Freigabe des ganzen Rudels - Brandenburger Koalition will Wölfe schneller abschießen lassen

Wolf (Canis lupus), steht am 14.09.2020 auf einer Wiese in der Lausitz, Brandenburg. (Quelle: dpa/Farina Graßmann)
Video: Brandenburg Aktuell | 19.01.2021 | I. Alboga | Bild: dpa/Farina Graßmann

Brandenburg will den Abschuss von Wölfen erleichtern. Einen entsprechenden Antrag haben die Koalitionsfraktionen von SPD, CDU und Grünen am Dienstag im Landtag vorgestellt. Danach sollen die bisherigen Regelungen in der Brandenburgischen Wolfsverordnung geändert werden.

Geplant ist, dass für einen Abschuss nicht mehr gezielt der Wolf identifiziert werden muss, der für Risse bei Nutztieren verantwortlich ist. Künftig können im Wiederholungsfall auch Tiere aus einem Rudel abgeschossen werden, wenn die Schäden keinem bestimmten Wolf zugeordnet werden können. Voraussetzung sei, dass die Weidetiere durch zumutbare Herdenschutzmaßnahmen geschützt waren.

Höchste Wolfsdichte im Bundesgebiet

Ausnahmen von bisherigen Schutzvorschriften für Wölfe seien erforderlich, um ernste wirtschaftlichen Schäden für Betriebe mit Weidetierhaltung abzuwenden, heißt es in dem Antrag. Brandenburg sei im Vergleich zu anderen Bundesländern mittlerweile das Land mit dem höchsten Wolfsbestand in Deutschland.

"Wir wollen schießen, weil wir in Brandenburg den höchsten Wolfsbesatz haben, der zunehmend zu Schadensereignissen führt", sagte CDU-Fraktionschef Jan Redmann am Dienstag bei der Vorstellung des Koalitionsantrags zu Änderungen in der Brandenburgischen Wolfsverordnung für die nächste Landtagssitzung.

Die Abschüsse seien auch notwendig, um die Wölfe aus der Nähe der Menschen fernzuhalten, sagte Redmann. "Sie müssen ihre Scheu behalten vor menschlichen Siedlungen und Stallungen."

Redmann kritisiert bestehendes Wolfsmanagement

Redmann zufolge sind die Voraussetzungen für den Abschuss von Wölfen im gültigen Brandenburger Wolfsmanagement zurzeit so eng geregelt, dass praktisch keine Abschüsse stattfinden könnten. "Bislang muss vor einem Abschuss gezielt der Wolf identifiziert werden, der für Risse bei Nutztieren verantwortlich ist, das ist meist kaum möglich", erläuterte Redmann. Künftig sollten dann auch andere Tiere aus dem Rudel, das für Schadensereignisse verantwortlich ist, geschossen werden können.

Der Antrag zur Änderung der Brandenburger Wolfsverordnung soll kommende Woche im Landtag diskutiert werden.

Linksfraktion: Abschüsse weiterhin nur die Ausnahme

Die Linksfraktion bezweifelt, dass der Vorschlag der Koalitionsfraktionen mehr Wolfsabschüsse zur Folge haben wird. "Die Neuregelung wird, wenn überhaupt, weiterhin nur in Ausnahmefällen zum Abschuss von Wölfen führen", teilte der umweltpolitische Sprecher der Linksfraktion, Thomas Domres am Dienstag mit. Es sei "Augenwischerei" den Eindruck zu erwecken, der "Wolfskonflikt" sei durch Abschüsse zu lösen.

Nutztierhalter überall in Brandenburg müssten sich auf den Wolf einstellen, so Domres weiter: "Die vordringliche Aufgabe der Politik ist es, die Tierhalter dabei zu unterstützen – durch Finanzierung von Abwehrmaßnahmen, durch Schadensausgleich und durch eine Weideprämie für Schaf- und Ziegenhalter."

