S75 im S-Bahnhof Zoologischer Garten (Quelle: imago/Engler-Gora BERLIN)
Audio: rbb 88,8 | 16.09.2020 | Matthias Bartsch | Bild: imago images

Kein Verkehr zwischen Zoo und Friedrichstraße - Berliner S-Bahn bis Montagfrüh unterbrochen

Bauarbeiten auf der Berliner Stadtbahn: Seit Mittwochmorgen fahren keine S-Bahnzüge zwischen Friedrichstraße und Zoologischer Garten. Auf diesen Alternativrouten kommen Fahrgäste ans Ziel.

Der S-Bahnverkehr auf der Berliner Stadtbahn ist seit Mittwochmorgen stark eingeschränkt. Zwischen Bahnhof Friedrichstraße und Zoologischer Garten ist die Strecke durchgehend gesperrt, wie es auf der Störungseite der S-Bahn Berlin am Dienstag hieß. Der Grund sind Schienenerneuerungen auf der Humboldthafenbrücke.

Gesperrt ist ebenfalls die S5 zwischen Zoologischer Garten und Westkreuz, zwischen Warschauer Straße und Friedrischstraße fährt sie nur im 20-Minutentakt. Die S7 fährt außerdem nicht zwischen Ostbahnhof und Friedrichstraße.

An den Bahnhöfen Friedrichstraße, Hauptbahnhof, Bellevue und Zoologischer Garten wird ein Schienenersatzverkehr mit Bussen angeboten. Die Bahn empfiehlt Fahrgästen auch, die Strecke mit der U2 zu umfahren oder die stündlichen Regionalzüge zu nehmen, die über Zoo, Hauptbahnhof und Friedrichstraße fahren. Am kommenden Montag (ca. 1:30 Uhr) sollen die S-Bahnen auf der Stadtbahn wieder planmäßig verkehren.

Sendung: Inforadio, 16.09.2020, 7 Uhr

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26 Kommentare

  1. 26.

    Klar... Ich finde auch, die BVG sollte jedem über 20 einen personalisierten Brief mit Fahrplanänderungen schicken! Täglich!

    *Ironie mal aus...
    Also man kann sich auf vielerlei Arten vor Fahrtantritt informieren, was los ist. Ein Festnetztelefon wird ja wohl vorhanden sein (vermutlich mit Wählscheibe). Wenn nicht, sehe ich es ja spätestens bei Fahrtantritt...

    Manchen muss man wohl alles vorkauen?! Wie manche lebensfähig sind, ist mir ein Rätsel...

  2. 25.

    Darauf will ich auch hinaus.
    Und es kann und sollte Menschen auch nicht übergeholfen werden.

    Das Vorgehen der Bahn AG scheint mir so zu sein, als wenn zu früheren Zeiten, als das Telefon gerade Verbreitung fand, die U-, S- und Straßenbahngesellschaften von ihrer Kundschaft verlangt hätten, vor Fahrtantritt sich noch einmal telefonisch zu erkunden, ob die Fahrt auch tatsächlich stattfindet.

    Alle Fahrplanangaben sind vorbehaltlich auftretender Bauarbeiten. Bitte informieren Sie sich direkt vor Fahrtantritt!

    Dies als gewollte Überspitzung, wohin die Reise ggf. geht, hier bezogen auf die App.

  3. 23.

    Wenn Sie noch erklären, wo die ganzen spezialisierten Baufirmen her kommen, deren Mitarbeiter in der Haupturlaubs- und Ferienzeit (Kinder) arbeiten und wie Berlin funktionieren soll, wenn alles gleichzeitig gebaut und unterbrochen ist, dann bewerben Sie sich bei der Bahn. Solche weltfremden Schlaumeier brauchen die da.

  4. 22.

    Das sehe und empfinde ich auch so. Schnelligkeit scheint leider den Qualitätsanspruch, der bisher Markenzeichen für öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten war, zu untergraben. Ob Regionalbahnen ZUSÄTZLICH einmal die Stunde Verstärkung bekommen oder ob sie insgesamt stündlich fahren, ist doch ein himmelweiter Unterschied.

