Symbolbild: Gesperrtes Hinweisschild zur Bundesautobahn (Quelle: dpa/Jens Wolf)
Bild: dpa/Jens Wolf

Pankow besonders betroffen - A10 und A114 am Wochenende teils gesperrt

Die Autobahn 10 ist am Wochenende zwischen Birkenwerder und Dreieck Pankow voll gesperrt. Dort werden seit Freitagabend 20 Uhr noch bis Montag 10 Uhr Brückenbauarbeiten durchgeführt. Betroffen ist die Strecke in Richtung Prenzlau sowie in Richtung Hamburg, teilte die Havellandautobahn GmbH mit.

Der Verkehr der A10 aus Richtung Autobahndreieck Barnim beziehungsweise Berlin in Richtung Dreieck Havelland wird ab Dreieck Barnim über die A11 zur Anschlussstelle Wandlitz abgeleitet. Zudem gibt es eine Umleitung über die B273 bis Wandlitz, weiter über Zühlsdorf zur L211 nach Lehnitz und über Borgsdorf zur Anschlussstelle Birkenwerder.

Wegen Bauarbeiten wird der Verkehr auf der A10 umgeleitet (Quelle: Havellandautobahn GmbH & Co. KG).
Bild: Havellandautobahn GmbH & Co. KG

Vom Autobahndreieck Havelland in Richtung Dreieck Barnim wird der Verkehr an der A10 Anschlussstelle Birkenwerder abgeleitet und über die B96 nach Birkenwerder, B96A Richtung Schönfließ, L30 nach Mühlenbeck sowie die L21 zur Anschlussstelle Mühlenbeck umgelenkt.

Im weiteren Verlauf wird die A10 im Bereich Dreieck Pankow auf die A114 abgeleitet. Dort besteht an der Anschlussstelle Schönerlinder Straße die Möglichkeit, zu wenden und dann auf die A114 und im Anschluss auf die A10 in Richtung Dreieck Barnim aufzufahren.

Der Abschnitt der A114 aus Richtung Berlin in Richtung Autobahndreieck Barnim ist nicht betroffen. Einschränkungen gibt es dagegen auf den Fern- und S-Bahnlinien.

Behinderungen auch auf A114

Hinzu kommen weitere Beeinträchtigung auf der A114. Die östlichen Fahrbahn zwischen den beiden Anschlussstellen Schönerlinder und Pasewalker Straße ist wegen Straßen- und Tiefbauarbeiten geperrt. Dort wird die Asphaltdecke erneuert.

Von Freitag 5 Uhr bis 2. Oktober 22 Uhr wird daher auf eine Fahrspur verengt. Die Abfahrt in Richtung Buch ist weiterhin nutzbar. Auch die Bucher Straße ist für den Durchgangsverkehr geöffnet.

Sendung: Brandenburg Aktuell, 18.09.2020, 19:30 Uhr

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19 Kommentare

  1. 19.

    "Jetzt machen Sie doch mal eine simple Rechnung, wer für diesen Verschleiß aufkommt und vor allem, aus welchen Mitteln diese finanziert werden? "

    Ich finde es immer äußerst putzig wie sich hier einige als Radfahrer bezeichnnen, obwohl sie vom Thema nicht die geringste Ahnung haben. Ich bin auch kein Astronaut nur weil ich schon mal eine Mondfähre live gesehen habe.

    Jetzt überlegen wir mal kurz wie ein Auto und wie ein Fahrrad Straßen verschleißen, dann wird ihr Milchmädchenrechnung schnell deutlich.

    Radfahrer zahlen Steuern und trotzdem werden Radwege nicht erneuert, teilweise stammen die noch von 1970 (Jakob-Kaiser-Platz)!

    https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2020/09/berlin-fragen-antworten-fahrrad-steuer-radweg.html

    Und Kennzeichen dienen dazu Radwege zu erneuern? HÄ?

    Achja, es grüßt sie ein Mensch, der bis 7,5t alles fahren darf und manchmal auch muß aber zu 90 % seine Räder einsetzt, nicht aus Ideologie, sondern aus Vernunft. Ich bin einfach schneller damit!

