit der U-Bahn direkt bis unter den Linden. Dann rüber zur Friedrichstraße flanieren. Bisschen gucken, Kaffee trinken und shoppen. So Lob ich mir mein Berlin.

  74. 16.

    Eine Fahrrad-Autobahn ist keine Flaniermeile. Die Bäume in viel zu kleinen Kübeln werden dieses fragwürdige Prestigevorhaben der grünen Radlobby nicht überleben.

  75. 15.

    Von welchem Konzept sprechen Sie? Parklets aus der Bergmannstraße und gelbe Folie für einen Radweg mit maximal 20 km/h der mittendurch geht. Da kann kein Flaniergefühl aufkommen, Man hätte konsequent eine Fußgängerzone draus machen sollen. Dann könnte Flaniergefühl aufkommen, wenn die Geschäfte nicht so öder wären. Außerdem kommt bald der Winter und da ist mit flanieren auch nicht mehr viel los. Also kein Konzept. Dafür spricht auch, daß sich die Anrainer nicht einbezogen fühlen (so ähnlich haben sich Günther und von Dassel ja auch in der Karl-Marx-Allee ausgetobt).

    Als Modellprojekt gänzlich ungeeignet, da die Friedrichstraße mit anderen Einkaufsstraßen nicht vergleichbar ist. Es herrscht zwar viel Autoverkehr, aber kaum überregionaler Durchgangsverkehr, da die Friedrichstraße weiträumig umfahren wird. Außerdem gibt es hier keine einzige Buslinie.

  76. 14.

    Die Friedrichtraße ist und bleibt eine häßliche Betonwüste. Da hilft auch keine Fußgängerzone....

  77. 13.

    Also ich habe mir das vor Ort angeschaut und muss sagen, gut gedacht aber schlecht gemacht...
    Den Fußgängern bleibt weiterhin "nur "der Fußweg und ein wenig Sitzgelegenheit am Straßenrand...Da werden aber im November/Dezember kaum noch Menschen sitzen und verweilen....Ansonsten ist es eine in meinen Augen zu überdimmensionierte Radstraße geworden...
    Dann gehe ich lieber zum verweilen weiterhin auf den Gendarmenmarkt...Ich finde es ja per se nicht schlecht neue Konzepte zu entwickeln, aber das ist für mich kein Konzept, sondern erneut eher Klientelpolitik ohne wirklichen Mehrwert...Die erfolgreichen Einkaufsstraßen in Berlin sind der Kudamm und die Schloßstraße, nicht die Wilmersdorferstr. und nicht die Altstadt Spandau..
    Es kann also nicht nur am Auto liegen...
    Aber ich lasse mich in den nächsten Monaten auch gerne noch überzeugen...

  78. 12.

    Anziehend ist die Straße für mich nicht, rasende Radfahrer, bei einer Tempo 20 Zone, die keine Rücksicht auf Fußgänger nehmen, Juweliere, Touri-Kitsch und überteuerte Cafes. Nein danke.

  79. 11.

    @rbb: Habt Ihr die Quelle der Verkehrszählung mal gesichtet?

    Die 2% Autoverkehr machen auf 1 Jahr (ca. 300 geschäftsoffene Tage) übrigens 40.000 Kunden. Aber was soll's, wenn Herr Lehmkühler dafür seine ruhige Straße als Anwohner hat?

  80. 10.

    Wegen 500m wird niemand heulen und bei der Straße tut es auch niemandem weh. Dort sinken die Mieten gerade, da die Flächen unattraktiv sind.
    Entgegen der Meinung in vielen Kommentaren ist es aber schlicht falsch, dass das Auto auf dem Rückzug ist. Wer die Fachpresse der Automobilindustrie liest weiß, dass der Bestand zunimmt und nicht abnimmt. Und das war vor Corona. Jetzt boomen Gebrauchtwagen.

  81. 9.

    ..der Charme einer Dauerbaustelle. Berlin kann es einfach nicht

  82. 7.

    " auch der Einzelhandel und Gastronomie werden dadurch langfristig profitieren "
    Wer es glaubt. Hoffentlich geht die " tolle Maßnahme " nach hinten los.

  83. 6.

    @R. Kless: In welchem Paralleluniversum leben sie denn? Erfahrungen aus anderen Städten? Aha, welche Städte darf man fragen? Genau das Gegenteil wird eintreten ... Eine "Flaniermeile" , die von einem Fahrradweg durchzogen wird ... lächerlich.

  84. 4.

    Eine komplette Fußgängerzone wäre besser. So sind die Autos nur durch Fahrräder ersetzt worden und ich komme als Fußgänger noch schwerer über die Straße. Bei Autos staut es sich eher, so dass ich rüberkomme. Fahrräder rollen permanent und ich finde weniger Lücken. Für mich nun noch unattraktiver.

  85. 3.

    Tolle Maßnahme, mehr davon! Dadurch steigt die Aufenthaltsqualität in der Stadt, und wie zahlreiche Erfahrungen aus der Vergangenheit und Beispiele aus vielen Städten zeigen: auch der Einzelhandel und Gastronomie werden dadurch langfristig profitieren.

  86. 2.

    Schöner und anziehender wird die Stassen dadurch auch nicht.

  87. 1.

    Hoffentlich wird das eine dauerhafte Veränderung und nicht nur für ein paar Monate. Weniger Autoverkehr bedeutet mehr urbane Lebensqualität, deshalb bitte gern mehr davon, auch anderswo.
    Die ewig Meckernden werden interessanterweise zusehends weniger. Das Konzept geht also auf.

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