Fahrrad-Demo auf A100/A115 - Polizei stoppt Abseil-Aktion an Berliner Avus

Aus Protest gegen den Ausbau von Autobahnen und für die Einhaltung der Pariser Klimaziele seilen sich Umweltaktivisten in Anwesenheit von Polizisten von der Spinnerbrücke über der Autobahn 100 ab. (Quelle: dpa/Christophe Gateau)
Bild: dpa/Christophe Gateau

Im Rahmen einer Fahrraddemo auf der Berliner Stadtautobahn haben sich am Samstag zwei Aktivistinnen von der Spinnerbrücke in Nikolassee abgeseilt. Die Polizei hinderte sie daran, Banner und Plakate anzubringen und leitete ein Strafermittlungsverfahren ein.

Bei einer Fahrraddemo in Berlin sind Demonstranten von der Polizei daran gehindert worden, Plakate und ein Banner an zwei Brücken anzubringen. "Zwei Frauen haben sich während der Demonstration an der Spinnerbrücke abgeseilt", sagte ein Polizeisprecher. Nach Angaben eines dpa-Fotografen wollten sie ein Banner an der Brücke anbringen. Demnach hielten Einsatzkräfte die Aktivistinnen zurück.

Die Polizei hat Strafermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr eingeleitet, wie der Sprecher mitteilte. An einer weiteren Brücke wollten 15 Demonstranten Plakate anbringen, was die Polizei nach eigenen Angaben verhinderte.

Aus Protest gegen den Ausbau von Autobahnen und für die Einhaltung der Pariser Klimaziele fahren Menschen mit dem Fahrrad über die Autobahn 100. (Quelle: dpa/Christophe Gateau)
Bild: dpa/Christophe Gateau

Demo für Klimaschutz und gegen Autobahnbau

Zu der Fahrraddemo aufgerufen hatte das Demobündnis für den Klimaschutz aus Changing Cities, Ende Gelände und weiteren Organisationen. Mehrere hundert Menschen fuhren gegen den Ausbau von Autobahnen und für die Einhaltung der Pariser Klimaziele über die A100 zum Dreieck Funkturm. Die Demo war mit 250 Teilnehmern angemeldet. Von dort aus wollten die Teilnehmer gemeinsam mit einem weiteren Fahrradkorso, der an der Glienicker Brücke in Potsdam gestartet war, über die Avus zum Kohlekraftwerk Reuter West fahren.

Die A100 war am Vormittag wegen der Demos abschnittsweise gesperrt, wie die Verkehrsinformationszentrale (VIZ) auf Twitter mitteilte. Die A115 war mittags noch wegen der zweiten Fahrraddemo gesperrt.

Sendung: Inforadio, 12.12.2020, 07:00 Uhr

73 Kommentare

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  1. 73.

    Hallo Markus!

    Ich nehme nur die Argumentation von Greenpeace auf und fuehre sie weiter. Die Zahlen werden sich aber auch nicht fuerchterlich aendern, wenn Sie von 10 km statt 5 km Weg zur Arbeit ausgehen. Im uebrigen stimme ich Ihnen zu, dass wir sowohl den Verkehr als auch die Energiewirtschaft dekabonisieren muessen.

    Allerdings ist es nun mal so, dass wir in Deutschland nach 20 Jahren Energiewende immer noch 350 Millionen Tonnen CO2 jaehrlich im Energiesektor rausblasen:

    > https://ourworldindata.org/grapher/ghg-emissions-by-sector?time=latest&country=~DEU

    Waehrend es in Frankreich nur 50 Millionen Tonnen CO2 sind:

    > https://ourworldindata.org/grapher/ghg-emissions-by-sector?time=latest&country=~FRA

    Selbst normiert auf die Einwohnerzahl laege Frankreich mit unserem Energiemix bei 300 Millionen Tonnen CO2 im Jahr statt 50 Millionen Tonnen.

    Was wir brauchen ist daher einen Ausstieg aus dem Atomausstieg:

    > https://saveger6.de/

    Maik

  2. 72.

