17.11.2020, Berlin: Ein bewaffneter Polizeibeamter steht im Eingang eines Wohnhauses an der Gitschiner Straße.
Video: rbb|24 | 17.11.2020 | Material: TV News Kontor | Bild: dpa

Kunstdiebstahl im Grünen Gewölbe Dresden - Mitglieder der Remmo-Familie bei Razzia in Berlin festgenommen

Ein Jahr nach dem Diebstahl im Dresdner Grünen Gewölbe sind in Berlin drei Verdächtige festgenommen worden. Einer von ihnen wurde für den Goldmünzen-Diebstahl im Bode-Museum verurteilt. Nach zwei weiteren Männern wird international gefahndet.

Anmerkung der Redaktion; 18.11.2020, 15:05 Uhr: Dieser Beitrag wird nicht mehr fortgeschrieben. Alle aktuellen Entwicklungen zu dem Fall rund um den Diebstahl im Dresdner Grünen Gewölbe finden Sie hier.

Bei einer Großrazzia im Zusammenhang mit dem Einbruch und Juwelendiebstahl im Historischen Grünen Gewölbe in Dresden vor einem Jahr sind am Dienstag in Berlion-Neukölln drei Tatverdächtige festgenommen worden.

Nach Informationen von rbb24 Recherche sind die Festgenommenen drei Mitglieder der Remmo-Familie aus dem Clanmilieu. Das hat ein Sprecher der Dresdner Staatsanwaltschaft inzwischen bestätigt. Einer der Tatverdächtigen war am 20. Februar wegen Beteiligung am Diebstahl der Goldmünze aus dem Berliner Bode-Museum verurteilt worden.

Die drei Festgenommenen wurden im Laufe des Tages nach Dresden überstellt und kamen in Untersuchungshaft. Sie hätten sich bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert, hieß es von der Staatsanwaltschaft am Abend.

Ermittler fahnden nach Zwillingsbrüdern

Die Festnahmen erfolgten durch Spezialkräfte in Berlin, teilte die Dresdner Staatsanwaltschaft mit. Den Beschuldigten würden schwerer Bandendiebstahl und Brandstiftung in zwei Fällen vorgeworfen. Zuerst hatte der "MDR" von der Razzia berichtet.

Zudem fahndet die sächsische Polizei nach zwei weiteren Verdächtigen öffentlich [polizei.sachsen.de]. Laut Staatsanwaltschaft Dresden handelt es sich um 21-jährige Zwillingsbrüder, ebenfalls Mitglieder des Remmo-Clans. Einer der beiden könnte laut Polizei zurzeit mit einem grauen Renault Megane auf der Flucht sein. Die Fahndung laufe auch international, so die Staatsanwaltschaft.

Am Abend teilte ein Sprecher mit, es sei ein Auto, das im Zusammenhang mit den zwei flüchtigen Verdächtigen stehe, gefunden worden. Ob es sich dabei um den von der Polizei genannten Renault Megane handelte, sagte der Sprecher nicht.

Derzeit gehen die Ermittler von insgesamt sechs unmittelbar an der Tat beteiligten Personen aus. Es sei aber nicht ausgeschlossen, dass weitere Personen ins Visier genommen werden, erklärte die Staatsanwaltschaft.

Polizeibeamte bringen bei einem Einsatz in der Gitschiner Straße eine Person zur Identitätsprüfung. Knapp ein Jahr nach dem Kunstdiebstahl im Dresdner Grünen Gewölbe hat die Polizei am Dienstagmorgen in Berlin drei Tatverdächtige festgenommen. Seit dem Morgen wurden insgesamt 18 Objekte durchsucht (Bild: dpa / Annette Riedl)

Knapp 1.640 Beamte aus ganz Deutschland im Einsatz

Seit dem Morgen wurden insgesamt 18 Objekte durchsucht, darunter Wohnungen sowie Garagen und Fahrzeuge. Laut Behörden waren knapp 1.640 Polizeibeamte im Einsatz. Neben Einsatzkräften aus Sachsen seien auch Spezialeinsatzkräfte des Bundes und der Länder Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt und Thüringen an den Maßnahmen beteiligt gewesen, hieß es.

Bei den Durchsuchungen seien Speichertechnik und weitere Kleidungsstücke sichergestellt worden, so der Sprecher der Staatsanwaltschaft. "Die Auswertung wird natürlich auch wieder einige Zeit in Anspruch nehmen." Die Staatsanwaltschaft wolle eine zeitnahe Anklageerhebung, ganz klar sei aber auch: "Gründlichkeit geht vor Schnelligkeit."

