Berliner Polizisten (Bild: imago images/U.J.Alexander)
Audio: rbb 88.8 | 12.10.2020 | Juliane Kowollik | Bild: imago images/U.J.Alexander

Vorfall in Friedrichshain - Berliner Polizei untersucht Video mit möglicher Polizeigewalt

Die Berliner Polizei prüft ein Video, das einen Fall von unangebrachter Polizeigewalt zeigen soll.

Das Video soll am Freitagnachmittag am S-Bahnhof Frankfurter Allee in Friedrichshain aufgenommen worden sein. In dem Clip ist zu sehen, wie zwei Männer neben zwei Polizisten stehen. Auf einmal beginnt einer der Polizisten einen der Männer zu schubsen und zu schlagen, bringt ihn zu Boden und schlägt ihm in den Nacken.

Die Umstände sind unklar, etwa was unmittelbar vor der Attacke passiert ist. Das Video sei Gegenstand eines laufenden Ermittlungsverfahrens, sagte eine Polizeisprecherin.

Sendung: rbb 88.8, 12.10.2020, 7 Uhr

35 Kommentare

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  1. 35.

    Herrlich wie Sie sich immer aufregen. Einfach köstlich!!!!

  2. 34.

    Was reden Sie? Wo ist DIE Polizei "Prügelknabe der Nation" ? Wer erzählt Ihnen zu welchem Zweck solch einen Humbug? Und was möchte er stattdessen nicht besprechen?
    Vielleicht nehmen Sie einmal zur Kenntnis, dass es die Mehrzahl der Polizisten zu schützen und zu unterstützen gilt, die ihren Dienst redlich, anständig und professionell versehen.
    Um das zu tun müssen Fehltritte, kriminelles Verhalten und Personen die charakterlich /fachlich nicht geeignet sind hoheitliche Aufgaben in einem bewaffneten Staatsorgan auszuüben, erkannt, benannt und aus dem Dienst entfernt werden.
    Worauf sollte sich ein Polizist der seinen Dienst anständig, redlich, professionell versieht auch sonst stützen? Ausser das er weiss: Nur das findet Unterstützung und erfüllt die Stellenbeschreibung. Der andere hat kein Recht sich sein Kollege zu nennen. Ist natürlich Problem, weiss der Redliche, von seinen Vorgesetzten, dem Minister, die wollen lieber nicht hören wo Kollegen untragbar sind. So wie Sie.

  3. 33.

    Sehr geerhter Herr Stoll,
    ganz richtig! So ist das! Wie Recht Sie doch haben. Unsere Polizei muss sich so viel gefallen lassen und ist der Prügelknabe der Nation. Ich wünsche unserer Polizei alles Gute.

    Ihnen noch einen schönen und angenehmen Tag.

  4. 32.

    Kommen Sie mir doch bitte nicht mit Ihrer billigen Kommunikationstechnik. Sie haben meinem Kommentar nichts zu entgegnen, sagen inhaltlich Null und zur Sache und dem Sachverhalt tragen Sie nichts bei.
    Stellen aber fest, ich müsste selbst meinen Kommentar löschen. Warum? Kraft Ihrer eigenen bitte was Herr RaST1957? Weil man Ihnen folgen muss, da es ein Naturgesetz ist? Sie ein wahnsinnig toller Typ sind? Erklären Sie mir Ihren aggressiven Anspruch auf Gehör und Gefolgschaft im Gesprächskreis oder gar dem Gemeinwesen.
    Leute wie Sie sollten weder Polizist sein, noch die Qualitätsmasstäbe für den Polizeiberuf setzen. Danke für die Klarstellung, dass es Leute wie Sie tatsächlich gibt und weshalb Rechtsstaat und Demokratie Ihre Hoffnungen und Vorstellungen niemals erfüllen können wird.
    Machen Sie Ihre Defizite nicht zum Problem des Gemeinwesens. Niemand muss mit Ihnen Geduld haben Herr RaST1957.

  5. 31.

    Wenn ich bei einem Polizisten, nur ansatzweise ähnlich, die Beherrschung verlieren würde, bekäme ich eine jahrelange Gefängnissstrafe!

  6. 30.

    Sie sollten sich mal IHREN Kommentar in Ruhe nochmals durchlesen. Ich glaube wenn Sie könnten, würden Sie ihn als ungeschrieben kennzeichnen. Denken Sie mal darüber nach.

  7. 29.

