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Oberhavel - Wolf auf A10 bei Oberkrämer angefahren und getötet

Nordwestlich von Berlin ist auf der Autobahn 10 erneut ein Wolf angefahren und getötet worden. Wie ein Polizeisprecher am Sonntag in Neuruppin erklärte, wurde das tote Tier am Wochenende östlich vom Autobahndreieck Havelland gefunden.

Welches Fahrzeug das Raubtier vermutlich in der Nacht zu Samstag zwischen dem Dreieck und Oberkrämer (Oberhavel) angefahren hat, sei unklar. Der tote Wolf wurde von einem Wolfsbeauftragten des Landesumweltamtes Brandenburg geborgen.

Immer wieder Unfälle mit Wölfen

Erst am 7. Januar war in der Nähe bei Wolfslake (Oberhavel) - südlich des A10-Autobahndreiecks Havelland - ein Wolf von einem Kleintransporter erfasst und getötet worden. Der Transporter konnte weiterfahren. Zuvor war zuletzt im November auf der Autobahn 24 Berlin-Hamburg bei Heiligengrabe im Norden ein Wolf bei einem Unfall getötet worden.

In Brandenburg haben sich bundesweit die meisten Wölfe angesiedelt. Jens Schreinecke, Wolfsbeauftragter des Landesbauernverbandes (LBV), geht eigenen Angaben zufolge momentan von deutlich mehr als 300 Wölfen in Brandenburg aus.

16 Kommentare

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  1. 16.

    Der Wolf hat eine Zuwachsrate von 35%...
    Und ein Wolf ist in erster Linie ein Nahrungsopportunist, er holt sich sein Fleisch daher, wo es für ihn am einfachsten ist. Und damit ist klar, daß wir uns in naher Zukunft von offener Weidehaltung für Pferde, von biologischer Landschaftspflege und Deichpflege durch Schafe, Mutterviehhaltung auf der Weide und eine Artenvielfalt der Haustierrassen durch Hobbyzüchter verabschieden können. Länder wie Norwegen oder Finnland schütteln den Kopf über uns Deutsche, zu recht, das ahnungslose Gutmenschentum; beratungsresistent und borniert, verurteilt gerne Fachleute die für eine Deckelung des Wolfsbestandes plädieren. Vielleicht werden sie wach, wenn die Reitstunde fürs Töchterchen sich verteuert oder das heißgeliebte Pferd nach einer Nacht draußen ein Fall für den Abdecker ist oder der leckere Biokäse vom Ziegenhof ausfallen muß, weil die Herde Besuch vom Wolfsrudel hatte. Schadensersatz? Ha, ein bürokratischer Hürdenlauf, aber es hört sich toll an...

  2. 14.

    Der Berliner Ring ist ja unser Schutzschild wie beim Saturn die Eisscheibe und da wir im Umkreis von 15km dort den ganzen Tag herumkurven dürfen halten neuerdings ( Coronabedingt ) nach Wölfen Ausschau. Zählen die Population ( triftiger Grund ) und machen anschließend Meldung beim Berliner Hundeverband.

  3. 13.

    Wie viele Wölfe verträgt Brandenburg? Der Wolf steht unter Schutz. Ihn hat man unter Schutz gestellt, weil er zurück nach Brandenburg kam und es nur ganz wenige waren, er also in Brandenburg gleich wieder vom Aussterben bedroht war. Bei 300 Wölfen - soll wohl die höchste Wolfsdichte Deutschlands sein - ist er nicht mehr vom Aussterben bedroht. Warum steht er noch unter so strengem Schutz? Oder anders gefragt, wie viele Wölfe will man in Brandenburg? 500, 1.000? Der Wolf hat außer der Straße keine natürlichen Feinde. Je mehr Wölfe, desto mehr Konflikte. Also die Frage, wie viele Wölfen sollen es denn sein?

  4. 12.

    Ist ja furchtbar! Ein totgefahrener Wolf! Man sollte umgehend sämtliche Autobahnen sperren.

  5. 11.

    Der böse böse verfressene Wolf.
    Gerade gelesen 16000 Tiere wegen Geflügelpest gekeult und vernichtet.In einem Betrieb wohlgemerkt,denn die Tötungen wegen Schweinepest u.s.w. kommen noch dazu.
    Dagegen sind die Nutztierisse der Wölfe zu vernachlässigen.

  6. 9.

    Also, nachdem der Fuchs bei uns mitisst, oder bei Nachbars Katzenmenü oder einen weiter beim Bernhardiner, kann der Wolf auch gerne rumkommen. Die Wildschweine bevorzugen andere Gärten mit gefüllten Kompostkisten ;-) die kommen ja auch gleich immer zu mehreren...

    Jedes Lebewesen (Zweifel: bei Mücken...) verdient es, zu leben, und wenn man das Gleichgewicht nicht durch Menschenhand stört, kann man friedlich nebeneinander her leben (so wie mit dem Gatten ;-) )

  7. 8.

    Nimmt die Anzahl der Wildtiere zu, so steigt natürlich auch die Unfallgefahr. Brandenburg hat wohl inzwischen die höchste Anzahl an Wölfen.
    Ich will Falkner Schwarz ein bisschen gegen die "berufsempörten" in Schutz nehmen. Jedes überfahrene Tier ist ein Verlust, nicht nur ein Wolf. Genau so habe ich seinen Kommentar verstanden.

  8. 7.

    ist ja putzig. Jetzt haben die Leute ihr Herz an Wölfe verloren. Na ja, Berlin ist nicht weit und voller Leckerbissen.

  9. 6.

    Oh, das ist traurig. Hunde laufen ja immer wieder ahnungslos auf die Fahrbahn. Katzen auch. Ich finde das immer tragisch. Bin selber auch Igel- und Fuchs-Bremser. Natürlich auf den Verkehr achtend. Bei den gerade erst wieder angesiedelten Wölfen - die meisten Grimms-Märchen-Gläubigen hassen sie ja wie die Pest - ist es besonders traurig. Wer schon mal diesen behänden, leichtfüßigen Tieren begegnet ist, die sich scheu von dannen machen, wird sicherlich gleiches empfinden....

  10. 5.

    Vielleicht sollte man da im Bereich mal über hohe Schutzzäune/ Wände nachdenken. Und an Falkner Schwarz mal ein Zitat aus dem Artikel über den anderen getöteten Wolf: "Wölfe sind streng geschützt." -- DARUM!

  11. 4.

    Falkner Schwarz, aus welchem Mustopf kommen Sie denn?? Oder hat Ihnen der "dämmerungsdeutsche Rechtsstaat", was auch immer das ist, einige Gehirnzellen beschlagnahmt ?? Dann sollten Sie sich aber dezent zurückziehen und nicht so einen Unsinn von sich geben.

  12. 2.

    Wenn er das nicht weiß tut er mir leid. ABer weiter so im Dämmerzustand der Meldungen der durch ihn totgefahrenen Tiere en Masse

  13. 1.

    Ich melde jetzt auch jeden totgefahrenen Igel, Hasen und Fuchs.
    Was macht denn den Wolf als Wildtier so interessant für so eine Pressemitteilung?
    Tut mir nur für den Verursacher leid, weil ihm im dämmerungsdeutschen Rechtsstaat eine Anzeige blüht.

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