Ein beschädigter BVG-Bus halb umgekippt und beschädigt im Straßengraben (Quelle: Morris Pudwell)
Video: rbb|24 | 18.10.2020 | Material: TeleNewsNetwork | Bild: Pudwell

Berlin-Blankenburg - BVG-Bus landet im Straßengraben

Ein Linienbus der BVG ist in der Nacht zum Sonntag in Blankenburg (Pankow) in den Straßengraben geraten und dabei schwer beschädigt worden. Nach Angaben der Berliner Polizei befanden sich in dem Bus der Linie 154 zwei Passagiere, die bei dem Unfall unverletzt blieben. Der Fahrer des Busses sei leicht verletzt und amulant behandelt worden.

Der Bus war nach links von der Fahrbahn abgekommen, in den Straßengraben geraten und dort zur Seite gekippt. Zeugen zufolge mussten Passagiere und Fahrer den Bus durch eine Notausgangsscheibe verlassen, weil der Bus auf der Seite lag. Die Feuerwehr rückte mit schwerem Gerät und zwei Kränen an.

Nach ersten Angaben durch Zeugen am Unfallort hatte der Fahrer versucht, Wildschweinen auszuweichen. Der Bus soll nun von Spezialkräften der BVG geborgen werden.

Sendung: rbb88,8, 18. 10. 2020, 9 Uhr

22 Kommentare

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  1. 22.

    Dann ist es kein Totalschaden, weil der Restwert noch hoch genug ist. Was hier zu sehen ist, ist zügig reparierbar, zumal die BVG eine eigene und gute Werkstatt hat.

  2. 21.

    Einen Baum hat der Bus offensichtlich erwischt, wie man man sehen kann. Die “Ausweichstrecke“ war gar nicht so schlecht gewählt: keine großen Hindernisse, eine ebene Böschung, die ein Umkippen verhindert. Vielleicht hat der Fahrer gar nicht so schlecht gehandelt.

  3. 20.

    Wie kommen Sie denn auf diese Zahl? Klar, eine Frontscheibe beim Bus ist sehr teuer, die Anzeige des Fahrziels nicht billig. Die meisten lackierten Teile sind aus Thermo-Plastik und relativ leicht austauschbar, dazu noch Spiegel, und ausgebeult werden muss auch, nicht einfach: Dennoch sind 250 000 hoch gegriffen. Das reicht (fast) für einen neuen Bus.

  4. 19.

    Was ihr Fahrlehrer gesagt hatte, trifft für ein PKW zu, doch solche in Bus hat einen etwas größeren Bums und deshalb besteht, wenn man drauf hält, für die Insassen ungefährlicher. Auch ist die Frontscheibe sehr viel höher, so dass die Gefahr, dass das Tier durch die Scheibe fliegt, geringer ist.

  5. 18.

    Zehntausende Euros?
    Der Bus sieht, auf dem Bild, nach (fast) Totalschaden aus.
    Es ist ein Citaro der letzten Serie und kostet so um die 200.000 Euro.

  6. 17.

    Die Türen kann man auch von Hand öffnen. Das ist, wenn die Türen über einem Sind, natürlich etwas schwieriger, von Außen dafür leichter.

  7. 15.

    Kleine Anmerkung noch:

    Die Stoßstange wäre dann mit Scheinwerfer hin... 20.000 Euro kostet sowas.

    Der Fall hier nun wird für den Fahrer bedauerlicherweise jedoch 250.000 Euro kosten, sofern die Versicherung nicht gütlich mitspielt... Es soll kein Vorwurf sein. Nur lieber beim nächsten Mal draufhalten, und wie eben beschrieben, ggf. wenn möglich bremsen oder entsprechend handeln. Ausweichmanöver bei PKW's oder LKW's in dieser Situation enden in der Regel wenn nicht vermeidbar mit beträchtlichem Personenschaden bei der Autopsie.

    Für den Fahrer hoffe ich, dass es nach besten Möglichkeiten möglichst Folgenlos bleibt.

  8. 14.

