Eine Grafik der Bezirksverwaltung Friedrichshain-Kreuzberg zeigt ein Modell der autofreien Bergmannstraße. Quelle: Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg
Video: Abendschau | 15.09.2020 | K. Riha/C. Riha | Bild: Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg

Verbot für Autos und Motorräder - Bergmannstraße in Kreuzberg soll Fußgängerzone werden

Die Parklets sind weg, die grünen Punkte und Findlinge wieder entfernt. Der Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg will den Verkehr im Bergmannkiez künftig anders beruhigen. Auf 500 Metern soll die Bergmannstraße für Autos und Motorräder gesperrt werden.

Das Bezirksamt in Friedrichshain-Kreuzberg will einen 500 Meter langen Abschnitt der Bergmannstraße zur Fußgängerzone umgestalten. Zwischen Nostitzstraße und Schleiermacherstraße soll sie für Autos komplett gesperrt werden, wie das Bezirksamt am Dienstag mitteilte.

Für Radfahrer soll ein breiter, zweispuriger Radweg entstehen, Geschäfte und Restaurants dürfen nach den Plänen der Verwaltung nur noch zwischen 6 und 11 Uhr beliefert werden. Zusätzlich sollen in den umliegenden Straßen Tempo-20-Zonen und Einbahnstraßen zu einer Verkehrsberuhigung im gesamten Kiez beitragen.

In einem Modellversuch ist derzeit bereits ein Abschnitt der Friedrichstraße in Mitte bis Ende Januar 2021 für Autos gesperrt. Dort ist die Begründung, dass mehr Kunden in die Läden gelockt werden sollen.

Grünflächen und Wasserelemente gegen Hitze

Für die Gestaltung der neuen Fußgängerzone will das Bezirksamt einen städtebaulichen Wettbewerb ausschreiben. Die Pläne aus dem Rathaus sehen allerdings eine Neugestaltung mit Grünflächen und Wasserelementen vor. Dieses Vorhaben ist laut Verwaltung auch den zunehmend wärmeren Temperaturen durch den Klimawandel geschuldet. Sie sollen an heißen Tagen Abkühlung ermöglichen und Insekten einen Lebensraum bieten. Wann die Umgestaltung beginnt, ist noch offen. In der kommenden Woche soll das Bezirksparlament über den Beschluss beraten.

Das Konzept für die umfangreiche Neugestaltung beruht auf den Ergebnissen der Bürgerbeteiligung im Rahmen der Testphase der Begegnungszone Bergmannstraße im Vorjahr. Zuvor hatte der Bezirk gelbe Parklets an die Straßenränder gebaut, die dann im September 2019 vorzeitig abgebaut und durch Findlinge ersetzt wurden. Die sind mittlerweile ebenso gewichen, wie die grünen Punkte auf dem Asphalt, die später aufgetragen wurden, um Motorräder und Autos auf der Bergmannstraße zu bremsen.

Die neuen Pläne gehen nun deutlich über die bisherigen Maßnahmen hinaus [berlin.de/bergmannkiez].

Bezirksbürgermeisterin Herrmann: "Vormachtstellung des Autos ist vorbei"

"Der Bergmannkiez wird unser Modellprojekt für den Kiez der Zukunft. Hier werden wir in den nächsten Jahren sehen, wie wir in der Innenstadt besser miteinander leben können: mit weniger Durchgangsverkehr, mehr Grün und einer klimafreundlich gestalteten Fußgängerzone", teilte Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann (Grüne) mit.

"Die Vormachtstellung des Autos und die Zeit der autogerechten Stadt sind vorbei. Diejenigen, die in unseren Kiezen leben, haben größtenteils kein eigenes Auto und bewegen sich klimafreundlich mit dem Rad, dem ÖPNV oder zu Fuß fort. Daher fordern sie zu Recht mehr Flächengerechtigkeit und mehr Platz für die Menschen."

Über die Gestaltung des Kiezes können sich Bürger ab dem 17. September in der Ausstellung "Zukunft Bergmannkiez – Öffentlicher Raum, Mobilität, Lebensqualität" im ehemaligen Rathaus Kreuzberg informieren. Die Ausstellung ist bis zum 2. Oktober 2020 in der Yorckstraße 4-11 zu sehen.

Sendung: Inforadio, 15.09.2020, 19 Uhr

93 Kommentare

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  1. 93.

    "Fußgängerzone" wie lustig! Genau wie die "Flaniermeile" in der Friedrichstrasse wird es vor allem eine unsichere Raserzone für die Radler.

  2. 92.

    "Lesen Sie bitte die Kommentare durch. Wo sagt ein Autofahrer, dass er Radfahrer hasst?"

    Sie sollten ihren eigenen Tipp beherzigen.

    "Aber es fällt schon auf, das die Radfahrer, die die StVo nicht kennen, sich oft sehr wichtig nehmen. Auch die werden nicht gehasst, eher müde belächelt, weil sie sich ja zu Unrecht aufregen also sozusagen mit "unglaublicher Dummheit"."

    Ohne Worte

  3. 91.

    Die Wasserrinne, in der glückliche Kinder in sauberem Trinkwasser! spielen, ist ja ein echter Witz. Wie sieht die nach kurzer Zeit aus? Hundebad, Abfallhafen,voll verkeimt. Ähnliche Rinnen gab es in den Fünzigern noch an einigen Berliner Straßen. Da haben wir natürlich drin gespielt und die hießen "Pissrinne" und rochen auch so. Kommt aller wieda.

  4. 90.

    Lesen Sie bitte die Kommentare durch. Wo sagt ein Autofahrer, dass er Radfahrer hasst? Das ist Ihre Interpretation und Ihr Vokabular!. Ja..es gibt etliche Fussgänger, die von Radfahrern genervt sind...das müsste gar nicht sein, wenn es keine erwachsenen Radfahrer auf Gehwegen gäbe ( Kinder Begleitende ausgenommen). So einfach ist das. Aber es fällt schon auf, das die Radfahrer, die die StVo nicht kennen, sich oft sehr wichtig nehmen. Auch die werden nicht gehasst, eher müde belächelt, weil sie sich ja zu Unrecht aufregen also sozusagen mit "unglaublicher Dummheit".

