James-Simon-Park wird erneut geräumt
Pudwell
Video: rbb|24, Morris Pudwell | 20.09.2020 | Bild: Pudwell

Party mit bis zu 700 Personen - Polizei muss James-Simon-Park erneut räumen

Erneut haben sich im James-Simon-Park in Berlin-Mitte Hunderte zum Feiern versammelt. In der Nacht zu Sonntag kamen laut Polizei bis zu 700 Personen im Park an der Museumsinsel zusammen, es wurde laut Musik gespielt.

Die Polizei rückte gegen Mitternacht mit Kräften im mittleren zweistelligen Bereich an, so ein Polizeisprecher. Der Park wurde geräumt, weil die Musik zu laut und der Park zu voll war. zudem hielten sich nach rbb-Informationen viele Partygäste nicht an den pandemiebedingten Mindestabstand.

Dabei kam es laut Polizei aber zu keinen nennenswerten Zwischenfällen.

Damit verlief die Räumung friedlicher als in der Nacht zu Samstag. Bis zu 600 Partygäste hatten sich mit Musikanlagen im James-Simon-Park versammelt. Als die Polizei anrückte, flogen Flaschen, es kam zu mehreren Festnahmen.

Sendung: rbb 88.8, 20.09.2020, 10:00 Uhr

22 Kommentare

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  1. 22.

    Was Sie hier schildern, stimmt mich auch nachdenklich. Selbst gebildete Personen in meinen Bekanntenkreis finden die Verordnungen in Berlin für deutlich überzogen.

  2. 21.

    Tach Sven,

    das nennt sich Demo. Mit Abstand und Masken.

    Das andere ist Dummheit von Menschen deren Existenz nicht ansatzweise in Gefahr steht.

  3. 20.

    In der Naivität das Festival of Light sehen zu können waren wir gestern vorübergehend in dem Bereich zwischen Hackescher Markt und Lustgarten unterwegs.

    Was sich da abspielte - vor den Augen der Polizei - war eine Mischung aus Silvester, WM Public Viewing und Oktoberfest. Da hat sich niemand der zehn-(oder hundert-)tausende Personen an irgendeine Regel gehalten. Als wir dann einen langen Spaziergang durch die Seitenstraßen Richtung Rosenthaler gemacht haben, konnten wir alle Bars bis auf den letzten cm voll sehen.

    Was die Kids machen ist Mist und sollte unterbunden werde. Aber solange eh jeder macht was er will, wird das schwer zu vermitteln sein.

  4. 19.

    So ein Quatsch. Vor dem Brandenburger Tor waren gestern wesentlich mehr Menschen. Fast wie zu Silvester. Da ist es dann ok, weil das alte Leute sind größtenteils? Oder vor dem Dom?
    Kein Wort von dir dazu?

  5. 18.

    In Zehlendorf wurden die Grünen bei der letzten Wahl mit bis zu 36% gevotet. Sollte der Thomas in einem dieser Wahlbezirke residieren, müsste er quasi bei jedem Gang vor die Haustür jedem dritten dem er auf der Straße begegnet skeptisch gegenüberstehen und ihm/ihr einen bösen Blick zuwerfen. Das stelle ich mir sehr anstrengend vor. ;-)

  6. 17.

    Also wenn unsere Frau Merkel nicht endlich mit der Faust auf den Tisch haut und diese bescheuerten Leute die
    ständig Partys feiern eine ordentliche strafe aufbrummt dann können wir alle im Winter uns sehr warm Anziehen
    dann wird sich das Virus so verbreiten das neue Einschränkungen kommen

  7. 16.

    Das wissen wir alles bereits von Ihnen und Ihresgleichen. Wie oft wollen Sie uns die gleiche Platte eigentlich vorspielen. Gähn!

  8. 15.

    Ich verstehe nicht ganz, worin der Unterschied zwischen den überwiegend jungen Leuten in den Parks und den überwiegend älteren (inklusive mir) besteht, die gestern Abend in bestimmt sechsstelliger Zahl bis nach Mitternacht beim Festival of Lights unterwegs waren.
    Beim Festival of Lights war so gut wie niemand mit Maske unterwegs. Der Mindestabstand konnte oft gar nicht eingehalten werden, beispielsweise am Dom und am Brandenburger Tor. Und selbst wenn er eingehalten werden konnte, wurde von vielen - wie im Bericht über die erste geräumte Feier im Park so schön beschrieben - darauf gepfiffen.
    Darüber hinaus an fast jeder Ecke Musik, entweder live oder aus der Konserve und zum Teil so laut, dass eine Unterhaltung mit meiner Begleitung vorübergehend nicht mehr möglich war.