    Wen meinen Sie mit "Ein Störer kam von außen hinzu und mischte sich ein."? Ich sehe am Anfang des Videos einen entspannten (achten Sie mal auf Spielbein/Standbein) jungen Mann in schwarzen Klamotten der links bei den Polizisten steht, und einen Mann in bunten, der etwas erklärt (auch relativ entspannt). Da kommt niemand hinzu, vor allem kein "Störer". Statt dessen geht einer der Polizisten plötzlich auf den Mann in schwarz zu und schubst ihn, geht ihn körperlich an (keinerlei Widerstandshandlungen seitens des Angegriffenen), schlägt ihm ins Gesicht, bringt ihn zu Boden und schlägt dem am Boden fixierten nochmals an den Kopf. Der Mann in bunt reagiert zunächst irritiert ("Hallo, bitte bleiben Sie mal ruhig!") und wird dann laut (berechtigterweise, muss man sagen), als er sieht, wie sein Kumpel (als solcher wird er bezeichnet, sie haben Tischtennis zusammen gespielt) behandelt wird.

  8. 28.

    Zitat: "Schauen Sie sich ds Video genau an." . . . "Ein Störer kam von aussen hinzu und mischte sich ein."

    Wie kommen Sie angesichts der Bilder zu dieser Aussage? Es ist im Video weder zu sehen, dass ein Störer noch eine "Gruppe Dritter" hinzu kam, um das Gespräch der Beamten mit dem Mann im Trainingsanzug und dem später Festgenommenen zu stören. Zu sehen ist, dass sich zwei Beamte zunächst ruhig mit zwei Personen unterhalten und einer der Polizisten dann plötzlich sehr aggressiv auf einen sich defensiv verhaltenden Mann losgeht.

  9. 27.

    Schauen Sie sich das Video mal genau an: Da steht ein Bürger mehr als ein Meter vom Polizeibeamten entfernt. Dieser Mann wird im weiteren Verlauf körperlich angegriffen. Währenddessen steht rechts davon ein Bürger im rot-weissen Trainingsanzug. Auch er ungefähr /mindestens ein Meter von den Beamten entfernt.
    Alles was Sie nun interpretieren, ist Ihre Interpretation. Sonst nichts. Es ist das was Sie sich vorstellen können, oder vorstellen wollen. Im Video ist DAS aber nicht zu sehen noch zu hören.
    Die Frage die das Video aufwirft ist: Was kann ein Bürger getan haben, bei dem ein Polizeibeamter 3 Sekunden wartet, um ihn dann zu schubsen, schliesslich ins Gesicht zu schlagen und dann zu Boden zu bringen.
    Die Stellenbeschreibung eines Polizisten lautet nun mal: Er vollzieht unmittelbaren Zwang soweit sie nötig ist für eine polizeiliche Maßnahme. Das hätte hier nur eine Festnahme sein können. Wo erkennen Sie Widerstand, wäre das Sinn der polizeilichen Massnahme gewesen?

  10. 26.

    Ja eben. Hätte es bspw. einen Steinwurf auf den Mannschaftswagen ö. ä. gegeben, wäre eine gänzlich andere Situation am Anfang des Videos zu beobachten gewesen. So sieht man zunächst zwei Beamte, die augenscheinlich routiniert ihrem Dienst nachgehen, bevor einer der beiden ohne in Bedrängnis geraten zu sein auf den jungen Mann einschlägt.

  11. 25.

    Schauen Sie sich ds Video genau an. Der Mann im rot-weissen Trainingsanzug war zu Beginn des Videos mit der Polizei in Diskussion. Ein Störer kam von aussen hinzu und mischte sich ein. Was die Polizei unterbunden hat. Es ist ja desöfteren so, daß sich gleich eine Gruppe Dritter bildet um die Ermittlungen zu stören. Die Polizei hat Routine mit einer derartigen Situation.

  12. 24.

    Anfangs ist zu sehen, dass der später Festgenommene während des Gesprächs mit dem Beamten einen defensiven Ausfallschritt nach hinten macht, was darauf hindeuten könnte, dass eine Beleidigung erfolgte. Die Reaktion des Polizisten gegenüber dem Zurückweichenden (nicht flüchtenden) gleicht dann aber eher der eines Straßenschlägers, als einer regulären Maßnahme zur Personalienfeststellung. Dieser Vorgang muss auch im Sinne der Polizei untersucht werden, daher ist die Veröffentlichung des Videos m. E. durchaus angebracht.

  13. 23.

    Haben hier die meisten etwas an den Augen? Was soll denn bitte vorher passiert sein,was dieses Vorgehen rechtfertigen würde?

  14. 22.

