Fresdorf | Nuthe-Nieplitz-Niederung - Die Seen sterben einen leisen Tod

50 Meter von der alten Uferkante - der Seddiner See. (Quelle: rbb/T. Rautenberg)
Audio: Inforadio | 03.12.2020 | Thomas Rautenberg | Bild: rbb/T. Rautenberg

Brandenburg ist ein seenreiches Land. Aber das könnte sich ändern: Der Fresdorfer See zum Beispiel ist schon verschwunden. Schuld sind Klimawandel und starke Eingriffe in den Wasserhaushalt. Aber es gibt immerhin Ideen, wie man das ein bisschen aufhalten kann. Von Thomas Rautenberg

Der schmale Feldweg aus Fresdorf runter zum See ist moosbewachsen. Am Ende des Weges ist mannshohes Schilf und ein altes, zerbröseltes Betonfundament. Landwirt Carsten Wunderlich und Fresdorfs Ortsvorsteher Bernd Herrmann kramen in ihren Erinnerungen. "Das war eine Art Bootsschuppen", erklärt Wunderlich. "Hier lagerte der Fischer Netze", ergänzt Herrmann.

Die Reste eines Fischerschuppens? Aber von einem See ist weit und breit nichts zu sehen. Doch nur 20 Meter weiter durch hohes Klettengestrüpp finden wir einen alten Steg aus Gitterplatten, ein abgefaulter Weidenstamm hat die Steganlage unter sich begraben. Als geborener Fresdorfer hat Carsten Wunderlich das Damals noch genau vor Augen: "Dort endete der See und fing der Steg an", so der 48-Jährige. Heute bräuchte man viel Phantasie, um überhaupt einen See zu erkennen.

Herrmann und Carsten Wunderlich auf dem früheren Steg (Bild: rbb/Thomas Rautenberg)
Der Steg deutet noch darauf hin, dass sich hier mal der Fresdorfer See befand | Bild: rbb/Thomas Rautenberg

So groß wie 42 Fußballfelder

Viele Hundert Meter von hier entfernt macht die Waldkante einen großen Halbkreis. Bis dahin erstreckt sich nur hohes Gras und junge Erlen, ein undurchdringliches Dickicht von Sumpfpflanzen, die sich im Moorboden breit gemacht haben. Vor drei Jahren war das alles noch ein See. So groß wie 42 Fußballfelder, gefüllt mit Millionen Kubikmetern Wasser.

Dass der Fresdorfer See Wasser verliert und immer weiter verlandet, war ein offenes Geheimnis, bestätigt Ortsvorsteher Bernd Herrmann, der unmittelbar an der früheren Uferkante steht. Dass er aber innerhalb von drei Jahren einfach so verschwinden könnte, das sei schon der Hammer. "Als ich vor kurzem das erste Mal ein Foto gesehen habe, völlig ohne Wasser, hat mir das einen Hieb versetzt. Wir haben es beobachtet, wie das Wasser immer weniger geworden ist und der Bewuchs immer größer."

Das See-Rund ist noch zu erkennen (Bild: rbb/Thomas Rautenberg)
Vor drei jahren befand sich hier noch der See, wo heute hohes Gras und junge Erlen wachsen | Bild: rbb/Thomas Rautenberg

"Die Seen sterben einen leisen Tod"

Der Fresdorfer See im Landkreis Potsdam-Mittelmark ist ein sogenannter Grundwassersee. Gespeist wird er ausschließlich aus tieferen Wasserschichten. Und natürlich durch den Regen. In den vergangenen drei Jahren ist aber nicht viel Nasses von oben gekommen. Der Klimawandel macht die Landschaft nicht nur trockener. Je wärmer es wird, desto mehr Wasser verdunstet der See. An einem sehr heißen Tag kann er so schon mal anderthalb Zentimeter Wasserpegel verlieren. Und wenn das Grundwasser dann auch nicht mehr sprudelt, sterben die Seen einen leisen Tod, sagt Jürgen Wagler, der einen Förderverein in der Region zum Erhalt der Seddiner Seenkette gegründet hat. "Wir senken den Grundwasserspiegel. Wir pumpen ab. Mit jeder Maßnahme, die wir machen, entwässern wir Stück für Stück unsere Landschaft. Alle Faktoren, wie Klimawandel, Entwässerung und Verbrauch, verkraftet unsere Natur nicht."

