Beweismittel sichergestellt - Berliner Polizeianwärter soll sich an Drogenhandel beteiligt haben

Ein Polizeiwagen fährt durch das nächtliche Berlin mit eingeschaltetem Blaulicht (Quelle: Geisler-Fotopress/Thomas Bartilla)
Bild: Geisler-Fotopress/Thomas Bartilla

Ein Anwärter der Berliner Polizei steht im Verdacht, mit Drogen gehandelt zu haben. Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag mit.

Beamte hätten bei einer Durchsuchung Beweismittel sichergestellt - darunter Plastikröhrchen gefüllt mit weißem Pulver sowie weitere Substanzen, bei denen es sich um Drogen handeln könnte. Ob die Durchsuchung in der Wohnung des Verdächtigen stattfand oder an einem anderen Ort, teilte die Polizei zunächst nicht mit.

Der Polizeianwärter sei bereits mit dienst- und personalrechtlichen Maßnahmen bestraft worden, hieß es. Dienstgeschäfte zu führen, sei ihm verboten. Zudem seien ihm Dienstausweis und Polizeiuniform abgenommen worden. Die weiteren Ermittlungen zum Strafverfahren dauern an.

Sendung: Abendschau, 11.01.2021, 19:30 Uhr

4 Kommentare

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  1. 3.

    Es gab mal den Spruch: Mutter der Mann mit dem Koks ist da, kann man so oder so sehen. Heute kann es heißen: Mutter der Polizist mit dem Koks ist da. Na ja, schwarze Schafe gibt es wohl in vielen Berufen.

  2. 2.

    Einstellungskriterien überdenken?? So wie hier in Berlin unsere Polizisten/innen behandelt werden,für wenig Gehalt ihr Leben für uns riskieren, können wir froh sein, wenn sich überhaupt Bewerber finden.

  3. 1.

    Hüben wie drüben gibt es Totalausfälle. Vielleicht überdenkt das Land Berlin einfach mal seine Einstellungskriterien, denn gerade in diesen Zeiten, ist die Vorbild- und Respektperson des Polizeibeamten gefragter den je.

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