Wertvolle Schmuckstücke gestohlen

Unbekannte hatten im November 2019 in Dresden aus der berühmten Schatzkammer Grünes Gewölbe Kunstschätze von unschätzbarem Wert gestohlen. Sie drangen über ein Fenster in das Residenzschloss und stahlen binnen Minuten aus einer Vitrine historischen Juwelenschmuck. Zuvor hatten sie einen Brand an einem Stromverteilerkasten gelegt.

Das mutmaßliche Fluchtfahrzeug wurde später ausgebrannt in einer Dresdner Tiefgarage gefunden. Mit einem weiteren, als Taxi getarnten Fahrzeug sollen sie nach Berlin gefahren sein. Der Coup löste große internationale Aufmerksamkeit aus. Eine Sonderkommission ermittelt seitdem.

Bereits im September gab es in Berlin drei Durchsuchungen der Polizei im Zusammenhang mit dem Juwelendiebstahl. Bei einer ging es um den Kauf von Mobilfunk-Karten, die die Täter benutzt haben sollen. Bei den beiden anderen drehte es sich um die farbliche Umgestaltung des Fluchtfahrzeuges mit Folien vor dem Einbruch.

Kunstschätze bleiben weiter verschollen

Wie der Dresdner Oberstaatsanwalt Jürgen Schmidt mitteilte, wurden die jetzt Tatverdächtigen mit Hilfe der Auswertung der Überwachungskameras am Dresdner Tatort ermittelt worden. Zudem hätten kriminaltechnische Untersuchungen am Residenzschloss ermöglicht, die Verdächtigen eindeutig mit Tatort und Tatfahrzeugen in Verbindung zu bringen. Die Ermittlungen ließen laut Staatsanwaltschaft bisher noch keine Rückschlüsse auf den Verbleib der gestohlenen Kunstschätze zu. Die Polizei in Sachsen hat Bilder der entwendeten Juwelen veröffentlicht [polizei.sachsen.de].

Vertreter der sächsischen Regierung und der staatlichen Dresdner Kunstsammlungen reagierten erleichtert auf die Festnahmen und die Durchsuchungen. "Jetzt endlich dürfen wir Hoffnung haben, die gestohlenen Juwelen zurückzubekommen", erklärte Kulturministerin Barbara Klepsch (CDU) in Dresden. Sie danke den Ermittlern für ihren "großen Einsatz" bei den "akribischen Ermittlungen". Sie hoffe nun auch auf neue Erkenntnisse zum Verbleib der Juwelen.

Die Ermittler dämpften allerdings die Hoffnungen, dass die geraubten Objekte je wieder nach Dresden zurückkehren. "Da müsste man sehr viel Glück haben, dass man die ein Jahr nach der Tat noch finden würde", sagte der Sprecher der Dresdner Polizei, Thomas Geithner. Doch: "Die Hoffnung stirbt zuletzt." Der eigentliche Erfolg sei die Festnahme der Verdächtigen.

Polizeifahrzeuge stehen bei einem Einsatz vor Häusern in der Gitschiner Straße. Knapp ein Jahr nach dem Kunstdiebstahl im Dresdner Grünen Gewölbe hat die Polizei am Dienstagmorgen in Berlin drei Tatverdächtige festgenommen (Bild: dpa / Annette Riedl)
Bild: dpa / Annette Riedl

Geisel: "Das ist ein weiteres Signal in die Szene"

Der Berliner Innensenator Andreas Geisel (SPD) würdigte die Ermittlungsarbeit aller Beteiligten: "Die hervorragende Arbeit der sächsischen und Berliner Polizei wurde heute belohnt. Wir sind froh, dass bei der Aufklärung eines Kunstraubs ein großer Erfolg geglückt ist. Die Ermittlungen weisen Bezüge zur Clankriminalität auf. Deswegen sage ich auch heute ganz klar: Das ist ein weiteres Signal in die Szene. Niemand sollte glauben, er könne sich über diesen Staat und seine Regeln hinwegsetzen. Der Rechtsstaat ist das Maß der Dinge. Er allein setzt die Ordnung durch. Er tut das entschlossener und klüger als manch Krimineller glaubt."