Der Fresdorfer See liegt in der Seddiner Seenkette geografisch am höchsten. Deshalb ist ihm als Erstem das Wasser ausgegangen. Auch dem benachbarten Kähnsdorfer See sowie dem Seddiner See fehlen inzwischen 1,5 Meter am Normalpegel - Tendenz weiter sinkend.

Jürgen Wagler. (Quelle: rbb/T. Rautenberg)
Jürgen Wagler hat einen Förderverein in der Region zum Erhalt der Seddiner Seenkette gegründet | Bild: rbb/T. Rautenberg

Auch Seddiner See verliert Wasser

Der beliebte Badesee hat sich bereits über 50 Meter von der eigentlichen Uferkante zurückgezogen. "Wenn man die Wasserstände mit den 1990er Jahren vergleicht, sind es 2,5 Millionen Kubikmeter", erklärt Seenschützer Jürgen Wagler.

Zweieinhalb Millionen Kubikmeter - das ist mehr, als die jährliche Trinkwasserförderung in der Region. Für Professor Olaf Mietz vom Seddiner Institut für Gewässerökologie stehen alle Seen der Nuthe-Nieplitz-Niederung auf der Kippe. Die Niederschläge bleiben aus und als ob das nicht schon reicht, wird auch immer mehr Wasser aus dem Boden gepumpt, beklagt der Ökologe.

"Es gibt sehr viele Nutzungen, die von Trinkwassergewinnung bis zur Beregnung von Spargelfeldern, Golfplätzen oder von eigenem Gartengrün reichen. Und diese Summen der Entnahmen aus dem Einzugsgebiet sind zu groß, was der See kompensieren kann", so Olaf Mietz. Deswegen führen diese enormen Wasserentnahmen zu weiter fallenden Seespiegelständen.

"Es ist fünf vor zwölf"

Das betrifft die gesamt Nuthe-Nieplitz-Niederung bei Michendorf. Der regionale Wasserversorger wollte sein Fördervolumen in den vergangenen Jahren um 70.000 Kubikmeter erhöhen, hat dafür aber keine Genehmigung bekommen. Das zeige doch, wie ernst die Wassersituation inzwischen sei, sagt der Ökologe: "Das ist ein eindeutiges Zeichen, dass es fünf vor zwölf ist. Wenn das Trinkwasser - das höchste Gut, das wir haben - schon geschützt werden muss, dann kann man sich vorstellen, wie stark der Kampf ums Wasser schon läuft."

1,8 Millionen Kubikmeter Trinkwasser pumpen die regionalen Wasserwerke aus dem Boden. Als Brauchwasser fließt es in die großen Klärwerke beispielsweise nach Stahnsdorf. Danach in die Nuthe und Nieplitz Richtung Havel und damit endgültig raus aus der Region. Auf Dauer wird das nicht funktionieren, sagt Ortsvorsteher Herrmann. "Wenn man es genau nimmt, das traut man sich kaum zu sagen, wird es dazu kommen, dass die Gemeinden Michendorf und Nuthetal das Wasser, das nach Stahnsdorf geht, von dort zurückholen." Die Berliner Wasserbetriebe sollen nach seinen Informationen in Stahnsdorf ein neues Klärwerk bauen. "Da darf man eigentlich keine Genehmigung erteilen ohne das geklärt ist, wo das gereinigte Wasser hinkommt. Das muss nämlich wieder zurück in unsere Landschaft. Anders sehe ich keine Chance."

Der Fresdorfer See vor wenigen Jahren (Bild: Carsten Wunderlich)Ein Bild aus alten Zeiten, als der Fresdorfer See noch mehr Wasser hatte

"Der Fresdorfer See ist so was wie ein Warnruf"

Die Gemeinde Michendorf, zu der auch die Ortschaft Fresdorf zählt, will zumindest eine Machbarkeitsstudie für die Wiedereinleitung von geklärtem Abwasser in die Landschaft in Auftrag geben. Der Naturschützer Peter Koch hält von solchen Plänen nicht viel. Abwasser bleibe qualitativ Abwasser und das könne man nicht einfach in der Landschaft verrieseln, meint der Experte vom Förderverein Naturpark Nuthe-Nieplitz-Niederung. Koch würde lieber bestehende Entwässerungsgräben zuschaufeln und Wehre an den naturellen Abflüssen bauen. Beispielsweise am Ende des Mühlenfließes, das viele Seen miteinander verbindet. "Um dort den Abfluss zu verzögern, müssten neue Stauanlagen eingebaut werden, um die Wasserstände im Mühlenfließ besser regulieren zu können und den Abfluss zu verzögern", erklärt Naturschützer Peter Koch. Damit könnte verhindert werden, dass der Grundwasserstand noch weiter absinkt.