  5. 89.

    Ich danke ihnen für das Beispiel mit welcher unglaublichen Dummheit hier Autofanatiker "argumentieren".

  6. 88.

    "Sie haben's einfach nicht verstanden, leider. "

    Was genau habe ich denn nicht verstanden? Dass hier Autofantiker unterwegs sind, die keine Argumente, dafür aber umso mehr Hass besitzen?

  7. 87.

    Als Anwohnerin und Berlinerin bin ich sehr froh über die Entwicklung und bitte die hier Meckernden, mal von der ‚die da oben, wir hier unten’-Attitüde Abstand zu nehmen. Hier wird Senatsgeld endlich für die Lebensqualität der Menschen ausgegeben, unter Bürgerbeteiligung ganz nebenbei. Nochmal ausdrücklichen Dank an den abgesägten Florian Schmidt, der sich am Bergmannkiez festgebissen und damit wesentlich zu den positiven Veränderungen beigetragen hat.

  8. 86.

    2.Teil: Zitat von Frau Hermann: ....diejenigen, die in unseren Kiezen leben....... Wem gehören die Kieze? Den Grünen alleine? Stören da z.B. mobilitätseingeschränkte Menschen? Möchte man die Wohnungen der Senioren? Ich dachte bisher, die Stadt lebt von Mischung und gehört allen. Aber wie vermessen ist das denn, wenn grüne Politiker von "unseren " Kiezen reden. Wo ist der Unterschied zu manchen Afdlern, die ihre Kieze auch von bestimmten Gruppen freihalten wollen. Nicht Separierung sondern Mischung und rücksichtsvoller Umgang sind urban. Die Friedrichstr.ist natürlich keine Wohnstr., aber ist es jetzt dort schöner oder eher provisorisch hässlich und ist es fussgängerfreundlich? Nicht wirklich.

  9. 85.

    Kann man mir das erklären? Das GfA das unseren schönen Platz pflegt und abwechselnd mit der Bsr täglich von Partymüll reinigt, kommt nach 11 mit dem Lastenrad (Gartengeräte, Rasenmäher, Abfuhr Müllsäcke)Der Bfdler mit dem Mittagstisch kommt vor 11. Pakete, die ich täglich für die Nachbarn( besonders für die 2 pkwlosen WG ) gern annehme, kommen vor 11. Die Straße wird verstopft da es wegen der Verkehrsberuhigung nur eine Abfahrtsmöglichkeit gibt und Lieferwagen nicht wenden können. Ab 11 ist dann Ruhe ? Dürfen Verwandte, die mich mal zum Arzt fahren, mit dem PKW kommen...Taxis wahrscheinlich, aber auf Dauer teuer. Gibt es dann mehr Busse auf den umliegenden Hauptstr. damit auch Familien mit Kinderwagen besser mitkommen...die müssen jetzt schon zu bestimmten Zeiten ewig warten und nehmen deshalb den PKW wenn sie Oma besuchen. Zu 82: die müssen alle mit dem Rad kommen...das macht meine Hilfe im Winter bestimmt gern, so zu ihren 3 Senioren zu kommen. Ich hab es noch nicht verstanden.

  10. 84.

    Ich stimme Ihnen insofern zu, als dass die "Fahrkultur" unabhängig des gelenkten Verkehrsmittels ist. Der Denk- und Handlungsfehler besteht oft genug darin, aus einer Umweltfreundlichkeit des Rades einen Rückschluss auf das Zurückhaltende bei der Fahrweise zu schließen. Das ist pauschal gedacht nicht so. Und genau darauf muss reagiert werden. Wenn eine Radverkehrstrasse berücksichtigt werden soll, muss sie auch Vorkehrungen für eine Geschwindigkeitsbremse mit beinhalten.

    In Potsdam ist dies am unteren Ende der Langen Brücke leider versäumt worden.

  11. 83.

    Die Kasernierung der Jüngsten abseits allen Geschehens war einmal. Der Mensch lernt schließlich hinzu, als bloß fortdauernd Reservate zu schaffen, damit zumeist nicht benutzte Gegenstände durchschnittlich 23 Stunden lang nutzlos herumstehen und anderen den Platz wegnehmen.

  12. 82.

    Ist ja alles schön und gut, muss man den Anwohnern nur noch beibringen dass die Kollegen vom Service, Klempner, TV Service und ähnliches nur noch von 6.00 bis 11.00 vorbeischauen. Alles wie immer gut durchdacht.

  13. 81.

    Wenn die RRG Regierung nicht bald abgelöst wird,und eine etwas vernünftigere Regierung kommt,dann gibt es bald kein Berlin mehr sondern das Dörfchen Berlin.Noch sind wir eine Gross Stadt,aber wie lange noch?Übrigens Statt Spielstrassen konnte man ja auch vernünftige Spielplätze bauen.

  14. 80.

    echte Berliner gibt es doch kaum noch. Seit 53 Jahren lebe ich hier und Kämpfte für den Erhalt des Urbankrankenhauses, geben die Baumfällungen am Landwehrkanal usw. Musste mit ansehen wie gegen unseren
    Willen Umbauten am Ufer vorgenommen wurden und dadurch noch mehr Lärmbelästigung entsteht. Ist
    Frau Herrmann alles bekannt. Bin bis vor 3 Jahren auch noch 20 bis 40 km mit dem Rad gefahren, geht aus
    gesundheitlichen Gründen nicht mehr, Auch Frau Herrmann kommt noch dahin, sie kann es sich dann aber
    leisten Taxe zu fahren. Bin jetzt froh, dass mein 29 Jahre altes Auto noch nicht seinen Geist aufgab.
    Vielleicht merkt ja einmal jemand das die Grünen die Berliner bevormunden wollen.
    Habe die Bomben im Keller, die Russen, die Teilung Berlins überlebt, so werden ich doch auch noch den
    Schwachsinn der GRÜNEN überleben.

  15. 79.

    Berlin soll eine Hauptstadt sein und keine Kleinstadt, wenn ich mich recht erinnere.

  16. 78.

    Sie sprechen mir aus der Seele! So spaltet man und schafft künstliche Feindbilder!

  17. 77.

