Symbolbild: Ein Paketbote trägt auf der Straße Pakete. (Quelle: dpa/S. Simon)
Video: Brandenburg Aktuell | 23.10.2020 | T. Jaeger | Bild: dpa/S. Simon

Brandenburg an der Havel - Paketbote mit Hammer angegriffen und schwer verletzt

Ein Mann soll in Brandenburg an der Havel auf einen Paketboten eingeschlagen und ihn schwer am Kopf verletzt haben.

Der 35-Jährige soll sich Zeugenaussagen zufolge am Donnerstag bei dem 23-jährigen Paketboten beschwert haben, dass er mit seinem Kinderwagen nicht ungehindert an dessen Transporter vorbeikomme, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag gemeinsam mitteilten.

Im Verlauf des Streits habe er dann mit einem "gefährlichen Werkzeug" auf den Boten eingeschlagen. Medienberichten zufolge soll es sich dabei um einen Hammer gehandelt haben. Der 23-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der 35-Jährige stellte sich später der Polizei. Eine Mordkommission ermittelt nun wegen eines versuchten Tötungsdeliktes.

Sendung: Brandenburg aktuell, 23.10.2020, 19.30 Uhr

14 Kommentare

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  1. 14.

    Nur ganz nebenbei, Fahrradfahrer pöbeln auch.

  2. 13.

    War auch mein Gedanke! Unglaublich so was.
    Alles Gute dem Paketboten!

  3. 12.

    Ich bin wirklich sehr dankbar dafür, dass der Bericht über die Hammerattake mit der Makroaufnahme der blutigen Grashalme so aufgewertet werden konnte. Ohne diese Bilder hätten die fernsehenden Kinder den Bericht womöglich inhaltlich nicht verstanden. TOll.

  4. 11.

    Ich halte das auch für den falschen Weg. Dass die Agressionen im Verkehr selbst steigen wird in letzter Zeit überall festgestellt. Autofahrer pöbeln sich gegenseitig an, schlagen sich, Radfahrer werden abgedrängt, Rettungswagen werden beschädigt, wenn sie jemanden einparken usw.. Jetzt weitet sich das wie der Straßenverkehr auch auf den Gehweg aus. Den Zusammenhang nennt der Täter in der Aussage im Artikel selbst: "Der 35-Jährige soll sich Zeugenaussagen zufolge am Donnerstag bei dem 23-jährigen Paketboten beschwert haben, dass er mit seinem Kinderwagen nicht ungehindert an dessen Transporter vorbeikomme". Wenn sich am Problem nichts ändert steigt der (Agressions-)Druck auf allen Seiten.

  5. 10.

    Das ist doch nicht mehr normal. Der hat zuviel Kraft und nichts im Hirn.......Ab in den Steinbruch, die Deutsche Bahn braucht immer Schotter für die Gleise....

  6. 9.

    Wollen Sie andeuten, der Paketbote ist selbst schuld?
    Ich würde hier keine Schuldumkehr machen, auch wenn der Paketbote den Verkehr blockiert haben sollte.

  7. 8.

    Ist das ihr Ernst? So, erklären sie sich diese Tat? Das hätte ich nicht für möglich gehalten! Ich habe mich auch schon geärgert, aber der Gedanke zu einem Hammer zu greifen ist mir dabei nicht gekommen.

  8. 7.

    Traumberuf Paketbote.

  9. 5.

    Leider war das irgendwann ja mal zu erwarten. Es wird immer rücksichtsloser geparkt, Feuerwehrzufahrten versperrt, abgesenkte Bordsteine, Kreuzungsbereiche usw... "Kann man noch drum herum laufen" geht mit Rollstuhl oder Kinderwagen aber nicht so einfach. Kinder müssen erst auf die Straße, bevor sie sie einsehen können... Wenn dann die Leute sich auch noch von Ordnungsamt und Polizei im Stich gelassen fühlen erstaunt mich das leider eher, dass das nicht früher passiert ist. Sehr unschönes Symptom eines immer größer werdenden Problems...

  10. 4.

    Nur noch Bekloppte...! Wieso hat ein Mann mit Kinderwagen einen Hammer dabei?! Ich wünsche dem Verletzten dass er wieder vollständig gesund wird...! Trauma fürs Leben!

  11. 3.

    Ich stelle mir das gerade vor:
    Eine Hand am Kinderwagen und in der anderen Hand den immer paraten Hammer?
    Ich hätte eher Buddeleimer und Schaufel oder den Einkauf vermutet.
    Bei manchen macht sich Corona vielleicht doch eher im Kopf bemerkbar.
    Sollte ich das als "Hammerstory" betrachten?
    (Achtung Flachwitz)
    Aber ernstes Problem: steigende tätliche Angriffe gegen Polizei, Feuerwehr, öffentl. Verwaltungspersonal und jetzt Dienstleister.

  12. 2.

    Jetzt laufen die Menschen schon mit einem Hammer im Kinderwagen spazieren. Nee...dazu fällt mir nix mehr ein. Gute Besserung dem Paketboten.

  13. 1.

    Schlimm, dass bei einigen die Frustrationstoleranz so gering ist. Es bleiben immer andere Möglichkeiten, sich ggf. zu beschweren, wenn man es denn für nötig hält. Jemanden aber direkt anzugreifen und das noch bewaffnet und gegen den Kopf, ja, wo sind wir denn. Toller Vater, bei so einem friedliebenden Menschen kann sich der Nachwuchs, wenn er mal nervt oder stört, wahrscheinlich auch auf einiges gefasst machen... Hoffentlich kommt der in Haft und wird auch vom Jugendamt sorgsam überprüft.

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