  2. 18.

    Daher bin ich FÜR eine Kennzeichnungs- und Versicherungspflicht. Und ich bin auch für eine Art Wegenutzungsgebühr für alle Arten von Verkehrsteilnehmern. Immer nur auf die KfZ-Nutzer zu schielen und zu schimpfen, aber den eigenen Tellerrand als Ende des eigenen kleinen Universums zu sehen, ist zu kurzsichtig und egoistisch. Entweder alle oder keiner.
    Es grüßt ein radfahrender Mensch, der sein Auto und Oldtimermotorrad gerne dort bewegt, wo es artgerecht und sinnvoll ist, aber sonst verdammt gerne die Blechartefakte stehenlässt um das Rad zu nehmen :-)
    Und kommen Sie mir jetzt nicht wieder mit Ihrem ständig gleichen Genöle von Stau, Steuer usw. Damit langweilen Sie nur. Denn Radfahrende verursache auch Staus auf Radwegen.

  3. 17.

    Auch Fahrräder, egal mit welchem Antrieb auch immer, verschleißen die Wege - wer zahlt dafür? Die Radwege, auf denen ich unterwegs bin, sind mitunter ziemlich gefährlich geworden und Meldungen zu Schäden werden nicht bearbeitet, geschweige denn die Schäden ansatzweise beseitigt. Das sind im Übrigen Radwege auf Hauptachsen im Nordosten Berlins. Jetzt machen Sie doch mal eine simple Rechnung, wer für diesen Verschleiß aufkommt und vor allem, aus welchen Mitteln diese finanziert werden?
    Das bloße Wissen um irgendwelche Haushaltstöpfe ist doch nicht relevant - wichtig ist dessen Finanzierung. Kaufe ich ein Rad, zahle ich einmal eine Steuer darauf, dann auf Unterhalt, Zubehör und Ersatzteile. Das sind alles Bundesmittel, da einheitliche MWSt, die auf die Länder verteilt wird. Abgesehen davon, dass Unfälle, die durch Mitradler verursacht werden, kaum über irgendeine Versicherung getragen werden, so der Verursacher ein Haftpflicht hat. Meist bleibt der Geschädigte auf seinen Kosten sitzen.

  4. 16.

    Ziemlich lange gebraucht, um eine weitere sinnlose Frage zu stellen, anstatt mit hinreichend vernünftige Argumenten zu versuchen in den Diskurs zu gehen. Und gelesen haste meinen, von Dir beantworteten Kommentar auch nicht - ist eine echte Glanzleistung. Aber um mal zum Thema 1.2 to Sondermüll zu kommen: das ist übrigens, wie so viele Deiner Argumente, nicht richtig. Diese ganze Fahrzeugflotte ist, eine der Erde entrissene Ressource, die nach Ablauf ihres Lebens als wertvoller Rohstoff wieder recycled wird, auch zu Fahrrädern etc. Das ist doch prima. Und wenn Du meine Worte ansatzweise verstehen könntest, würdest Du meinen kritischen Unterton auch kapieren.

  5. 15.

    "Ein E- bike sind auch 50 kg Sondermüll." Da haben sie leider vollkommen recht, nur wessen Ökobilanz sieht besser aus?
    E-Bikes bringen immer mehr Leute aufs Rad, die sonst nie Radfahren würden. Also ein gesamtgesellschaftlicher Vorteil. In Rechnen sind sie also schwach, wie auch der letzte Satz von ihnen beweist.

    "Ihre Sprüche ziehen nicht mehr und wiederholen sich." Deswegen sprigen sie ja auch immer wieder darauf an, wie ein pawlowscher Hund. :-D

    "Und wenn ich 5000 Euro kfz Steuer im Jahr zahlen soll fahre ich weiter Auto." Das ist schon mal der richtige Ansatz, die KfZ-Steuer muß sich min. verhundertfachen, damit sie die wahren Kosten für ihr Handeln übernehmen. Z.B. die Kosten für die Autobahnen, die sie verschleißen. Bislang zahlen das nämlich alle anderen Steuerzahler für sie mit.