    "Die Vormachtstellung des Autos ist vorbei" - bitte zu Protokoll nehmen, Fr. Hermann vordert die Einrichtung staatlicher Pferdezuchtstationen, die stadtweite Umstellung auf Liefer- , Müllsammel-, Kranken-, Omnibus- Fuhrwerke, die Einstellung von Kutschern, Hufschmieden, Pferdepflegern, Mistkehrern, Tierärzten. - Es müssen Wohnhäuser abgerissen werden um Remisen einzurichten, Pferderuheplätze und selbstverständlich Wiesenflächen zur Ernährung der Tiere. Be Berlin, be sexy.

  18. 76.

    Die Grünen haben diese Stadt nicht verstanden. Mit der radikalen Politik gegen Autofahrer spalten sie die Bürger in Gruppen. Illegale Aktionen werdèn unterstützt und Bürger vergreifen sich an Eigentum, das Auto. Ich bin Fußgänger habe eine DB Monatskarte,habe schon immer ein Fahrrad und ein Auto. Ich hatte mit der Srrasse noch nie Probleme wenn sich jeder respektvoll -und die StvO hält Autofahrer zahlen Steuern und Parkgebühren. Was ist aus der Friedrichstr geworden, welche angeblich für Fußgänger autofrei im Pilotprojekt umgesetzt wurde. Fussgänger werden von radfahrern rücksichtslos verdrängt! Radikale Hetze der Grünen. Diese Politik unterstellt, dass jeder Autofahrer grundsätzlich sinnlos sein Auto benutzt und als Statussymbol anschafft. Falsche und dumme Unterstellungen. WIr haben ein Auto damit Pferdesport und 3 Jobs bewälltugt werden können. Demokratie heisst gestalten für alle und nicht Verbote und gegen andere radikaliseren. Als Kind wollte ich nicht auf einer spielstrasse spielen,obwohl es sie da beteits gab. Es gibt schönere Orte für Kinder. Naja jetzt spielen Erwachsene damit Verbote angeblichen Sinn versprühen. Berlin ist nichts für Grüne Politiker, sondern für die echten Berliner. Ich hoffe auf die Verdrängung bei der nachsten Wahl!

  19. 75.

    Immer weiter so, Berlin schafft sich ab.

  20. 73.

    "Ich hoffe auf die Wahl im nächstem Jahr und hoffe auf Verdrängung der Grünen!"

    Was bieten denn die anderen Parteien den Fußgängern? Oder den Radfahrerern? Denen geht es doch nur um Autofahrer.

  21. 72.

    Es gibt sicherlich auch unter Autofahrern eine recht breite Akzeptanz für verkehrsberuhigte Zonen in der Innenstadt. Was stört ist jedoch, dass das Verkehrsgeschehen dominierende Autos mit Lenkern, die die Straße als ihr Hoheitsgebiet ansehen, zugunsten der radfahrenden Zunft, die dieses Recht genauso beansprucht, planiert wird. Wenn verkehrsberuhigt dann bitte komplett - Rettungs- und Lieferverkehr frei. Konsequenterweise können auch RadfahrerInnen die 500Meter mal schieben, um eine entscheidende Wirkung für eine solche Zone zu entfalten. Solange sich Radfahrer und Radfahrerinnen (ja, auch Frauen) so benehmen, wie es derzeit der Fall ist, kann es gar nicht anders gehen.

  22. 71.

    Sieht ein bischen aus, wie die Radwege in Amsterdam.

    Dort kann man vermutlich mit verbundenen Augen über eine Straße laufen aber einen Radweg betreten sollte man lieber nur mit äußerster Vorsicht. Das ist dort echt lebensgefährlich, denn Radfahrer und dort ebenfalls fahrende Mofas bremsen eher nie.

  23. 70.

    Sie setzen also Bürger mit Autos gleich? Interessant. 500 METER! Wir reden hier von 500 Metern autofreie Straße.

    "tommy" war derjenige der den Begriff "krank" benutzt hat, für Begriffsstutzige haben ich das Zitat in "" gesetzt.

    Also bin nicht ich derjenige, der seine Wortwahl überdenken sollte. Haben sie in der Bergmannstraße in Immobilien investiert oder warum echauffieren sie sich so?

    Und wie aggressiv sich hier Autofanatiker und Radfahrerhasser benehmen ist gut dokumentiert.

    "2 vorbeirasender Radler [...] ohne Rücksicht und Vernuft durch die Strasse heizen [...] Radrowdys [...] unsachlichen und aggressiven Kommentare [...] beleidigt werden sollen".

    Um nur einige Beispiele zu bringen. Ich habe das Wort "krank" nicht aufs Tapet gebracht aber hier passt es, solche Kommentare sind krank!

    "Es ist hier vieles auf ein unerträgliches Niveau gesunken, schade." Allerdings und man kann nachlesen wer dafür verantwortlich ist!

    Und genau so fahren die dann auch.

  24. 69.

    Ich drücke der Frau Herrmann beide Daumen das sie sich durchsetzt. Endlich mal jemand der sich für die Menschen einsetzt und erkennt das Städte nicht "autogerecht" sein müssen. Von solchen Politikern müßte es viel mehr geben.

  25. 68.

    sag ich doch, sie leben noch nicht lange in Berlin. Fragen sie beim deutschen Wetterdienst nach, dann wissen sie es.

  26. 67.

    @ JanBerlin PankowMittwoch, 16.09.2020 | 06:55 Uhr

    Das ist schon alles lustig zu lesen. Es soll für einen lieferverkehr möglich sein, zwei Radwege und natürlich Grünflächen für Insekten. Alles gut aber es gibt die Eier Legende Wollmilchsau einfach nicht!

    ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

    Na eben - darum verschwinden ja nach und nach die Strassen und eben hoffentlich auch die Autos.... das nennt sich "Entwicklung" und basiert auf "Erfahrung". Und wir erfahren eben, dass der Autoverkehr in dieser Form keine Zukunft hat, auch wenn es den Einen oder Anderen nicht passt.... und da die Eierlegende Wollmilchsau nicht existiert, müssen eben die Autos auf Dauer stark reduziert werden. Im Grunde ganz einfach.

  27. 66.

