Einstieg über einen Notausgang am Bahnhof - Polizei nimmt in U6-Tunnel mutmaßliche Sprayer fest

Blick in einen Berliner U-Bahntunnel (Symbolbild; Quell: dpa, Bernd Friedel)
Bild: imago

Die Berliner Polizei hat am späten Freitagabend fünf mutmaßliche Sprayer in einem Tunnel der U6 festgenommen.

Mitarbeiter der BVG hatten einen offenen Notausstieg zwischen den U-Bahnhöfen Reinickendorfer Straße und Wedding bemerkt, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Herbeigerufene Polizeikräfte hätten dann durch diesen Notausstieg drei Männer im U-Bahn-Tunnel beobachtet, die sich an eine Wand drückten, um nicht von einem vorbeifahrenden Zug ergriffen zu werden. Ein 20-Jähriger sei von der vorbeifahrenden U-Bahn leicht verletzt worden.

Zugverkehr musste eingestellt werden

Nachdem der Zugverkehr der Linie U6 zeitweise eingestellt und der Strom ausgestellt worden war, betraten Polizisten den Tunnel und nahmen den Verletzten und seine 19 und 21 Jahre alten Begleiter fest, wie es weiter hieß. Zeitgleich seien zwei 27-Jährige festgenommen worden, die am U-Bahnhof Reinickendorfer Straße aus dem Tunnel gelaufen kamen. Die Polizei geht davon aus, dass die fünf Männer zusammen gehören.

Die Festgenommenen hätten Spraydosen, Kameras und Handschuhe bei sich gehabt. An drei U-Bahn-Waggons seien frische Graffitis entdeckt worden.

Sendung: rbb88,8, 31. 10. 2020, 17 Uhr

6 Kommentare

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  1. 6.

    Die kann man doch nicht bestrafen, hatten eine schlechte Kindheit.
    Hier können alle machen was sie wollen, die Politiker entschuldigen alles.

  2. 5.

    Wie bei so viele anderen Vergehen auch, die man so beobachtet, werden die Männer wohl verwarnt und vom Rechtsstaat darauf hingewiesen, dass sie das nicht machen sollen.

  3. 4.

    Eine der beklopptesten Arten, sich nen Adrenalinkick abzuholen und "Eckenpinkeln" zu betreiben
    Lebensgefährlich, auch für die Mitarbeiter der BVG und der Polizei. Dazu wird dann auch noch der Zugverkehr unterbrochen und die BVG Kunden können die Beseitigung der Sachschäden über den höheren Fahrpreis bezahlen.
    Danke (Ironie!)
    Geht doch einfach in den Bergen ohne Haken und Seil klettern oder räumt Landminen wenn das Leben so langweilig ist.

  4. 3.

    Diese überschießende Energie sollte mit gemeinnütziger Arbeit belohnt werden.

  5. 2.

    "Die müssten alle Waggons innen und außen putzen"
    plus 10000 Euro Geldstrafe! Und schon wäre der Spuk vorbei wenn endlich richtige Strafen drohen.....
    Muss ja nicht gleich wie in Singapur sein.... ;-)

  6. 1.

    Die müssten alle Waggons innen und außen putzen

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