Archivbild: Ein Regionalzug am Bahnhof Friedrichstraße am 27.08.2020. (Quelle: rbb)
Bild: rbb

Behinderungen im Bahnverkehr - Stellwerkstörung in Berlin ist behoben

Eine Stellwerkstörung hat bis zum Donnerstagabend zu Einschränkungen im Bahnverkehr in Berlin und Brandenburg geführt. Betroffen waren mehrere Regionalbahnlinien. Gegen 20 Uhr war die Störung behoben, wie ein Bahnsprecher informierte. Zuvor war es bei den Linien RE1, RE2, RE7 und RB14 vorübergehend zu Haltausfällen und Umleitungen gekommen.

Den Angaben zufolge hatte die Störung auch Auswirkungen auf den Fernverkehr. Es kam zu Umleitungen und Teilausfällen einzelner ICE-, IC- und EC-Linien.

Laut einer Sprecherin trat die Störung um 12.30 Uhr auf. Die Haltestellen Berlin-Alexanderplatz, Friedrichstraße, Berlin-Hauptbahnhof, Zoologischer Garten, Charlottenburg, Berlin-Wannsee und Potsdam konnten zwischenzeitlich nicht angefahren werden.

Sendung: Abendschau, 10.09.2020, 19:30 Uhr

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7 Kommentare

  1. 7.

    Ich sehe das garnicht nur bezogen auf die DB. Der Paradigmenwechsel in der Instandhaltung ist ein umfassender.

    Nun muss ja nicht überall Vorsorge getroffen werden, jedoch schon in den wichtigen Bereichen, gerade in Bezug auf die Nutzer dieser betreffenden Bereiche. Hier wird mit der Zeitautonomie der Bahnnutzer wie auch der sonstigen Kunden recht fahrlässig umgesprungen und die (bei der Bahn) werbemäßig propagierte Fahrplangarantie entpuppt sich letztlich zu einer unverbindlichen Fahrzeitangabe.

    Die Alternativen sind in meinen Augen recht klar:
    Entweder, es wird alles getan, um das Angebotene wirklich zu garantieren, auch wenn dies vom beachteten Anfall her als unnötig erscheint oder aber, Störungen werden bewusst in Kauf genommen und sind damit ganz bewusst Teil der Kalkulation. Offenbar wird ein dickes Fell der Kunden unterstellt. Das aber würde ich als recht schillernd betrachten.

  2. 6.

    Eines dieser Sparprogramme hieß DB90 und wurde auf politischem Druck verabschiedet. Die sind zwar längst auf Druck heraus der DB ausgelieferten Aufsichtsbehörde schon lange nicht mehr gültig, müssen aber immer noch an den Stammtischen als Begründung herhalten ohne dass die die Ursache der Störung kennen.

  3. 5.

    Oh eine Meldung aus der Kategorie "in Berlin funktioniert etwas nicht". Ich weiß immer nie genau, ob es noch ein alter oder schon wieder ein neuer Schaden ist.

  4. 4.

    Ich sehe eigentlich nur zwei Möglichkeiten, um derlei zu begegnen, was ja beileibe kein Naturgesetz ist: Entweder aus Gründen der Kostenersparnis die Anlagen immer nur dann zu warten, wenn etwas defekt geworden ist oder aber in Vorsorge, gemäß eines Wartungsrhythmus und gemäß Laufleistung zu warten.

    Vom Letzteren hat sich die Bahn im Zuge ihrer Kommerzialisierung leider verabschiedet. Da gilt das kurzfristige und kurzsichtige Kosteneinsparungsdenken und das zu Lasten der Fahrgäste. Jeder Bahn-Ausbau muss letztlich scheitern, wenn jede neue Anlage eine weitere ist, die bewusst einkalkulierte Störungen produziert, jeder neue Zug ein weiterer ist, der Gleiches bewirkt.

    Vorsorgende Instandhaltung verhindert Notfälle. Die so bezeichnete "ereignisorientierte Instandhaltung" baut auf den Eintritt derartiger Notfälle. Gleich wo. Ob bei Signalen, bei Weichen, bei Zügen ...

  5. 3.

    Der ÖPNV Berlin Brandenburg ist eine Schande. Wer auch die Nase voll hat, bitte beim VCD für eine Verkehrswende unterschreiben. Kann der rbb nicht einmal über die Volksinitiative berichten?

  6. 1.

    Der RE2 ist von der Störung ebenfalls betroffen, auch wenn die Linie von einem Mitbewerber betrieben wird. Das nennt man Fairplay (auch in der Berichterstattung)
    Alexanderplatz, Friedrichstraße, Berlin-Hauptbahnhof, Zoologischer Garten, (alles Bahnhöfe des RE2)
    Demnächst bitte: vollumfängliche Störungsmeldung! Danke!

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