  5. 21.

    Okay, dem Begriff "Geschwurbel" entnehme ich, dass Sie das DialogANGEBOT über die betreffenden Punkte nicht annehmen wollen. Das ist Ihr gutes Recht, Sie haben diese Schwerpunkte, ich andere. Allerdings hätte es dazu nicht unbedingt eines abwertenden Begriffs gebraucht. Ich empfinde mich auch so in der Lage, ein einfaches "Nein, danke" zu verstehen.

  6. 20.

    Tja, und hier baut die S-Bahn eben zuerst auf der Ringbahn und danach auf der Stadtbahn anstelle die Arbeiten konzentriert in den Ferien durchzuführen.

    Bei all Ihrem Geschwurbel haben Sie leider versäumt, die Alternative aufzuzeigen. Hierzu müssten Sie sich allerdings auch die Geschichte des betroffenen Teilstücks der Stadtbahn anschauen.

  7. 19.

    Dann hätten Sie mich missverstanden. Den Nachholbedarf würde ich in keinster Weise bestreiten. Es ist einfach die Frage, wann und wie gebaut wird und da, so glaube ich, gibt es eine Menge Alternativen. Mir ging es einfach darum, auf einen Mechanismus hinzuweisen, wo eine entwickelte Möglichkeit auch wiederum einen Rückschlag nach sich zieht, analog bspw. des Mechanismusses, dass solange die Prahlerei mit überbordendem Licht nicht aufhört, jede Energieeinsparung wiederum zu neuen und noch effekthaschenderen Beleuchtungsideen führt. Rebound-Effekt wird das genannt.

    Analog verhält es sich m. E. mit den Kommunikationsmöglichkeiten in Hinsicht darauf, sich ernsthafte Gedanken um ausgewählte Termine zu machen, weil die Termine beliebig erscheinen.

  8. 18.

    Sehr geehrte @Luna, es geht mir einfach darum, dass ich von einer Lokalredaktion einfach eine vernünftige und inhaltlich richtige Berichterstattung erwarte. Und diese Berichterstattung vermisse ich beim rbb schon eine ganze Weile. Es gibt immer öfter "reißerische Überschriften und Formulierungen" ala Bild oder BZ. Sollte es inhaltliche Nachfragen seitens der Redaktion geben, stehen dafür die jeweiligen Pressestellen bereit.

  9. 17.

    Früher haben viele solche Bauarbeiten gar nicht mitbekommen, weil das bestenfalls nur nebenbei in der Abendschau erwähnt worden ist. Davor wurde an der S-Bahn nichts gemacht. Besonders krass ist der selbst von der DB nicht übertroffene Wartungsrückstandsrekord von mehreren Dekaden an einigen S-Bahnen, die die BVG übernommen hatte.

  10. 16.

    Dann haben wohl die Verantwortlichen zu sehr auf diejenigen gehört, die darüber gemeckert hatte, dass die Bauarbeitern immer konzentriert in den Ferien stattfinden würden, wo doch nicht jeder so viel Ferien habe wie die Schüler.

  11. 15.

    Ich kann ihnen sagen, das ist kein Berliner Phänomen. Man bekommt es anderorts halt nur nicht so mit. Auch die Wiener sind ständig am Granteln. Die Berufsmeckerer sind halt aus Gewohnheit am Meckern.
    Aber trotzdem hätte ich von der Journalistenbrigade des rbb24 gerne gewusst, woran Journalist ein massive Sperrung festmacht. Wird da auf den Gleisen nicht nur ein rotes Signal sondern eine Mauer aus Beton errichtet, oder was? Ich erwarte von einem Nachrichtenportal eines öffentlich-rechtlichen Senders ein wenig mehr vernünftige Nutzung der deutschen Sprache und Verzicht aufs Reisserische. Beim Niveau-Limbo haben Bild und B.Z. eh mehr Erfahrung.

  12. 14.

