Mäusebunker in Berlin-Steglitz © imago images/Jürgen Ritter
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Diskussion um den Mäusebunker - Was wird aus der Ikone des Berliner Brutalismus?

Der Abriss des Mäusebunkers in Berlin-Lichterfelde ist vorerst aufgeschoben. Nun wird nach Lösungen für die Nutzung des ehemaligen Tierversuchslabors der FU Berlin gesucht. Der Streitpunkt bleibt: Ist er Architekturikone oder Betonmonster? Von Laurina Schräder

Ende der 60er wurden sie geplant, Anfang der 80er Jahre dann endlich fertig gestellt: die zentralen Tierlaboratorien der Freien Universität Berlin in Steglitz, auch bekannt als Mäusebunker, gebaut im Stil des Berliner Brutalismus. Hier war an einem Ort Platz für Tierzucht und -versuche zu medizinischen Forschungszwecken. Es ist ein Bau, der den Wissenschaftlern damals neue und modernste Möglichkeiten bot, aber umstritten war: Er wurde um ein vielfaches teurer als geplant, zudem kam es immer wieder zur Kritik an der Zweckmäßigkeit des Baus und den dort geplanten Tierversuchen.

Neuer Standort in Berlin-Buch

Heute - fast 40 Jahre später- wird wieder diskutiert. Darüber, ob der Mäusebunker abgerissen werden soll. Dabei spielt allerdings vor allem die Architektur des Mäusebunkers eine Rolle. Das Gebäude, mittlerweile ein Teil der Charité unter dem Namen Forschungseinrichtung für experimentelle Medizin, erhebt sich wie eine Verteidigungs-Pyramide, der die Spitze gekappt wurde – mit Lüftungsrohren, die aussehen wie Kanonen. Es ist ein eckiger Beton-Koloss, der zwischen Teltow-Kanal und Hindenburgdamm steht, asbestbelastet und dessen einstige Modernität verschwunden ist.

Labore, Büros und Tierställe von damals entsprechen nicht den Forschungsstandards von heute. Die zellenartigen Räume sind niedrig und tief, natürliches Licht schafft es kaum ins Innerste. Geforscht wird dort aktuell nicht mehr, sondern bereits an einem neuen Forschungsstandort für experimentelle Medizin in Berlin-Buch.

Blaue Lüftungsrohre ragen aus dem Mäusebunker in Berlin-Steglitz (Quelle: imago images/Jürgen Ritter)
Wie Kanonen wirken die blauen Lüftungsrohre, die aus dem Gebäude herausragenBild: imago images/Jürgen Ritter

Doch kein Abriss im Herbst

Doch auch im Süd-Westen Berlins soll die Charité wieder leuchten, der Campus Benjamin Franklin modernisiert und ausgebaut werden. Hierzu gehören neben dem Uniklinikum und dem sogenannten Hygiene-Institut direkt gegenüber des Mäusebunkers eben auch dieser und das Grundstück in der Krahmerstraße, auf dem er steht. Ein Umbau, eine Anpassung des Gebäudes an die heutigen Anforderungen, würde viel Geld kosten. Das Dekanat der Charité fürchtet sogar, es könnte auf einen dreistelligen Millionenbetrag hinauslaufen. Deshalb hat man sich schon vor Jahren entschieden, den Mäusebunker abzureißen und 2012 auch eine Genehmigung hierfür erhalten. Diesen Herbst sollte es soweit sein.

Kultureller Wert höher als ökonomischer

Doch seit die Pläne der Charité bekannt wurden, regt sich Widerstand. Der hat nun erreicht, dass man erneut über das Gebäude nachdenkt und es gibt eine öffentliche Diskussion darüber, ob ein so einzigartiges Gebäude überhaupt abgerissen werden darf. Nicht in Berlin, nicht in Deutschland, vielleicht nicht einmal darüber hinaus, lässt sich ein vergleichbares finden und für Landeskonservator Christoph Rauhut steht außer Frage, dass im Falle des Mäusebunkers der kulturelle Wert höher ist als der ökonomische.

Nach Äußerungen des Berliner Landesdenkmalamtes sowie des Denkmalrates erfüllt das Gebäude die Kriterien eines Baudenkmals. Dass dieser Wert des Gebäudes jetzt erkannt wird, sei unter anderem eine Zeitfrage, meint die Architektin und Mitglied des Landesdenkmalrates, Jórunn Ragnarsdóttir: "Weil wir jetzt erkennen, dass in der Zeit der 60er und 70er Jahre so großartige Bauwerke entstanden sind, so ausdrucksstark, so lebendig, so formenreich, so kommunikativ. Und wir sehnen uns wieder nach solch einer Architektur, weil die Architektur, die heute gebaut wird, kaum Architektur nennen kann. Das sind eigentlich Hüllen, weil das überall das Gleiche ist. Es gibt keine Identifikationsmerkmale mehr." Zu ihrer Aussage passt die öffentliche Zustimmung, die gerade Gebäude des Brutalismus in den letzten Jahren erfahren haben. Für den Erhalt des Mäusebunkers haben mittlerweile über 7.000 Menschen eine im März gestartete Petition unterschrieben.