Abgesehen davon, dass auch das Mühlenfließ in Teilen trocken gefallen ist, kommen für den Fresdofer See solche Überlegungen zu spät. Er ist verschwunden, es gibt ihn nicht mehr. Und dennoch sollte man sich genau diesen Namen merken, sagt Ortsvorsteher Bernd Herrmann: "Der Fresdorfer See ist so was wie ein Warnruf: Macht so weiter Leute, dann sehen alle Seen bald so aus wie der Fresdorfer."

Sendung: Inforadio, 03.12.2020, 09:25 Uhr

Beitrag von Thomas Rautenberg

48 Kommentare

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  1. 48.

    na dann ...
    Haben Sie eine Erklärung dafür, dass es nicht geschieht? Ich meine auch andere Maßnahmen wie Nutzung des Oder-Hochwassers, Brauchwasserverrieselung o.a.? Es wird ja nun schon mindestens 3 Jahre lang einfach zugeschaut, ohne der Öffentlichkeit auch nur erste Pläne vorzulegen.

  2. 47.

    Wenn das unter Berücksichtigung der Ursachen und der Konsequenzen ernst gemeint sein sollte, schlägt das auf absehbare Zeit so ziemlich alles...

  3. 46.

    Zu Punkt 2) Ja das ist doch schon mal ein Anfang. Und die Behörde kann und muss so eine Kläranlage überwachen. Und Sie haben Recht, jeder einzelne kann etwas dazu beitragen. Und vielleicht werden viel Menschen erst wach, wenn der See in dem sie jeden Sommer baden waren auf einmal nicht mehr da ist. Und gerade bei dem Thema Wasserhaushalt ist noch viel zu tun. Schönen Abend!

  4. 45.

    Aber auch ohne Tesla, ohne Elektroautos, ja sogar ohne PKW überhaupt, werden ihre angesprochenen Rohstoffe abgebaut.
    Das ist alles vollkommen richtig.
    Aber,Tesla produziert ja ja nicht nur in Deutschland Hundertausende Autos im Jahr.Tesla Gigafactory 1 Nevada,Tesla Gigafactory 2 New York,Tesla Gigafactory 3 Shangha,Tesla Gigafactory 4 Berlin-Brandenburg,und bald gibt es Tesla Gigafactory 5 in Texas.Und Angesichts der großen Nachfrage nach dem neuen Model Y und anderen Projekten wie dem Cybertruck müssen zügig neue Fertigungsstätten her.
    Bei der Massenproduktion muss man hier nichts schön reden.

  5. 44.

    Wir alle bezahlen bereits dafür. Oder anders das Werkzeug für die Kostenumlage existiert. Jeder einzelne m^3 der dem Grundwasser regulär entnommen wird, wird vom LfU mit einem Wassernutzungsentgelt in Rechnung gestellt, ist also im Wasserpreis enthalten. Natürlich gibt es auch hier Ausnahmeregelungen für die, die am lautesten jammern und natürlich die schwarz angelegten Brunnen die keiner kennt.
    Aber es ist ein Steuerungsmittel mit dem man einfach regulieren und priorisieren könnte.
    Das LfU könnte damit natürlich auch entsprechende Grundwassererhaltende Maßnahmen finanzieren.

  6. 43.

    Daher ist die einzig richtige Antwort: In einer Gesellschaft, in der nur Dinge passieren, an denen jemand verdient, wird des nicht gelingen, dass wir alle bzw. unsere Kinder und Enkel, noch in 50 oder 100 Jahren noch an den Seen unseren wohlverdienten Urlaub genießen.
    Und die Realantwort: Es könnte sich dafür eingesetzt werden, dass so etwas zur allgemeinen Daseinsvorsorge gehört und entsprechend in Haushalte eingepreist wird. Geschieht dies nicht, wird sich sicher eine kleine zahlende Oberschicht finden, die sich die wunderschöne Natur erhält, und alle anderen können sich noch eine Weile märchenhafte Geschichten von Oma und Opa am See anhören und dann auch das nicht mehr.

  7. 42.

