Fischverpackungen in einem Lieferwagen (Quelle: Polizei Berlin/Twitter)
Bild: Polizei Berlin

Kontrolle am Großmarkt Moabit - Polizei Berlin erwischt Lkw mit ungekühltem Fisch

Bei einer Verkehskontrolle an einem Großmarkt in Berlin-Moabit hat die Polizei am Mittwochmorgen einen Lieferwagen mit Tiefkühlfisch sichergestellt. Der Lkw habe keine ausreichende Kühlung gehabt, sagte ein Polizeisprecher auf Nachfrage von rbb|24 am Donnerstag. Zudem sei der Lieferwagen "hoffnungslos überladen gewesen".

Die Verkehrskontrolle habe die Polizei mit dem Veterinäramt durchgeführt. 45 Lkw seien an dem Großmarkt kontrolliert worden. Davon seien nur acht Fahrzeuge in Ordnung gewesen und hätten weiterfahren dürfen - elf hätten erhebliche Mängel gehabt und seien sichergestellt worden, so der Polizeisprecher.

Sendung: Inforadio, 24.09.2020, 8 Uhr

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um einen Kommentar zu verfassen.

Kommentar verfassen
*Pflichtfelder

Mit Nutzung der Kommentarfunktion stimmen Sie unserer Netiquette sowie unserer Datenschutzerklärung (Link am Ende der Seite) zu. Die Redaktion behält sich vor, einzelne Kommentare nicht zu veröffentlichen.

10 Kommentare

  1. 10.

    @Rudolfo:
    Das Hauptproblem ist, dass die Zusteller mittlerweile ständig wechseln. Man kann das ziemlich gut mit der Post vergleichen. Da wird inzwischen an Sub- und Subsubunternehmen weiter delegiert, welche von der Materie - und oft auch von der deutschen Sprache - keine Ahnung haben.
    Man hat zugunsten des erhöhten Profits die Qualität des Transports heruntergefahren bzw. muss nehmen, was auf dem Dienstleistungsmarkt überhaupt noch angeboten wird, zur Not also auch mal ein Fahrzeug ohne Kühlung, mit welchem Kühlpflichtige Ware transportiert wird.

    Wobei ich Ihnen recht gebe, dass wenn der Empfänger genannt würde, vermutlich von dessen Seite ganz schnell gehandelt würde - zumindest vorübergehend - , um wieder aus den negativen Schlagzeilen heraus zu kommen. Die Nennung der anderen von Ihnen erwähnten Daten hätte vermutlich keine nennenswerten Auswirkungen auf das zukünftige Prozedere.

  2. 9.

    Gut Kommentiert. Danke. Selbst als Laie kommt mir als Kunde in den Supermärkten nicht immer alles sehr Koscher vor.

  3. 8.

    ...richtig so!Nur das Foto passt nicht zum Beitrag, da ist Frischfisch in Styropor Kisten zu sehen.

  4. 7.

    Zum Schutz der Bevölkerung wäre es zwingend geboten, den Namen des Fahrers/der Fahrerin und des Transportunternehmens sowie Auftraggeber und Empfänger zu nennen. Geht wahrscheinlich nicht, weil in Deutschland ausschließlich Täter geschützt werden. Und das wissen Täter und das beruhigt diese ungemein.

  5. 6.

    "Jeder seriöse Händler verweigert die Annahme der Ware."
    Ich würde gerne eine anderslautende Antwort hierauf geben, aber nach über 15 Jahren Berufserfahrung in der Supermarktbranche, speziell im Kühl- und Tiefkühlbereich, kann ich Ihre Aussage so leider nicht bestätigen.

    Wie oft erlebt man als Kunde denn, dass ein Markt keine Kühlware im Regal hat, da er die Annahme verweigert hat?
    Es wird da gerne mal nach dem Prinzip "Pi mal Daumen" die Temperatur bei Anlieferung gemessen bzw. eingetragen. Niemand übernimmt gerne die Verantwortung dafür, eine Lieferung wieder komplett zurückgehen zu lassen (und somit auch keine Ware im Markt zu haben), "nur" weil sie nicht den Vorschriften entsprechend kühl genug angeliefert wurde.

    Anderes Problem: Die Ware steht zwischen Entnahme aus dem Kühlhaus und Verräumen zu lange bei Raumtemperatur im Lager oder Markt, da man mal wieder in die Kasse o.ä. muss.
    Ich war immer ein großer Verfechter des Einhaltens der Kühlkette, was nicht immer gut ankam.

  6. 5.

    Bitte solchen Händlern die Erlaubnis entziehen!

  7. 4.

    Willkommen zurück! Lange nichts von Ihnen gelesen...

    Ja, da wundert sich dann der Verbraucher oder Restaurantbesucher über die anschließenden Vergiftungserscheinungen. Hier wird wissentlich und aus reiner Profitgier mit Menschenleben gespielt! Man stelle sich nur mal vor, der Gammelfisch landet in der Küche eines Pflegeheims. Gruselig!
    Ich finde, Polizei und Veterinäramt müssten viel öfter und vielleicht teils auch verdeckt ermitteln, indem zum Beispiel die Ladevorgänge beobachtet werden. Auch die namentliche Veröffentlichung solcher Hygieneferkel, wie Kommentator 2 es ansprach, dürfte eine abschreckende Wirkung haben. Unser übertriebener Datenschutz schützt leider all zu oft die Falschen!

  8. 3.

    Der Fisch stinkt vom Kopf her. Sehr gut das kontrolliert wird. So etwas geht nun mal gar nicht. Mit keinem Lebensmittel. Igitt.

  9. 2.

    Sauerei!!! Wann werden Händler, die solche Waren verkaufen, endlich nach Feststellung namentlich benannt. Denn er kennt die Vorschriften für Transport und Kühlkette. Also, von wegen, hat er nicht gewusst, läuft nicht. Jeder seriöse Händler verweigert die Annahme der Ware.

  10. 1.

    Und?
    Welche Folgen hat diese Maßnahme?

Das könnte Sie auch interessieren