    Sie haber da was verwechselt -- die mit den Stosszähnen, das sind die Elefanten. Wildschweine haben gebogene Hauer, die können nicht bohren, nur reissen

  9. 13.

    Gute Idee, Stolli. Bringt mich zum Entschluss, eine Gegendemo zu organisieren, :Verbot von Wildschweinen als Gefahr für die Busse .Ist genau so dämlich

  10. 12.

    "... unter allen Umständen ausweichen." WTF war das für ein Fahrleerer? Im Nebenjob bei Greeneisen tätig, oder so.
    So'ne Wildsau ist hart - 'n Baum ist härter.

  11. 11.

    Was das Ausweichen bringt, zeigen die durchaus eindrucksvollen Bilder.
    Und @Leo, um Verletzungen mit den Eckzähne zu erleiden, müsste das Wildschwein ca. 1,20 m hochspringen. Das ist wohl etwas unwahrscheinlich, da das Schwein genau so überrascht war, wie der Busfahrer selbst.
    Bei einem PKW wahrscheinlicher, durch die Bauweise des Fahrzeuges.
    Egal, ich organisiere gerade eine Demo, mit dem Ziel, Busse als Gefahr für Wildschweine zu verbieten.

  12. 10.

    Ich gehe mal schwer davon aus, dass die Feierwehr den Bus aufgerichtet und stabilisiert hat, um durch das Fahrzeuginnere weitere Sicherungsmaßnahmen vornehmen zu können.

  13. 9.

    Sowohl 1992 als auch 2000 wurde in der Fahrschule ganz deutlich daraufhin gewiesen, bei drohenden Wildunfällen auf keinen Fall das Lenkrad rumreißen, um den Tieren auszuweichen.
    Vorausschauend auf der Landstraße fahren, Abblenden, Geschwindigkeit reduzieren und notfalls draufhalten.
    Wenn ich mir so das Bild anschauen, hat der Busfahrer einfach Glück gehabt, dass er keine Bäume, seien sie auch noch so jung und dünn, erwischt hat. Ein paar stehen immerhin auf seiner "Ausweichstrecke". Das hätte im wahrsten Sinne des Wortes ins Auge gehen können.

  14. 8.
    Antwort auf [Der von drüben] vom 18.10.2020 um 17:01

    Zuallererst müsste den Wildschweinen natürlich beigebracht werden, die gelbfarbigen Ortseingangsschilder zu lesen, die ja vom Tatort nicht weit entfernt sind. Ein paar Mutationen wird es dazu ggf. noch brauchen.

    Sorry für meine diesmal völlig unsachliche Bemerkung.
    ;-

  15. 7.

    Ich glaube der Schaden und die Verletzungsgefahr bei mehreren über 100kg schweren Wildscheinen mit Stoßzähnen, die sich durch die Scheibe bohren, ist deutlich größer, als beim Ausweichen im Graben zu landen. Nur die Gefahr einen Baum zu treffen ist beim Ausweichen natürlich etwas höher.

  16. 6.

    Wer hat dem Bus vor dem Foto so aufgerichtet, dass die Türen woeder benutzt werden konnten?

  17. 5.

    Ich hatte mit dem LKW auf der Autobahn einen Wildunfall mit einem kleinen Rehbock, Ergebnis 6000 Euro Schaden.
    Und ein Wildschwein ist um einiges schwerer als ein Reh,auch wenn der Bus nicht so schnell war wie ich.

  18. 4.

    Das macht man glaub ich instinktiv obwohl ich in der Fahrschule gelernt habe, Geschwindigkeit runter zu dieser Jahreszeit und wenn man durch Waldgebiete fährt und keine Ausweichmanöver. Die können viel eher tödlich enden, weil man in den Gegenverkehr kommen kann und Bäume stehen da auch rum.

  19. 3.

    Ein Zusammenstoß mit einem oder mehreren Wildschweinen hätte auch bei einem Bus mehr als ein paar Beulen verursacht. Mein Fahrlehrer hat mir gesagt, ich solle Wildschweinen unter allen Umständen ausweichen.

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