Feuer in der Liebigstraße
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Video: rbb|24, Telenewsnetwork | 20.10.2020 | Bild: privat

Feuerwehreinsatz in Friedrichshain - Brand vor dem geräumten Haus "Liebig 34"

Schutt und Gerümpel brannten am Mittwochabend am ehemals besetzten Haus "Liebig 34" in Berlin-Friedrichshain. Die Feuerwehr war mit zahlreichen Kräften vor Ort. Das Haus war Mitte Oktober unter Protest geräumt worden.

An dem vor wenigen Tagen geräumten Haus "Liebig 34" hat es am Mittwochabend gebrannt. Nach Mitteilung der Polizei waren dort aus bislang ungeklärter Ursache Baumaterialien und Schutt aus dem Haus in Flammen geraten. "Es brennen 50 Kubikmeter Müll im und an dem Haus", sagte ein Feuerwehrsprecher am Mittwochabend.

Zwei Stunden nach dem Ausbruch des Feuers hatte die Feuerwehr den Brand gelöscht. "Die Löschmaßnahmen waren umfangreich", sagte ein Feuerwehrsprecher am Mittwochabend. Nun werde das Haus auf Brand- und Rauchschäden kontrolliert. Die Feuerwehr sei mit 30 Kräften vor Ort. Menschen wurden nach ersten Erkenntnissen nicht verletzt. Auch Nachbargebäude wurden durch das Feuer nach ersten Erkenntnissen nicht beschädigt. Zur Ursache des Brands machte er zunächst keine Angaben.

"Liebig 34" - ein Symbol der linksradikalen Szene

Um das Haus hatten der Besitzer und die Mieter, ein Wohnprojekt, mehrere Jahre juristisch gestritten. Bei der Räumung durch ein umfangreiches Polizeiaufgebot war es nach Polizeiangaben unter anderem zu Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz, gefährliche Körperverletzung, Sachbeschädigung, Brandstiftung und Landfriedensbruch gekommen.

Das Haus "Liebig 34" galt als ein Symbol der linksradikalen Szene, um das lange heftig gestritten wurde. Die Räumung hatte der Eigentümer gerichtlich erstritten. Das Haus war ihm nach der Räumung übergeben worden und sehr schnell nach Einsatz hatten dort Arbeiten begonnen, ehemalige Inneneinrichtungen und Müll aus dem Haus waren davor gesammelt worden.

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Sendung: Inforadio, 21. 10. 2020, 22.40 Uhr

21 Kommentare

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  1. 21.

    Dass da jede Menge Sperrmüll in dem Haus abgelagert wurde, haben die illegalen "Bewohner" zu verantworten. Die hatten dort gar nichts zu suchen. Und der mitgebrachte Müll ebenfalls nicht.

  2. 20.

    Das war illegal angeeigneter "Lebensraum". Die Besetzer haben sich ein fremdes Haus gekrallt, es vermüllt und kaputt gemacht. Da gibt es nichts zu beschönigen. Wenn die irgendwo leben wollen, können sie sich Raum mieten oder ein Haus kaufen. So wie alle anderen auch. Wenn ich ein Auto brauche, dann klaue ich auch nicht anderen Leuten den Wagen.

  3. 19.

    Hallo Anwohnerin!

    Das Gericht hat bereits entschieden, dass die Raeumung anzuordnen ist. Sie tun ja so, als waere die Raeumung per Eilantrag entschieden worden, dem ist aber nicht so. Dem ganzen ging ein jahrerlanger Rechtsstreit vorraus.

    Die Schuld liegt einzig und alleine bei den Linksautonomen, die den Rechsstaat und seine Gesetze nicht anerkennen. Und aus Frust haben sie jetzt noch ein Feuer gelegt und die Menschen in der Nachbarschaft gefaehrdet.

    Maik

  4. 18.

    Egal, wer das war, derjenige hat durch seine Aktion Menschenleben gefährdet und gehört weggesperrt. Man stelle sich vor, das Feuer wäre außer Kontrolle geraten und wäre auf Nachbargebäude übergegangen. Bei uns haben sie mal wieder Autos angezündet. Das daneben stehende Wohnmobil hat auch Feuer gefangen. Man stelle sich vor, darin hätte jemand übernachtet. Für mich ist jedes Legen von Feuer in einer so dicht besiedelten Stadt ein Mordversuch.

  5. 17.

    Das habe ich mich auch gefragt. Vielleicht hat der Eigentümer niemanden gefunden, der das zeitnah entsorgt. Wir haben in diesem und letzten Jahr auch oft Schwierigkeiten gehabt (Bau-) Vorhaben umzusetzen, weil es schlichtweg niemanden gab, der diese umsetzen konnte/wollte.

  6. 16.

    Sie haben natürlich recht, aber was erwarten Sie von Leuten, die rein emotional agieren und die Konsequenzen ihrer Taten nie bis zu Ende denken?