Auch der Neuköllner Bezirksbürgermeister Martin Hikel (SPD) betrachtet die Festnahmen und die Durchsuchungen im Zusammenhang mit dem Kunstdiebstahl in Dresden als Erfolg im Kampf gegen die Clankriminalität. "Der heutige Tag ist ein weiterer Beleg dafür, dass unsere Strategie funktioniert", schrieb Hikel am Dienstag auf Facebook. "Das macht Mut."

Archivbild: Zwei Mitarbeiter der Spurensicherung stehen am 25.11.2019 in Dresden nach dem Einbruch vor dem Residenzschloss mit dem Grünen Gewölbe hinter einem Absperrband. (Quelle: dpa/Sebastian Kahnert)
Spurensicherung vor dem Residenzschloss mit dem Grünen Gewölbe im November 2019.Bild: dpa/Sebastian Kahnert

58 Kommentare

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  1. 58.

    Der Meinung bin ich auch, aber leider gibt es ach hier hohe Hürden.

  2. 57.

    Es liegt am Grünen Berliner Justizsenator Behrendt. Dieser Justizsenator hat angeordnet, wegen der Corona Krise keine Verurteilten mehr in die Berliner Haftanstalten einzuweisen. Daher laufen dann solche Leute, die zu einer Haftstrafe von über 4 Jahren rechtskräftig verurteilt wurden, frei herum. So lieb ist der Berliner Justizsenator zu Kriminellen.

  3. 56.

    Für jemanden dessen Wecker 5:00 Uhr morgens klingelt und abends nach 5min. TV Konsum im Sessel einschläft, ist das Treiben mancher gesellschaftlicher Schichten nicht nachzuvollziehen. Vor allem die Hilflosigkeit der Exekutive ist erschreckend. Dabei ist dieser Einsatz der staatlichen Organe ein kleiner Lichtblick bzgl. Grenzen aufzuzeigen. Leider viel zu selten, zu inkonsequent wird durchgegriffen und das Gewaltmonopol verteidigt. Unsere liberale Demokratie darf es nicht zulassen missachtet, ausgenutzt oder bedroht zu werden.

  4. 55.

    Whataboutism, Relativierung, Verharmlosung, Rassismusvorwürfe. Das Verteidigen der üblichen Gestalten, wenn es um Clankriminalität geht, nimmt ja immer groteskere Züge an. Und sich in anderen Beiträgen als Demokraten aufspielen. Pfui Teufel. Aber wenigstens weiß man, dass das dann nur gespielt ist und getrost ignoriert werden kann.

  5. 53.

    Kann mir das einer erklären warum ein von diesen Festgenommenen rechtmäßig zu einer Gefängnisstrafe Verurteilter frei ist wahrscheinlich gibt es das nur in" Berlin "

  6. 52.

    Aber es sollte endlich damit beginnen Mitglieder dieser Clans die nicht die deutsche Staatsangehörigkeit haben und sich strafbar gemacht haben, konsequent im Rahmen der bestehenden Gesetze abzuschieben. Abschieben ohne jegliche Gefühlsduselei und Rücksichtnahme auf vorgeschobene Gründe wie Familie usw. Das wäre schon ein Schritt in die richtige Richtung. Human begründetes Verhalten wird bei diesen Leuten ohnehin nur als Schwäche ausgelegt. Der Staat sollte endlich Stärke zeigen. Nur so kann dieses Krebsgeschwür Clankriminalität beseitigt werden.

  7. 51.

    Nach Berichten der zuständigen Stellen bei der Polizei und der Staatsanwaltschaft sollen diesen kriminellen Familien bis zu 1000 Personen umfassen. Davon sind natürlich nicht alle Mitglieder der Familie kriminell. Dagegen steht schon die Rolle der Frauen in diesen Familien wo ein strenges Patriarchat herrscht und den Frauen ausschließlich die Rolle der Mutter zusteht.
    Das die Ihnen bekannte Familie Probleme mit ihrem Namen hat darf man aber nicht der Mehrheitsgesellschaft vorwerfen sondern dem kriminellen Teil. Da sollte dann doch mal über eine Namensänderung nachgedacht werden. Dies war schon eine Methode nach 1945 bei stark belasteten Namen.
    Ansonsten muss diese Familie mit dem Makel des belasteten Namens klar kommen.

  8. 50.

    Genau, die rechtstaatlichen Normen sind hoch.
    Die drei Festgenommene sind Deutsche mit arabischen Wurzeln, also mit Abschieben kan`s nischt werden.

  9. 49.

