Symbolbild: Einsatzfahrzeug der Polizei in Berlin-Neukölln (Quelle: dpa/Paul Zinken)
Bild: dpa/Paul Zinken

Gruppe von zehn Personen - 19-Jähriger in Berlin-Neukölln bei Videodreh angegriffen

Ein Gewaltausbruch nach einem Videodreh hat am Sonntag in Berlin-Neukölln die Polizei auf den Plan gerufen. Ein Heranwachsender war am Nachmittag in der Hermannstraße aus einer Gruppe von mindestens zehn Personen attackiert worden, wie die Polizei am Montag mitteilte.

Der 19-Jährige sei von mehreren Personen angegriffen und zu Boden gestoßen worden. Dort sei ihm gegen Oberkörper und Gesicht getreten worden, auch Reizgas sei eingesetzt worden. Als eine Polizeistreife hinzukam, seien die Angreifer geflüchtet. Das Opfer habe von Sanitätern behandelt werden müssen.

Rund 30 bis 40 Jugendliche und Heranwachsende blieben nach Angaben der Polizei an dem Ort, wo zuvor ein Musikvideo gedreht worden war. Die Polizei musste Verstärkung herbeiholen, die Beamten sprachen Platzverweise aus und lösten die Versammlung auf. Ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung wurde eingeleitet - der Hindergrund der Auseinandersetzung war vorerst noch unklar.

6 Kommentare

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  1. 6.

    Die einen sagen so, die anderen so. ;-)

    Viel schlimmer ist doch, dass sogar bei solch harmlosen Ereignissen "gemessert" wird, die Hemmschwelle jemanden mindestens schwer zu verletzen, potentiell sogar zu töten, immer niedriger scheint. Jeder Stich, egal in welches Körperteil kann potentiell zum (innerlichen) Verbluten des Opfers führen. Keine gute Entwicklung!

  2. 4.

    War bestimmt wieder dieses Räpp und keine Musik.

  3. 3.

    Wenn man die Restaurants und Cafes mit Hygienekonzept offen gelassen hätten, wären die Leute vielleicht nicht auf der Straße, irgendwo müssen sie ja hin.

  4. 2.

    "der Hindergrund der Auseinandersetzung war vorerst noch unklar." Und wir es vermutlich auch bleiben.

  5. 1.

    30-40 Personen? An einem Fleck? Wie ist das denn möglich? Oder war’s ne Demo?
    Warum gibt es immer noch in Berlin diese Menschenansammlungen? Wo ist die Kontrolle? Und dann wundern die sich, wenn Cafés und Kinos dicht bleiben müssen.
    Sind die 30-40 Personen wenigstens zur Kasse gebeten worden? Wäre gut für Berlins Schuldenberg.

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