Streifenwagen der Berliner Polizei eilt mit Blaulicht und Martinshorn durch Berlin
Bild: snapshot-photography/ K.M.Krause

Tätlicher Angriff - 18-Jähriger verletzt in Berlin-Gesundbrunnen zwei Polizisten

Ein wild um sich schlagender Mann soll im Berliner Stadtteil Gesundbrunnen zwei Polizisten verletzt haben. Nach Angaben der Polizei wurden die Beamten in der Nacht zum Samstag wegen möglicher Randalierer in die Swinemünder Straße gerufen. Eine solche Gruppe hätten sie dort nicht festgestellt, hieß es am Samstag - dafür aber einen jungen Mann, der davonrannte.

In einem Hinterhof habe ein Polizist den 18-Jährigen gestellt; dieser habe ihn sofort angegriffen und unter anderem am Kopf attackiert. Eine Polizeibeamtin sei ebenfalls geschlagen worden. Die Polizisten hätten den 18-Jährigen gefesselt.

Die Polizisten wurden in einem Krankenhaus ambulant behandelt und konnten ihren Dienst nicht fortsetzen. Der ebenfalls verletzte Angreifer kam nach ambulanter Behandlung im Krankenhaus wieder frei. Gegen ihn werde wegen tätlichen Angriffs und Widerstands ermittelt.

Sendung: rbb 88.8, 03.10.2020, 18:00 Uhr

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13 Kommentare

  1. 13.

    Der arme Junge, hoffentlich ist er jetzt nicht traumatisiert und hat ein Leben lang seelische Folgeschäden.

  2. 12.

    Es besteht von Seiten der Politik gemeinsam mit der Justiz das Strafrecht voll umgänglich anzuwenden. Der Schutz der Bürger vor solchen Kriminellen will niemand. Deshalb geht es immer weiter und die Ganoven machen was sie wollen. Ich würde mich freuen, wenn wie in den USA durchgegriffen wird. Dort sind die meisten sehr friedlich wenn die Polizei erscheint.

  3. 11.

    Für die falsche und suggestive Behauptung, es handele sich um "einen Messerstecher", sollten Sie eigentlich strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden.

  4. 9.

    Bis zu 48;Stunden darf die Polizei jemanden festsetzen ohne ein Richter hinzuzuziehen. Warum wird das in solchen Fällen nicht gemacht. Wer sofort den Kopf attackiert will jemanden ernsthaft verletzen. So etwas gehört erst mal wenigstens für 48 Stunden eingesperrt.

  5. 8.

    In meiner Jugendzeit vor 60 Jahren wurde dir bei einen körperlichen Angriff auf Polizei sofort mit dem Gummiknüpel ein neuer Scheitel gezogen dann war du bedient und dein Teperament befriedigt

  6. 7.

    Ich würde hier gerne mal nach Beerdigung des Verfahren lesen welche Strafe verhängt wurde.
    Nur wird es vermutlich Jahre dauern.

  7. 6.

    Schon irgendwie nicht nachvollziehbar. Warum wurde der Messerstecher nicht wenigstens zur Abschreckung eine Nacht in Gewahrsam gebracht oder gab es keinen freien Platz ?
    Wo solche Taten keine zeitnahen Konsequenzen haben, werden sie wiederholt. Frage: Was wird verschwiegen?

  8. 5.

    Das ist schlimm, wenn Polizisten in so eine brenzlige Lage geraten und selbst verletzt werden. Ich wünsche schnelle Genesung! In den USA wäre der Angreifer in derselben Situation sicher ange- oder erschossen worden. Insofern soll sich der junge Mann glücklich schätzen, nicht dort zu leben.

  9. 4.

    Wenn er einen festen Wohnsitz, Job hat und keine Fluchtgefahr besteht, gibt es keinen Grund ihn einzusperren!

  10. 3.

    Bitte gehen Sie weiter....hier gibt es nichts zu sehen.

  11. 2.

    Es mutet an wie in einem schlechten Film. Hat von den Verantwortlichen bei Politik ,Justiz und Polizei überhaupt noch jemand so etwas wie einen Popo in der Hose. Solche Mitbürger gehören so behandelt wie sie es den Ordnungskräften und den Mitbürgern entgegen bringen.
    Sollte der 18 jährige nicht , attestiert,körperlich oder psychisch erkrankt sein gehört er mit der Härte des Gesetzes bestraft .
    Was will ich aber verlangen wenn die Verantwortlichen Ängste ausstehen müssen was die Medien , die Grünen, die Kirchen und NGO gegen ein ordnungsgemässes Verfahren zu palavern hätten.
    So kann und so sollte es nicht weitergehen. Diese Gesellschaft ist leider sehr ,sehr erkrankt. Gute Besserung!

  12. 1.

    Ich frage mich warum gegen solche Typen nicht gleich ein Haftbefehl beantragt wird. Was muss aller erst passieren das so jemand wenigstens in U Haft kommt

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