Symbolbild: Illegales Glücksspeil (Quelle: imago images/Pawel Opaska)
Bild: imago images/Pawel Opaska

22 Glücksspieler in einer Wohnung - Polizei stoppt illegale Zocker-Runde in Steglitz

Mit Unterstützung einer Einsatzhundertschaft hat die Berliner Polizei in der Nacht zum Samstag eine illegale nächtliche Glücksspiel-Gesellschaft in Steglitz aufgelöst. Gegen die gültigen Corona-Regeln verstoßend, hatten sich in einer Drei-Zimmer-Wohnung 22 Personen versammelt, die keine Abstände hielten und keinen Mund-Nasen-Schutz trugen, wie die Polizei am Samstag mitteilte.

Zudem gab es keine Hinweise darauf, dass die Wohnung überhaupt zu Wohnzwecken genutzt wurde: Zwei Räume waren vollständig für Glücksspiele eingerichtet, die Beamten fanden zahlreiche Karten, Würfel und Spielchips. Die Fenster waren gegen neugierige Blicke mit Alufolie abgeklebt worden. Der Wohnungsinhaber war nicht zugegen.

Die Polizei leitete insgesamt 20 Ermittlungsverfahren wegen illegalen Glücksspiels und 22 Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen Verstößen gegen die Infektionsschutzverordnung ein. Zudem wurden rund 8.000 Euro sichergestellt.

Der Tipp zu dem illegalen Zocker-Treff war per Notruf eingegangen: Eine Frau hatte von Kommen und Gehen in einer Wohnung in der Kniephofstraße und lauter Unterhaltung im Treppenhaus berichtet.

Während der Corona-Pandemie, insbesondere während des Lockdowns, war es zuletzt mehrfach zu ähnlichen Vorfällen gekommen, etwa in Tempelhof, Alt-Hohenschönhausen und Charlottenburg.

8 Kommentare

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  1. 8.

    Das sind kein " neurechten Sprüch " , sondern ein Spruch bzw. Zitat aus alter Vergangenheit. Das es schlicht und ergreifend dumm ist, ist eine Sache, genauso aber das unnsachliche Konstrukt zur AfD.

  2. 7.

    Meinen Sie das auch noch, wenn jemand bei der Polizei anzeigt, dass nebenan Kinder sexuell mißbraucht werden?
    "stört doch keinen" - Außer vielleicht die Kinder ...??

    Wo setzen Sie eigentlich IHRE Grenze zwischen Denuziantentum, Bürgerpflicht und Zivilcourage ???

  3. 6.

    Ihr Ernst? Sie regen sich darüber auf, dass jemand sich beschwert, weil sich nicht an den Lockdown gehalten wird?
    Wenn einer auf der Straße um sich schießt und die Polizei gerufen wird, war das dann auch ein Denunziant?
    Mit Ihren pseudo-intelligenten neurechten Sprüchen beeindrucken Sie niemanden.

    Und dass solche Leute wie diese Glücksspieler letztlich verhindern, dass der Lockdown beendet werden kann und somit direkt zu einer Verschärfung von gesundheitlichen Problemen, Tod und Armut beitragen, soweit denken Sie gar nicht. Da ist wohl Hopfen und Malz verloren.

  4. 5.

    Wiso? Es es geht doch um Geld! Das ist doch dann erlaubt oder wieso kommt die Polizei nicht zu Amazon?

  5. 4.

    Der größte Feind in unserem Land, das ist und bleibt der Denunziant!

  6. 3.

    ich wünsche mir, wir hätten Ordnungskräfte, die einfach durch die Berliner Straßen spazieren und all jene aufgreifen, die sich nicht an die Kontaktbeschränkungen halten. Wenn ich hier spaziere, sehe ich in vielen Läden, die offiziell für Kundschaft geschlossen sind, fünf bis 12 Männer, die sich ähnlich verhalten. Um Glücksspiel geht es wohl nicht, jedenfalls nicht sichtbar, aber ohne Maske, ohne Abstand, viel zu viele ...

  7. 2.

    Verzockt, würde ich sagen.

  8. 1.

    Dazu kann ich nur sagen da ist kein Hirn vorhanden nur Stroh oder Asche. Ab in Quarantäne und alles aus eigener Tasche bezahlen.

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