Viele Ideen für Nachnutzung

Neben dem Aspekt, was kulturell erhaltenswert ist, steckt noch ein weiterer in der Debatte: Nachhaltigkeit. Welchen Bestand lohnt es, zu erhalten, um Materialien bestmöglich nachzunutzen, und zu vermeiden, immer wieder neue Baumittel produzieren zu müssen? Der Architekt Ludwig Heimbach hat eine aktuelle Ausstellung über den Mäusebunker in der BDA Galerie in Charlottenburg kuratiert; auch er ist für den Erhalt. Die baulichen Voraussetzungen beim Mäusebunker sind aus seiner Sicht nicht schlecht für eine Umnutzung, sagt er. "Die Asbestsanierung müsste sowieso durchgeführt werden, selbst wenn ich das Gebäude abreiße. Ich kann nicht einfach mit dem Bagger vorfahren, so wie sich das vielleicht ein Laie vorstellt."

Nachnutzen wollen den Mäusebunker auch der Berliner Galerist Johann König und Architekt Arno Brandlhuber. Zusammen haben sie bereits für die König Galerie die St. Agnes Kirche in Kreuzberg umgebaut. Ende September haben Brandlhuber und König ihr Angebot, den Mäusebunker zu übernehmen, in einem zweiten offenen Brief wiederholt. Ihr Plan: Belichtung von oben, Ateliers und Kulturräume im Innern. Die Fassade bliebe unverändert. Auch Architekturstudierende der TU Berlin haben sich mit dem Gebäude beschäftigt, es analysiert und über mögliche Alternativnutzungen nachgedacht. Darunter sind Entwürfe für eine Boulder-Halle oder ein Serverzentrum für die Freie Universität.

Ein Trafo steht auf dem Gelände des Mäusebunkers in Berlin-Steglitz (Quelle: imago images/Jürgen Ritter)Ob Ateliers oder eine Boulder-Halle, die ideen für eine Nachnutzung des Maäusebunkers sind vielfältig

Senat für Erhalt ausgesprochen

Doch während die Diskussion um das Gebäude weiterläuft, laufen auch die Ausgaben. Etwa eine Million Euro kostet der ungenutzte Mäusebunker jährlich. Die Charité hofft daher auf eine schnelle Entscheidung, wie es mit dem Gebäude weitergeht. Eine Möglichkeit wäre es, dass die Charité das Gebäude zurück ans Land Berlin gibt, dann läge auch dort die Erhaltungspflicht.

Zwar hat man sich seitens des Senats schon für einen Erhalt ausgesprochen, müsste im Fall einer Rückgabe aber auch für die Kosten aufkommen. Zudem möchte die Charité das Grundstück gerne weiterhin nutzen und hat daher nun einen internationalen Ideenwettbewerb zur möglichen Nachnutzung des Areals ausgerufen. Die Entscheidung über die Zukunft des Mäusebunkers müssen Charité und Land dann letztlich gemeinsam treffen.

Beitrag von Laurina Schräder

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40 Kommentare

  1. 40.

    Mit markanten, abstrakten, hervorstechenden Formen.

  2. 39.

    Der "Mäusebunker" ist ein futuristisches Wunder der Architektur, das hervorsticht. Er gleicht mit seinen Rohren, Schornsteinen und Zacken einem riesigen Kriegsschiff und ist weltweit einmalig. Ein igantisches, fremdartiges Objekt wie aus einer anderen Galaxie. Es kann doch nicht ihr Ernst sein, dieses surreale Gebäude vernichten zu wollen. Der Architekt würde sich im Grabe umdrehen. Sie können das Gebäude weiter nutzen oder ein zusätzliches Gebäude nebenan bauen. Der "Mäusebunker" wirkt gruselig und beklemmend - aber genau diese Wirkung macht ihn so besonders und einzigartig. Er ist ein Denkmal des Brutalismus. Schön oder nicht schön - auf alle Fälle interessant, spannend und einmalig. Beim Anblick dieses Gebäudes erlebt man eine Zeitreise zurück in die 70-er Jahre. Gerade Linien, klare Strukturen. Ein Zeitdokument, Denkmal der 70-er. Wie viel Kultur soll denn noch zerstört werden? Bald sieht alles gleich aus. Selbst ein Fuchs schläft in dem 3. Fenster von rechts.

  3. 38.

    Erhalten als Denkmal der Tierversuche.

    Schön oder nicht schön - auf alle Fälle interessant und einmalig.

  4. 37.

