Geschwindigkeitsüberwachung durch eine Verkehrskamera auf der Autobahn. (Quelle: imago-images/Jochen Tack)
Bild: imago-images/Jochen Tack

Berlin-Charlottenburg - Autofahrer rast mit 201 Stundenkilometern über Stadtautobahn

Ein 33-jähriger Autofahrer ist mit einer Geschwindigkeit von 201 Kilometern pro Stunde über die Berliner Stadtautobahn gerast. Erlaubt war an der Stelle in Charlottenburg-Nord nur das übliche Tempo 80, wie die Polizei am Montag mitteilte.

Der Mann war Polizisten bereits am Autobahndreieck Charlottenburg aufgefallen. Sie verfolgten ihn und filmten seine Fahrt, bei der er erst bis zu 137 und dann 162 Kilometer pro Stunde schnell war.

Führerschein war schon entzogen

Zwischen den Abfahrten Jakob-Kaiser-Platz und Beusselstraße erreichte er die dokumentierte Höchstgeschwindigkeit von mehr als 200 Kilometern pro Stunde. Auf der Seestraße stoppte die Polizei dann das Auto.

Dem 33-Jährigen war der Führerschein bereits entzogen worden. Die Polizisten beschlagnahmten den BMW.

Ermittelt wird nun wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens. Dieser Straftatbestand greift auch, wenn jemand alleine versucht, so schnell wie möglich zu fahren.

15 Kommentare

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  1. 15.

    Es mangelt diesem 33-jährigen(!) ganz offensichtlich an jener geistigen Reife, die man zum einigermaßen verantwortungsvollen Führen eines Autos benötigt. Ich schließe mich daher meinen Vorrednern an und plädiere nicht nur für den ersatzlosen Einzug des Autos sondern zusätzlich dem finalen Entzug der Fahrerlaubnis.

  2. 14.

    Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sichs völlig ungeniert? Aber klingt ja doch so, als wäre er sich seines Fehlers bewußt, da er wg Flucht immer schneller wurde.
    Ja wenn so ein heißgeliebter BMW beschlagnahmt wird, ist das ärgerlich, richtig nachhaltig wird es, wenn er als Tatwaffe nicht mehr herausgegeben, sondern vernichtet wird.
    Zwangstempomat ist eine witzige Idee, aber es geht noch einfacher, es werden nur noch Autos zugelassen die nicht schneller als die (hoffentlich bald mal eingeführte) Höchstgeschwindigkeit fahren können.
    Weniger PS bedeuten in der Regel auch weniger Treibstoffverbrauch. Win Win.

  3. 13.

    Naja, ich denke ein in etwa mittelfristiger Aufenthalt im Gefängnis wäre angebracht. Leider kostet das dem Staat (und somit uns) auch schon wieder Geld. Daher wären sinnvollerweise viele Sozialstunden gut.

  4. 12.

    Bei automatischer Geschwindigkeitsabriegelung ergeben sich leider nur zwei Probleme:
    1) Viele Kommunen werden ein Haushaltsproblem bekommen, weil Blitzer dann nutzlos werden.
    2) Ein paar Kriminelle werden die Sicherheitstechnik außer Kraft setzen und trotzdem weiter rasen.
    Es hilft leider nur harte Bestrafung, da wo es wirklich weh tut, so wie in der Schweiz, wo die Karre dann halt weg ist.

  5. 11.

    Der Lappen war ja schon weg, hat den Blödbommel trotzdem nicht gehindert. Man sollte in solchen Fällen das Auto einziehen können, weil es als Waffe missbraucht wurde. Danach für einen sozialen Zweck versteigern. Es muss im Geldbeutel und im Herzen weh tun, sonst begreifen solche Typen das nicht.

  6. 10.

    Die Parteien mit dem C interessiert nicht das Wohl der Menschen, Hauptsache freie Fahrt. Wie bei uns in Marzahn, auf einem Weg ohne Gehweg, brettern die Autos durch die Fußgänger. Die Anwohner müssen Angst haben, das die Knöpfe vom Mantel abgefahren werden. Die CDU Ordnungsamtsleiterin will erst Handeln wenn ein Fußgänger zu Schaden gekommen ist. Der Mensch als Versuchskaninchen.

  7. 9.

    Auch er hat den Tod anderer Verkehrsteilnehmer billigend in Kauf genommen und ist entsprechend zu bestrafen und da er Widerholungstäter ist ,wird es wohl diesmal ab in den Knast gehen .

  8. 8.

    Ich ergänze Ihren Vorschlag, das beschlagnahmte Fahrzeug dem Hochofen zuführen. Es muss weh tun.

  9. 7.

    Da es überhaupt noch Autofahrer geben darf? Der Fahrer war bestimmt auf der Flucht, bevor das Autofahren (die nächste grüne Eskalationsstufe) ganz verboten wird...Hoffentlich ist nichts passiert. Und Sie glauben das nicht? Na dann warten sie mal ab...

  10. 6.

    Nur noch Autos verkaufen, die selber Geschwindigkeitsbegrenzungen erkennen und den Motor abregeln, Kandidaten wie der Fahrer im Artikel fahren ja auch ohne Lappen.

  11. 5.

    Man kann nur froh sein,wenn man solchen Verkehrsrowdys nicht begegnet,denn andere Verkehrsteilnehmer sind denen egal.
    Blödmann Macht Wind - gilt aber für den Fahrer!
    Sonst schöne Autos,leider in den falschen Händen.

  12. 4.

    Klar Fahrverbote sind für Menschen die keinen Führerschein haben sicher enorm abschreckend ;-)

  13. 3.

    Die Dummen scheinen es immer noch nicht begriffen zu haben. Und unsere Politiker streiten immer noch über eine Verschärfung der Strafen bei Verkehrsdelikten. Das ist schon bezeichnend.

  14. 2.

    Ich wäre dafür, dass in solchen Härtefällen (Führerschein schon entzogen) neben einer saftigen Geldstrafe der Führerschein komplett neu gemacht werden muss. Ist sicher gesetzlich nicht umsetzbar, aber in dem Alter nochmal die Fahrschulbank drücken zu müssen macht ihn bei seinen Freunden sicher lächerlich.

  15. 1.

    Lappen weg für immer....was anderes hilft nicht

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