Mehrere Menschen steigen am 27.07.2020 in eine S-Bahn ein und aus (Bild: dpa/XinHua/Shan Yuqi)
Bild: dpa/XinHua/Shan Yuqi

Betrugsmasche - S-Bahn Berlin warnt vor falschen Kontrolleuren

Die S-Bahn Berlin warnt ihre Fahrgäste vor falschen Kontrolleuren. "Hin und wieder versuchen sich Kriminelle, als Fahrkartenkontrolleure auszugeben", heißt es in einer Mitteilung von der Tochtergesellschaft der Deutschen Bahn am Dienstag.

Demnach forderten die Betrüger von Fahrgästen ohne gültiges Ticket, das erhöhte Beförderungsentgelt bar zu bezahlen. Betroffenen rät die S-Bahn: "Tun Sie das nicht!". Im Zweifel sollen sie sich einen Nachweis zeigen lassen, wie den Kontrolleursausweis.

Nur per Geldkarte bei Kontrolleuren zu bezahlen

Kontrolleure, die im Auftrag der S-Bahn Berlin im Einsatz sind, würden dagegen nie Bargeld fordern. Bei ihnen könnte man nur per EC- oder Kreditkarte zahlen.

Außerdem erhalte man einen Beleg über die Fahrt ohne Ticket mit allen wichtigen Informationen - unter anderem mit der Vorgangsnummer.

Die Rechnung könne auch nachträglich innerhalb von 14 Tagen per Überweisung oder in den Kundenzentren und im Kundenbüro am Ostbahnhof bar beglichen werden. In jedem Fall bekommen die Betroffenen eine Quittung. Sie gilt im Rahmen des Tarifes als Berechtigung für die Weiterfahrt.

Sendung: Inforadio, 15.09.2020, 14:30 Uhr

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9 Kommentare

  1. 8.

    Das ist so auch nicht richtig. Meines Wissen nach bleibt man mit 10 Euro dabei. Zu DM-Zeiten war man mit 10 DM jedenfalls dabei. Ansonsten darf man weiterfahren bis zum Ausstieg mit der Quittung oder dem Zahlbeleg.

  2. 7.

    Wirklich schon mal eine Monatskarte besessen?
    Damit kann man natürlich eine Kontrolle später neutralisieren.

  3. 6.

    Zum Glück hört man jetzt nichts mehr von echten Fremdfirmenmitarbeitern im Außenkontrolldienst (Kontrolleure), die auf sofortiger Bezahlung bestanden haben und das Geld in die eigene Tasche gesteckt hatten. War meistens in den Abendstunden in der City bei denen beliebt um vor allem Touris abzuzocken. @rbb24 Team: Bitte nocheinmal im Archiv suchen und zu dem Thema etwas veröffentlichen.

  4. 5.

    @Batman: Meiner Meinung nach darf man nicht weiterfahren. Man muss sich zusätzlich ein Ticket kaufen. Kurz zu den Kontrolleuren. Ein echter Schwarzfahrer erkennt die 10 Meilen gegen den Wind.

  5. 4.

    @Robin: Im Paragraph 9 des VBB-Tarifes ist dazu Folgendes geregelt: "... Ist der Fahrgast nicht in der Lage, sofort den Gesamtbetrag von 60,-€ zu begleichrn, kann er einen Teilbetrag von 10,-€ zahlen. Dafür erhält er dann eine Quittung, die im Rahmen des Tarifes als Fahrtberechtigung (... bis zur Beendigung der Fahrt bis zum Verlassen des benutzten Verkehrsmittels. ..."
    @rbb24-Redaktion: bitte den Artikel entsprechend berichtigen. Nicht das es hier zu falsch verstandenen Informationen kommt.

  6. 3.

    Darf man; hat mir ein Kontrolleur vor ca. 2 Wochen gesagt. Hatte leider meine Monatskarte vergessen....

  7. 2.

    … als ob die echten Kontrolleure nicht schon genug nerven.

    @Robin, also ich hätte jetzt gedacht, wenn man ein erhöhtes Beförderungsentgelt bezahlt hat, darf man damit natürlich auch weiterfahren.

  8. 1.

    Versteh ich den letzten Satz richtig... Wenn man die Quittung bekommen hat für das fahren ohne gültiges Ticket, erhalte ich dann mit dieser Quittung die Berechtigung zur Weiterfahrt?
    Das wäre ja irgendwie komisch, zumal für welchen Bereich und wie lange ist dann die Quittung als Fahrberechtigung gültig, wenn es denn stimmt was hier gesagt wird.

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