    Bei Blitzeis kommen Sie mit dem Auto auch nicht besser vorwärts und gegen normale Winterwitterung hilft der städtische Räumdienst. Leider räumt der zur Zeit nur Radwege mit blauem Schild. Die andren sind ja nicht benutzungspflichtig, so dass Radfahrer dann zwangsläufig auf die Straße müssen. Das traut sich nicht jeder, mit den aggressiven Autofahrern um einen herum.

  28. 64.

    Lieber Thomas, geben Sie es auf, mit 2-radmechaniker kann man nicht diskutieren.

  29. 63.

    Erkläre mir doch bitte mal einer der Unterschied zwischen Fußgängerzone und autofreie Zone. Fußgängerzone sagt mir, dass sich dort nur Fußgänger bewegen dürften. Autofreie Zone wie in der Friedrichsstr. erlaubt auch die Benutzung durch Radfahrer. Also was soll das nun in der Bergmannstr. werden, autofreie Zone oder Fußgängerzone?

  30. 62.

    Sie sollten vielleicht Ihre Wortwahl mal überdenken (falls möglich). Und der rbb24 sollte vielleicht bzgl. der sog. Nettiquette mehr darauf achten, ob Diskussionsbeiträge gepostet werden oder lediglich Andersdenkende beleidigt werden sollen. Es ist hier vieles auf ein unerträgliches Niveau gesunken, schade.

  31. 61.

    Hurra, herzlich willkommen im Kiezle! Zugereiste und Touristen verdrängen normales Berliner Leben!

  32. 60.

    Die rbb24-Überschrift ist schlicht falsch. In einer Fußgängerzone fahren auch keine Fahrräder, zum Fahren gibt es nur Ausnahmen zum Liefern, Polizei, Feuerwehr, u.Ä. Also bitte verschönern Sie eine Klientelzone nicht mit irreführenden Schlagzeilen.

  33. 59.

    Der Fußgängerüberweg über den Radweg. Na ob das funktioniert. Bin gespannt wann die ersten Fußgänger um oder angefahren werden. Gestern als Fußgänger erst mitbekommen das Radfahrer genauso egoistisch sind wie di3 so verteufelten Autofahrer.

  34. 58.

    Beispiel Friedrichstr. Zeigt die grüne Politik, dass es nicht um die Fußgänger geht. Diese werden zwar Projektbildern gezeigt, aber im Endprodukt geht es vorrangig um Radfahrer. In den Grün regierenden Bezirken ist mittlerweile der Konflikt von den Grünen Politikern soweit vorrangetrieben worden, dass Bürger sich an fremden Eigentum vergehen. Man spricht die Strasse gehört allen, aber nimmt kein Blatt vor dem Mund zu zeigen, dass Autofahrer und Fußgänger den Raum für Radfahrer nimmt. Es werden Gruppen gegeneinander aufgehetzt. Ich bin Fussgänger, habe ein Fahrrad und eine DB Monatskarte und zahle als Autofahrer Steuern. Ich hoffe auf die Wahl im nächstem Jahr und hoffe auf Verdrängung der Grünen! Sie haben die Stadt Berlin nicht verstanden!

  35. 57.

    Ist doch wirklich lachhaft. Sie sagen die Friedrichstraße ist freundlicher geworden! Kontaktieren sie bitte ihrer Optiker, denn es gibt keine Autos mehr, dabei Radfahrer, die die Leute anpöbeln. Da wird das Rad nicht geschoben. Man muss regelrecht ausweichen. Und die Geschäfte nörgeln, denn die Parkhäuser bleiben lehr, es wird weniger gekauft, da nicht transportiert werden kann. Und schauen sie mal auf dem Bild - Fußgängerzone bedeute laufen - da sind Radwegen, die paar Meter können die Räder geschoben werden. Aber nein, da müssen wir uns wieder in acht nehmen als Fußgänger. Und das wollen sie in der Residenzstrasse? Studieren sie erstmal den Verkehr, bieten die Ausweichmöglichkeiten ( vielleicht die kleinen Nebenstraßen ) und die Anlieferungen und die Anwohner kommen dann per Luftpost.

  36. 56.

    Schon mal aufgefallen,je mehr solche Bereiche eingerichtet werden, desto "mutiger" werden die Radler. Scheint auch kaum einer zu wissen, das an einer Bushaltestelle die Fußgänger Vorrang haben und nicht durch klingeln sich Durchfährt erzwungen wird. Lieferzeiten ab 6.oo Uhr, da brauchen die Anwohner wohl keinen Wecker.

  37. 55.

    Andre als krank zu bezeichnen fällt ihnen immer leicht, aber vielleicht sollten Sie ihre völlig unsachlichen und aggressiven Kommentare auch einmal überdenken!

  38. 54.

    Es geht doch angeblich um Lösungen für alle Bürger und die Aufteilung der vorhandenen Flächen für alle Nutzer.
    Wie kommen Sie dann auf die wahnwitzige Idee die Autos auszusperren?

  39. 53.

    Ja richtig Schnee von Kreuzberg bis zum Grunewald, wann soll das gewesen sein? Also ich bin die letzten Jahre auch im Winter Rad gefahren. Bei Blitzeis haben übrigens Autos auch Probleme, also hebt sich der Vorteil auf.

  40. 52.

    Das ist schon alles lustig zu lesen. Es soll für einen lieferverkehr möglich sein, zwei Radwege und natürlich Grünflächen für Insekten. Alles gut aber es gibt die Eier Legende Wollmilchsau einfach nicht! Wenn die Berliner Regierung mehr Grünflächen schaffen will , warum wurde zum Beispiel das gesamte Areale um den Hauptbahnhof nicht begrünt nein da wird ein Betonklotz nach dem anderen hoch gezogen klar haben alles andere Regierungen entschieden aber auch das wird man in 10 oder 20 Jahren über die Taten der Grünen sagen! Zum Glück muss in diesem Land kein Politiker für irgendwas gerade stehen was er in seiner Amtszeit so entscheidet! Viel Spaß dann beim Fahrradfahren

  41. 51.

    Der Geifer läuft in der Tat bei so manchem Fanatiker aus dem Mund. Das sieht man wieder einmal bei der Wortwahl in Ihren Kommentaren. "Fußgängerzone" und "autofrei" sind trotzdem weiterhin zwei paar Schuhe.