    Ach, Martina, lassen Sie doch einmal Ihre Belehrungen. Das langweilig doch nur noch.
    Ihre politische Ausrichtung ist doch jeden hier bekannt, die kann man in jeden Forum erlesen.
    Leider verfängt es nicht mehr, da man auch jegliche Lust mit Ihnen zu diskutieren dahin hinaus läuft, von Ihnen oberlehrehaft behandelt zu werden. Leider fehlt es Ihnen dazu auch noch an Substanz, auch nur im entferntesten auf Ihre verwendeten Textbausteine zu antworten.

  15. 21.

    Herr JustBerliner - ich würde das Berufsbild des Polizisten nicht so formulieren wie Sie das tun.
    Aber ja. Gerade ein Polizist sollte aufgrund seiner Stellenbeschreibung wissen, das er im Dienst kein Privatmensch ist. Denn auch ein Privatmensch dürfte als Reaktion auf eine Beleidigung nicht unmittelbar die Strafe vollziehen und sein Gegenüber verprügeln. Sie können sich da gerne beim Anwalt, Richter oder Staatsanwalt Ihres Vertrauens kundig machen. Falls Sie an Recht und Ordnung interessiert sind.
    Verstehen Sie mich richtig. Der irgendwie ausländisch Aussehende hätte nach meinem menschlichen und menschelnden Masstab alles Recht den Rassisten mal eben kurz ins Krankenhaus zu prügeln. Als Reaktion auf einer dieser üblichen rassistischen Beleidigungen im Alltag. Aber das ist sicher nicht die Rechtslage. Er müsste mit einer Verurteilung rechnen und dem Rassisten womöglich Schmerzensgeld zahlen.
    Offenbar haben Sie es nicht so mit Recht, Ordnung und Gesetz Herr JustBerliner.

  16. 20.

    Sie haben es erfasst. Genau das wäre professionelles und rechtmäßiges Handeln. Alles andere wäre Selbstjustiz.
    Übrigens ist es vollkommen egal was vorher geschah. Der Polizist hatte eindeutig die Gelegenheit den Menschen ohne viel Tara in Gewahrsam zu nehmen und Anzeige zu erstatten, So sieht man das übrigens auch intern bei der Polizei, weshalb nun ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wurde.

  17. 19.

    Mit anderen Worten:
    Eine(n) Polizisten/*in darf man ignorieren, provozieren, beleidigen, persönlich angreifen, zur Unperson erklären und hat trotzdem nur mit einer professionellen, unpersönlichen und nicht im entferntesten menschlichem Reaktion zu rechnen??
    Aber da manche Mitbürger Polizeibeamte sowieso nicht als Menschen ansehen, wird ihre Erwartungshaltung dadurch nur zu verständlich ...

  18. 18.

    Polizist ist ein Beruf Herr Kai. Zur Stellenbeschreibung, zur Professionalität gehört, nicht immer mit den freundlichsten Mitbürgern zu tun zu haben. Selbst also wenn der Bürger den Polizeibeamten beleidigt, hat der Polizeibeamte aus fachlicher Sicht dem Bürger nicht ins Gesicht zu schlagen. Dieses Video hat ein Anfang und ein Ende. Dazwischen gibt es erkennbar keinen Schnitt. Es vergehen zunächst 3 Sekunden in denen es dem Polizeibeamten möglich war rechtmässig und fachlich richtig zu handeln. Das hat er nicht getan. Er hat den Bürger zunächst geschubst, dann ins Gesicht geschlagen und danach zu Boden gebracht. Keine dieser Handlungen sind in der Ausbildung vorgesehen. Noch gesetzlich gedeckt. Bestenfalls ist der Polizeibeamte von den Anforderungen in seinem Beruf überfordert. Schlimmstenfalls hält er solches Vorgehen für berechtigt und beruft sich dabei womöglich noch auf Leute wie Sie Herr Kai, die ihm solches Vorgehen rechtfertigen.

  19. 17.

    Hm, so viele Einzelfälle, da kommt man mit dem Zählen garnicht mehr hinterher...

  20. 16.

    Und da sind sie wieder, die Tapferen, die mit der ganzen Wucht ihrer nicht vorhandenen Argumente feststellen, daß da ja nicht zu sehen ist, was der Attacke vorausging, die aber gleichzeitig sehr sicher sind, daß da eine Provokation oder Schlimmeres der Betroffenen vorlag, daß das Video verdächtigerweise aufgenommen wurde, das das Video geschnitten und manipuliert ist, weil man ja die Sachen, von denen man überzeugt ist, nicht darauf sehen kann usw usf.
    Man kann sich auf sie verlassen.

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