    "Als Faustregel unter Verkehrsexperten gilt, dass ein Kilometer Autobahn im Schnitt rund zehn Millionen Euro kostet."

    Apropos Kopfrechnen. Selbst E-Lastenräder kommen nur auf 40 kg.

  6. 14.

    Welche billige Polemik? Das ist Fakt! Sehen sie sich doch mal in ihrem selbst verursachten Dauerstau um!

    Wievile Personen pro Fahrzeug sehen sie?

  7. 13.

    Deine ewige billige Polemik soll bitte wen erreichen?
    Wer die Straßen nutzt muss halt mit Bauunterhalt rechnen und sollte nicht rumheulen.
    Und auf den Strecken, die ich mit dem Rad befahre, ist ebenfalls ziemlicher Verschleiß, der kaum behoben wird. Also spare Dir Dein unsubstantiiiertes Stigmatisieren Anderer, oder biste etwa neidisch auf sie? Wer Anstand hat, schreibt nicht so einen Quatsch wie Du.

  8. 12.

    Immer fahren wollen, die Straßen be- und abnutzen und dann über notwendige Reparaturen und Umbauten jammern. Meine Güte. Wer das eine möchte, muss sich mit dem Anderen arrangieren.

  9. 11.

    Immer der gleiche Spruch. Ein E- bike sind auch 50 kg Sondermüll. Ihre Sprüche ziehen nicht mehr und wiederholen sich. Und wenn ich 5000 Euro kfz Steuer im Jahr zahlen soll fahre ich weiter Auto.

  10. 10.

    Sie sind doch selber daran Schuld, wären sie mal nicht so viel Auto gefahren. Da werden sie Straßen saniert und die Autofahrer regen sich trotzdem auf. Das erinnert mich an bestimmte Nachbarn, selbes Prinzip.

  11. 9.

    Manchmal geht es nicht anders. Sie wären doch der ersten, der sich Beschweren würde, wenn die Arbeiten eine Woche zu lange dauern würden. Also wir lernen, Leute meckern immer rum!

  12. 8.

    Der Ausbau der Autobahn muss ja unbedingt sein, denn Überlegungen den Güterverkehr endlich wieder auf die Schiene zu bringen ist Verkehrtpolitikern nicht nahe zu bringen. Die Profite der Spediteure sind ja wichtig, während die LKW-Fahrer für rumänischen Mindestlohn ihre Haut zu Markte tragen.

  13. 7.

    Wieder wird der Verkehr, speziell große LKWs, durch kleine Ortschaften entlang der B96a umgeleitet. Das geht dann wieder die ganze Nacht so. Kein Schlafen möglich. Aber 3 Spuren ausbauen, was für ein Versagen der Politik! Irgendwann werden auch die ruhigsten Bürger sehr unruhig werden.

  14. 6.

    Bedanken sie sich bei den tausenden von Autofahrern die meinen sie müssen eine Person mit min. 1200 kg Sondermüll durch die Gegend kutschieren und so Brücken und Straßen schneller verschleißen.

  15. 5.

    Mein Mitleid haben Sie. Es ist aber so, dass Ihre Probleme den Planern und der Politik völlig egal sind.

  16. 4.

    Super abgestimmt, hab heute früh mit dem SEV gegen 5.45 Uhr eine Stunde bis Pankow-Heinersdorf gebraucht, mit dem EXPRESS (!)-Bus, warum kann man mit der Sperrung der Auffahrt nicht so lange warten, bis der SEV beendet ist, dauert doch nur bis Ende nächster Woche!
    Das muss den Planern doch klar sein, dass viele deshalb aufs Auto umsteigen und sich deshalb jetzt durch Buchholz quälen müssen.

  17. 3.

    Das passt ja mal wieder zeitlich perfekt überein mit dem Ausfall der S-Bahn durch Bauarbeiten am karower Kreuz!

  18. 2.

    Sehr unschön, wie der Verkehr auf dem nördlichen Berliner Ring über Jahre behindert wird.

  19. 1.

    Da gibt es bestimmt bald einen Popup-Radweg...

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