  42. 50.

    Find ich jetzt nicht so schlimm, die 500m Fussgänger*innenzone. Lässt sich doch leicht umfahren. Nur den Radschnellweg wrde ich nicht so bauen, da besteht die Gefahr das die fahrradfahrenden Personen ohne Rücksicht und Vernuft durch die Strasse heizen. Ich bin für Fahrradwege mit Kopfsteinpflaster ( Katzenköppe). Das bremst die Radrowdys von alleine aus. Auch der 2rad- mechaniker würde dann die Geschwindigkeit anpassen müssen. Zumindestens gehe ich mal davon aus, das er auch gerne und schnell mit seinem Superbike unterwegs ist. Schönen Tag

  43. 49.

    Endlich - das einzig wahre. Wo seit Jahrzehnten alle kreuz und quer laufen, wo schon immer Läden eine Fußgängerzone quasi erzeugen, endlich! Bitte durch bis einschließlich Markthalle.

    Fast jedem Berliner Kiez fehlt die Fußgängerzone. Ist in Steglitz und Zehlendorf nicht anders. Wer nicht will, dass alle außerhalb shoppen oder zu Amazon gehen, muss endlich fast jeden alten Dorfanger zur Fußgängerzone machen.

    Und glaubt mir, das geht! Schon der Radweg in Steglitz stört null. Kein Stau, nix. Vorher standen da eh nur 2. Reihe Parker! Die sind nun endlich auch weg.

    Geht doch, siehste!

  44. 48.

    @2Radmechaniker: "menschengerechte Stadt" aus der Feder eines permanent verbal Aggressiven zu lesen, ist skurril. Als Fussgängerin(ehemals Radnutzerin) und ÖPNV- Nutzerin wurde ich noch nie !!! von anderen Fussgängern oder von Autofahrern angeschnauzt - hingegen von Radfahrenden auf Gehwegen täglich! Gerade am letzten We eingefangen: ich gehe bei grün über die Straße, muss wegen 2 vorbeirasender Radler auf dem Überweg stehen bleiben und rufe hallo ich habe doch grün. Gebrüllte Antwort: Wenn's dir nicht passt, geh doch bei rot. Soviel zum respektvollen Umgang der "menschenfreundlichen" meist männlichen Radler.

  45. 47.

    Ein hoch auf die Grünen, Berlin entwickelt sich zum Dorf zurück. Bitte kein RRG Senat mehr in Berlin, denn das ist der Untergang.

  46. 46.

    Nur vertragen sich Radfahrer und Fußgänger nicht. Die Radler sind einfach zu agressiv.
    Lieber eine echte Fußgängerzone mit Cafés, Sitzplätzen, Bänken.
    Gute Beispiele sind Altstadt Spandau oder die Wilmersdorfer.

  47. 45.

    Fahrräder sollen gleichberechtigt werden und mehr Raum bekommen. Wo ist die Gleichberechtigung, wenn ein Verkehrsteilnehmer ausgeschlossen wird? Da hat sich doch gar nichts geändert, ist bloß eine Verschiebung.
    Verschobene werden können dann auch gleich die Kontrollen der Einhaltung von Verkehrsregeln: Fahren entgegen einer Einbahnstraße, fahren ohne Licht, fehlendes Anzeigen einer Richtungsänderung, zuweites ausfahren der Fahrspur und und und....von Fahrradfahrern! Dieser HickHack Kfz gegen Rad geht einfach aufn Keks, nehmen Sie alle hin, das alle Bestandteil des Verkehrs sind, inkl den künftigen Entwicklungen, die uns nach Pedelec, eScooter und hoverBoard noch so blühen.
    Wenn Sie die oben gezeigte Visualisierung allerdings als ihr Ideal empfinden, sollten Sie schlicht nicht in einer Großstadt wohnen.

  48. 44.

    Also ich war am Samstag Nachmittag in besagtem Abschnitt der Friedrich Straße. Tote Hose war da. Leere Läden, halbvolle Café s.
    Also wenn das die ideale Vorstellung einer autofreien Stadt ist...gute Nacht.
    Die einzigen die auf ihre kosten kamen, waren die rasenden Radfahrer in der neuen Mittelspur

  49. 43.

    "Die wievielte tote Fußgängerzone wollen sie denn noch, wo um 19 Uhr tote Hose ist? Und was genau haben sie an "autofreier Straße" nicht verstanden?"

    Der alltägliche/nächtliche Hochbetrieb auf der Bermannstr. mutiert schlagartig zur Toten Hose nur weil da keine 24/7 Fahrräder durchfahren können? Der Radverkehr kann genauso gut über die Nebenstraßen laufen, mit dem gewaltigen Vorteil dass man das Rad die letzten Meter über die Fußgängerzone *schieben* kann.

    Ich hab auch nicht autofreie Straße gelesen, Frau Hermann sprach explizit von "Fußgängerzone" und das wird ja gerade nicht geliefert.

    Und jetzt nehmen sie den Schaum vorm Mund, der steht Ihnen nicht.

  50. 42.

    "Mag ziemlich viel Ideologie bei Frau Herrmanns Verkehrs- und Stadtpolitik dabei sein. [...] Das sieht man auch wieder an den Reaktionen hier (wegen 500m Straße)."

    Dem stimme ich zu und so sehr viel Ideologie sehe ich nicht bei Frau Herrmann, das sieht nur durch die Autofahrerbrille so aus. Im Gegenteil, die Dame ist sehr pragmatisch und selbstkritisch, wie man nachlesen kann:

    https://radzeit.de/monika-herrmann-ich-kann-nur-empfehlen-sich-etwas-zu-trauen/

    "Selbst wir als Grüne im Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg haben das Thema Radverkehr lange nicht ernst genug genommen. Das ist jetzt anders. [...] Ein Problem ist in allen Bezirken die Personalsituation. Um Radinfrastruktur zu schaffen, brauchst du entsprechende Fachleute im Amt. [...] ch möchte nicht über die anderen Bezirke urteilen. Ich kann nur empfehlen, sich etwas zu trauen ..."

  51. 41.