    Großfamilien. Mein Sohn besucht eine Oberschule im Berliner Bezirk Neukölln. Sein bester Freund an dieser Schule ist Mitglied einer Großfamilie. Und nun kommt das Beste: Es ist nur eine große Familie, wo das Miteinander noch gelebt wird. Was macht der der arme Tropf gerade durch. Ich habe die Eltern persönlich kennengelernt, rechtschaffende Leute, die hier in der Kultur bereits vor Jahrzehnten angekommen sind. Und nun stehen diese Leute unter Generalverdacht. Das ist auch die Realität. Eine kriminelle Vereinigung bleibt eine kriminelle Vereinigung, auch wenn es eine Großfamilie ist. Wobei ich sicher bin, dass nur ein kleiner Teiler dieser Remmo-Familie derart kriminell veranlagt ist.

  10. 48.

    Das essich um Clan-Kriminalität handelt war doch schon lange klar. Warum hat man nicht gleich die berüchtigten Clans unter die Lupe genommen? Einfach eine Razzia nach der anderen, irgendwann machen die auch Fehler und verraten sich. Die Kunstgegenstände könnten schon lange wieder in den Vitrinen liegen und wären nicht zerstört worden.

  11. 47.

    Der wurde mit größter Wahrscheinlichkeit schon gefunden. Es war der Einbruch in das Zollamt in Emmerich mit einer Beute von über 6 Millionen Euro. Die Handschrift dieses Einbruchs deutet auf die Clans hin.

  12. 46.

    Aber das Einziehen von Vermögenswerten wenn der Nachweis des rechtmäßigen Erwerbs nicht geführt werden kann ist doch schon ein enormer Fortschritt. Bei der ersten Aktion zur Einziehung von Vermögenswerten im Wert von über 2 Millionen Euro haben bisher alle gerichtlichen Instanzen die Einziehung gebilligt. Langsam wird`s doch mit unserer Kuscheljustiz.
    Das das unseren Justizsenator mit seinem Hauptaugenmerk auf Gendertoiletten in den Justizvollzugsanstalten nicht gefällt scheint klar zu sein. Aber er kann sich ja wieder ein Gesetz zur einfallen lassen mit dem er die Berliner Verwaltung generell diskriminieren kann und deren Arbeitsfähigkeit einschränkt.

  13. 45.

    Irgendwie war der Dresdner Coup doch sofort einem routinierten Clan zuzuordnen ) Jetzt ist fast ausermittelt, die Beute weg und was bleibt ist jetzt nur noch die Frage nach dem nächsten Tatort.

  14. 44.

    Auch durch dramatisieren und übertreiben macht es Ihre Ausführungen nicht besser.
    Da heute gegen drei Personen aus dem Remmo Clan Haftbefehle erlassen wurden sind die drei nach Ihrer Meinung zum Tode durch Viren verurteilt worden. Welch eine absurde Feststellung.
    was ist daran rassistisch wenn ich feststelle dass mit dem Verhalten der Mitglieder des Remmo Clans der deutschen Justiz Verachtung entgegengebracht wird? Man kann diesen Satz noch erweitern. Diese Verachtung wird dem gesamten Rechtsstaate entgegengebracht. Meine Feststellung mag eine Verallgemeinerung sein, Ihr Versuch aber diese Ausführung in die rassistische Ecke zu stellen ist nichts als billige Propaganda Ihrerseits.
    Das wir alle dieser Verachtung des Rechtsstaates entgegentreten müssen stimmt. Aber in erster Linie ist die Politik gefordert endlich vom Kuschelkurs gegenüber den Clans Abstand zu nehmen und endlich konsequenter gegen diese Kriminalität vorzugehen.

  15. 43.

    Es ist doch etwas äußerst Befriedigendes, wenn man sich auf der Seite der Guten/des Guten wähnt, am Ende noch den "Gesinnungscheck" für den rechts verorteten Kommentarkollegen zu setzen, nicht wahr!? Ich bedanke mich herzlichst, sehe ich doch in Ihnen eine tolerante Mitarbeiterin für all das Gute und Schöne in unserer Gesellschaft!!
    Der ehrenwerte Justizsenator Behrendt (das ist der, der zu Amtsbeginn das größte Problem in Berlin im Fehlen von Gendertoiletten ausgemacht hatte!) hat zu Beginn der Coronakrise verfügt, dass die Zahl der Strafgefangenen aus Infektionsschutzgründen nicht steigen soll. Erreicht wurde dies durch Entlassung von Häftlingen mit Reststrafen und dem Nichtantritt von Gefangenen mit geringfügigen Strafen (z.B. Ersatzstrafen). Warum ein Vollkrimineller aus einen kriminellen Milieu, der im Februar wegen schweren Diebstahls rechtskräftig verurteilt wurde, dennoch seine Haft nicht antreten musste, das dürfen Sie gerne Justizsenator Behrend fragen. Vielleicht war ja Diskriminierung im Spiel...
    Jetzt verstanden?????? Und können Sie in Ihrer unheimlichen Toleranz und Empathie nachvollziehen, dass mich das als Bürger dieses Staates, auch mit "dieser Gesinnung", irgendwie tangiert!?