    Ich habe den Eindruck, in dieser Angelegenheit wird mit zweierlei Maß gemessen.

  9. 14.

    "Einsatzkräfte" bei diesen Menschenmengen rigoros ohne Maske? Darf mir auch mal wer erklären, wie man dann mit Hinweisen auf Hygienebestimmungen ernst genommen werden will...

  10. 13.

    Oh Mann, hat Berlin keine Wasserwerfer mehr? Immer der gleiche Kinder Zirkus. Der Staat lässt sich an der Nase durch die Manege führen und ist auch noch stolz darauf...

  11. 11.

    Der Meinung bin ich auch einklesseln und einzeln rauslassen und abkassieren wer nicht zahlen kann muß sich um Geld kümmern damit er oder sie da rauskommen. Für soviel Unverantwortlichkeit dieser Personen gegenüber der Gesellschaft habe ich kein Verständnis. Da helfen nur harte Geldstrafen die auch wehtun im Geldbeutel nicht nur 50 Euro.
    Hochachtungsvoll Stoll Karl-Heinz

  12. 10.

    Da sind zum Glück auch keine links-grünen Idealisten an der Regierung.

  13. 9.

    Dieses Party- und Saufverrückte Volk sollte deutliche Strafen kassieren.
    Es wird doch möglich sein, bis zur Entwicklung des erforderlichen Impfstoffs, mal ohne Party auszukommen und auf andere Rücksicht zu nehmen.

  14. 8.

    "Als die Polizei anrückte, flogen Flaschen, es kam zu mehreren Festnahmen." Das macht sich bestimmt gut bei der Bewerbung auf einen Ausbildungsplatz, wenn die sich das Führungszeugnis anschauen.

  15. 7.

    Warum kassiert man da nicht rigeros ab,der spielen sich die Kosten von selbst wieder ein. In Nürnberg und München sowie Hamburg wird sofort geräumt und abkassiert.

  16. 6.

    Eigentlich in Berlin um das Festival of Lights zu bestaunen (dieses Jahr m.M. nach ein glatter Reinfall), sind wir zufällig auch dort vorbei gekommen. Und jaaa, es störte die laute Musik alle paar Meter etwas anderes...aber auch kein wunder wenn hauptsächlich pupatiere ;-) nicht zu hause sind. Scheint ja hipp zu sein sich dort die Blöße zu geben. Wäre es denn so schwer an den bekannten Plätzen vorab schon nen Streifenwagen zu postieren und jaaa, auch zu kontrollieren? Denn Corona scheint mir da das geringste Übel zu sein. Roch schon seeehr verdächtig und nen Drogenspurhund wäre wohl überfordert. Also im Vorfeld aktiv werden und nicht erst bis mitten in der Nacht warten, bis es endlich über 500 Kids sind! Und die Minderjährigen oder besser noch alles bis 18 dann bitte auch DIREKT zu deren Eltern bringen, nicht einfach gehen lassen. Denke, wenn papa sieht was der sprößling macht, wird sich das schon von allein geben. :-)

  17. 5.

    Ach wäre es schön, wenn für derartige Verstöße Bussgelder erhoben werden könnten, dann wäre der Spuk schnell vorbei und die Neuverschuldung Berlins um einiges geringer.
    Oh...war da nicht was?

  18. 4.

    Wie oft soll jetzt das allabendliche allfällige Theater "mit Kräften im mittleren zweistelligen Bereich an, so ein Polizeisprecher" weiter gehen? Ob sich der träge RRG Müller mal zu einer konsequenteren Linie entschließt?
    Die Gefahr ist groß, dass die Polizeikräfte dann später an anderer wichtiger Stelle fehlen, weil die Überstunden abgebaut werden müssen.

  19. 3.

    Same procedure as last night. Wielange soll das so weitergehen.Wieso werden nicht die Personalien aller illegal Feiernden festgehalten und entsprechende Bußgelder verhängt. Diese Dauerräumungen nimmt doch dort keiner ernst.

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