    Sehr gut, bitte mehr davon! In der Friedrichstraße sieht man plötzlich viele freundlich schauende Menschen statt grimmig hupender Autofahrer. Auch die Gewerbetreibenden sind begeistert. Bitte sowas auch in der Residenzstraße!!!!

  52. 40.

    Ja, er ist schon ein wenig berechenbar, unser Thomas... schimpft tagein, tagaus aus Zehlendorf auf die anderen Bezirke die "zu links" und "zu grün" für ihn sind.

  53. 39.

    Das kann sich aber sehr schnell ändern. Haben Sie schon einmal blitz Eis in Berlin erlebt, da kommen sie nicht
    einmal über die Brücken. Wir hatten schon so viel Schnee, da konnte man von Kreuzberg bis zum
    Grunewald mit Langlauf Ski laufen. Sie sind also kein Berliner.

  54. 38.

    "Warum nicht eine richtige Fußgängerzone, wie es auch in allen anderen Städten Deutschlands möglich ist?"

    Die wievielte tote Fußgängerzone wollen sie denn noch, wo um 19 Uhr tote Hose ist? Und was genau haben sie an "autofreier Straße" nicht verstanden?

    "Die Vormachtstellung des Autos und die Zeit der autogerechten Stadt sind vorbei. Diejenigen, die in unseren Kiezen leben, haben größtenteils kein eigenes Auto und bewegen sich klimafreundlich mit dem Rad, dem ÖPNV oder zu Fuß fort. Daher fordern sie zu Recht mehr Flächengerechtigkeit und mehr Platz für die Menschen."

  55. 37.

    "krank" sind in erster Linie ihre Kommentare hier. Man merkt förmlich den Geifer in ihren Mundwinkeln. Man kann nur hoffen dass sie nicht so fahren wie sie schreiben, ansonsten ist ganz schnell die Pappe weg!

  56. 36.

    Ich lese Fußgängerzone, sehe aber zwei fette Radwege auf dem Bild. Die müssen nicht sein. 500m kann man auch mal schieben.

  57. 35.

    Sie müssen die letzten Winter in Berlin nicht verbracht haben. Ich kann ihnen sagen, man kann das ganze Jahr mit Fahrrad fahren.

  58. 34.

    Warum nicht eine richtige Fußgängerzone, wie es auch in allen anderen Städten Deutschlands möglich ist? Die Cafés hätten mehr Platz auf der Straße und für Bepflanzung und Kunst auf dem Asphalt bliebe auch Platz.

    Dieses "hauptsache Autos bleiben draußen, aber bloß nicht die Radfahrer verärgern" ist weder Fleisch, noch Fisch (, noch Gemüse).

  59. 33.

    Warum muss man die Bölschstr eigentlich langfahren, dort würden doch nur die Anwohner lang fahren. Der Durchgangsverkehr fährt doch über die Fürstenwalder Straße oder den Müggelseedamm.

  60. 32.

    Schickt endlich die Grünen in die Wüste.
    Das ist einfach nur sinnlose Steuerverschwendung, Ab der nächsten Wahl muss noch mal viel Geld aufgebracht werden um den ganzen Schwachsinn wieder rückgängig zu machen

  61. 31.

    Wie bei den meisten Projekten in dieser Stadt gab‘ es auch im Fall Bergmannstraße eine rege Bürgerbeteiligung. Wer mal auf so einer Dialogveranstaltung war, dem dürfte sehr schnell klargeworden sein, das es dort eins nicht gibt: Konsens. Stattdessen fliegen da schon mal Stühle. Also muss irgendjemand eine Entscheidung treffen, denn so wie es ist kann nicht bleiben. Und nun hat man sich für diese Lösung entschieden. Gut so!

  62. 30.

    Wenn Pferdefuhrwerke kommen regen sich wieder alle über Pferdeäpfel auf. Man kann dann die ganze
    Bergmannstraße als Erdbeerfeld umwandeln, dafür sind dann die Pferdeäpfel gut und fördern das Wachstum.
    Dann können sich vielleicht auch gering Verdiener einmal Erdbeeren leisten.

  63. 28.

    I don‘t think so. Aufgrund der eher milden Winter kann man year round Fahrrad fahren. Und wenn es mal nicht geht, dann eben mit Bus und Bahn.

  64. 27.

    Sie werfen doch hier wild mit den "Begriffen aus der Parteidoktrin" der FDP und AfD herum!

    Wenn sie nichts zum Thema beitragen können oder wollen, das lassen sie doch ihre Finger bei sich!

    Wie in der Friedrichstraße, ein winziges Stück Straße soll nicht mehr dem Goldenen Kalb und Moloch Auto geopfert werden und einige spielen sich hier auf als stünde der Untergang des Abendlandes kurz bevor und faseln vom "Fahrradwahn".

    Die Zeit der autogerechten Stadt ist vorbei, es kommt die menschengerechte Stadt, wenn auch quälend langsam. Finden sie sich damit ab!

  65. 26.

    Haha....Berlin halt. Klasse. Bitte mehr davon! Wie gewählt so geliefert. Zurück in die Steinzeit ...

  66. 25.

    Frau Herrmann wird sich wundern, was auf sie im Alter an Krankheiten noch auf sie zukommt. Meine Anregungen
    Räder zu Kennzeichnen und Pflichtversicherung einzuführen, wird überhört. In der Bergmannstraße befindet
    sich ein Ärzte und Rehazentrum wie Behinderte dort hinkommen sollen, ist Frau Herrmann völlig egal,
    Im nächsten Jahr sind doch Wahlen, vielleicht erinnert sich der Wähler dann noch daran, was wir den GRÜNEN
    in Friedrichshain-Kreuzberg so zu verdanken haben. Sie werden von unseren Steuern bezahlt, schon vergessen?
    Sie sollten lieber dafür sorgen, dass der Fuhrpark des Senats abgeschafft wird und niemand mehr morgens
    und abends zum Dienst gebracht und wieder nach Hause gebracht wird. Fragen sie doch einmal auch Frau
    Günther ob sie auf ihr Dienstfahrzeug verzichtet!!!

  67. 24.

