Die Baustelle der Tesla Gigafactory. (Quelle: dpa/Patrick Pleul)
Bild: dpa/Patrick Pleul

Berliner Ring - Autobahn-Sanierung zum Start der Tesla-Fabrik

Parallel zum geplanten Start der Tesla-Fabrik in Grünheide (Oder-Spree) im Sommer soll der Berliner Ring auf diesem Abschnitt saniert werden.

Das bestätigte Infrastrukturminister Guido Beermann (CDU) in einem Interview der "Potsdamer Neuesten Nachrichten" und des "Tagesspiegel" [tagesspiegel.de] (Montag). Es geht um die Strecke der A10 zwischen Erkner und Freienbrink. Die Sanierung sei nötig, da dort Betonkrebs festgestellt wurde. Es sei auch für die Gigafactory besser, das so schnell wie möglich zu tun, sagte Beermann.

Trotz der vielen Mitarbeiter und der Zuliefer-Lkw sieht der Minister keinen Verkehrskollaps kommen. Der Verkehr um die Fabrik werde nicht zusammenbrechen, so Beermann laut der Zeitung. Der Standort habe bereits jetzt eine hervorragende Anbindung, direkt an der Autobahn und mit der nahen Schienenverbindung Berlin-Frankfurt/Oder-Polen.

Im Januar werde mit dem Bau einer neuen temporären Autobahn-Auffahrt begonnen. Im Berufsverkehr werde der Regionalexpress 1 eine Schlüsselrolle spielen. Es gebe auch Überlegungen, von Erkner zur Gigafactory eine Fahrradtrasse zu bauen.

Sendung: Inforadio, 27.12.2020, 21.30 Uhr

16 Kommentare

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  1. 16.

    Ihre wie gewohnt "sachliche" Reaktion zeigt wieder einmal auf, dass ich Recht habe. Sonst würden Sie mit Fakten argumentieren und nicht mit wüsten Beschimpfungen. So kennt man das aber aus gewissen Kreisen.

  2. 15.

    Storkow ein toter Ort, wie so viele in Brandenburg. Kaum Möglichkeiten für Junge Menschen und irgendwelche Menschen, die den unter Akademikern am meisten angestrebten Arbeitgeber, mit Sklavenarbeit gleichsetzen. Ich überrasche sie wahrscheinlich, wenn ich ihnen sage, dass es Menschen gibt, die etwas erreichen wollen.

  3. 14.

    Einige Zeit ist vergangen, dass ich mir ihr Geschwafel, Herr Neumann, nicht mehr bei rbb24 zugemutet habe. Ich hatte gehofft, dass ich nach langer rbb24-Abstinenz heute von ihren irren Kommentaren verschont bleibe. Das war leider ein gehöriger Irrtum meinerseits. Die Lebensdauer von Teslasklaven ist zu meinem Leidwesen länger als von mir vermutet. Ihre Dienstzeit ist anscheinend an der Entwicklung der Börsenkurse des Konzerns gebunden. Man kann nur hoffen, dass die Börsenkurse einbrechen, damit ihr Dienstherr von de Bildfläche verschwindet man endlich von ihren abtrusen Kommentaren verschont bleibt. Die sind nämlich zum ….

  4. 13.

    8 Stunden oder mehr am Band oder sonstwo schuften und man ist erst mal platt. Dann noch mit dem Rad und wenn es nur bis Erkner ist; bei Dunkelheit und blendenden Scheinwerern und Regen oder Kälte. Nix da; da wird das Auto genommen.

  5. 12.

    Das liegt am Betonkrebs. Mal nachlesen. Die lange Brücke über dem Mühlenfließ ist die größte Schwachstelle. Eventuell Erneuerung fällig.

  6. 11.

    Man konnte schon vielfach hören, wie die Mitarbeiter zur Arbeit kommen. Das Verkehrskonzept wurde Neugierigen in der Gemeinde vorgestellt und war auch online einsehbar. Neu ist hier für den RBB nur das Thema "Autobahnsanierung", dass aber auch schon in diversen Kommentaren angesprochen worden ist.

  7. 10.