    Schön oder nicht schön - auf alle Fälle interessant und einmalig.

  5. 36.

    Der Architekt hatte sicher nicht die Absicht, Tiere zu quälen. Das waren die Betreiber.

  6. 35.

    Es wäre kein Problem, den Mäusebunker zu erhalten, wenn er jwd auf der grünen Wiese stünde. Dann müsste man nur alles zumauern und man könnte es einfach stehen lassen. Die Architektur-Fans könnten sich daran ergötzen und es gäbe kein Problem für das Land und Charite. Leider steht es aber auf einem wertvollen Grundstück und die Charite braucht den Platz. Ein Umbau wäre eine hohe Geldverschwendung. Deshalb muss es weg.

    Dieses "Es ist egal ob es hässlich ist." ist ein grundsätzliches Problem der heutigen Denkmalphilosophie. "Historische Bedeutung" (schwammig) alleine kann es nicht sein. Es führt dazu, dass der Denkmalschutz gegen die praktische Realität läuft und sich in der Legitimation selbst torpediert. Es gibt einen übertriebenen Fimmel mit der Authentizität, obwohl die weit anerkannten Denkmäler in ihrer Geschichte zigmal radikal verändert wurden.

    https://web.archive.org/web/20130509002730/http://www.zeit.de/2007/03/Spitze-03

  7. 34.

    Der Bau gehört nicht zum Brutalismus sondern zum Funktionalismus und kommt nicht an die Qualität auf der anderen Straßenseite heran. Der Mäusebunker ist tatsächlich ein oberirdischer Bunker. Ohne teure, energiefressende Technik wird es innen schnell lebensgefährlich - das ist nicht nachhaltig. Zur Weiternutzung müsste sehr teuer umgebaut werden, drinnen würde nicht viel stehenbleiben und es würde seinem Zweck, der Forschung zu dienen, nur mittelmäßig nachkommen - auch nicht nachhaltig.

    Ein funktionalistischer Bau, der funktional gescheitert ist. Ein Ersatzgelände in der Nähe ist auch schwierig. Daher ist es schon eine Anspruchshaltung von Herrn König, der das Gebäude quasi für mau haben möchte, wenn er vom Senat fordert, er möge einen Ersatz für die Charite schaffen. Warum kommt er nicht mit ordentlich Geld und einem Ersatzgelände? Stattdessen das übliche Gerede von "Kultur" und "Startups" usw.

    Abreißen! Forschung ist wichtiger als Geld verbrennen für Nostalgie und Favela-Chic.

  8. 33.

    Das Gebäude kennt sowieso kaum ein Berliner. Der Asbest muss raus und dann kann es auch stehen bleiben als Mahnmal gegen die sinnlosen Tierversuche. Drinnen ist es wahnsinnig verwinkelt. Ideal für einen Escape Room. Ersticken kann man nicht, dafür gibt es überall die Luftrohre.

  9. 32.

    Was ist mit den Kulturerbe der DDR als Architektur in Potsdam? Beinahe vollständig beseitigt und ersetzt durch wertlose Attrappen wie zum Beispiel dem Rosa Klotz (Attrappe Stadtschloss) und der Nazikirche (Geburtsort des 3. Reiches).

  10. 31.

    Auch Moin, ist es nicht gerade schön wenn aus einer sinnfreien Tötungsburg etwas sinnvolles entsteht!?
    Kultur, Freizeit etc.

  11. 30.

    Das Teil ist so unansehnlich, dass es schon wieder cool ist. Und dieses Gebäude hat ja auch schon in einigen Filmen ne Hauptrolle gespielt. Da igbts in Berlin ja reichlich - nach konservativer Deutung "hässliche" - Gebäude, die als kultige Location bekannt sind. Soll bleiben! Ne Berlin typische Nutzung findet sich dafür sicher.

  12. 29.

    Selbstverständlich sind besagte Ansichten Schwankungen unterworfen. Dennoch denke ich, dass es ein zeitübergreifendes, sogar kulturübergreifendes Grundverständnis gibt, was als schön empfunden wird und woran Menschen eher achtlos vorbeigehen. Das ist auch bei der Musik so. Das ist in gewissem Maße anthropologisch bedingt.

    Gebäude, die aus der Perspektive niedrigerer Geschwindigkeit heraus entworfen sind, dürften tendenziell als schöner empfunden werden als Gebäude, deren Konturen allenfalls aus so bezeichneter Vogelperspektive erkennbar sind und bei denen ein Mensch einen gehörigen Abstand braucht, um deren Konturen überhaupt in ihrer Gänze wahrzunehmen. Dann gibt es Gebäude, deren Konturen auf eine schnelle Vorbeifahrt ausgerichtet sind.

    Aus ihrer Nähe wirken sie nichtssagend bis brutal.