    Ich finde es ja immer echt süß, wie hier im Forum das Auto als die Lösung aller Wegeprobleme in der Stadt betrachtet wird. Mehr Strasse, weniger Stau? Hat sich mittelfristig nirgendwo auf der Welt eingelöst. Alles eine Haltung aus den 60ern des letzten Jahrhunderts. In Wirklichkeit sinkt auch die Autoanzahl in Berlin pro 1000/EW seit Jahren. Dass da eine lautstarke Minderheit aus Nostalgikern trotzdem der Meinung ist, alles müsse exclusiv für Ihre Bedürfnisse gestaltet sein, verwundert ob der entsprechenden Sozialisationen und Anspruchshaltungen nicht wirklich. Platz ist aber immer nur begrenzt vorhanden. Warum nicht mal alle Parkplätze auf öffentlichem Fahrbahnland in kostenpflichtige Parkplätze verwandeln? Da kann man sich ja beim Monatspreis gerne an den aktuellen qm-Preisen für Wohnungen orientieren.

    tl,dr: OK Boomer: Auto tot, heult weiter, aber bitte leise.

  68. 23.

    Der Kiez hat geschätzt ca. 10 km Straßen, davon sollen jetzt 5% in eine Fußgängerzone umgewandelt werden ;) Es bleibt also vorerst immer noch mehr Platz zum Parken. 2 U-Bahnen fahren nördlich und westlich am Kiez vorbei. Also ich freu mich drauf und werde dann sogar noch lieber Freund*innen in der Gegend besuchen.

  69. 22.

    Keine Menschen mehr in Berlin nur Grün wählen ,dann schaffen wir das.

  70. 21.

    Fußgängerzone mit Fahrstreifen für Fahrzeuge? Hält der RBB es mittlerweile für völlig normal, dass die in Fußgängerzonen unterwegs sind? Veralbert die Leser bitte nicht ständig.

  71. 20.

    Dann dürfen ja wohl auch keine Taxen, Behindertenfahrdienste, Handwerker Paket und Leferdienste usw dort entlang fahren. Und hoffentlich müssen die dann nicht in den Nebenstraßen halten.

  72. 19.

    Das bisher planende Architekturbüro möchte mal wieder verdienen. Die Planer kommen aus einer Kleinstadt in ... sag ich nicht.
    Eine Einbahnstraße wäre Intelligenter. Hintergrund: Hier fährt doch ständig der Notarzt und die Polizei durch und bei soviel Besuchern muss auch das gesichert sein. Diese Situation wird hier nicht berücksichtigt. jetzt fängt der Zirkus schon wieder an. Im Bürgerbeteiligungsverfahren haben sich die Bürger gegen eine Fußgängerzone ausgesprochen.
    Jetzt muss einfach mit Ja oder Nein abgestimmt werden.

  73. 18.

    Man merkt doch gleich mit welcher Intelligenz Autofanatiker ein kleines Stückchen autofreie Straße verteufeln.

    Wahrscheinlich sind die noch in der Zeit der Pferdekutschen stehengeblieben. Und btw. div. Paket- und Lieferdienste experimentieren erfolgreich mit E-Lastenräder und E-Transportern. Die könnten also die ganze Zeit beliefern.

    In Fußgängerzonen geht das ja auch. Da darf man dann auch mit der Taxe zu Arztbesuchen o.ä. Ihre infantile Aufregung ist also völlig fehl am Platz.

    https://www.fairkehr-magazin.de/archiv/2015/fk-05-201500/2015-5-titel/5-2015-umweltfreundlich-liefern/

    P.S. Der Leiferverkehr ist der, der am meisten unter dem täglichen selbst fabrizierten Dauerstau der Autofahrer leidet. Die stehen stundenlang im Stau weil vor ihnen eine Blechkarawane von KfZ steht, wo sich gerade mal ein Mensch allein drinnen befindet. Der tagtägliche Wahnsinn eben.

  74. 17.

    Zu der Ideologie von Frau Herrmann, braucht man sich sicher nicht mehr zu äußern. Für solche Leute ist jedes Wort zu schade. Natürlich, wenn die Bergmannstr. und andere Straßen autofrei werden, retten wir das Weltklima. Dümmer geht immer! Hauptsache eine breite Radrennstrecke in einer sogenannten ''Fußgängerzone'' bauen. Das ist alles nur noch krank!

  75. 16.

    Sie werfen doch hier wild mit den "Begriffen aus der Parteidoktrin" der FDP und AfD herum!

    Wenn sie nichts zum Thema beitragen können oder wollen, das lassen sie doch ihre Finger bei sich!

    Wie in der Friedrichstraße, ein winziges Stück Straße soll nicht mehr dem Goldenen Kalb und Moloch Auto geopfert werden und einige spielen sich hier auf als stünde der Untergang des Abendlandes kurz bevor und faseln vom "Fahrradwahn".

    Die Zeit der autogerechten Stadt ist vorbei, es kommt die menschengerechte Stadt, wenn auch quälend langsam. Finden sie sich damit ab!

  76. 15.

    "Dieses wäre für wichtiger als Straßen zu Fußgängerzonen zu machen. "

    Aber total unwichtig im Vergleich zu Schulen und Bildung.

  77. 14.

    Wie schön dass die ganzen Nörgler hier in den Kommentaren bei den nächsten Wahlen nicht die Mehrheit haben.

  78. 12.

    Ihr Zehlendorf-Interesse an der Bergmannstraße ist beeindruckend, geht aber völlig am Kreuzberg-Interesse vorbei.

  79. 11.

    "sind auch in den grünen Hochburgen die Anwohnerstraßen erstaunlich vollgeparkt, weil viele Leute einfach auf das Auto angewiesen sind."

    Ist dem so? Also dass es vollgeparkt ist durch Anwohner, von denen viele auf das Auto angewiesen sind? Ich kenne es aus einem anderen Kiez, bei dem eine Parkraumbewirtschaft eingeführt wurde. Da gab es plötzlich viele freie Parkplätze. Auch kenne ich es von einem Umzug aus Kreuzberg nach Friedrichshain - Parkplätze gab es plötzlich quasi vor der Haustür.
    Und "angewiesen" ist auch ein recht dehnbarer Begriff.