    Um Klimaneutral zu werden müssen wir Verkehr UND Stromsektor umbauen. Von mir aus auch gerne mit mehr Kernenergie, aber das wird teuer und politisch schwer umzusetzen.

    (Es ist technisch auch etwas unsauber Greenpeace-Schätzungen mit einem angenommenen 5km Arbeitsweg mit der Zahl von Berufspendlern zu multiplizieren, die ein Vielfaches dieser Strecke zurücklegen)

  3. 71.

    Das mit den Atomkraftwerken machen wir aber erst, wenn alle Entschädigungen an die Betreiber ausgezahlt wurden. Dann kommt Herr Altmaier ins Spiel, der erst für die dicken Entschädigungen gesorgt hat und dann gibt es bestimmt Prämien für die AKW Betreiber bei Wiederinbetriebnahme.

  4. 70.

    Laut Greenpeace spart jeder Berufspendler, der vom Auto aufs Fahrrad umsteigt, pro Jahr 350 Kilogramm CO2 ein:

    > https://www.greenpeace.de/sites/www.greenpeace.de/files/publications/mobilitaet-expertise-verkehrssicherheit.pdf (Seite 5)

    Laut FAZ hatten wir in Deutschland 12,6 Millionen Berufspendler:

    > https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/mehr-wirtschaft/weite-arbeitswege-zahl-der-pendler-in-deutschland-steigt-16619881.html

    Wuerden diese 12,6 Millionen Pendler also alle Rad fahren, koennen wir maximal 4,41 Millionen Tonnen CO2 im Jahr einsparen.

    Ein einzelnes Kernkraftwerk spart hingegen im Jahr CO2-Emissionen von rund 8 Millionen Tonnen im Jahr ein:

    > https://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/chinas-nimmt-ersten-selbst-entwickelten-atommeiler-in-betrieb-a-158c8491-0e88-47c9-a7ec-1ebd747132f6

    Wenn wir also wirklich unsere jaehrlichen CO2-Emissionen senken wollen, muessen wir unsere verbleibenden sechs Kernkraftwerke erhalten und sogar neue bauen.

  5. 69.

    Lieber rbb!

    Das Wort „Aktivisten“ empfinde ich in diesem Zusammenhang als unangebracht.

    Es handelt sich hier um einen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr, welches als Straftat geahndet wird.

    Die richtige Bezeichnung wäre daher hier das neutrale „Personen“.

    Maik Kretschmar

  6. 67.

    Ich hingegen habe ein Fahrrad und ein Auto als Zweitfahrzeug.

  7. 66.

    Es gibt ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts, welches Demonstrationen auf Autobahnen für unverhältnismäßig und unrechtmäßig erklärte und entsprechend verboten hat. Man kann und darf auch keine Demo mit Fahrzeugen irgendeiner Art in Fußgängerzonen durchführen. Wie bereits das Gesetz aussagt, dürfen Autobahnen nur mit Fahrzeugen befahren werden, die bauartbedingt mit mindestens 60km/h fahren können. Gleichzeitig unterliegt wegen der großen Gefahr für Dritte jegliche unberechtigte Störung des Verkehrs einer Geldbuße, und zwar nicht zum Spaß. Nichts gegen die Fahrraddemo, auch wenn deren Ziel antidemokratisch ist, aber auf der Autobahn hätte sie untersagt werden müssen,allein weil die Auswirkungen für Dritte unverhältnismäßig sind.

  8. 64.

    Solange jeder mit dem Finger auf den jeweils anderen zeigt braucht keiner etwas zu unternehmen. Problem gelöst.

  9. 63.

    Ohne Umwelt braucht man keinen Wohnraum und auch keine Arbeit. Da braucht man nur einen Liegeplatz zur Bespaßung von Maden und Würmern. Für sie vielleicht schwer verständlich ist aber so.

  10. 62.

    Ich dagegen habe ein Fahrrad und ein Auto als Zweitfahrzeug.

  11. 59.

