Ein Fahrradfahrer wird von Lkw erfasst (Quelle: Blaulichtpresse)
Bild: Blaulichtpresse

Bernöwe in Brandenburg - Radfahrerin wird auf Fahrradstraße von Lkw erfasst

Eine 57-jährige Radfahrerin ist am Montagvormittag bei einem Unfall in der Nähe von Bernöwe (Oberhavel) unter einem Lkw eingeklemmt worden. Laut einem Polizeisprecher war der ebenfalls 57-jährige Fahrer des Gülle-Transporters kurz nach elf Uhr rechtswidrig auf einer ausgewiesenen Fahrradstraße gefahren und erfasste dort die Frau.

Die Fahrradfahrerin wurde unter dem Fahrzeug eingeklemmt und musste von den eintreffenden Rettungskräften befreit werden. Sie wurde schwer verletzt mit einem Rettungshubschrauber in das Unfallklinikum Marzahn gebracht. Nach Polizeiangaben befindet sich die Frau nicht in Lebensgefahr.

Unverletzt blieb bei dem Zusammenstoß der Ehemann der 57-Jährigen, der neben ihr ebenfalls auf einem Fahrrad unterwegs war.

Sendung: Antenne Brandenburg, 19.10.2020, 15:00 Uhr

68 Kommentare

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  1. 68.

    Ich wohne auf dem Dorf und zwar im Nachbardorf wo es passiert ist.....wie auf dem Foto gezeigt sehen hier die Radwege aus .....aber ein Berliner kann sich da ja ein Urteil drüber erlauben !

  2. 67.

    "Kampfradler ... Gesäßöffnungen". Sie disqualifizieren sich nicht nur für eine Diskussion, sondern sollten schnellstens an einer MPU teilnehmen. Sowas wie sie gehört nicht auf eine Straße. Nicht einmal als Fußgänger.

    Welche der 38 getöteten Radfahrer waren denn, ihre Meinung nach, "Kampfradler"?

  3. 66.

    Danke an den Anwohner!
    Ich erinnerte mich im vorliegenden Zusammenhang an meine Zeit als Fahrer im Krankentransport - da im Besonderen an eine Strecke Müggelheim/Neuhelgoland Richtung Siedlung Schönhorst. Die dort einzige Zugangsstraße entsprach der auf dem Foto gezeigten - daß dort nicht mehr Unfälle zu verzeichnen waren/sind, ist eigentlich ein Wunder: eng, unübersichtlich durch Kurven und welliges Profil, Gegenverkehr. Wahrscheinlich müssen bestimmte Straßenstrukturen einfach noch besser gekennzeichnet sein und das sollte dringendere Aufgabe der Verkehrspolitik sein als Mautprojekte oder Kennzeichenpflichtideen...
    Bis dahin hilft uns Allen wohl nur dauernde konzentrierte Aufmerksamkeit.
    In diesem Sinne - bleiben Sie alle gesund!

  4. 65.

    "Nur wer die Regeln kennt, der kann sie auch einhalten."

    Die Statistik besagt etwas anderes. Würde ich ihren Tenor benutzen müßte ich über 90 % der Autofahrer völlige Unkenntnis der Regeln und Unfähigkeit unterstellen. Trotz Fahrerlaubnis.

    "Falsches Abbiegen und zu wenig Abstand verursachen besonders viele Unfälle. Diese Grafik zeigt, wie viele Unfälle in Berlin 2019 jeweils durch ein bestimmtes Fehlverhalten ausgelöst wurden."

    Mit weiten Abstand führen eindeutig KfZ, z.B. Mißachten der Vorfahrt.

    https://www.tagesspiegel.de/meinung/vorstoss-der-berliner-polizeipraesidentin-kennzeichen-fuer-fahrraeder-damit-werden-die-falschen-in-die-pflicht-genommen/26289120.html

  5. 64.

    Um hier mal ein bisschen Licht ins Dunkle zu bringen und den Spekulationen zu entgegnen. Nein, der LKW darf dort nicht langfahren, es gibt einen offiziellen Zugangsweg für alle motorisierten Fahrzeuge. Ja, länger zum Klärwerk, aber auch sicherer und breiter. Dass hier auf dem offiziellen Radfernwanderweg auch extrem schnelle Rennradfahrer unterwegs sind ist auch unbestritten. Selbst wir wurden beim Spazieren gehen bereits des öfteren angeschriehen und mussten beiseite treten. Jetzt verhällt es sich jedoch so, dass der LKW an einer der engsten Stelle der gesammten Strecke (Wegbreite) und dann dazu eine doppelkurve mit dichtem Seitenbewuchs(Büsche und niedrige Bäume)rechtswidrig und viel zu schnell unterwegs war. Und genau dort in der Kurvenlage hätte er niemanden entgegenkommen gesehen, selbst mit seinem eigenem Zweitfahrzeug hätte es eine Frontalkollision gegeben. Diese Kurve ist ab dem Blattbewuchs absolut nicht einsehbar, man kann sich nur auf sein Gehör verlassen ...