Vor gut 20 Jahren erstmals wieder Wölfe in der Lausitz gesichtet

Im 20. Jahrhundert galten Wölfe in Mitteleuropa als ausgestorben. Im Jahr 2000 wurden dann erstmals in Deutschland wieder wildlebende Wölfe geboren - in der Lausitz in Sachsen. Seitdem haben sich auch im benachbarten Brandenburg zahlreiche Rudel angesiedelt. Bei der letzten Zählung zwischen Mai 2019 und April 2020 wurden laut Bundesamt für Naturschutz 47 Wolfsrudel in Brandenburg gezählt - so viele wie in keinem anderen Bundesland. Ein Rudel besteht aus einem Elternpaar und seinem Nachwuchs, in der Regel sind das insgesamt fünf bis zehn Tiere.

Wölfe stehen unter Naturschutz. Wer ohne Genehmigung oder Notlage einen Wolf fängt, ihn verletzt oder sogar tötet sowie seine Fortpflanzungs- oder Ruhestätte beschädigt, dem droht in Brandenburg ein Bußgeld von bis zu 65.000 Euro - in Berlin 50.000 Euro.

Sendung: Brandenburg aktuell, 19.01.2021, 19:30 Uhr

28 Kommentare

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  1. 28.

    Mit der Änderung der Wolfsordnung geben die CDU, SPD und die Grünen in Brandenburg den Artenschutz für die Wölfe in Brandenburg auf. Werden beliebige Tiere aus einem Wolfsrudel geschossen, zerstört man deren Familienstruktur. Wird der Leitwolf oder die Leitwölfin getötet - die jagderfahrensten Tiere im Rudel - , kann sich ein vorher sesshaftes Rudel zerstreuen und geht auf Wanderschaft, was das Risiko erhöht, dass diese dann unterwegs auch Weidetiere schlagen, oder es fehlen die jagderfahrensten Tiere im Rudel, weshalb sich dann die Risiken für Weidetiere erhöhen. Die geplante Abschussmassnahme zum Schutz der Weidetiere ist kontraproduktiv.
    Vor wenigen Jahren erhöhte man wegen der Forstwirtschaft die Abschusszahlen für Reh- und Damwild in Brandenburg. Das Schwarzwild soll wegen der Schweinepest fast komplett reduziert werden. Damit entzieht man den Wölfen ihre Nahrung. Die Abschusszahlen müssen wieder gesenkt werden, statt Wölfe abzuschiessen.

  2. 27.

    Möglicherweise hat man auch die geforderten Abschusszahlen für Reh- und Damwild zu stark erhöht wegen der Forstwirtschaft und das Schwarzwild soll wegen der Schweinepest in Brandenburg sowieso fast komplett reduziert werden, alles Nahrungsgrundlagen für den Wolf. Werden die Nahrungsressourcen knapper, versuchen die Wölfe halt eher an Nutztiere zu gelangen.

    Schiesst man ein jetzt ein beliebiges Tier aus einem hiesigen Wolfsrudel, kann es auch die mit Wild jagderfahrene Leitwölfin oder den Leitwolf treffen, d.h. das Rudel löst sich u.U. auf und verstreut sich, was die Risiken erhöht, dass die Tiere auf der Wanderschaft Weidetiere schlagen. Kontraproduktive Massnahme.

  3. 26.

    Aber die Niedlichen Wildschweine werden weiterhin vor der Haustür gefüttert. - Und - Der Wolf war nie ausgestorben. Er wurde aus rein wirtschaftlichen Gründen ausgerottet, also gejagt bis alle Wölfe Tod waren.

  4. 25.

    Danke für ihr Plädoyer zu Gunsten der Wölfe. Ich stelle immer wieder fest, dass die Menschen sagen Natur ist so toll und muss geschützt werden. Und wenn dann ein paar Wespen oder ähnliches rumschwirrt, oder gar Tauben, dann wird gleich darüber nachgedacht dieses Getier umzubringen anstatt sich daran zu erfreuen. Von diesen Menschen wird unsere Umwelt systematisch zerstört.

  5. 24.

    Wölfe ....
    sogar im Postillon ein Thema:
    https://www.der-postillon.com/2021/01/wolf-enkelin.html

  6. 23.

    Ist ja schön, daß Sie die Maßnahmen ablehnen, aber solchen Blödsinn, man hätte die Wölfe in die Region 'verbracht' und sie 'gezüchtet' sollte man nun wirklich nicht behaupten.