    Wenn ein See auf natürliche Weise verlandet, dann sinkt der Wasserspiegel nicht. Daran können Sie den Unterschied erkennen.
    Es ist zwar richtig, dass die Verlandung der Seen ein natürlicher Prozess ist, weil ständig mehr Biomasse in ihnen entsteht als entnommen wird. Dabei bleibt aber der Wasserspiegel gleich, der See füllt sich nur mit Biomasse, die von unten her irgendwann den Wasserspiegel erreicht. Der Wasserspiegel ist durch die hydrogeologische Situation und das Klima gegeben und verändert sich bei einer natürlichen Verlandung nicht. Eine natürliche Verlandung ist im Allgemeinen ein sehr langsamer Prozess, der je nachdem wie tief der See ist, über Jahrhunderte oder Jahrtausende abläuft. Geologisch sehr alte Gebiete haben daher keine natürlichen Binnenseen mehr.
    Was derzeit passiert, ist etwas völlig anderes: Die Seen verschwinden, weil die Wasserspiegel sinken. Das kann jede und jeder in Brandenburg beobachten. Uferzonen, die trocken liegen, wo früher Wasser war.

  8. 41.

    Die Genehmigungsbehörden für die Entnahme von Wasser passen sich nicht an??
    Ein Golfspieler muss kein "Schnösel" sein, sondern vielleicht ein zahlender Schaffender, der sich ökologisch verhält und keine Lebensmittel wegschmeißt. Wollen wir um das Wasser künftig streiten? Wer ist ein besserer Mensch? Der Bauer, der sein Spargelfeld sprengt? Oder der "städtische Teenager" unter der Dusche, der kein Waschbecken mit Lappen mehr kennt? Der Poolbesitzer, der das Wasser nach der Saison sauber zurückgibt oder der brauchwassernutzende Waschstraßenbetreiber? usw.
    Liebe Verwaltung: lass uns Lösungen erarbeiten und bittet verfallt nicht in links/grünes (Um)Verteilungsgehabe per Anweisungen. Es gibt schon genug von solchen...

  9. 40.


    Hat Greta wieder hinter den Kulissen dirigiert?

    Seen, die versumpfen, gibt es schon seit Hunderttausenden von Jahren

  10. 39.

    Na dann einfach weiter wie bisher. Wenn es ihnen zu lang dauert mit neuen Bäumen, kann man es ja sein lassen.
    Die Wälder in Brandenburg sterben trotzdem. Die Seen trocknen weiter aus. Der Niederschlag bleibt weiter fern.
    Hierzulande kommt zumindest auf jeden gefällten Baum mindestens ein neuer.
    Aber auch ohne Tesla, ohne Elektroautos, ja sogar ohne PKW überhaupt, werden ihre angesprochenen Rohstoffe abgebaut. Aber zumindest müsste dann für die Verbrenner kein klimaneutrales Öl mehr gefördert werden.
    Wenn ihnen also was an unseren Seen und Wäldern liegt, müssten sie ihre Kritik deutlich weiter ausrichten.

  11. 38.

    Bei manchen Kommentaren fehlt mir halt das Verständnis.
    Man kann ja nicht gutheißen was Tesla vor hat. Allerdings sind die von ihm angesprochenen Punkte auf andere Produzenten von Fahrzeugen deutlich stärker zutreffend. Wenn dann muss man alle kritisieren. Wenn natürlich komplett auf eigenen PKW verzichtet wird(ob Verbrenner oder Elektro), habe ich nichts gesagt. Grundsätzlich gibt es einfachere Wege, etwas gegen den Klimawandel zu unternehmen. Aber verzichtet auf gewohntes fällt vielen dann doch schwer.

    Zum 2.:
    Eine Aufbereitung wird gebaut und das Wasser wiederverwendet. Eine Kläranlage ist grundsätzlich Verboten. Die zuständige Behörde kann aber eine Erlaubnis erteilen. In Eberswalde gibt es neben der im Wasserschutzgebiet liegenden Mülldeponie eine Kläranlage.



  12. 37.

    Das Brauchwasser hinter Kläranlagen ist auf jeden Fall sauberer. Schweinegülle darf aufs Feld, gereinigtes menschliches Abwasser aber nicht? Das ist nicht nachvollziehbar.

    http://www.biostation-muenster.org/

    Das es geht sieht man in Münster schon seit Jahren.

  13. 36.