  6. 63.

    @Hubert, @Manne: Ich glaube Sie sollten den Kommentar von @Martin noch einmal lesen bevor Sie kommentieren. Für mich ist das Geschehen nachvollziehbar.

  7. 62.

    ... doch kann man beantworten, denn wie kann man so einen großen, lauten Störfaktor auf einer übersichtlichen, einspurigen, ruhigen "Straße" übersehen? DAS ist die Frage aller Fragen.
    Vielleicht sollten Geschwindigkeitsbegrenzungen für Fahrräder eingeführt werden. E-Bikes sind normal bei 25 km/h abgeregelt. Wir sollten realisieren, dass das für die motorische und psychische Leistung des Durchschnittsradlers zu viel ist.

    Solange Radfahrer nicht auch einen Führerschein gemacht haben, sollten sie auch nicht am Verkehr Teil nehmen dürfen. Warum sollte nur eine Gruppe die Regeln kennen und die andere Gruppe braucht gar nichts. Nur wer die Regeln kennt, der kann sie auch einhalten.

  8. 60.

    Ah, die Kampfradler sind also gezwungen, sich rücksichtslos gegenüber anderen zu verhalten und diese ebenfalls zu gefährden. Wen man dann noch die Untersuchung der GdV in Münster zu den nicht der Polizei gemeldeten Radunfällen ohne Kfz-Beteiligung im Hinterkopf hat, hält sich mein Mitleid mit solchen Gesäßöffnungen erst Recht noch mehr in Grenzen.

    Wenn der Kampfradler an der Bushaltestelle die ein- und aufsteigenden Fahrgäste nötigt, ist das ebenso wenig zu entschuldigen wie das Abkürzen quer durch Fußgängebereiche oder das Befahren des linksseitigen Gehweges, obwohl es rechts sogar abgepollerte Radstreifen gibt. Gerne wird auch in zügiger Fahrt die rote Ampel über den Gehweg umfahren etc. In Grünanlagen darf auch nicht gerast werden selbst wenn das Radeln erlaubt ...

    Klassisch die gesperrte Oberbaumbrücke, bei der die Kampfradler nicht die gesetzlich zulässige Umleitung nutzen oder das Rad ein paar Meter schieben wollten. Stattdessen wurde vor laufender Kamera draufgehalten.

  9. 59.

    Sie haben meine Frage nicht beantwortet. Aber man erkennt Sie aber trotzdem als 2-radmechaniker

  10. 58.

    Zitat: "Die Frage, WIE der Unfall zustande kam kann niemand der bisherigen Kommentatoren beantworten - also sollten wir uns in dieser Hinsicht alle ein wenig zurückhalten."

    Dort fuhr ein Ehepaar um die 60 nebeneinander auf ihren Rädern auf einer ausgewiesenen Fahrradstraße - und der Güllewagen hat die Frau unter sich begraben. Woran anderes als an der Unachtsamkeit des LKW Fahrers, der sich zudem dort widerrechtlich befand, soll es also gelegen haben?

  11. 57.

    Sie haben mich falsch verstanden. Radfahrerhasser sind andere hier. Und was Unfälle vermeiden oder aufklären angeht, das klappt schon jetzt nicht. Wozu der immense Aufwand? Sicherheit gibt es erst wenn die Infrastrukrur zu Lasten des KfZ ausgebaut wird. Eine Minderheit beansprucht bis zu 90 % des öffentlichen Raums.

    Umso mehr Radfahrer, desto sicherer wird Radfahren, auch ohne Kennzeichen. Und ich bin dagegen die schwächsten Verkehrsteilnehmer gegeneinander auszuspielen. Nicht die Fußgänger müssen Platz abgegen, sondern der MIV.

    https://www.tagesspiegel.de/meinung/vorstoss-der-berliner-polizeipraesidentin-kennzeichen-fuer-fahrraeder-damit-werden-die-falschen-in-die-pflicht-genommen/26289120.html

  12. 56.

    "Die Frage, WIE der Unfall zustande kam kann niemand der bisherigen Kommentatoren beantworten"

    Doch: der LKW-Fahrer war zu schnell unterwegs. Eine andere Erklärung gibt es nicht.

    " Ich lese den Text des ortskundigen Users: drei Häuser sehr abseits von jeglichem Wohngebiet im Wald. Ergo (für mich): die Häuser sind nicht an die Kanalisation angeschlossen und die Straße ist der einzige Zugangsweg - "

    Mit derartigen Interpretationen hingegen sollte man sich zurückhalten. Wenn diese drei Häuser nur diesen einen Zugang hätten: warum ist das dann eine reine Fahrradstraße?