    "Die Polizei hat Strafermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr eingeleitet,"

    Mal eine ernsthafte Frage (Ist bei mir ja relativ selten).
    Findet auf einer temporär gesperrten Strasse oder einem Teil davon, die für Nicht-Demo-Teilnehmer nicht frei und jederzeit zugänglich ist, überhaupt öffentlicher Straßenverkehr statt?

    Ich habe dazu leider nichts spezielles gefunden, tendiere jedoch dazu, dies zu verneinen.

  12. 58.

    Respekt an die Aktivistis! Hab sie auf der Fahrraddemo gesehen. War wirklich ne coole Aktion!

  13. 57.

    ...dringendere, im Moment vielleicht, aber keinesfalls wichtigere! Nebenbei halte ich derartige Demos mit den ganzen (auch emotionalen) Nebenwirkungen auch eher für kontraproduktiv.

  14. 56.

    Umwelt alleine macht nicht satt und schafft auch keinen Wohnraum. Der Vermieter und die Kassiererin im Supermarkt verlangt nun mal Geld, sonst gibt es nichts

  15. 55.

    "Die Polizei hat Strafermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr eingeleitet," Warum nicht auch gegen die Sperrung der Autobahn? Wer hat das denn abgesegnet?"

    Viel zu lernen klara noch hat.

    Man meldet eine Demonstration an und eine Behörde genehmigt die in der Regel. Nennt sich Demokratie. Also das Gegenteil von dem was ihnen so vorschwebt.

  16. 54.

    Das Erreichen der Pariser Klimaziele wird also in Berlin und nur durch die Beschneidung der Bürger dieser Stadt erzielt?
    Solange die übrigen Länder nicht mitziehen, werden wir in D noch so gut wie möglich umweltgerecht leben können und doch am Klima krepieren. Was wollen mir radfahrende Traumtänzer dann noch sagen?
    Ich halte nichts von Aktionen,die andere nur noch mehr belasten (Nachbarschaft, die durch den ausweichenden Verkehr gestresst wird),wenn doch bekannt ist, dass diese Stadt mangels konsensfähigem Aktionismus nur noch eins kennt: auf die einzudreschen, die ihre Mobilität durch Kfz benötigen.

  17. 53.

    "Die Polizei hat Strafermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr eingeleitet," Warum nicht auch gegen die Sperrung der Autobahn? Wer hat das denn abgesegnet?

  18. 52.

    Ihre Denke ist merkwürdig. Knapp 4 Mio Einwohner. Ok... Und Sie meinen, Kinder könnten Auto fahren? Und Sie meinen, Autofahrer haben kein Fahrrad? Zahlen muss man auch verstehen können. Gucken Sie lieber auf Zulassungszahlen bei Autos. Und wieviel Familien sich ein Auto teilen. Immer alles verdammen was einem nicht passt, gell?

  19. 51.

    Andreas, ich glaube an die 2,9 Millionen Fahrräder, aber trotzdem möchte ich zu bedenken geben, dass bei den Fahrradbesitzern auch viele Autobesitzer sind. Und ob die Verkehrswende in Berlin durch temporäre Radwege gelingt stelle ich einfach mal in Frage. Es müsste gerade für Berlin ein ganz neues Verkehrskonzept her. Die neuen Radwege enden nach ein paar Kilometer im nirgendwo und das meistens noch im Kreuzungsbereich. Also rede ich einfach mal von einem richtig schlüssigen Verkehrskonzept. Und hilfreich wäre bestimmt auch eine Analyse des Autoverkehrs laut KFZ Kennzeichen.

  20. 50.

    Schon mal darüber nachgedacht, dass ca. 80%der Autofahrer ein Fahrrad als Zweitfahrzeug besitzen?

  21. 48.

    Und wieviele der Fahrräder stehen ungenutzt in Kellern herum? Es fahren doch nicht alle Radbesitzer auch mit dem Rad zur Arbeit etc. Was für ein Blödsinn!

  22. 47.