  7. 22.

    Es ist eine Schande, nicht nur, daß die Grünen solche Beschlüsse mittragen, alle Parteien, die hier zustimmen machen sich schuldig. Einknicken vor den Lobbyisten ist der Anfang vom Ende der Demokratie. Schafzüchter, die sich für ein vernünftiges Miteinander mit den Wölfen aussprechen, werden mal eben aus ihrem Verband geworfen, wirksame Schutzmaßnahmen, hochsubventioniert, werden nicht umgesetzt. Also wird jetzt fleißig abgeschossen, um den Wolf zu 'erziehen'. Was für ein Schmarrn.

  8. 21.

    Da isse wieder - die Mär vom bösen Wolf. Mein Vorschlag wäre, nix rotes anzuziehen und Wein sowie Brot nicht im Walde rumzutragen. Obwohl, der Wolf hat 'ne Rotschwäche - egal.

    Ganz einfache Infos zum Wolf gibts auch hier:
    https://www.dbb-wolf.de/ und
    https://lfu.brandenburg.de/lfu/de/aufgaben/natur/tiere-und-pflanzen/saeugetiere/woelfe-in-brandenburg/

    Im aktuellen Fall scheint aber die Lobby der Problembauern und ihrer Vasallen mächtig zu trommeln. Was ich nicht verstehe, ist warum sind wieder nur die "Grünen" schuld - ok, so'n Jäger trägt auch grün, soweit richtig - aber der der Redmann is' 'n Schwarzfuss ;-).
    Absoluter Dummfug ist auch von Ansiedelung, gar Züchtung und Verbringen zu fabulieren. Der Wolf ist ein Wildtier, die Grenzzäune sind weg und da geht er halt mal gucken - also irgendwie menschlich.

  9. 20.

    Zerschossene Rudelstruktuen führen zu noch mehr Weidetierrissen - warum orientiert man sich nicht an wissenschaftlichen Analysen, s. Frankreich?
    Fällt den Politikern nichts anderes als schießen ein?
    Deutschland befindet sich bereits in der Vorstufe eines Strafverletzungsverfahrens wegen des mangelhaften Wolfsschutzes - wieviel Warnschüsse braucht man noch aus der EU?
    Tiere schützt man nicht durch Schießen, sondern durch Schützen.
    Eine Schande für die Politik des 21. Jahrhunderts!

  10. 19.

    Ja ...DIE Wölfe kommen in die Städte, selten solch Blödsinn gelesen.
    Wobei es in Einzelfällen so sein kann. Trifft auch auf Bären, Hirsche und Alligatoren zu.......
    Wenn der Mensch meint alles nicht genehme ausrotten zu müssen wird er bald verschwunden sein.
    Mit Glyphosat und den Bienen haben wir schon mal einen guten Anfang zur selbstreduzierung gemacht.....

  11. 18.

    Glaub mal nicht Vera das die Probleme im Wald und auf den Äckern bleiben. Wenn da alle Reviere besetzt sind kommen die Wölfe in die Städte. Jedes leerstehende Gehöft oder Haus ist ein Wolfsbau. Viel Spass dabei.

  12. 17.

    Jeder "entnommene " Wolf wird ersetzt bis alle Reviere besetzt sind.
    Könnte man wissen.....mit etwas Verstand.

  13. 16.

    Qua Verfassung sind die Parteien dazu angehalten, Naturschutz nicht zu Wahlkampfzeiten allein anzusprechen - sie müssen ihn verbindlich einhalten. Pauschaler Abschuss von Wölfen, die obendrein eines besonderen Schutzes bedürfen, meint das Gegenteil von Naturschutz.

    "Sie müssen ihre Scheu behalten vor menschlichen Siedlungen und Stallungen." Der größte Blödsinn, den ich seit langem gehört habe. Die Wölfe müssten ergo daraus lernen können, wenn ein anderer Wolf bzw. ein ganzes Rudel abgeschossen wird - können sie aber nicht, sie lesen keine Zeitung, schauen nicht fern. Märchen zu erzählen, ist der Lobby des Bauernverbands liebstes Hobby. Die Grünen in BRB sind offiziell nicht mehr grün. Es darf in Naturschutzgebieten gespritzt und Wölfe pauschal geschossen werden, Glückwunsch. Fehlt nur, dass man sich für "clean coal" einsetzt, achja, da war ja was.