  13. 55.

    Ich möchte gern auf eine sachliche Ebene zurückkommen:
    Ich sehe das Foto zum Artikel: Güllewagen. Ich lese den Text des ortskundigen Users: drei Häuser sehr abseits von jeglichem Wohngebiet im Wald. Ergo (für mich): die Häuser sind nicht an die Kanalisation angeschlossen und die Straße ist der einzige Zugangsweg - also darf auch der Güllewagen dort lang um die Gruben abzupumpen (so etwas gibt es durchaus auch noch in Berlin!, genauso wie Anlieger, Krankentransport, Handwerker, Feuerwehr...
    Die Frage, WIE der Unfall zustande kam kann niemand der bisherigen Kommentatoren beantworten - also sollten wir uns in dieser Hinsicht alle ein wenig zurückhalten. Diskussionen über Kennzeichnungspflicht, Geschwindigkeiten, Fahrbahnbreiten etc. bringen im Moment niemanden weiter - schon gar nicht die betroffenen Unfallbeteiligten.

    in diesem Sinne: von Herzen Gute Besserung - von einem Radfahrer

  14. 54.

    Thema verfehlt, setzen, sechs... Ich kann keine Aggression erkennen, bzw. ist die im Gegensatz zu der im Straßenverkehr marginal.

    Zu der permanenten Aggression gehört es nämlich auch sich einfach nicht an bestehende Gesetze zu halten, hier das Befahren einer Fahrradstraße und tausendfache Vergehen am Tag, bis hin zu Mordversuchen an Radfahrern. Zu dichtes und viel zu schnelles Überholen, schneiden usw. zähle ich als Mordversuch.

  15. 53.

    Kann es sein, dass Sie schon des Öfteren mit gleicher oder ähnlicher aggressiver Argumentation radfahrerbetreffend unter einen anderen Nicknamen gepostet haben?

  16. 52.

    Und die Fussgänger? Auch die verursachen Unfälle. Die bekommen dann auch alle ein Nummernschild. Und diese nassforschen Dreiradfahrer. Und die ignoranten Rollatorläufer ebenso. Und die Wildschweine natürlich auch.
    Was man bei denen so alles für Verkehrsverstöße sieht. Geht gar nicht. Da muss man mal was machen. Senat! Tu was! Aber wieder mal typisch Rot-Rot-Grün!

    Falsches Thema, falscher Ort, ich weiß. Man möge mir verzeihen.

    Zum Thema: Auch wenn das keine wesentliche Rolle spielt: Wurde die Radfahrerin entgegen oder von hinten kommend umgefahren?

  17. 51.

    In gewisserweise gebe ich Ihnen Recht was das mit dem schwächeren Verkehrsteilnehmer an geht aber vergessen sie die Fußgänger nicht, denn die sind ganz unten an der Kette damit meine ich die Verletzlichkeit aber erstens ist der LKW Fahrer kein Radfahrerhasser sondern was man eher vermuten könnte,das er abkürzen wollte und dachte sich da kommt ey kaum einer und Radfahrer werden mir schon ausweichen. Und was das Thema mit dem Nummernschild am Fahrrad an geht , bin ich dafür für solche Maßnahmen( bin übrigens auch einer ) da es soviele Unfälle mit Radfahrer gibt ,die sich nicht an die Verkehrsregeln auch halten , soll aber nicht heißen das andere Verkehrsteilnehmer ausgenommen sind davon, jeder hat sein Beitrag zu leisten, so wie ich natürlich auch.

  18. 50.

    Radfahrerhasser wollen Radfahrer vom Radfahren abhalten, dazu ist ihnen jedes Mittel recht, auch eine blödsinnige Kennung.

    Der Verwaltungsaufwand ist enorm und bringt nichts aber auch wirklich nichts mehr an Sicherheit, was sie hier vorschieben wollen. Da sind wir mitten im Thema. Was hätte der Radfahrerin ein Kennzeichen genutzt? NICHTS!

    An anderer Stelle habe ich bereits aufgeführt was ein Kennzeichen bei tausenden Verkehrsverstößen nur in Berlin am Tag (!) bringt. NICHTS.

    Ein KfZ hat ein weitaus erhöhtes Verletzungspoteial, wie sie hier sehen können, leider.

    Und was hat ihr Unsinn mit dem Thema zu tun? NICHTS. Außer Hetze gegen Radfahrer.

  19. 49.

    Eine einspurige Straße, die durch den Wald führt. Fahrradwege sehen auf dem Dorf und im Wald nicht so aus.

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