Symbolbild: Festnahme durch die Polizei (Quelle: dpa/Carsten Rehder)
Bild: dpa/Carsten Rehder

Berlin und Brandenburg - Polizei hebt mit Razzien mutmaßliche Drogenring aus

Mit mehreren Razzien in Berlin und Brandenburg haben Polizei und Zoll am Mittwoch einen mutmaßlichen Drogenhändlerring gesprengt.

Einsatzkräfte vollstreckten laut Berliner Polizei acht durch die Staatsanwaltschaft Berlin erwirkte Durchsuchungsbeschlüsse in Lichtenrade, Mariendorf, Schöneberg, Buckow, Neukölln, Britz, Friedrichsfelde und Brandenburg. Sie nahmen laut Polizei sechs Tatverdächtige wegen des Verdachts des Drogenhandels fest. Es handele sich um drei mutmaßliche Haupttäter im Alter von 17, 24 und 25 Jahren, sowie drei mutmaßliche Kurierfahrer und Abnehmer im Alter von 21, 36 und 44 Jahren.

90 Gramm Kokain und Geld gefunden

Der 36-jährige Verdächtige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Die anderen Tatverdächtigen sollen am Donnerstag einem Haftrichter vorgeführt werden.

Den Maßnahmen seien gemeinsame, umfangreiche Ermittlungen des zuständigen Rauschgiftkommissariats des Landeskriminalamtes, des Zollfahndungsamtes Berlin-Brandenburg und der Staatsanwaltschaft Berlin vorausgegangen.

Bei den Durchsuchungen konnten unter anderem insgesamt circa 90 Gramm augenscheinliches Kokain, ein kleiner fünfstelliger Geldbetrag, Handys und drei Autos beschlagnahmt werden.

Sendung: Inforadio, 24.09.2020, 17:00 Uhr

2 Kommentare

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  1. 2.

    Natürlich ist die Aktion zu begrüßen. Doch sie trifft nicht das Eigentliche. Suchtschicksale beginnen mit den Einstiegsdrogen (Alkohol, Tabak). Diese sind keine „Kulturgüter“. Werbung für Alkohol und Tabak begründet Suchtschicksale. Wer Werbung für Alkohol und Tabak veranlasst, herstellt oder politisch deckt, handelt um ein Vielfaches verwerflicher als der Drogendealer vom Kottbusser Tor.

  2. 1.

    Was für ein Fund!?!

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