    Hallo Christian Teichert, bei der Demo heute ging es um die Pariser Klimaziele und nicht um das Tragen von Warnwesten oder Schulungen bzgl. der StVO. Der Verein Changing Cities setzt sich für eine nachhaltige Mobilitätswende ein - in Berlin und gemeinsam mit den 42 bundesweiten Radentscheiden. All diesen Menschen, die sich ehrentamtlich engagieren - und bisher haben 800.000 für eine Mobilitätswende unterzeichnet - geht es darum, sicher und komfortabel Radfahren zu können. Wer dabei eine Warnweste tragen will, um dieses Ziel zu erreichen, soll es gerne machen. Aber wir halten es nicht für ein vorrangiges Ziel der Verkehrswende.
    Viele Grüße,
    Ragnhild Sørensen

  23. 46.

    Und nun stelle ich mir vor das diese beiden Damen ein leitende Stellung in einem wirtschaftlich bedeutenden Unternehmen haben. Die kann doch keiner mehr für voll nehmen, es sei denn er tickt ebenso. Gebt den Leuten eine Kletterwand und sie sind glücklich.

  24. 45.

    Also, wenn schon umbenennen, dann in "Spinnendenbrücke"!

    Oder, wie Obelix sagen müsste: "die spinnen, die Römenden ..."

  25. 44.

    jetzt weiß ich auch warum die brücke spinnerbrücke heißt. mfg melusine

  26. 43.

    Es gibt immer noch viel zu viele für die Geld wichtiger ist als eine Umwelt in der man leben kann. Schade das es diese Geldgeier nicht als erstes trifft.

  27. 42.

    Bitte alle Brandenburger dieVerkehrswende beim VCD googlen

  28. 41.

    Diese Vereinigung Changing Cities ist arg feige sie mögen keine ehrlichen Meinungen anderer und kommunizieren deshalb nicht.Ich hatte Sie mal angerufen und gefragt ob Sie im Gegensatz zum ADFC FÜR EINE Warneesrenpflicht sind damit jeder Fahrradfahrer besser sichtbar ist .
    Auch die Argumentation was eine Schulung angeht über die Strassenverkehrsgesetze und damit einer Pflicht keine Antwort, auch Schilderkennzeichnung wird abgelehnt damit die Strafverfolgung erschwert wird.
    In meinen Augen und ich bin Radfahrer sind dies nur vorgeschobene scheinheilig Argumente.mfg Christian Teichert

  29. 40.

    ... klarer Fall:
    Umbenennung in "Spinnerinnenbrücke"!
    (das Gendern ließ in diesem Fall ja eh schon lange auf sich warten)

  30. 39.

    Die werden immer dümmer.

  31. 38.

    Das ist ja eine gute Demo für die vermeintlich richtige Sache.
    Da kann man schon mal eine Ausnahme machen, für die Guten.

    In dieser Gesellschaft wird leider immer mehr mit zweierlei Maß gemessen.

  32. 37.

    Na, Gott-sei-Dank haben sich doch ein paar gefunden, die das Abendland sowie die Menschen- und Bürgerrechte auf Schadstoffausstoß, übermäßigen Ressourcenverbrauch und Belästigung anderer mit Lärm und Enge verteidigen wollen.

    Wir leben ja in einer Zeit, wo kleinere Gruppen ihre Partikularinteressen der Allgemeinheit aufdrängen wollen. In Berlin sind bei 4 Mio Bewohnern lt. Statista rund 1,2 Mio Autos zugelassen. Offenbar besitzen 25% der Bevölkerung ein Auto. Nach Schätzungen, die die BZ im Juni abdruckte, gibt es in Berlin 2,9 Mio Fahrräder. Das sind 75% der Bevölkerung. Zu ÖPNV-Nutzern und Fußgängern leider keine belastbaren Zahlen, aber es zeigt sich: MIV-Nutzer sind nicht die Mehrheit. Und dann schauen wir mal auf den Platzbedarf für bewegte und unbewegte Pkw. Wer findet das Missverhältnis?

  33. 36.

    Denke, es sollen alle daheim bleiben. Wo sind denn die Foristen, die sich sonst über Demos etc aufregen, von wegen Superspreaderevent und so?

