Rapper Fler, bürgerlich Patrick Losensky, vor dem Amtsgericht Tiergarten (Quelle: imago images/Olaf Wagner)
Bild: imago images/Olaf Wagner

Eklat im Prozess gegen Berliner Musiker - Rapper Fler verlässt Gerichtssaal - aus Wut über Journalisten

Im Prozess gegen den Berliner Rapper Fler am Amtsgericht Berlin-Tiergarten ist es zu einem Eklat gekommen. Der 38-Jährige verließ am Mittwoch am Ende einer Verhandlungspause schimpfend den Gerichtssaal - offenbar aus Wut über einen anwesenden Journalisten.

"Entweder der verschwindet oder ich gehe", hatte der Musiker zuvor gedroht. Auch der Verteidiger konnte Fler, der mit bürgerlichem Namen Patrick Losensky heißt, nicht überzeugen, in den Gerichtssaal zurückzukehren. Nach dem Vorfall wurde beschlossen, ohne den Angeklagten weiterzumachen.

Bushido und dessen Ehefrau nicht befragt

Fler werden mehrere Vergehen, darunter Beleidigung, Sachbeschädigung, versuchte Nötigung und Fahren ohne Führerschein vorgeworfen. Er soll unter anderem eine Nachbarin und einen Rechtsanwalt massiv beleidigt haben. Im Internet habe Fler seinen Rap-Kollegen Bushido als "Bastard" und "ekeligen Hund" bezeichnet, so die Anklage. Auch die Ehefrau von Bushido sei von Fler beleidigt worden.

Ursprünglichen Planungen zufolge sollten am Mittwoch auch Bushido und dessen Ehefrau vor dem Gericht als Zeugen aussagen. Die Befragung fand aber nicht statt.

Sendung: Abendschau, 27.01.2021, 19.30 Uhr

8 Kommentare

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  1. 8.

    Wenn die Musik nicht läuft dann so, hauptsache man bleibt im Gespräch.

  2. 7.

    So ein kleiner unwichtiger pseudorapper, niedlich.

  3. 6.

    Obwohl ich die Meinungen vieler hier teile, aber die Prügelstrafe per Gesetz wieder einzuführen wäre ein großer Schritt zurück. Sie wurde damals zurecht abgeschafft. Ohne Fleiß kein Preis. Lerne Ordnung, liebe sie. Respekt einflößen durch Stockhiebe. Solch Tugenden lassen sich sogar viel besser ohne Bestrafung erlernen. So etwas nennt sich positive Mutivation. Doch bei diesem Typen ist Hopfen und Malz schon in der Wiege, besonders durch Papas verhätscheln entfernt worden. Ist sehr häufig im alltäglichen Leben zu beobachten. Sohnemann schreit die Mama z.B. auf offener Straße an. Nur ein Beispiel.

  4. 5.

    Es fehlt " Zucht und Ordnung " .Leider sind deutsche Tugende nicht mehr gefragt. Die Politik der letzten Jahrzehnte ist nicht ganz unschuldig daran. Der Respekt gegenüber der Legislative, Judikative und Exekutive ist leider bei Vielen , auch nicht mehr vorhanden . Leider wird diese Rüpeln ,immer wieder Plattformen gegeben, auch von den öffentlich Rechtlichen.

  5. 4.

    Sehe ich auch so! Den Spinner mit seinen eigenen Waffen schlagen...Null Berichterstattung, NULL Infos. Wenn dann über die erfolgreiche Verurteilung... So gibt Ihr (@Medien @RBB) solch Ignoranten nur eine Bühne

  6. 3.

    Ohne medialer Bühne wird keine Show abgezogen, also keine Berichterstattung und schon ist Ruhe.

  7. 2.

    Warum lässt sich das Gericht so ein Kindergarten Benehmen gefallen? Dem Herrn wurden ja wohl noch nie Grenzen gesetzt

  8. 1.

    Ca. 5000,- Ordnungsgeld oder 10000,- (wird den wohl nicht allzu sehr schmerzen), einen Satz warme Ohren und drei Tage Ekelhaft wegen ungebührlichen Benehmens, sollten den Herrn Künstler/Musiker mal etwas zur Besinnung bringen bevor diese Theater dann fortgesetzt wird. Scheint überhaupt kein Benehmen zu haben der Clown.

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