  16. 42.

    "Viel Spaß beim Abschieben. Vielleicht von Neukölln nach Mitte oder so... ;))" Nö, in den Knast abschieben würde doch erstmal reichen, oder? Aber dafür sind sicherlich die rechtsstaatlichen Normen auch zu hoch.

  17. 41.

    WolfiBerlinDienstag, 17.11.2020 | 18:53 Uhr
    Antwort auf [Manmanman] vom 17.11.2020 um 17:17
    "Bei beiden Taten handelt es sich um einen "Besonders schweren Diebstahl" nach § 243 StGB.
    Übrigens ist es nicht zwingend, dass wenn Berufung eingelegt wird der Täter auf freien Fuß bleibt." Aber in Zeiten von Corona durchaus probates Mittel zum Schutz von Menschen. Das sind Täter übrigens trotz allem und die Todesstrafe durch Viruserkrankung wurde nicht eingeführt.
    2Gegen einen der Täter aus dem Remmo Clan fand zum Zeitpunkt des Diebstahls in Dresden die Gerichtsverhandlung wegen Beteiligung am Diebstahl der Goldmünze aus dem Bode Museum statt. Zur Zeit der Verhandlung beteiligte sich der damalige Angeklagte am Diebstahl in Dresden." Ja, der ist frech!
    "Mehr Verachtung für die deutsche Justiz kann man nicht zeigen als es dieser Clan tut." Und da ist sie wieder: Die Verallgemeinerung, die rassistische.
    Dennoch: Wir sollten es gemeinsam versuchen, diese Verachtung zu beseitigen.

  18. 40.

    HarryLausitzDienstag, 17.11.2020 | 16:26 Uhr
    "Die Polizei hat Tatverdächtige gefasst, " Ist doch gut so, was stört Sie daran?
    "aber unsere Kuscheljustiz bringt es nicht fertig, die Täter hinter Gitter zu bringen. Im Februar verurteilt und immer noch frei." Ja, wirklich? Die vermeintlichen Täter nutzen die für alle Menschen in Deutschland gültigen, nach Menschenrecht und Verfassung verfassten Rechtsnormen, eine gegen sie verfasste Verurteilung von einem weiteren Gericht überprüfen und ggf. herabsetzen zu lassen. Das ist keine "Kuscheljustiz" sondern Rechtsstaat, der auch Ihnen zur Verfügung und zu Nutzen ist, falls Sie einmal evtl. zu Unrecht vor einem Gericht verurteilt werden und Ihnen Zweifel an der Rechtmäßigkeit dieser Verurteilung kommen.
    Viel mehr ärgern würden Täter statt jahrelangem Knast tagtägliches "Pfannenschieben" in Altenheimen, Kitas usw.
    "Und so geht es immer weiter. Deutschland schafft sich ab!"
    Jaja, deshalb ist D ja unter den stärksten Wirtschaften...

  19. 39.

    Würden Sie richtig lesen dann hätte Ihnen auffallen müssen, dass beide Taten kein Raub waren. Bei beiden Taten handelt es sich um einen "Besonders schweren Diebstahl" nach § 243 StGB.
    Übrigens ist es nicht zwingend, dass wenn Berufung eingelegt wird der Täter auf freien Fuß bleibt.
    Gegen einen der Täter aus dem Remmo Clan fand zum Zeitpunkt des Diebstahls in Dresden die Gerichtsverhandlung wegen Beteiligung am Diebstahl der Goldmünze aus dem Bode Museum statt. Zur Zeit der Verhandlung beteiligte sich der damalige Angeklagte am Diebstahl in Dresden.
    Mehr Verachtung für die deutsche Justiz kann man nicht zeigen als es dieser Clan tut.

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