  34. 35.

    Stimmt, es regt sich auch keiner über Fahrräder auf Gehwegen mit Schnellsttempo auf, oder das Radelnde Fußgängerüberwege mit dem Rad benutzen, durch Fußgängerzonen und Spielstraßen sausen.
    Kfz sind ja immer die Bösen.

  35. 34.

    Ich war heute dabei! Geile Leute, geile Stimmung. Bin dafür, dass es auch für Radfahrende einen Stadtring gibt. Macht echt Bock, nicht an jeder Ampel zu stehen und nicht dauernd über Baumwurzeln fahren zu müssen. Aber wo kämen wir denn dahin, wenn klimafreundliche und zukunftsorientierte Menschen ohne Lebensgefahr und Hindernisse durch die Stadt fahren könnten. LOL...

  36. 33.

    Ich bin begeistert, wie engagiert und auch bei nicht schönem Wetter immer wieder Fahrraddemos für Klimaschutz und gegen den Wahnsinn von neuen Autobahnen stattfinden. Ich hoffe, dass das 2021 noch viel mehr wird!

  37. 32.

    "Radfahrer demonstrieren auf Autobahnen für Klimaschutz" und sorgen dafür, dass der Durchgangs- und Schwerlastverkehr von einer Bundesautobahn in die Kiezstraßen gedrängt wird. Lange Staus, Abgase ohne Ende sind die Folge. Ihr Radler seid echt Spitze. Aber der grüne schlichte Geist ist ja inzwischen länderübergeifend bekannt und anerkannt. Tja so machen sich die Pedalritter zum willigen Erfüllungsgehilfen dieses R2G-Senats der es wohlwohlend zur Kenntnis nimmt und dementsprechend auch genehmigt, dass eine Bundesautobahn regelmäßig!!! blockiert werden darf. Sind Bundeautobahnen denn nicht Bundesangelegenheit und daher nicht in Zuständigkeit der Berliner Provinzfürsten um diese als grüne Spielwiese zu mißbrauchen?

  38. 31.

    Unorganisiert und in zehnfach höherem Maße findet dies völlig selbstverständlich und zeitübergreifend tagtäglich statt. Es scheint Ihnen so sehr in Fleisch und Blut übergangen, dass Ihnen derartiges gar nicht mehr auffällt.

  39. 30.

    Sie sollten eher froh sein, dass es die Stadtautobahn gibt, sonst müssten sich noch viel mehr Autofahrer durch bewohnte Straßen quälen, noch mehr Stau und Schadstoffe produzieren und der Verkehrssicherheit wäre das auch nicht gerade förderlich. Ohne Frage muss jeder Autofahrer überlegen, ob diese Fahrt gerade wirklich mit dem Auto sein muss. Das heißt aber eben auch nicht, dass jede Fahrt auch ohne Auto geht oder sinnvoll wäre. Großstadt ganz ohne Auto ist eine Illusion.

  40. 29.

    Dieses ganze bäsching, es ist doch ganz einfach. Kein Zuzug mehr aus anderen Bundesländern nach Berlin, keine Durchfahrterlaubnis für LKW's über die Stadtautobahn. Keine Anreise mit dem eigenen PKW für Arbeitnehmer die in Berlin arbeiten aus dem Umland weil sie in Berlin eh keine Steuern zahlen. Konsequente Busspuren weg mit den Fahradwegen die können auch mit dem Bus fahren oder in Nebenstraßen.

  41. 28.

    Ich frage mich, wieso eine derart störende Demo nicht auf andere Strassen verwiesen werden kann. Auffallen durch bloße Behinderung der Autofahrer wird sicherlich nicht für gegenseitiges Verständnis werben, im Gegenteil.

  42. 27.

    Stimmt schon, ich sehe nie Autos auf Fahrradwegen und/oder in zweiter Reihe stehen, da braucht man keine Demo für!
    Die Frage ist doch viel mehr, warum eine Autobahn direkt durch die Stadt geht und von vielen als Durchfahrtsstraße genutzt wird. Und wenn die Querdenker quer durch Deutschland reisen und demonstrieren dürfen, warum dann nicht Berliner in Berlin.