  14. 15.

    Erst werden die Tiere quasi zurück in unsere Regionen verbracht u gezüchtet und Alle freuen sich, dass es wieder Wölfe gibt. Grosser Presserummel! Und wenn sie dann da sind, sich vermehren und tatsächlich auch wie Wölfe brenehmen, dann wollen die Brandenburger Hobbyjäger beschäftigt werden... Dann juckt der Finger am Abzug und irgendwo tauchen angeblich gerissene Tiere auf. Und selbst wenn, es gibt Entschädigungen dafür. Wölfe sind keine Vegetarier und das wusste man sicher bevor man sie zurückholte ins gastiche Brandenburg.

  15. 14.

    Mit dem Abschuß der Wölfe wird das Problem des Schutzes der Weidetiere niemals gelöst! Es macht überhaupt keinen Unterschied, ob man sich gegen 2 Wölfe oder gegeh 10 Wölfe schützt. Das Problem ist viel komplexer! z.B. bin ich als Fachhändler schon monatelang nicht in der Lage, Wolfschutznetze zu liefern, da sie einfach nicht lieferbar sind. Durch die Pandemie, Quarantäne und verschiedene Hygienemaßnahmen ist die Produktion so zurückgefahren, daß kein Großhändler mehr Lagerbestände vorrätig hat Auch durch die ASP wurden viele noch vorhandene Lagerbestände leergefegt! Die Nachfrage kann nicht mehr bedient werden, und das seit Monaten. So kommen immer mehr Probleme hinzu, die den Frust anheizen, aber lösungsorientiert ist das alles nicht!

  16. 13.

    Auch an Sie - DANKE! Auch Sie sprechen mir aus der Seele. Ich bin es so leid, immer wieder diese Wolfsdiskussionen hier zu führen, sobald wieder ein Artikel darüber veröffentlicht wird. Und schon sind wieder einige traurige Gestalten hier und freuen sich, dass der böse, böse Wolf endlich bekämpft wird. Ekelhaft! Vernichten die eigentlich auch Menschen, die in ihren Augen nichts wert sind? Fassungslos! Wölfe abschießen! Einfach abscheulich!

  17. 11.

    Die Jäger sollen mal lieber die Ratten in unser Stadt oder noch besser in Berlin jagen. Anstatt arme Wölfe abzuschießen.
    Mit den Ratten wird gelebt, obwohl die viel gefährlicher (Krankheitsüberträger, nagen Leitungen an ect) sind. Aber da kräht keiner danach. Hauptsache was Großes abknallen und dann im Jagdclub angeben. Merkt ihr noch was?!

  18. 10.

    Tja, die Grünen. Wasser predigen und Wein saufen. Wenn es um Machterhalt geht, geht alles. In anderen Ländern geht es doch auch. Jetzt kann jeder rumballern, wie er will. Vielleicht ist Herr Redman in so einer Jagdgesellschaft und es juckt ihm schon lange in den Finger. So'n Wolfskopf übern Sofa...

  19. 9.

    In den 90ern wurden die Grünen zu Bellizisten, in den 00er-Jahren zu Neoliberalen, in den 10er-Jahren verabschiedeten sie sich vom Eintreten für Bürgerrechte und jetzt, in den 20ern, eben vom Umweltschutz. Die Partei geht ihren Weg.

  20. 8.

