Symbolbild: Ein Polizeifahrzeug, Einsatzfahrzeug steht in der Bamberger Innenstadt (Bild: dpa/K. Schmitt)
Bild: dpa/K. Schmitt

Hakenfelde - Fußgänger in Spandau von Auto überfahren und gestorben

Beim Überqueren einer Straße ist ein Mann in Berlin-Spandau von zwei Autos erfasst worden und gestorben. Der 50-Jährige sei zuerst von einem Wagen angefahren und dann von einem weiteren überrollt worden, teilte die Polizei am Samstag mit.

In Hakenfelde war der Mann am Freitagnachmittag auf die Fahrbahn der Goltzstraße getreten, als das Auto eines 88-Jährigen ihn erfasste und ihn auf die Gegenfahrbahn schleuderte. Dort wurde er von dem entgegenkommenden Wagen eines 51-Jährigen überfahren. Der Fußgänger starb noch am Unfallort.

Der genaue Hergang des Unfalls war zunächst unklar. Die Polizei hat beide Autos für nähere Untersuchungen sichergestellt.

Sendung: Inforadio, 21.11.2020, 14Uhr

10 Kommentare

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  1. 10.

    Warum? Manche sind mit 88 bessere Autofahrer als manche mit 20 ...
    Außerdem finde ich Ihre Äußerung in diesem Zusammenhang altersdiskriminierend, da noch nicht geklärt ist, ob den 88-jährigen eine Mitschuld trifft.
    Sollte der 50-jährige Fußgänger unachtsam über die Fahrbahn gelaufen sein, sollte man - ihrer Logik nach - allen über 49-jährigen die Überquerung von Straßen im Alleingang verbieten und nur noch im Rahmen des "begleiteten Querens" mit Unterstützung ausgebildeter und geschulter Verkehrshelfer erlauben?

  2. 9.

    Mit 68 die Pappe abgeben? Es gibt Leute die in dem Alter fitter sind als manch junger Mensch,
    Viele fahren sogar beruflich noch mit 68 Jahren, schauen Sie mal in die Statistiken, welche Altersgruppe am häufigsten in schwere Unfälle verwickelt ist. Vielleicht sollte man unter 20 Jahren garnicht erst den Führerschein bekommen.

  3. 8.

    Jeder Berufskraftfahrer muss ab einem bestimmten Alter einen Fahrtauglichkeitstest ablegen. Was ist eigentlich so schlimm an der Überprüfung der Fahrtauglichkeit bei Senioren. Ich bin schon lange dafür und finde das für unser aller Sicherheit absolut notwendig. Ich glaube allerdings das es in Deutschland das nicht geben wird, weil die falschen Leute auf den Bestimmerposten sitzen. Das ist wie mit der fehlenden Geschwindigkeitsbegrenzung auf unseren Autobahnen.

  4. 7.

    WER bitte sagt das der Autofahrer Schuld hat, wie es hier gleich einige behaupten ?!???
    Und jeder der hier gleich losschreit, besonders Schimano, erst einmal selbst in dieses Alter kommen und dann schauen wir mal wie Sie DANN darüber denken !!!

  5. 6.

    Aber bis 67 Jahre muss man arbeiten, dann hat man direkt noch ein Jahr und dann soll man Ihrer Meinung kein Auto mehr selbst fahren dürfen.
    Denken Sie doch nochmal nach, was Sie da so fordern. Auch Sie werden eines Tages hoffentlich so alt werden und dann das gesagte freiwillig in die Tat umsetzen.

  6. 5.

    Woher wollen Sie wissen, dass mangelnde Reaktionszeit hier überhaupt eine Rolle gespielt hat? Einfach nur unterstellt? Es ist befremdlich, wenn solch ein tragischer Unfall automatisch zum Herzen gegen ältere Autofahrer missbraucht wird.

  7. 3.

    Mein herzlichstes Beileid.
    Ich kann es nicht fassen warum Menschen die in diesem Alter sind , noch immer den Führerschein besitzen !
    Ich wäre dafür , ab 65 Jahren einmal im Jahr einen Reaktionstest machen zu müssen.Ich sehe alte Damen mit Gehhilfen im Daimler einsteigen und .....
    Es ist traurig das Leben der Unschuldigen aufs Spiel zu setzen , weil man glaubt immernoch als alter Mensch die gleiche Reaktion wie ein junger Mensch zu haben.
    Ein Gesetz muss her das man ab 68 die Pappe abgeben muss.

  8. 2.

    Was für ein grauenvoller Unfall, mein Beileid allen Betroffenen.
    Es steht im Text, dass der genaue Hergang noch unklar ist. Mein Vater fährt noch mit seinen 87 Jahren bislang unfallfrei. Ja, mir ist dabei aber auch nicht wohl. Glaub, die meisten Unfälle verursachen sehr junge Männer mit sehr schnellen Autos.

  9. 1.

    Autofahren mit 88 Jahren ist keine gute Idee.

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