  43. 26.

    Nur mal so nebenbei für die Selbsternannten Klimaschützer.
    98% des CO2 Ausstoßes findet außerhalb Deutschland statt. So werden z.B. in Afrika zur Zeit 450 Kohlekraftwerke gebaut.
    Also die Klima-Apokalypse geht nicht von Deutschland aus, so dass die Verbotspartei (Grüne) den Bürgern nichts verbieten muß.
    Man muß dort investieren wo die Klima-Apokalypse entsteht in -Afrika-. Die Voraussetzungen dafür sind Ideal dort für Erneuerbare Energien. Und sie wird überschwappen nach Europa, wenn dort nichts passiert. Da kann Deutschland noch soviel tun im eigenen Land.
    Also ihr Klimaschützer kümmert euch darum, dann klappt es auch bei uns mit dem Klima. Und kommt mal wieder runter, lasst die Autofahrer in Ruhe.

  44. 25.

    Coole Idee. Wusste noch garnicht, das dies Forum hier auch per Fax gefüttert werden kann ;-) .

  45. 24.

    Ich denke wir alle sollen mit unserem Arsch zu hause bleiben, also die auch.
    Wenn diese Demo zugelassrn wurde dann wahrscheinlich die auf Silvester mit den Covididioten erst recht. Wäre in meinen Augen strafbar seitens des Staates.

  46. 23.

    nein, gibt es nicht (ganz davon abgesehen, dass man mehr als ein Problrm gleichzeitig angehen kann).

    Ich finde die Aktion hier gut und bedanke mich bei allen, die sich für den Klimaschutz engagieren!

  47. 22.

    Na dann! Einfach machen! Und direkt eine Nachricht an den rbb, damit auch darüber berichtet wird.

  48. 21.

    Mit der Sachkunde ist es aber nicht gut bestellt. Die wollen ja nicht wie üblich mit dem Rad von A nach B. Die stören aber wirklich den nun mal erforderlichen Autoverkehr. Die Umleitung ist ja meist länger und somit verursachen diese Protestradler das Gegenteil. Habe kürzlich auf DLF gehört was Chinesen alles noch an Kohlekraftwerke in China selbst aber auch in Afrika bauen werden. Dagegen ist das neue "Datteln" Peanuts. DLF nannte die konkrete Zahl; es war aber nachts und ich noch nicht gan "da". Toi-toi.

  49. 20.

    Ich organisiere jetzt bald mal eine behördlich genehmigte (!) Zustellung möglichst vieler Fahrradwege mit KFZ. Als Demonstration gegen den zu starken Ausbau von Fahrradwegen auf der KFZ-Infrastruktur, der zu sehr zu Lasten der sicheren Versorgung der Stadt mit lebenswichtigen Gütern und (Sozial-)Dienstleistungen mit KFZ geht. Müsste nach der Logik der Genehmigung dieser Demonstration genehmigt werden. Und Polizeischutz und Verkehrsorganisation bekäme ich wohl mit dazu.

  50. 19.

    Unnütz ist eher ihr Kommentar. Falsche Förderprogramme z.b. f. Sog. Hybrid Autos bringen gar nichts f d. Umwelt. Politiker, alle Autofahrer ( mich mit eingeschlossen) müssen wachgerüttelt werden...

  51. 18.

    Wer von den Radfahrenden zahlt uns unseren heutigen Umsatzausfall??? Unsere Kunden steckten wegen der vielen Strassensperrungen im Stau und mussten Termine absagen. Ganz toll, vielen Dank Ihr fleißigen Klimaschützer!! Und das, wo uns in den nächsten Tagen wieder die Zwangsschliessung wg der momentanen Corona Situation droht. Ein dreifach Hoch auf die, die solche bekloppten Aktionen genehmigen und auf die autohassenden Radfahrer!! Es ist nur noch zum K......! Aber ist doch toll, dass sie für ihre Aktion so ein prima Wetter haben!! Da profitieren sie vom Klimawandel, denn normalerweise würde es jetzt um diese Jahreszeit regnen, stürmen bzw. schneien und glatt sein!!!

