Kabelbrand an Frankfurter Allee - Berliner Ringbahn voraussichtlich bis Freitag unterbrochen

Symbolbild - Eine S-Bahn fährt in den Berliner Bahnhof Ostkreuz ein. (Bild: dpa/Arne Immanuel Bänsch)
Audio: JOURNAL | 06.10.2020 | S. Meerheim | Bild: dpa/Arne Immanuel Bänsch

Die Berliner Ringbahn bleibt unterbrochen - und das noch länger als zunächst erwartet: Erst am Freitag soll der Verkehr wieder normal laufen. Auf einem Teil der betroffenen Strecke sollen aber ab Mittwochabend wierder die S-Bahnen fahren.

Fahrgäste der Berliner S-Bahn müssen sich voraussichtlich bis Freitag auf Einschränkungen einstellen. Wie der rbb am Dienstag von der S-Bahn erfuhr hat, soll ab Mittwochbend der Abschnitt zwischen Ostkreuz und Frankfurter Allee wieder befahrbar sein. Das Teilstück zwischen Ostkreuz und Neukölln könne dagegen nicht vor Freitag wieder in Betrieb genommen werden.

Der Verkehr auf der Strecke ist bereits seit Montagmorgen nach einem mutmaßlichen Brandanschlag auf einen Kabelzentralkasten im Bereich S-Bahnhof Frankfurter Allee unterbrochen. Stattdessen fahren Busse.

"An der Behebung der Störung wird mit Hochdruck gearbeitet. Eine Prognose zur Störungsbeseitigung kann derzeit nicht getroffen werden", hieß es auf der Internetseite der S-Bahn. Nach Aussagen der S-Bahn via Twitter dauern die Reperaturarbeiten noch den ganzen Dienstag.

Ersatz- und Pendelverkehr

Am Dienstag ist der Zugverkehr zwischen den Bahnhöfen Neukölln - Treptower Park - Ostkreuz - Frankfurter Allee unterbrochen. Daher kommt es auf den S-Bahn-Linien S41, S42, S8, S85 und S9 weiterhin zu Verspätungen und Ausfällen. Ein Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Neukölln und Frankfurter Allee ist eingerichtet. Zwischen Baumschulenweg und Ostkreuz besteht Pendelverkehr im 20-Minuten-Takt.

Am Montag brannte gegen 5 Uhr ein Kabelschacht im Bereich des S-Bahnhofs Frankfurter Allee. Die Polizei geht derzeit von vorsätzlicher Brandstiftung aus. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes (LKA) ermittelt. Im Internet tauchte ein Bekennerschreiben einer linksextremistischen Gruppe dazu, den Brand gelegt zu haben.

Sendung: Radioeins, 06.10.2020, 8:00 Uhr

18 Kommentare

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  1. 18.

    It may have made me late, and sit in the car for an extra 1.5 hours. I would still give them a beer

  2. 17.

    Bis jetzt habe ich die Berichte zu diesem Thema neutral verfolgt. Aber durch den Anschlag auf die Bahn machen sich die Täter zu meinen Feinden, weil es ein sehr umweltfreundliches Verkehrsmittel und unschuldige Reisende trifft. Ich weiß aber nicht, ob das Beklennerschreiben auf Indymedia Beweis genug ist, wer die Täter sind, oder ob es auch durch Rechte gelegt sein kann. Wer auch immer es war, dem gehört das Recht abgesprochen, sich als links zu bezeichnen.

  3. 16.

    Wenn Sie Herr R und Diese Extremisten etwas verlieren was mit Geld nicht zu bezahlen ist, billigen Sie dem Anschein nach in gleicher Weise Rache als Mittel zum Zweck. Ich habe Sympathie mit dehnen die hier durch die Taten dieser Extremistinnen ihr Liebstes verloren. Und wenn Sie es als Rachsucht und Niederträchtig beschimpfen sage ich "Strike" ja das will ich dann sein.

  4. 15.

    Wenn Sie Herr R und Diese Extremisten etwas verlieren was mit Geld nicht zu bezahlen ist, billigen Sie dem Anschein nach in gleicher Weise Rache als Mittel zum Zweck. Ich habe Sympathie mit dehnen die hier durch die Taten dieser Extremistinnen ihr Liebstes verloren. Und wenn Sie es als Rachsucht und Niederträchtig beschimpfen sage ich "Strike" ja das will ich dann sein.