    Zur derzeitigen Pandemie-Zeit finde ich es unverantwortlich so viele Menschen im Gedränge fahren zu lassen ohne das Abstände möglich sind!

  13. 13.

    Wenn ich die Kommentare lese, sehe ich wieder einmal, dass zu viele immerwieder unzufrieden sind. Man kann bauen, dann ist es falsch (Zeit, Umfang, Gegenstand) oder man kann nicht bauen, dann ist es ebenso schlecht, weil nichts gemacht wird. Die Menschen (und vor allem die Berliner und deutschen) sind anstrengend.

  14. 12.

    Was um Himmelswillen sind denn massive Sperrungen gegen über Sperrungen?.

  15. 11.

    Na nun seien Sie mal nicht so krümelkackerig. Wir Berliner verstehen das schon, aber im Umland anscheinend nicht. Außerdem gibt es App‘s und Internetseiten, wo man sich informieren kann.

  16. 10.

    Ich glaube eher, dass die Hemmschwelle, derartige Bauarbeiten mitten im normalen Trubel zu machen, dadurch gesunken ist, dass vermeintlich alle Menschen sich per App Alternativen suchen können. Wo vorher Tausende Beschwerdebriefe ankamen, dass Menschen unzureichend oder fehlerhaft informiert wurden, wird es jetzt per Definition in die Eigenverantwortung von Menschen gestellt, damit umzugehen.

    Aus einer Rechtfertigung seitens der Bahn - verbunden mit einer umfassenden Informations-Bringschuld - ist eine Rechtfertigung seitens der Fahrgäste geworden. Motto: Was können wir als Bahn dafür, wenn die Bahnkunden nur unzureichend mit ihren Informationsmöglichkeiten umgehen?

    Diese Entwicklung wird m. E. noch zunehmen.

  17. 9.

    Die Formulierung "stündliche Regionalzüge" könnte bei nicht so wissenden Fahrgästen ggf. Missverständnisse hervorrufen. Stündlich verkehren die Regionalbahnen 7 und 14, halbstündlich der RE 1, außerdem verkehrt da noch während der Hauptverkehrszeit halbstündlich die Regionalbahn 21/22 ab Friedrichstraße in westliche Richtung, mithin auch über Zoo.

    Das ergibt summa summarum 4 Regionalzüge pro Stunde und 6 Züge/Std. in der Hauptverkehrszeit.

    Busse stehen in der Tat im Stau und die sehe ich als keine wirkliche Alternative an. Selbst eine Fahrt vom Zoo mit der U 9 bis Leopoldplatz und Osloer Straße und dann mit der U 6 bzw. U 8 bis Friedrichstraße bzw. Alex dürfte da attraktiver sein.

  18. 8.

    Früher, ja früher wurden solche Baumaßnahmen in den Ferien gemacht und schließlich auch nicht grundlos. Busse stehen im Stau, einer völlig überfüllt, die beiden nächsten fast leer. Aber so ist das, wenn man ausgediente Politiker zu Geschäftsführern macht.. was soll da schon dabei heraus kommen.

  19. 7.

    Als Nutzer der Stadtbahn von Ostbahnhof bis Friedrichstraße, fahre ich wenn geht nicht mit der S-Bahn sondern mit der RE7 und RB14, die RE1 ist mir zu voll und zu viele Fahrräder. Nun habe ich die A-Karte gezogen. Jedes mal wenn auf der S-Stadbahn gebaut wird, treffen sich alle in den R-Bahnen - Hölle.

    Die U2 fährt zwar zwischen Alex und Zoologischer Garten, aber das ist in dreierlei Hinsicht die Hölle: 1. voll, 2. sehr Voll, 3. bis die U2 sich durch den Tunnel bis Zoo durchgequitscht hat, dauert ewig.

    Was mich immer wieder irritiert ist, dass man keinen vernünftigen Ersatzverkehr auf die Beine gestellt bekommt. Wahrscheinlich kein Interesse, weil zu teuer. Man könnte ja vom Ostbahnhof bis Charlottenburg zwei Regionalzüge extra fahren lassen.

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