Ein Wagen der Polizei fährt durch die Berliner Innenstadt (Bild: dpa/Andreas Gora)
Audio: rbb 88.8 | 29.01.2021 | David Donschen | Bild: dpa/Andreas Gora

Lichtenberg - Polizei löst Karaoke-Party in Berliner Hinterhaus auf

Mehr als 30 Menschen haben in Berlin-Lichtenberg eine Party mit Bar und Karaoke-Anlage gefeiert. Als die von Nachbarn wegen der lauten Musik alarmierte Polizei in der Nacht zu Freitag in der Herzbergstraße erschien, versuchten Gäste vergeblich über ein Dach zu fliehen. Das teilte die Polizei am Freitag mit.

Das erste und zweite Stockwerk des Hauses war demnach zu einer Bar und einem Club umgebaut worden. Dazu gehörte auch der Karaoke-Bereich. Die Polizei traf 31 Menschen, die entgegen der geltenden Corona-Regeln weder Masken trugen noch Abstände einhielten. Außerdem fanden die Polizisten eine kleine Menge Rauschgift. Die Polizei nahm die Personalien auf und schrieb Anzeigen.

Während des zweiten harten Lockdowns seit Mitte Dezember hat die Berliner Polizei immer wieder größere unerlaubte private Treffen und Partys beendet. Darunter waren Hochzeits- und Geburtstagsfeiern sowie private Poker- und Glücksspiel-Runden, aber auch Gottesdienste.

Sendung: rbb 88.8, 29.01.2021, 12:00 Uhr

11 Kommentare

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  1. 11.

    Na, wenn jemand ohne Job ist, bekommt er schon mal Solidarität in Form von Arbeitslosengeld oder Sozialhilfe etc.

    Und wer seine "Existenz" verliert - ich hasse den inflationären gebrauch dieser Floskel - wäre genau genomme tot und da hilft dann Solidarität wirklich nicht mehr...

  2. 10.

    Warum so negativ? Werfen Sie nur mal ein Blick nicht weit von uns, nach Münster. Immer mit gutem Beispiel vorangehen kann ich da nur sagen.

  3. 9.

    Neuseeland wird noch ganz bitter für ihren mega lockdown zahlen können, vor allem würde ich für die nächsten Jahre dort mit Sicherheit keine Reise hin machen, ein klitzekleiner Corona löst dort ein Tsunami aus.

  4. 8.

    Warum fiel mir sofort "Atemlos durch die Nacht" ein?
    Verdrängung von Problemen ist eine Spezialität von Menschen. Und manche halten sich auch für unsterblich.

  5. 7.

    Eins verstehe ich nicht soviel Egoismus kann es doch gar nicht geben der Gesellschaft gegenüber. Ich gehe aber davon aus daß bei den Herrschaften kein Hirn vor handen ist sondern Stroh oder Asche. Eine Frage stellt sich mir auch wieso die Polizei diese Leute nur Anzeigen schreibt statt erst mal eine deftige Geldstrafe einzuziehen und dann alles andere ein zuleiten.

  6. 6.

    Oh, Flüsterkneipen sind wieder im Kommen, Chicago bäng, bäng. :-)

  7. 5.

    Was für Solidarität? Bekomme ich auch Solidarität wenn ich nach Corona ohne Job oder Existenz dastehe? Bin mal gespannt wie groß dann ihre Solidarität ist. Die Menschen werden danach genauso wie jetzt alleine gelassen.

  8. 4.

    Kann denn nicht jeder einzelne einfach mal mit dem A... zu Hause bleiben.
    Neben dem Strafgeld sollten die Personen auch ggf anstehende Behandlungen bei einer Coronainfektion selbst bezahlen. Ich meine, hier wird massiv gegen das Infektionsschutzgesetz verstoßen und Krankenkassen werden zusätzlich belastet. Warum soll die Allgemeinheit das auch finanziell tragen.

  9. 3.

    Erinnert ein bisschen an die Sittenpolizei, welche in dunklen Zeiten Sexorgien aufgelöst hat. Da gab es ähnliche Fluchtversuche von (nackten) Menschen. ;D

  10. 2.

    ...und wieder einmal ein Beispiel für mangelnde Solidarität einiger ggü der Gesamtheit...
    Alle, die sich über die Dauer des Lockdowns beschweren, sollten sich zuerst an diese Fraktion wenden!

  11. 1.

    Warum hat Neuseeland die Pandemie besser im Griff? Weil die Leute mehr Verantwortung zeigen. Ich bin echt genervt von dem Egoismus hier.

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