Autos warten an der Abfahrt Grenzallee der Stadtautobahn darauf, in Richtung Kreuzberg und Neukölln oder Treptow abbiegen zu können. (Quelle: dpa/Soeren Stache)
Bild: dpa/Soeren Stache

Bauarbeiten am Dreieck Neukölln - A100- und A113-Auffahrten Grenzallee gesperrt

Seit Mittwochmorgen sind die A100- und A113-Auffahrten der Grenzallee gesperrt - der Ausbau des Autobahndreiecks Neukölln hat begonnen. Das führte im morgendlichen Berufsverkehr zu langen Staus.

Die A100- und A113-Auffahrten von der Berliner Grenzallee (Neukölln) sind am Mittwochmorgen für mehrere Monate gesperrt worden - und erst Mitte Februar wieder befahrbar. Auch die Bergiusstraße ist davon betroffen. Bis Mittwochnachmittag (15 Uhr) sind zudem die Autobahnausfahrten zur Grenzallee gesperrt. All das führte im morgendlichen Berufsverkehr zu langen Staus.

Auf der Grenzallee und Späthstraße mussten bis zu 45 Minuten mehr eingeplant werden. Gleiches galt für die Treskowallee in Richtung der neuen Baustelle am Tierpark in Friedrichsfelde, wie die Berliner Verkehrsinformationszentrale (VIZ) auf Twitter meldete. Am Mittwochvormittag entspannte sich dann die Lage.

Es wird empfohlen, während der Sperrungen die Autobahnauffahrten an der Buschkrugallee zu nutzen.

Grund für die Sperrungen ist die geplante Anbindung der Grenzallee an das Autobahndreieck Neukölln, wie die Senatsverkehrsverwaltung am Montag mitteilte. Das Bauprojekt ist Teil des Ausbaus der A100. Das entstehende Teilstück umfasst 3,2 Kilometer und soll vom Autobahndreieck Neukölln bis zur Anschluss­stelle am Treptower Park führen.

Nach Fertig­stellung der A100 sollen die östlichen Bezirke besser an die A100 und an die A113 angebunden sein, auch um den Flughafen BER besser mit dem Auto erreichen zu können.

Sendung: Inforadio, 25.11.2020, 08:00 Uhr

15 Kommentare

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  1. 14.

    Und wenn ist doch meine Sache und nicht ihre, ich bin 15 Jahre mit öV gefahren aber das was jetzt in den letzten Jahren so schlimm geworden ist, nein danke.
    Ausreden wie oft stehe ich im Stau ich bin ehrlich, im Jahr ist es vielleicht 10 bis 14 mal und das ist wirklich sehr wenig, als Berliner sollte man Die Straßen kennen um so gut wie es geht Den Stau zu umgehen, da nehme ich 15 min um weg im Kauf als 30 oder 40 min im Stau zu stehe.

  2. 13.

    Ich stehe lieber im Stau, als auch nur eine Minute in der widerlichen S-/U-Bahn zu verbringen!

  3. 12.

    Gibt es eigentlich nur noch schwarz und weiß? Die einen sind gegen den Bau von Radwegen, anderen passen Ausbau in Sperrung der Stadtautobahn nicht und wieder anderen nörgeln fortwährend über die Förderung des ÖPNV.

    Ist doch toll, dass sich in allen Bereichen was tut. Ich bin selbst seit Jahren Radfahrer (inkl. MItnahme in die Bahnen Berlins) und nutze das Auto nur in seltenen Fällen, wenn der Weg umständlich ist oder etwas schweres zu transportieren gibt. Und egal, für welches Verkehrsmittel ich mich morgen entscheide, ich freue mich, wenn ich schnell und problemlos zum Ziel komme.

    Deshalb: Toll, dass es vorangeht und wir nicht so viele Verzögerungen wie bei einem berüchtigten Flughafen hinnehmen müssen.

  4. 10.

    Ich fahre mit dem Auto, wenn die Situation es erfordert. Ich habe eine BVG-Jahreskarte, mit der ich sonst täglich zur Arbeit fahre. Für Fahrten innerhalb des Kiezes habe ich einen E-Roller und kenne daher auch die Bedürfnisse der Radfahrer und die Gefahren. Und nu?

  5. 9.

    Da Stimme ich ihn auf jeden Fall zu, es Macht auch auf jeden Fall Spaß sich jeden Tag in der U-Bahn rein zu quengeln oder sich Die ansagen an der s bahn anzuhören die man schon rauf und runter kann,, aufgrund einer technischen Störung verspätet sich der Zug, wir bitten um Entschuldigung,, Ja wirklich Super, oder Leute die an auf den Bahnhöfen rauchen ob wohl es Verboten ist, ich kann so weiter machen ich habe vieles schon erlebt in Der u Bahn, Bus oder s bahn also da stehe ich doch lieber im Stau für 20 oder 30 min habe meine und habe meine Ruhe.
    Sieht natürlich jeder andres.

  6. 8.

    Also wäre es doch mal an der Zeit das die Autofahrer alternativ sich mit den Öffentlichen Nahverkehr bewegen als im Stau zu stehen.

  7. 7.

    Fahrradspur auf der Autobahn????? Dann tritt mal in die Pedale.

  8. 6.

    Die östlichen Bezirke sind aber erst brauchbar angebunden, wenn die Autobahn bis Frankfurter Allee verlängert wird.

    Knackpunkt ist die Überquerung der Spree: Wenn in diesem Zustand die Autobahn am Treptower Park angeschlossen wird (2024), gibt es dort 4 Jahre Megastau bis die Elsenbrücke fertig ist (2028). Und auch danach gibt es keine Strecke geradeaus bis zur Frankfurter Allee, man muss entweder durch Friedrichshainer Kiez oder Umweg über die Warschauer Straße fahren.

  9. 5.

    Na dann wäre es besser die Fahrradspur aber richtig breit anzulegen.

  10. 4.

    Nur die Auffahrt? Oder auch die Abfahrt Grenzallee?

  11. 3.

    Sicher.
    Es muss auch Platz geben für die, die nicht zur Arbeit müssen/wollen.

  12. 2.

    Hoffentlich wird da auch gleich eine Fahrradspur eingerichtet!

  13. 1.

    Verkehrswende ick hör dir trapsen: "auch um den BER-Flughafen besser mit dem Auto erreichen zu können" :) Warum überhaupt diesen Abschnitt der A100 in Betrieb nehmen? Ein Flughafenterminal soll bereits geschlossen werden ;) "Wie ein Flughafensprecher dem rbb bestätigte, wird über eine Schließung nachgedacht, weil die Passagierzahlen pandemiebedingt um 90 Prozent gesunken sind."
    www.rbb24.de/politik/Flughafen-BER/BER-Aktuelles/akteure_aktuell/2020/11/berlin-brandenburg-schoenefeld-terminal-schliessen-sparen-ber-einbruch-passagiere.html

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