  7. 15.

    Die Eigentümer fühlten sich allerdings nicht dazu verpflichtet, ihren Besitz beim Auszug mitzunehmen. Das ist allerdings auch verständlich, hätte der Mietpreis für eine Robbe wohl den Wert der Einrichtungsgestände überstiegen wie auch die BSR privaten Sperrmüll nicht in der Menge annimmt. Auch eine ideellen Wert hatten die Dinge offensichtlich nicht gehabt.

  8. 14.

    Die Räumung war rechtmäßig. Darüber hat ein Gericht geurteilt. ... In den letzen Nächten waren keine Hundertschaften vor Ort ... Außer sie wurden gerufen, wie bei der Auseinandersetzung zwischen Liebig34-Sympathisanten und den Sicherheitsleuten ... Die Hauptaufgabe der sogenannten Securities ist, das Haus zu entrümpeln. Lt. Tagesspiegel wohnen sie im Haus. Ich vermute, dass sie geschlafen haben ... In der Rigaer liegen in Zusammenhang mit dem Umbau der Straße jede Menge Pflastersteine ... In den Artikeln, die ich bisher gelesen habe, stand nichts von einer Schuldzuweisung (allerdings fragt man sich schon, warum jetzt ausgerechnet der vor der Liebig34 liegende Sperrmüll in Brand gerät) Antworten über Antworten.... Vermutlich ist der Vorfall einfach nur Teil der üblichen Post-Räumungsfolklore. Das muss man jetzt aushalten, irgendwann ist das alles Geschichte.

  9. 13.

    Wie dämlich muss man sein, um den Sperrmüll aus dem Haus zu räumen, nicht sofort zu entsorgen sondern auf einem großen Haufen vor dem Haus zu stapeln? Das war doch klar, dass das passieren wird.

  10. 12.

    Genau so sieht's aus. Gestern war es noch Wohnungseinrichtung, heute ist es eine Brandlast... Lebensraum für Dutzende menschen zerschlagen und in eine Gefahrenstelle verwandelt, mit Hilfe von tausenden von Polizisten, Hubschraubern und Räumpanzern. Eigentum verpflichtet? Steht zwar im Grundgesetz, schert die Großgrundbesitzer in dieser Stadt aber einen feuchten Dreck.

  11. 11.

    Warum liegt der Müll da überhaupt noch herum und wurde nicht schon längst weggeräumt? Ich dachte der ehrenwerte Investor will da endlich geordnete Zustände herbeiführen? Oder etwa doch vorher nochmal warm sanieren?

  12. 10.

    Stimmt! Es ist bekannt, dass an der Ecke Pyromanen aktiv sind. Die Presse berichtet oft über Feuerwehreinsätze. Der einfache Bauzaun samt privatem Sicherheitsdienst ist offensichtlich nicht ausreichend. Eine mobile Wache könnte deshalb hilfreich sein oder zumindest eine Videoüberwachung plus intensiverer Bestreifung.

  13. 9.

    Nach der Übergabe durch den Gerichtsvollzieher liegt die rechtliche Haftung beim Eigentümer.

    Von daher hat es wohl kaum etwas mit den ehemaligen Bewohnern zu tun. Also schön ruhig Blauer...

  14. 8.

    Wahrscheinlich haben die ehemaligen Mieter noch den Müll entsorgen müssen ;-) Scherz beiseite, da der Müll normalerweise nicht von alleine brennt, das ist eher eine miese Aktion, von wem auch immer!

  15. 7.

    Könnte ja ein Gericht feststellen das die Räumung illegal war, also das Haus mal schnell unbewohnbar machen ??? Und wo war die Polizei die sonst jede Nacht mit Hundertschaften Friedrichshain belagert? Wo waren denn die sogenannten "Securitys" ? Warum liegt so viel brennbares Material direkt vor dem Haus wo sonst jeder kleine Schnipsel der brennen oder jeder Pflasterstein der geworfen werden könnte sofort entfernt werden??? Fragen über Fragen... Aber Schuld werden wohl in den Medien und Kommentaren wieder die ehemaligen Bewohnerinnen sein. Traurig...

  16. 6.

    Da fand wohl ein Anwohner den Müll nicht so schön.

  17. 5.

    Das zeigt doch wiedermal, daß es den Linksautonomen nur um Randale geht. Wenn Sie mal nachdenken würden, würden sie merken, daß Sie dem Hausbesitzer keinen größeren Gefallen tun könnten, als daß das Haus abbrennt.

  18. 3.

    .. und jetzt bitte noch Mal neue TV Interviews mit Nachbarn die sagen: „War doch alles gar nicht so schlimm! Schade, dass das Haus geräumt wurde...“

  19. 2.

    Hat da etwa wieder jemand eine brennende Kerze vor die Tür gestellt?

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