  5. 13.

    Hallo Detlef!

    Ich denke nicht, dass solche Methoden zum Ziel fuehren!

    Der einzig richtig Weg fuer jeden Berliner sollte der Gang zur Wahlurne sein. Es ist mehr als offensichtlich, wen die Berliner den lachsen Umgang mit diesen Kriminellen zu verdanken haben.

    Maik

  6. 12.

    " Ob nun die Lahmlegung eines Teils des Ringes das richtige Mittel war, um auf die Missstände in der Stadt aufmerksam zu machen, darüber kann man diskutieren "

    FALSCH !!! Darüber kann man nicht diskutieren den egal wie man es dreht bleibt es eine Straftat vom erheblichen Ausmaß und trifft wie so oft in solchen Fällen fast ausnahmslos Unschuldige bzw. Unbeteiligte !!

  7. 11.

    Genau, belangen und "bedanken"...Hauptsache die Schuldigen ausfindig machen und zur Rechenschaft ziehen. Ist das alles, was sie im Sinn haben? Soetwas nennt man Rachsucht. Keine besonder erstrebenswerte menschliche Eigenschaft. Genauso wenig erstrebenswert erscheint es mir, in einer Stadt leben zu müssen, in der jeder ehemals existente Freiraum bis ins letzte marktwirtschaftlich ausgeschlachtet und verwertet wird. Wo Inverstor*innen sich einen Dreck um die Menschen scheren, die in ihren Spekulationsobjekten wohnen (müssen).
    Ob nun die Lahmlegung eines Teils des Ringes das richtige Mittel war, um auf die Missstände in der Stadt aufmerksam zu machen, darüber kann man diskutieren. Indiskutabel ist allerdings der Fakt, dass der Zugriff des Eigentümers (der ja für seine schreckliche Mieter*innenpolitik bekannt ist)auf genau dieses Projekt, einen Angriff auf uns alle, auf die solidarische und vielfältige Stadtgesellschaft darstellt. Diese ist dem Eigentümer herzlich egal....

  8. 10.

    O je, wie so ein Rechtsstaat funktioniert haben Sie noch immer nicht begriffen.

  9. 9.

    So ist es.

  10. 8.

    Hab gehört das waren welche von Der 3.Weg.
    Als Rache, weil sie am Samstag am Demonstrieren gehindert wurden.
    Aber da ja den rechten Autoanzündern in Neukölln auch nicht das Handwerk gelegt wird, erwarte ich hier auch nix.
    Wird wohl wieder im Sande verlaufen und kein Rechter belangt geschweige denn verurteilt. Polizei und Justiz sind halt auf dem einen Auge blind.

  11. 7.

    1.Die Kuschelpolitik des Senats mit linken Gewalttätern beenden.
    2. Allen Senatoren und Abgeorneten Ihre Privat/ Dienstwagen für diese Woche sperren
    3. Leider werden wir Infrastruktur (Schienenwege, Depots) wie z.B. in England üblich mit Zäunen, Stacheldraht und Stromschienen ohne Abdeckung sichern müssen.

  12. 6.

    Die Herrschaften sollten sich
    Endlich mal durchsetzen und die Bude räumen, aber endgültig

  13. 5.

    Da zeigt die RRG-Klientel mal wieder ihr wahres Gesicht

  14. 4.

    Danke an Antifa, Liebig34 und andere Linkschaoten dafür! So zieht man den Unmut unbeteiligter Bürger auf sich.

  15. 3.

    Steht doch da, belangen und bedanken. Lesen hilft! Aber Täter werden in Berlin mangels Kompetenz und Personal nicht ermittelt, statt die Drecksbude einfach zu räumen....

  16. 2.

    Und was würden Sie machen wenn Sie den Namen der Täter wüssten?

  17. 1.

    Na, wenn das nur eine Protestaktion war / ist,
    sollten die Namen der Täter öffentlich gemacht werden. Der mündige Bürger möchte schließlich wissen, wem er die Verspätungen, langen Umwege, geplatzten Termine, Freizeit- und Einnahmeverluste zu verdanken hat und wen er dafür belangen bzw bei wem er sich bedanken kann.

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