    Hier in Berlin sind die Züge morgens stadteinwärts und abends stadtauswärts so voll, dass vielfach Fahrzeuge eigentlich draußen bleiben müssten.

  8. 9.

    Beim Tagesspiegel und den PNN kann man übrigens wie auch im Verkehrskonzept nachlesen, dass der Radweg nicht das einzige sein soll, was für Tesla zwischen Erkner und diesem Industriegebiet passieren soll.

    Wenn Ihr Einwand bei der Gemeinde ähnlich fundiert gewesen ist wie Ihre knappe Bemerkung hier zur Infrastruktur, verwundert es nicht, dass die Gemeindevertreter mit mit breiter Mehrheit zu einem anderen Entschluss gekommen sind.

  9. 8.

    Es gibt Autobauer welche mit dem Fahrrad zur Arbeit unterwegs sind und es gibt Autobauer die ihren Arbeitsweg von vielleicht zwei Kilometer mit dem Auto zurücklegen. Der Transport eines Fahrrades im ÖPNV ist auch gut machbar.
    Woher haben Sie ihre Weisheit?

  10. 7.

    Die Truman-Story lässt grüßen, wenn ich das alles so verfolge. Viel Spaß in Eurer Grünheider Traumwelt.

  11. 6.

    Mich besorgt weniger das Wetter für die Fahrradkultur, auch ein Radweg wird nichts bringen. Wer Autobauer ist, ist stolz mit Autos zu arbeiten.
    Mal zu den anderen großen Automobilstandorten in Deutschland geschaut liebes Ministerium?
    Niemand aus der Produktion erscheint dort mit dem Rad zur Arbeit. Das machen vielleicht Entwickler unter 35 - aber die sollen ja gar nicht in Grünheide sitzen so weit ich weiß.

    Und noch ein Hinweis im Berufsverkehr ist das Mitführen eines Fahrrades im ÖPNV schlichtweg nicht möglich.

    Fahrrad als Anreisemöglichkeit ist ein Witz!

  12. 5.

    Irre ich mich, oder ist damit das Stück gemeint, dass diesen Sommer bereits saniert wurde? In den letzten vier Jahren kann ich mich an keinen Sommer ohne Baustelle zwischen Marzahn und dem Dreieck Spreeau erinnern. auf dem Stück gab es ständig in eine Richtung Baustellen und es ist kein Ende in Sicht.

  13. 4.

    Infrastrukturminister Guido Beermann (CDU) meint immer noch die Infrastruktur für Tesla sei vollkommen ausreichend.
    So sind auch die Maßnahmen zur Verbesserung vollkommen unzureichend. Ich hoffe der Mann bekommt ein kostenloses Dienstfahrrad, dann kann er ja mal testen, wie es sich anfühlt bei dem derzeitigen Wetter von Erkner nach Tesla zu fahren.

  14. 3.

    Ich staune ja das sich Herr Beermann überhaupt mal aus der Deckung wagt und sich Gedanken über die Verkehrsanbindung von Tesla macht. Es scheint geklärt zu sein wie Arbeitskräfte aus FFO und vor allem Polen das Werk erreichen sollten. Geklärt scheint auch die Zufahrt aus dem Speckgürtel von Berlin. Kaum etwas hört man, wie die Arbeiter aus der Kohleregion dort hin kommen können. Die beschissene Bahnverbindung Cottbus-Berlin wird es ja nicht sein. Interessant etwas darüber zu erfahren wäre schon gut.

  15. 2.

    Ja genau insbesondere Herr Beermann ist ein großer Meister seines Faches. Allerdings nur im fabulieren. Sein Ministerium steht überhaupt nicht gut da. Anpacken ist ein Fremdwort für ihn. Das Interview im Tagesspiegel sagt alles und sollte man lesen. Er hat keine Antwort auf die wichtigsten Fragen rund um Tesla. Dort, beim Tagesspiegel, wurde auch Frankfurt (Oder) richtig geschrieben, lieber rbb. Bitte immer daran denken, Berlin ist wirklich wichtig, Brandenburg aber auch vorhanden.

  16. 1.

    Im Rechnen mit Unbekannten scheinen die geneigten Verantwortlichen ja meisterlich zu sein.

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