    Die heutiger Architektur bspw. leidet tendenziell daran, dass sie mittels CAD und was besagte Geschwindigkeit angeht, aus recht wahlloser Perspektive heraus gebaut werden.

  13. 28.

    Was ist an Hässlichkeit so erhaltenswert? Diese ehemalige Tötungs- und Quälmaschine sollte abgerissen werden.

  14. 27.

    Schön ist das Objekt nicht, aber auf jeden Fall erhaltenswert. Schon um Berlin vor weiteren fantasielosen Schießschartenburgen zu bewahren.
    Nur ist leider auch der Senat genauso fantasielos und unentschlossen, sodass sich diese ungenutzten Baudenkmäler schon stapeln, siehe ICC und bald sicher auch Tegel.

  15. 26.

    "Ist er Architekturikone oder Betonmonster?"

    Beides! Es geht beim Denkmalschutz nicht darum, was als "schön" empfunden wird - vor allem weil sich das ändert. Vor gut sechzig Jahren galt auch der Anhalter Bahnhof als hässlicher, architekturhistorisch wertloser Klotz - und der damalige Berliner Landeskonservator hatte gegen den Abriss nichts einzuwenden.

    Im Gegensatz zum damaligen "Schandfleck" Anhalter Bahnhof steht der "Mäusebunker" am Stadtrand, und selbst dort ziemlich verborgen. An dieser Stelle etwas zu erhalten, das ein exzellenter Vertreter seiner Stilrichtung ist, aber nicht dem momentanen Geschmack von Kreti und Pleti entspricht, sollte deshalb kein Problem sein.

  16. 25.

    Icke staune! Da erhält man 2012 eine Abriss Genehmigung und dis Ding steht immer noch!!!!

  17. 24.

    Vor einigen Monaten gab es einen großen Artikel im Tagesspiegel, in dem ein Architekt sich als Brutalismus-Fan präsentierte und in dem auch das Thema Mäusebunker besprochen wurde. Sehe eine starke zeitliche Kohärenz zu der Erhaltungsinitiative, da wird vielleicht der ein oder andere Leser auch die Petition unterzeichnet haben.
    Persönlich finde ich das Gebäude, das ich nur von diesen Bildern her kenne, erstmal architektonisch spannend und staune, an der Außenseite noch keine Graffitis oder sonstigen Vandalismus zu sehen, wie es ja an vielen verfallenden Orten (Teufelsberg z.B. oder Anfang der 2000er am Palast d Rep.) oft der Fall ist. Ich fände es gut und wichtig, das Gebäude fotografisch und filmisch für die Nachwelt festzuhalten und vielleicht könnte man auch aus Bauwerksteilen Skulpturen auf dem dann anders zu nutzenden Grundstück errichten. Der Bau kostet jährlich in der Erhaltung eine Mio. und muss vor dem Abriss asbestsaniert werden. Doch Umnutzung ist noch teurer. Also weg!

  18. 23.

    "Nazikeule" klingt verbal zugerichtet und recht polemisch. Dabei ist damit nur das Ende der Fahnenstange gemeint. So, wie bei allen Katastrophen, die ja keineswegs das Gegenteil einer Anwendung sind, "nur" der endlichste Punkt einer Anwendung. Bei allerlei Vorstufen davon, bis dann dieser Punkt erreicht ist.

    Also die Frage: Bis zu welchem Punkt gilt das, das eine verkopfte Art der Ästhetik eine tragende Rolle spielen könnte? Kann beim Film - um ein anderes Beispiel zu nehmen - allein die Machart eine alleinige Rolle spielen, wenn es um Filmpreise geht, wenn es zu bedenken gilt, dass Leni Riefenstahls "Triumph des Willens" dabei den ersten Preis bekommen hätte?

  19. 22.

    Hocke in Bielefeld, die Uni kenne ich seit sie gebaut wurde, aus familiären Gründen. Sie wird "brutal" erhalten - ist auch nicht klassisch "schön" sondern zweckmäßig. Es geht tatsächlich, sowas in Schuss zu halten. Ohne echt schäbbig zu werden. Hat Berlin verpasst.
    Der Bierpinsel wurde zwar gestrichen, steht aber auch brutal leer seit Jahren..

  20. 21.

    Ihr Vorschlag ist absurd. Bei Baudenkmälern trägt in Deutschland erstmal der Eigentümer selber die Unterhaltungskosten alleine. Der Staat unterstützt ihn dabei mit Mitteln wie z.B. der Denkmalschutz-AfA. Da müssen sich keine weiteren Befürworter oder Besucher des Denkmals an den Kosten beteiligen. Es steht dem Eigentümer natürlich frei, weitere finanzielle Mittel über Denkmalschutz-Stiftungen oder Vereine zu akquirieren. Ansonsten gilt aber erstmal: Eigentum verpflichtet! Auch in Sachen Denkmalschutz.

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