    Mag ziemlich viel Ideologie bei Frau Herrmanns Verkehrs- und Stadtpolitik dabei sein. Aber mit Fakten und rationalen Agieren kommt man schwerlich gegen die vorherrschende und tief verankerte Ideologie der "autogerechten Stadt" schwer an. Das sieht man auch wieder an den Reaktionen hier (wegen 500m Straße).

  80. 10.

    @ Genervter Anrainer+bergDienstag, 15.09.2020 | 18:31 Uhr

    Die Tendenz ist klar und das sich Einige dagagen wehren auch. Grundsätzlich müssen wir die Städte umbauen und das Jeder mit dem eigenen PKW fährt ist auf Dauer stark kontraproduktiv. Bin letztens mit dem Rad von Pankow nach Waltersdorf zur Arbeit gefahren - geht auch :-)
    Also, wer sich wehement gegen die "bösen Grünen" wehrt, sollte vielleicht auch ein Stück weit seine eigenen Ansichten überdenken... Ich für meinen Teil kann diese ganzen Blechbüchsen nicht mehr sehen !

  81. 9.

    Ich bin dafür auch die Menschen auszusperren, die sind das Hauptübel.
    Wie wäre es gleich auch das Pflaster zu entfernen und endlich wieder Pferdefuhrwerke einzuführen. Warum aber sollte dann ein terminierter Lieferverkehr mit den bösen Autos zugelassen werden?

  82. 8.

    Wieso machen die Grünen nicht gleich ganz Berlin Auto frei und wir legen uns alle Fahrräder zu oder Ferdekutschen so wird dann auch die Ware für die Geschäfte werden auch so geliefert. Wir haben doch wohl andere Probleme in dieser Stadt die Bürgerämter Bürger freundlicher und Bürger näher zu machen damit der Arbeitende Bürger auch mal einen Termin bekommt. Zur Zeit Anrufzeiten Montag bis Mittwoch von 9Uhr bis 12Uhr und Donnerstag und Freitag von 12Uhr bis 15Uhr um einen Termin zu bekommen die auch nur für den Tag vergeben werden. Dieses wäre für wichtiger als Straßen zu Fußgängerzonen zu machen. Aber unsere lieben verantwortlichen Senatoren leben ja wohl schon im Wahlkampf und der Bürger wird wie immer verarscht.
    Hochachtungsvoll Stoll Karl-Heinz

  83. 7.

    "Dass die Bergmannstraße radikal neu gedacht werden muss, ist richtig, aber bitte ohne den Blick durch die ideologische Brille."
    Nur leider ist die grüne Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann gar nicht in der Lage ihre ideologisch stark verfärbte Brille abzunehmen.
    Wenn man die Rhetorik dieser Dame aufmerksam zur Kenntnis nimmt, ist die Verwendung von Begriffen aus der Parteidoktrin schon dramatisch. An einem Konsens für alle Bürger ist sie nicht im geringsten interessiert.

  84. 6.

    Grundsäzlich gut. Nur: Handwerker arbeiten 6 bis 22 Uhr. Apotheken u.ä. Geschäfte werden mehrmals am Tag beliefert. Havarien passieren nicht nur zwischen 6 und 11. Was ist mit Alten und Behinderten, die diesen ganzen Fahrradwahn nicht mitmachen können? Ich pflege selber meine 80-ig jährige Mutter, da geht ohne Auto nix. Da sind manchmal 50m ein Problem. Was ist mit Arztpraxen? Ende des Autowahn ja, aber unüberlegte Schnellschüsse und Fahrradwahn nein. Negativbeispiel Bölschestr.: Generöse Fahrradspur eingerichtet, Autos teilen sich mit Straßenbahnen die verbliebene Spur, Bahn steckt im Stau. Auch ein Fahrrad ist Individualverkehr und hat, wo es nicht anders geht, dem ÖPNV Vorrang zu lassen.

  85. 5.

    Die Bürger Kreuzbergs müssen das nur noch bis zur nächsten Wahl mit den Grünen aushalten. Dann hoffentlich siegt dann wieder die Vernunft.
    Wie realitätsfern Frau Herrmann, die sich nach 21:00 Uhr nicht mehr durch den Görli traut, ist, ist in den Äußerung "Die Vormachtstellung des Autos und die Zeit der autogerechten Stadt sind vorbei." zu erkennen, denn heute schon, haben die Radfahrer in der Bergmannstraße die Mehrheit.

  86. 4.

    Im Winter fahren die Radfahrer auch wieder Auto...

  87. 3.

    Manch einer, wird sich die vorfristig abgebauten Parklets, Findlinge und die grünen Punkte auf dem Aspahlt wieder zurückwünschen, wenn diese Pläne wahr werden! Ich hoffe das Bezirksparlament stimmt dem zu.
    Wenn mit der Lieferzeit von 06:00 - 11:00 Uhr der Zeitraum gemeint ist, in dem das Befahren der Fußgängerzone für Liefer-Kfz erlaubt ist, finde ich das okay, solange in den Nebenstraßen weitere Lieferzonen für LKW eingerichtet werden, die auch nach 11:00 Uhr genutzt werden können. Die Belieferung der Bergmannstr. ausschließlich auf den vormittäglichen Zeitraum zu beschränken, wäre hingegen unrealistisch,

  88. 2.

    Warum denn nicht gleich so und stattdessen erst die teuren Experimente mit Parkletts und Punkten und ....

  89. 1.

    Eine Fußgängerzone in der Bergmannstraße ist mit Sicherheit eine sympathische Idee, denn die jetzige Situation ist für viele Verkehrsteilnehmer schwer erträglich und auch gefährlich, das weiß ich aus eigener Erfahrung als Autofahrer und Fußgänger. Allerdings muss das Gesamtkonzept stimmen. Denn dafür, dass die "Vormachtstellung des Autos angeblich vorbei" sei, sind auch in den grünen Hochburgen die Anwohnerstraßen erstaunlich vollgeparkt, weil viele Leute einfach auf das Auto angewiesen sind. Es wohnen nicht nur "Ökos" in Kreuzberg, deshalb wäre es schön, wenn es mal ohne dieses Anti-Auto-Gequatsche ginge. Dass die Bergmannstraße radikal neu gedacht werden muss, ist richtig, aber bitte ohne den Blick durch die ideologische Brille.

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