    Zu 1.: „Eine vergleichbare Redewendung ist im Deutschen das „sich an den Kopf fassen“ oder „sich an den Kopf greifen“.“
    Zu 2.:
    Das Mikroklimas ist natürlich auch wichtig. Aber unsere Seen und Wälder sterben durch die globalen Veränderungen. Wenn es im Rest der Welt ablaufen würde wie in Europa und vor allem Deutschland, wäre es sicher nicht so schlimm. Hierzulande nimmt Waldfläche stetig zu. Aber das bringt nichts wenn dafür in u.a. Brasilien jeden Tag Wälder abgebrannt werden. Da geht nicht nur die Bindung von CO2 verloren, es wird sogar das bereits gebundene freigesetzt. Da können wir hier noch soviel Vegetation haben. Der Niederschlag fehlt dann trotzdem.

  14. 35.

    Der Klimawandel/Krise ist eine Lüge! Hier entsteht ein Moor aus einem See. Ganz natürlicher Vorgang. Versumpfung genannt!

  15. 34.

    etwas sinnentleert, diese Frage. Für das, was hierfür notwendig ist, kann man auch in Moskau oder Sydney auf die Straße gehen. Und in Berlin natürlich, damit Sie dann wieder einen Spruch parat haben. Was erwarten Sie denn? Dass die sich neben den See stellen und rufen:"Du bleibst hier!" ?

  16. 33.

    Die Info mit dem Golfplatz kommt schon nbsl wie ein Monty Python Gag! Ich würde sagen, wir Alle haben die Wahl. Sollen irgenwelche Schnösel Golf spielen können oder wollen wir in Seen baden, angeln, chilln!? Diese Liste an Bsp kann natürlich endlos weiter geführt werden.
    Ich dachte auch lange das System ist Sch..., weil korrupt! Nein, daran liegt es nicht, der Mensch, und zwar jeder Einzelne auf seine Weise, ist korrupt und steuert seinen Betrag dazu.
    D.h. ohne Zerstörung, Leid und Mangel werden wir es nie kapieren. Und so kommt was kommen muss...

  17. 32.

    Hört sich machbar an, vlt ein aufwendige aber nützliche Idee. Einziger Harken, wie kann damit Geld verdient werden, sprich wer bezahlt es? ...also fangt schon mal an zu sparen!

  18. 31.

    Hört sich machbar an, vlt ein aufwendige aber nützliche Idee. Einziger Harken, wie kann damit Geld verdient werden, sprich wer bezahlt es? ...also fangt schon mal an zu sparen!

  19. 30.

    Aber natürlich ist für sie Tesla der Böse. Wie jeder weiß Regnet es nicht zu wenig weil, jedes Jahr 300.000 Quadratkilometer(1/2 davon Regenwald) gerodet werden, sondern weil Tesla im selben Zeitraum fast 2 Quadratkilometer gefällt hat.
    Tesla ist natürlich unschuldig.Tesla trägt auch nicht dazu bei,das Afrika und Co ausgebeutet wird um an Rohstoffe zu kommen.Das Flüsse und Böden vergiftet werden.Selbst wenn Tesla das 3.Fache an neue Bäume aufforstet,wir haben wohl kaum 20-30 Jahre Zeit.Solange dauert es nämlich bis ein Baum CO2 bindet.Und Brandenburg zählt schon jetzt zu den trockensten Gebieten.Das wissen auch die Politiker,Umweltminister und Wasserverbände.

  20. 29.

    Solange der Seddiner Golfplatz noch Wasser entnimmt, ist keiner der Seen zu retten! KEINER traut sich, den Vertrag aus den Regenjahren der frühen 90er zu canceln! Ein Witz ist die Ausrede der Stahnsdorfer, das Wasser könne nicht verrieselt werden - aber in die Nuthe eingeleitet! Die alten Rieselfelder sind direkt neben der Kläranlage! Auch in Schenkenhorst sind noch welche! Wie kann Brauchwasser zu dreckig für Rieselfelder sein und gleichzeitig sauber genug für einen Fluss, der durchs Naturschutzgebiet fließt?

    Wann hören die Lügen auf?
    Wann die Ausreden?

    Stoppt die Golfplätze und Rollrasenanlagen (Fahlhorst), stoppt die verwendungslosen Seen im Braunkohlegebiet, sperrt sie ab, lasst sie allmählich selbstätig volllaufen. Stoppt die Tesla-Wasser-Verträge. Pflanzt Mischwald. Oder wir haben hier nächstens Sahara 2.0!

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