  52. 17.

    So eine nutzlose Aktion nützt nur der Fahrradlobby etwas. Da gehe ich lieber weiter zu Fuß oder nutze das Auto.

  53. 16.

    "Ich danke unseren unfähigen Politikern, dass sie die Genehmigung der Demo unter den zur Zeit herrschenden Umständen zulassen. "

    Wenn man keine Ahnung hat... Politiker genehmeigen keine Demos.

  54. 15.

    So wird der Verkehrsweg vernünftig genutzt. Autos blockieren auch Fuß- und Radwege und da regt sich auch keiner von den Autojunkies drüber auf.

  55. 14.

    Was soll man denn auch machen am Samstag, eh langweilig, keine Glühweinstände offen, kein Weihnachtsmarkt. Dann ärgert man halt die Autofahrer die zur Arbeit müssen usw. Ist ja alles Genehmigt denn wir leben ja in einer Demokratie da kann jeder machen was er will.

  56. 13.

    Nichts gegen Demos, aber Autobahnen sollten wirklich nur in Ausnahmefällen für solche Zwecke freigegeben werden und nicht so häufig wie neuerdings unter diesem autofahrerfeindlichen Senat.

  57. 12.

    Wen? Wen Interessiert?

  58. 11.

    Es gibt wichtigere Probleme als der Klimaschutz die gelöst werden müssen,

  59. 10.

    Nanu, eine Meldung zum Thema Fahrrad, die nach mehr als einer halben Stunde noch keine Automobilisten zum verbalen Gift-und-Galle-spucken animiert hat? Jetzt macht aber noch mal schnell, sonst droht das Abendland unterzugehen. Achja, und die Menschen- und Bürgerrechte.

  60. 9.

    Ich frage mich, wenn Autobahnen nicht verbessert werden ob die Radfahrer dann auch keine Versorgung mit Lebensmittel und andere Sachen mehr brauchen ! Zu Lieferung von Radteilen ebenfalls. Mich würde interessieren was diese Leute arbeiten. Umwelt ist gut aber ins 18.Jahrhundert fallen nicht. Bitte alle erstmal alle Handys und Computer abgeben, Umweltschädlich!

  61. 8.

    Wann können die die Fußgänger auf dem Radweg eine Demo machen?

  62. 7.

    So geht vernünftige klimapolitik. Pkw in die umliegenden Straßen drängen. Staus und dadurch bedingten höheren schadstoffausstoss produzieren.intelligente Klimaschützer.

  63. 6.

    Dann setze ich mich mal ins Auto...

  64. 5.

    Welche öffentliche Stelle gestattet eigentlich - mit welcher Begründung - ,
    dass einige hundert Radfahrer zu Demonstrationszwecke Autobahnabschnitte
    zu Lasten Tausender anderer Verkehrsteilnehmen für sich in Anspruch nehmen?

  65. 4.

    Wann setzt der Bundesverkehrsminister dem Spuk mit den Fahrrädern auf den Bundesautobahnen endlich ein Ende? Wir als direkte Anwohner freuen uns natürlich über den Verkehr, der von der Autobahn abgeleitet wird. Das führt zu enormen Stau und noch mehr Abgase. Mein herzlichster Dank gilt wie immer den Verantwortlichen in Berlin, die sich als erste aufplustern wenn der LKW aus BB mit Lebensmitteln nicht rechtzeitig am Berliner Supermarkt eintrifft.

  66. 3.

    Ich danke unseren unfähigen Politikern, dass sie die Genehmigung der Demo unter den zur Zeit herrschenden Umständen zulassen. Das ist in meinen Agen an Dummheit nicht mehr zu toppen.

  67. 2.

    Ist das Radfahren auf Autobahnen nicht verboten?

  68. 1.

    Was denn das für ein Mist . Auf der Autobahn ist Fahrrad fahren verboten. Also kann dort keine Fahraddemo stattfinden

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