Symbolbild - Eine einfahrende U-Bahn in der Station Gesundbrunnen. (Bild: dpa/Theresa Kottas-Heldenberg)
Bild: dpa/Theresa Kottas-Heldenberg

Gewalt in Berlin-Gesundbrunnen - Jugendlicher aus U-Bahn gestoßen und geschlagen

In Berlin-Gesundbrunnen ist am Montagnachmittag ein Jugendlicher aus einer stehenden U-Bahn auf den Bahnsteig gestoßen und anschließend geschlagen worden.

Nach Polizeiangaben wurde der 14-Jährige gegen 16 Uhr von einem Unbekannten von hinten aus der U-Bahn der Linie U8 auf den Bahnsteig des U-Bahnhofes Gesundbrunnen geschubst. Am Boden liegend erhielt er dann einen Schlag gegen den Kopf.

Angreifer ist flüchtig

Der Angreifer soll ihn anschließend hochgezogen und mit dem Kopf gegen die inzwischen anfahrende Bahn gedrückt und ihn kurz darauf wieder losgelassen haben, heißt es in der Polizeimeldung weiter. Der Angreifer hielt sich dann noch kurz in einem Kiosk im Bahnhof auf, danach verließ er den U-Bahnhof in unbekannte Richtung.

Das 14-jährige Gewaltopfer musste mit Gesichtsverletzungen in einem Krankenhaus behandelt werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

 

Der Angreifer soll ihn anschließend hochgezogen und mit dem Kopf gegen die inzwischen anfahrende Bahn gedrückt und ihn kurz darauf wieder losgelassen haben, heißt es in der Polizeimeldung weiter. Der Angreifer hielt sich dann noch kurz in einem Kiosk im Bahnhof auf, danach verließ er den U-Bahnhof in unbekannte Richtung.

 

Das 14-jährige Gewaltopfer musste mit Gesichtsverletzungen in einem Krankenhaus behandelt werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

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12 Kommentare

  1. 11.

    @ Rolf
    @Manfred Rißmann
    Ich freue mich, dass ich Ihren Platz in den Öffentlichen haben kann. Aber Sie haben ja auch schon meinen im täglichen Stau.

  2. 10.

    "Ein solcher Fall in Berlin entspricht daher ca. 271 solchen Fällen in Zehdenick" Hoffentlich doch wohl anders herum, oder? Davon ab, ist jede dieser extremen Gewalttaten eine zu viel und erhöht das Unsicherheitsgefühl Aller. Die Gewalt und Skrupellosigkeit nimmt, gerade in Berlin, derzeit extrem zu, da enden selbst Kleinigkeiten bereits in Messerangriffen oder Fußtritten durch eine ganze Rotte "Kumpels", die in kürzester Zeit dazugeholt werden. Aus diesem Grund traut sich auch Keiner mehr zu helfen, sonst wird man schnell noch selbst mit zum Opfer. Die Polizei ist nun mal auch nicht schnell genug da, sie kann ja nicht überall sein. Für die Opfer der Gewalttaten, die in diesem Moment hilflos und ausgeliefert sind, ist das fatal, für das allgemeine Sicherheitsgefühl damit auch.

  3. 9.

    Dem Jungen wünsche ich gute Besserung und ich hoffe der Täter wird gefasst.
    Woher wollen Sie wissen, das Der Fahrer oder die Fahrerin die Prügelei gesehen hat.
    Das Geschrei um unterlassender Hilfeleistung sollten Sie sich erst einmal sparen, bis geklärt ist was passiert ist.

  4. 8.

    Warum ist der/die U-Bahnfahrer*in überhaupt losgefahren, wenn er/sie sieht, dass sich dort jemand prügelt? Das grenzt an unterlassene Hilfeleistung.

  5. 7.

    Berlin braucht man nicht als gefährlich einstufen. Die Situationen sprechen doch eine deutschliche Sprache. Nur wer Berlin wirklich mag, erträgt die Vorkommnisse mit „Kopfschütteln“ und „Seufzen“ und mit der Hoffnung auf Veränderung.

  6. 6.

    Weshalb ist der Täter flüchtig? Hat denn niemand mitbekommen, wie sich 2 prügeln? Geht denn niemand mehr dazwischen? Ich verstehe sowas einfach nicht!

  7. 5.

    Für das Opfer ganz schlimm und traumatisierend, aber sicher kein Grund, Berlin als das gefährliche Pfalster zu sehen, wie es hier z.T. suggeriert wird.

    Ich gehe davon aus, daß bei Herrn Rißmann in Zehdenick derartige Angriffe, insbesondere in der U-Bahn, deutlich seltener sind aber in Berlin leben auch ca. 3.800.000 Menschen, in Zehdenick ca. 14.000. Ein solcher Fall in Berlin entspricht daher ca. 271 solchen Fällen in Zehdenick - nur um die Dimension etwas gerade zu rücken.

    Etwas schade ist es nur, daß die Polizei, wenn Sie den Täter jetzt nicht ermitteln kann, die Biulder aus den Überwachungskameras dann zeitnah im nächsten Sommer veröffentlichen wird, so daß das dann u.U. auch nicht mehr sehr zielführend ist. Liegt vermutlich aber nicht unbedingt an der Polizei sondern am Datenschutz und den zuständigen Gerichten.

  8. 3.

    Wie oft haben auch hier im Forum Leute geschrieben: Ich steig wieder auf das Auto um oder Ich fahre nur noch mit dem PKW! Und och dachte: Bitte, bitte mach das doch!! Aber außer Drohungen kommt da nichts. Ich sitze so gerne in leeren Zügen und schau aus dem Fenster. Aber selbst in Coronazeiten sind die Züge voll. Ich rufe Euch auf fahrt mit dem PKW zur Arbeit.

  9. 2.

    Meinen Sie, dass die Verletzten- und Todesrate im ÖPNV höher ist als in und durch Autos?
    Haben Sie sich darüber schon einmal Gedanken gemacht? Wann und wie oft sind Sie schon einmal in den Öffentlichen gefahren?

  10. 1.

    Solche Vorfälle verstärken die Ansicht, den ÖPNV nach Möglichkeit zu meiden und lieber das KfZ zu nutzen

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