    Weil ich sonst immer polarisiere will ich loben, dass übergreifend nach einer sinnvollen praktischen Lösung gesucht wird. Die Fachleute vor Ort (Gegner wie Befürworter) wissen was und wie zu tun ist, weil die Entwicklung vorhersehbar war. Wenn man so von Anfang an vorgeht, gibt es die emotionalen Polarisierungen etwas weniger, Managementpläne/-posten werden nicht belächelt, Gesetze werden leichter akzeptiert und Mitarbeit gewertschätzt. Das klappt auch in anderen Bereichen: wenn man Schulen nach Lösungen fragt, Landwirte nach den richtigen Anreizen befragt, aber nicht, wenn man Autofahrer auf Radfahrer "hetzt" und den Fußgänger vergisst ;-)

  21. 7.

    wahrscheinlich gibt es unter den grünen auch ne menge jäger,die lieber wölfe schießen , schwarzwild ist ja nicht interessant.es fragt sich nur wer für den menschen gefährlicher ist , nen wolf oder nen ausgewachsenes wildschwein ?also ich würde lieber einem wolf begegnen, der ist nicht sogefährlich.aber so wird alles gedreht wie es grad gebraucht wird in der politik, was zählt ist nur das geld , sagt schn marx.

  22. 5.

    ...ich fasse es nicht!!! Und die Grünen mischen mit. Dankeschön. Jeder muss sein Eigentum schützen. Auch der Schäfer etc. Zudem werden sie entschädigt. Ich muss auch meine Haustür abschließen, um Einbrecher möglichst abzuhalten... Wird der Einbrecher erschossen, wenn er es trotzdem wagt?
    Der Wolf trägt keine Schuld, da er teilweise gefüttert wird. Ist doch nachvollziehbar, dass er sich dann an Menschen gewöhnt und den "gedeckten Tisch" vorzieht... Dann schießen wir ihn dafür einfach ab... Klar, es ist natürlich einfacher, den "bösen Wolf" zu jagen, als an die Menschen und deren Verstand zu appellieren und sie vor allem aufzuklären... Eigentlich sehen wir momentan sehr gut was passiert, wenn sich der Mensch rücksichtslos an der Natur vergreift... Aber wir machen weiter und immer weiter... Wir sägen uns den Ast ab, auf dem wir sitzen...

  23. 4.

    Bloß keinen Hof- und Hüte/Herdenhund anschaffen, oder die ebenfalls subventionierten Zäune anbringen, einfach mal plattmachen, das behände Tier! Finde ich unfassbar. Fuchs du hast die Gans gestohlen - und Rotkäppchen und der BÖSE Wolf sind bei den Grauköppen noch nicht aus dem Gedächtnis verschwunden. Maaaan....

    Neulich sah ich bei Schlachlach eine hübsche Herde Zicken, mit zwei Hunden. Und einem "Schames-Zaun". Ging ja Jahrhundertelang gut, diese Methode, aber das ist dann echt eine Ausnahme geworden.

    Ich habe den scheuen Wolf noch in bester Erinnerung, unseren Fuchs natürlich auch. Und ja, sie heulen gerne nachts (sind ja Hunde), das tut der Bernhardiner unserer Nachbarn nicht. Dafür haut sein WUFF die halbe Straße aus den Socken :-)

    Arrangiert euch mit der Natur, sonst habt ihr bald keine mehr!

  24. 3.

    Anstatt von der Schweiz zu lernen, sind selbst "Grüne" zu blöde, um den wahren Wert von Wölfen zu erkennen. Abschießen, abschießen - was "fremd" oder "eingewandert" ist, wird abgeschossen, weil der Konkurrent Wolf eine angebliche Gefahr darstellt. Was ein Schwachsinn. Schützt die Schafherden besser, unterstützt die Schäfer mit wirksameren Mitteln als mit dem bloßen und blindwütigem Wegballern.

  25. 2.

    "Wir wollen schießen, weil wir in Brandenburg den höchsten Wolfsbesatz haben, der zunehmend zu Schadensereignissen führt",

    Ich denke sie wollen Schießen, um eine schöne Trophäe an die Wand zu hängen . Um mehr geht es nicht . Und in ein paar Jahren ist Isegrim wieder aus Deutschland verschwunden ganz still und heimlich . Tolle Aussichten .

  26. 1.

    Man sollte bei dieser Gelegenheit einmal überdenken, wer für die Ansiedlung in den 90ern verantwortlich war? Es waren die Grünen, die sich dafür rigoros einsetzten. Nun sollen sie abgeschossen werden, weil ihre Rechnung trotz Warnung der Jäger und Bauern nicht mehr aufgeht. Leider geht diese Partei auch so mit dem Bürger um!

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